Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Montag, 31. Januar 2011

Wachstumsschmerzen?

Am Abend beschwerte sich Johanna über Schmerzen im linken Knie. Sie war so müde, dass sie doch eingeschlafen war. Aber nach ca. zwei Stunden war sie wieder wach - und weinte schon richtig laut. Es half nichts - weder Papas Streicheln noch ein warmes noch ein heißes Kirschkernkissen... Kurz vor 24 Uhr konnte ich auf dem Knie nichts sehen, Johanna saß dabei im Schneidersitz und weinte und weinte und zeigte auf eine bestimmte Stelle... Dann hat sie versucht, das Bein zu strecken - immer nur Schmerzen... Tja... Bonbon-Saft? (heißt bei uns Dolormin :-( ).
Ja! Mama! Bonbon-Saft bringen! Tut weh!!! Hier! - bei einer solchen klaren Ansage muss man handeln...
Ein Teelöffel half, die Schmerzen zu stillen.
Am Morgen durfte sie etwas länger schlafen und ging etwas später in den KiGa.
Den ganzen Tag war sie unauffällig...
Was hat sie bloß? Wächst sie vielleicht endlich?

Als ich sie in der Nacht beruhigen wollte, erzählte ich ihr, dass die Kinder manchmal Schmerzen haben, wenn die Knochen wachsen. Vielleicht wächst du gerade, Johanna? Johanna schweigt einen Augenblick. Johanna groß! - und schon wieder Weinen...

Ab dem 13. September, das sind bereits vier Monate vergangen, ist sie keinen Millimeter gewachsen...

Sonntag, 30. Januar 2011

Wieder im Theater

Ich habe Johanna kurzerhand mitgenommen und eben schnell ins Puppentheater gefahren.

Das Stück sollte ausverkauft sein, bestätigte mir der Reservierungs-Anrufbeantworter... Das macht nichts. Seit vielen Jahren weiß ich, dass es immer freie Plätze gibt und dass ich mit Maria noch nie nach Hause fahren musste. Und siehe mal da - die ganze Empore ist frei, wir sitzen dort königlich allein, das sind die besten Plätze im Gebäude - warum sitzt dort keiner? Das Stück heisst "Dornröschen", Johanna kennt die Geschichte sehr gut... wird sie die Puppen auch erkennen?

Das Stück wird von Pappen Elli gestellt (ein NAME in Osnabrücker Kindertheater-Szene). Ich habe Pappen Elli 9 Jahre nicht gesehen... Nun... Der Zahn der Zeit nagt an jedem, aber nicht an ihrem feinen Humor.
Sie denkt allerdings, und das immer schon, dass die Kinder alles ziemlich langsam aufnehmen... so ist seit Jahren ihre Geschichte aufgebaut. Ich bin jetzt nach 9 Jahren wieder hier und beobachte, dass die Kinder, "erzogen" auf schnellen, sich rasch abwechselnden Bildern, viel zügiger mit dem Aufnehmen sind. Auch Johanna, auch bei ihrer generellen Problematik... Als Pappen Elli schon zum dritten Mal erklärte, dass ihr Zauber-Märchenbuch pieckst, da es Dornen hat, und auf ihren Finger lange pustete, wurde es Johanna langweilig... Oh je... sie sagte mir ins Ohr, aber leider immer noch laut genug: "Mama! Nach Hause gehen! "Lauras Stern" gucken!" ...Soviel dazu...

Zum Glück waren wir doch weit genug von der Bühne... und der Rest der Darstellung wurde etwas spannender und informativer... tja... Johanna braucht Input... ich werde sie nicht mit sich wiederholenden Bildern und Infos abspeisen können...

