Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Montag, 20. Juli 2009

Unser letzter Tag in Seoul

Heute ist Montag, es ist schwül, warm und nebelig. Nur ein Palast ist heute geöffnet, der kleinste auf dem Stadtplan, aber da darf man überall und ohne führung laufen - das ist das, was wir wollten.Der Plan sah übersichtlich aus - so naiv dachten wir, dass wir am Nachmittag für etwas anderes noch Zeit hätten...
Bei unserer Ankunft wurden wir von dieser Parade überwältigt - solch eine Augenweide... kein Foto kann das Gesamtbild darstellen...
Die seidenen Kleider sehen wirklich schön aus, die Soldaten darin eher bedrohlich... Sie machen auch entsprechende Gesichter. Die Bärte sind nicht echt, aber da muss man gaaanz gebau hinschauen...
Man durfte sich neben einem der Soldaten fotografieren lassen. Erst zupfte johanna an seinem Kleid, als ich ihr das verboten habe, wurde er plötzlich uninteressant...
Wir liessen Johanna auf dem Platz vor dem Palast laufen - siewurde sofort als ein "herrenloses" Kind von Sicherheitsdienst angesprochen. Da! Mama! - ah so, dann ist alles klar, sie wird schon nicht schnell verloren gehen...
Die Dächer des ersten Gebäudes verdeckten weitere Dächer, es ging immer weiter, immer neue Mauern und Bauten und Türme konnten wir sehen uns bewundern.
dahinter waren wunderschöne Gärten - so groß, dass Papa mit Johanna uns verloren haben.
Egal, wohin man nur schaute, gab es tolle Ausblicke, jede Ecke war einer Aufnahme wert.

Erst kurz vor 18:00 haben wir den Palast verlassen. Ich versuche die schönsten Bilder in eine Diareihe, wenn es mir gelingt.
Morgen stehen wir um 3:45 auf, der weg zum flughafen ist ca. 1 Stunde, um 9:00 fliegen wir nach Peking, dort sind wir bereits um 10 Uhr... etwas zu schnell für meine Vorstellung... Das werden wir dann sehen.
Wir haben vor Monaten ein schönes Hotel in Peking gebucht, erst für 3 Tage. Von dort sol uns unser Weg nach Tibet führen. Hier in den Nachrichten und in den Zeitungen wurde berichtet, dass es Vertreibungen und Unruhen in den nördlichen Tibetgegenden gibt, da sich die Uyguren benachteiligt fühlen. wir wissen nicht, ob wir eine Erlaubnis bekommen werden und wir wissen nicht, ob ich morgen berichten kann - wegen des Zuigangs zum Internet. Ich hoffe, wir werden sie haben.

PS. Johanna hat heute in den Gärten den sitzenden Papa aufgefordert, mit ihr zu gehen, mit einer folgenden Aussage: Papa!Auf! - man braucht nicht zu raten, in wievielen Sekunden er aufgesprungen war. Als Maria und Papa spät abends noch etwas trinken gehen wollten und ich Johanna eigentlich ins Bett bringen wollte, ging sie zur tür, setzte sich, zog sich die Schuhe an, und rief: Mama hier! Janna Papa! (Mama soll also wohl hier bleiben, Johanna kommt aber mit Papa mit!) An dieser Stelle hat es aber mit ihrer "Überredugskunst"
nicht geklappt. Gute Nacht!

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