Nach der Vorstellung hat sie sich zu meinem Staunen gut orientieren können und ist ohne Probleme in der Menge zur Garderobe vorgelaufen. Natürlich war sie in diesem Gebäude die Einzige mit einem gewissen extra. Um uns waren nur junge Eltern und vereinzelt Großeltern. Viele Eltern, mit dem ersten Kind in der ersten Reihe sitzend, waren noch in der Familiengründungsphase... Solche Menschen schauen sich Johanna mit besonderem Interesse an. Ich bin alt genug, um ihre Gedanken dabei lesen zu können. Was ist, wenn bei uns auch sowas...??? Solche jungen Frauen, die sich mit einem "nächstes-Kind-Gedanken" noch tragen, schauen nicht nur neugierig zu, manche wollten heute Kontakt aufnehmen. An der Garderobe beobachtete eine junge Frau mit zwei kleinen Mädchen, wie Johanna diesmal versuchte, erst mir in die Jacke zu helfen, dann sich selber :-). Sie traute sich und fragte Johanna direkt:
-Und Du? Wie hat Dir das Stück gefallen?
- Gut!
- Welche Puppe hat Dir denn gefallen?
- Baby!
- Oh... (die Puppe war nämlich nicht zu sehen, es wurde aus dem Bettchen nur geweint :-) )
- Baby traurig!
- Oh ja, das Baby hat geweint, da hast Du Recht! (Die Bemerkung, dass das Baby "traurig" war, hat die junge Frau sogar positiv überrascht, da dies bei ihr den Gedanken über "höhere" Abstraktionsfähigkeit auslöste... tja, Johanna sagt zu jedem Weinenden "traurig" - das weiß in diesem Moment nur ich, und ich schweige :-)) Sie hat noch etwas gefragt, Johanna hat vernünftig geantwortet... na, es geht doch!

Auf dem Weg zum Auto merkte ich, dass Johanna ein großes, großes Intersse an ihrer Umwelt hat. Alles würde sie lange betrachten und anschauen, auf jeder Bank sitzen bleiben und in jede Tür hineingehen... Dieses Interesse kann sie leider kaum stillen, da wir ihr offensichtlich nur wenig Luft dazu geben. Immer schneller, immer in der Eile... Schade für Johanna, aber wie soll ich meine Lebenszeit strecken, um auch dafür noch Luft zu verschaffen?...

Die Menschen, die nach dem Gespräch mit Johanna - eventuell -beruhigt heute nach Hause gingen, ihre Kinder hüpfend hinterher, wissen nicht, wie sich so ein kurzer Weg zum Auto gestaltet. Ich trug Johanna bereits ein Stück, da sie NICHT mitkommen wollte... Dann blieb sie auf den Stufen sitzen...

Zum Schluß hat sie sich dort hingelegt... Oh je...

Jetzt kann ich sie noch tragen.
Wie soll es in einem Jahr gehen?

Na ja, diese Frage stelle ich mir in einem Jahr. Aber heute bin ich zufrieden, dass sie sich so gut benommen hat und dass sie fast eine Stunde der Vorstellung aufmerksam zuschaute. Zu Hause berichtete sie, mit meiner "Übersetzung", vom eingeschlafenen Feuer - auch solche Details hat sie aufgenommen!

In zwei Wochen sind wie wieder dort. Das nächste Stück ist ganz neu.

Samstag, 29. Januar 2011

Neue Fertigkeiten...

Mittwochs kann Johanna im KiGa selber entscheiden, was sie auf das Brot nimmt. Und schmieren muss sie dann auch selber. Das gelingt ihr schon ziemlich gut. Heute hat Maria kleine englische Brötchen zum Tee gebacken, Johanna findet sie ganz lecker. Und noch leckerer, wenn man sie selber dick mit Butter schmiert...

Ein Theaterbesuch

mit Gleichaltrigen...

veröffentlicht mit Verspätung, 23.01.2011

Es ging ganz gut.
Diesmal war ich vorbildlich frühzeitig bei der Bestellung von Karten, endlich mal "wie es sein muss" :-))). Das Stück "Das Gespenst in Knolles Garten" für die Kinder ab 4 wird schon seit 10 Jahren gezeigt, es gibt eine gewisse Erfgolgsgarantie, bei den Marionettenpuppen "sitzt" jede Bewegung ...

Ich konnte wieder keine Fotos machen, nur drei Aufnahmen zum Schluß. Hier verabschiedet sich Johanna von Wuffi, einem sympatischen Marionettenhund.Diesmal wurde im großen Saal gespielt, Johanna hat schnell aufgenommen, dass es woanders als letztes Mal gesessen und geschaut wird, sie hat sich schnell umorientiert und hat sich sogar erst einen Platz auf den Stufen, nicht neben mir, ausgesucht.
Erst als es klar war, dass sie von dort weniger sehen wird, ist sie zu mir gekommen -
sonst wäre sie dort alleine geblieben.
Was ihr nichts ausgemacht hätte.
Was bestimmt dem offenen Konzept ihres KiGartens zu verdanken sei.
Was bei ihrer großen Schwester Maria bis zum ca. 5. Geburtstag kaum möglich war.

Sie konnte dem Stück und den Inhalten folgen, sie hat schnell das Wort "Gespenst" aufgenommen, sie hat zu Hause darüber berichtet.

Wintererinnerungen...

veröffentlicht mit Verspätung, 21.01.2011

Noch eine Fotocollage ist im Flur des Kindegartens zu bewundern... Johanna und ihre Freundin L. sind im Mittelpunkt. Die Kreise (Schneebälle) auf dem dunkelblauen Karton haben die Mädchen selber gemalt.

Impressionen nach einem gesunden Frühstück...

veröffentlicht mit Verspätung... 20.01.2011

Im Flur hängt eine Fotocollage. Johanna zieht micht dorthin.
Zeigen! Mama! Zeigen! Ich! Ich!

Freitag, 28. Januar 2011

Aufstocken?

Wenn ich um 13:30 meinen Autoschlüssel im Zündschloss drehen kann, kann ich ziemlich sicher sein, dass ich um ca. 13:57 aus dem Wagen vor dem KiGa-Tor aussteige und somit mein Kind rechtzeitig abhole. Das Problem ist aber, dass es um 13:30 erst klingelt... So komme ich zum besagten Tor etwa gegen 14:02... es ein denn, ich habe Geschwindigkeiten auf meiner Strecke überzogen und sonstwie versucht, mich schneller im Verkehr durchzumogeln... Man braucht sich nicht in die Tasche zu lügen, dass eine entspannte und fröhliche Mutter das Kind abholt...

Bei unserem Einstieg in Johannas KiGa-Zeit wurde uns die Zeit von 08:00 bis 14:00 Uhr vorgegeben, mit der wir zu haushalten versuchen.

Es schimmert für das kommende Jahr die hoffnung, dass wir Johannas Aufenthalt im KiGa verlängern können, da es für ein neues Gruppenkonzept mit einer neuen erweiterten Zeitplanung gearbeitet wird.

Wir sind auf der Liste der Interessenten.
Jede Stunde, die Johanna unter Kindern verbringt, fördert sie. Frühförderung am laufenden Band... :-))) - wer wird da Nein sagen?

Komm, ich zeige

dir die Welt, Tag 2.

veröffentlicht mit Verspätung, 12.01.2011...

Die Welt ist viel breiter und viel vielfältiger, als man es sich manchmal in einem Schulkonzept vorstellen vermag...

Ich bin in Gedanken bei den Schulkonzepten.

Ich persönlich bin sehr resistent, was Ideologien angeht.
Ich überlebte alle Genossen von Chrutschiow bis Eltzin, meine Erziehung fiel auf Breznews Ära, danach kam Gorbatschiow etc. etc... Meine Studenten sangen verliebt von Fidel Castro und ein mancher betete zu Kim Il-sung (Kim Ir-sen). ... Die Mauer und der besagte Vorhang waren nicht mehr da... Einige Jahre später erlebte ich in Italien gloriöse Auftritte von Ciara Liubich in Castel Gandolfo, die genau wie Breznew aussah... Die deutschen, russischen und aller Welt Politiker und Ideologen stiegen auf und gingen unter...

-----------------

Man kann von mir nicht erwarten, dass ich plötzlich nur die Kleider aus Naturmaterialien tragen werde und Johanna ausschließlich mit entsprechenden Spielzeugen ausstatte. Und wenn ich eine Pfeife sehe, die mein Kind bei der Mundmotorik weiter bringt, dann warte ich nicht, dass man mir diese aus Holz schnitzt, ich nehme Plastik, basta. Mein Kind hat Ahnung, wie man ein Handy entriegelt und eine CD einlegt. Genau das habe ich bereits dem Schulverwalter ausgesprochen, ich will mich bei der Schulwahl weder verstellen noch will ich etwas verheimlichen.

-----------------

Nun zum Schultag, und wieder nur einige Gedanken:

- Johanna wird um ein Jahr zurück gestellt, diese Idee wird deutlicher, egal, in welche Schule sie gehen wird.
- Viele Dinge muss man mit dem Kind üben, und SO FRÜH wie möglich. Ob Pinzettengriff, ob Zangengriff, ob eine Vorstellung von Spiegelsymmetrie und Raumvorstellung, Formen und Farben erkennen, Formen zeichnen, Linien ziehen, hüpfen oder Zählen, Buchstaben zeigen, frühes lesen einsetzen - die schwachen Kindern brauchen viel mehr Zeit für die einfachsten und selbstverständlichsten Dinger dieser Welt... Ich war froh festzustellen, dass Johanna schon jetzt, mit ihren vier Jahren, bei einigen Aufgaben einer zweiten Klasse mithalten könnte.
- Das, was mir bei den anderen drei Kindern erspart blieb - die Hausaufgabenbetreuung - werde ich bei Johanna drei- und vierfach "nachholen" müssen. Der enge Kontakt mit den Lehrern ist total wichtig dabei. Und die kleinen Klassen machen dies möglich.

Tja... Die Welt, du willst mir gezeigt werden. Na dann...

Komm, ich zeige dir die Welt!

veröffentlicht mit Verspätung... 11.01.2011...

Wenn man die Einladung unter diesem Motto versendet, muss das doch etwas heißen...Heute durfte ich im Hauptunterricht in einer älteren Klasse hospitieren.

Ich kann nicht viele Details offen legen, da ich ja als Gast viele Freiheiten genoss, bin aber zu einer gewissen Rücksicht den Kollegen und den Schülern verpflichtet.

Die Gedanken, die ich dabei hatte, kann ich hier aber kurz notieren.
- Johanna wird um ein Jahr zurück gesetzt, das ist mir schon jetzt klar geworden. Eine notwendige Reife und Kraft muss man für den Schulalltag mitbringen, ein Jahr zusätzlich im KiGa wird ihr gut tun.
- Diese Schule hier ist eine s.g. Förderschule, aber sie ist eine tolle Schule, mit kleinen Klassen, in denen je 1 Praktikant und 1 Lehrerassistent tätig sind. Der engere Kontakt mit den Lehrern und der Klassenassistenz bzgl. der Hausaufgaben etc. ist deshalb eher möglich, als an einer grösseren Schule.
- Die Schwerpunkte, wie ich bereits genannt habe, sind soz.-emoz. Problematik, Lernschwäche und geistige Entwicklung.
- Die Schule ist überschaubar, sehr persönlich, jeder kennt jeden, einem Geburtstagskind wird von der ganzen Schule gratuliert.
- Das sind nicht unbedingt alle Kinder aus anthroposophischen Haushalten, was wir ja auch nicht sind und deshalb nicht verheimlichen werden müssen.
- Ich kann mir vorstellen, dass man hier akzeptieren wird, dass wir als Familie alle Mittel einsetzen, die unser Kind weiter bringen, egal, aus welchem Material sie bestehen und aus welchem Bereich der Errungenschaften der menschlichen Zivilisation sie stammen. (s. das Motto oben :-) )
- Hier wird den Kindern noch Einiges aus den Handarbeiten beigebracht, was ich für Johannas Zukunft als wichtig und bereichernd ansehe.
- Musik und Singen, auch gemeinsames Singen spielen hier eine große Rolle.
- Eine Schulküche sorgt für gutes Mittagessen.
- Als Zeichen der modernen Zeit wird auch Nachmittagsbetreuung für jüngere Kinder angeboten.
- Johanna kann dorthin sogar mit einem Schulbus/Bulli/ Taxi (je nach Anzahl der Schüler aus der gleichen Richtung) gebracht und abgeholt werden. Ob wir das auch wollen werden, wissen wir noch nicht, aber eine solche Möglichkeit bestände.
- Ich denke, hier wird man Johanna mögen.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Sie weiß, was zu tun sei...

Einer von Johannas Lieblingsdarstellern ist der kleine Eisbär Lars. Johanna bekommt per Post einen ganzen Film! (Mamas eb-- - Fund).

Lars passt nicht auf und wird auf einer Eisscholle in das offene Meer getrieben.
Er ruft nach seinem Vater. Der Vater ist aber sehr weit und bekommt nichts mit. Er fragt sich, wo der Lars wohl sein mag...

Johanna schaut aufmerksam zu und gibt dem Eisbärvater einen Rat:
- Papa! Suchen! Lars suchen!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Nach dem "muss"

kommt "darf".

Johanna möchte sind eine Serie von Lauras Stern anschauen. Sie hat mich bereits weich geklopft. Ich habe sie zu Maria geschickt, damit Maria ihr das einschaltet. Maria meint, dass es zuviel sei. Es gibt ja heute noch die Lieblingsserie, etwas später...
Johanna lässt nicht locker.
- Maria! Lauras Stern gucken! Ich darf!

Dienstag, 25. Januar 2011

Ein Sonntag zum Toben...

veröffentlicht mit Verspätung... 16.01.2011

Das Wetter ist nicht schlecht, aber ein Spielplatz wäre zu nass und zu matschig. Wir gehen zu einem Indoorspielplatz. Wir waren hier bereits zwei mal, Johanna kennt sich ein wenig aus und geht gern auf die Entdeckungstour. Auf der großen Rutsche ist sie problemlos alleine unterwegs, auf dem Trampolin entdeckt sie gerade neue Möglichkeiten. Mal "landet" sie auf dem Po, mal fällt sie auf den Rücken und hat einen Riesenspaß an Bewegung. Ich merke, dass sie in der Grobmotorik einen großen Schub gemacht hat. Sie nimmt sich mal Bobbycar, mal Dreirad, mal klettert sie irgendwohin hoch ohne Hilfe, dann verschwindet sie in einer Spiralförmigen Rutsche, dann spielt sie Fußbal auf dem Trampolin...

Tja... was sagt man dem Kind, wenn es Zeit ist, zu gehen, und das Kind sich weigert?

Wir gehen "Lauras Stern" schauen! Na toll... aber anders konnte ich sie kaum herausbekommen...

PS. In einem der Räume lief eine der Serien von Petersson und Findus. Johanna wusste, wie sie heißen. Es könnte sein, dass dies unsere nächsten Favoriten sein werden.



Johannas Lieblingsbücher und Filme

veröffentlicht mit Verspätung... 15.01.2011

Dieses Foto hat Johanna gemacht, als ich die Kamera gestern leigen gelassen habe... Zurzeit mag sie alles über Laura, das Wort "Stern" spricht sie vorbildlich aus und weiß ziemlich alles über Laura, Tommy, ihre Eltern, ihre Kuscheltiere etc. Bescheid. Ich habe eine Runde eb-- - Suchaktionen angelegt, und nun sind wir stolze Besitzer von einer Menge weiterer Infos auf allen möglichen medialen Trägern.
Johanna braucht Input!
Unterwegs sind noch "Laura kommt in die Schule" und "Laura und das Pony", ich verspreche mir viel Hilfe dabei bei Johannas Reflektion auf ihr Reiten und auf die Sicht der künftigen Schule.

Östliche Impressionen...

...veröffentlicht mit Verspätung... 09.01.2011...

In Korea hat man uns ganz leckere Teigtaschen serviert, mit Fleisch und Gemüse.
Maria wollte ein Rezept ausprobieren, wobei alle aus der Küche verbannt wurden. :-)
Das Ergebnis ließ alle Familienmitglieder ohne extra Einladungen zum Tisch zu eilen. Auch Johanna lang zu, eine etwas scharfe chinesische Soße schmeckte ihr sehr gut.

Was für eine schöne Erinnerung! Jetzt, nach einem Jahr, scheint Vieles fast unwirklich zu sein...

Zoo, wir haben noch nicht genug!

veröffentlicht mit Verspätung, 09.01.2011...

Wir freuen uns sehr über unsere Jahreskarte und nehmen diesmal auch den Papa mit.

Es gibt in Zoo einen neuen Bereich, den man vor Kurzen erbaut hat - den wollen wir sehen. Es ist feucht heute, man kann nicht alles nutzen, aber wir verstehen, dass es hier ein Spielparadies erschaffen wurde, für alle Altersstufen und für alle motorischen Fähigkeiten... Klettergrüste, ein afrikanisches Dorf mit einem Brunnen und Matschanlage, Hängematten, Netze zum Klettern und springen.... Wir werden öfter hierhin kommen. Im Löwegehege erkannte Johanna Nala und Mufasa und wunderte sich nicht, dass weitere Löwinnen erschienen waren - so wie im Buch, also muss das auch sein.
Nicht als Werbung zu verstehen: Johanna zeigt, wie ihr die kleinen Donuts schmecken (diese Dinge gibt es in Osnabrück nur dort, im Zoo, in einem Cafe, man kann einfach nicht vorbei gehen)
Ein ganz müdes, aber glückliches Kind ging nach Hause - mit einem Versprechen unsererseits, dass wir wieder kommen.

Montag, 24. Januar 2011

Eine Schule für Johanna?

veröffentlicht mit Verspätung, 08.01.2011...

Am Anfang der Woche hat Papa mit einer Schule in Osnabrück telefoniert, die seit mehr als 10 Jahren Integrationsklassen anbietet. Richtiger wäre "mit DER Schule", da sie die einzige war.

Bis jetzt war es ganz schön hart: jedes 4. Jahr gab es eine Klasse. Das hieß, dass ein oder anderes Kind mit sechs oder gar fünf eingeschult werden musste, um in die Klasse zu kommen. Mit dieser Information ausgestattet, haben wir uns schon letztes Jahr gemeldet.

In diesem Jahr ist es uns gesagt worden, dass es viel in Bewegung sei, viele Schulen sind im Aufbruch und die neue Konvention beschäftigt eine Menge an Lehrern und Schulleitern.

Wir sollen uns im kommenden Jahr melden.

Ein Ding habe ich mir aber bereits vorgenommen: da Johanna im November Geburtstag hat, wird sie einfach ein Jahr später in die Schule gehen, das werden wir schon erreichen können. Eine Einschulung mit 5 kann ich mir bei ihr nicht vorstellen, und auch mit 6,5 wird sie noch nicht reif genug sein...

Der erste Eintrag

in das erste Freundschaftsbuch, das heute im Johannas Fach lag.
veröffentlicht mit Verspätung... 07.01.2011
Zu meinem Staunen wusste Johanna, dass man da etwas schreiben oder malen soll. Die Fragen waren so, dass Johanna sie noch nicht bewältigen könnte, aber immerhin: einen "Schriftzug" hat sie vollbracht.

Stereosehen und Gleichgewicht...

veröffentlicht mit Verspätung, 05.01.2011...

Heute ist nun wirklich das Ende der Ferien. Irgendwie haben wir in diesem Jahr alles in die Länge gezogen. Johanna ist ja schon vormittags im KiGa, aber am nachmittag machen wir doch etwas zusammen. Was? Wir gehen in die Eishalle! Als wir allerdings da waren, haben wir festgestellt, dass diese glorreiche Idee viele Menschen heute hatte. Nicht Mal eine Parklücke haben wir gefunden. Wie soll es dann drinnen aussehen?

Wir wollten uns dann in einem Laden für neue Medien umschauen. Johanna stand neben einem Fernseher, der, zusammen mit einer Brille, dreidimensionale Bilder lieferte. Johanna blieb lange stehen und schaute sich das Programm an. Soll dies bestätigen, dass sie das Stereosehen bereits hat?

Nach einer Stunde war es in der Eishalle nicht mehr so schlimm... Nur Johanna wollte gar nicht alleine auf das Eis... lieber auf Papas Rücken...
Danach verschwand sie von der Fläche...
Ihr Gleichgewichtssinn ist ok, sie lief ganz passabel in ihren Schuhen, aber lieber auf dem Holzboden...
...bis die Mama endlich einen Eisbären als Hilfe bekommen konnte.
Was kann man da sagen: man muss nur machen.
Immer wieder ausprobieren.
Sie wird das schon schaffen...
Es gibt allerdings ein kleines Problemchen: wie jeder Mensch hat die Mama nur 24 Stunden am Tag.
Und so einen Nachmittag in der Eishalle kann sie nicht immer dazwischen schieben...

Sonntag, 23. Januar 2011

Unsere seltsame Krippe

veröffentlicht mit Verspätung, 04.01.2011...

Ich berichtete, dass wir eine neue seltsame Krippe aufgestellt haben.

Zufällig gekauft, eher aus Mitleid, stand sie lange im Keller... Die Stimmen, die behaupten, der Weihnachtsbaum muss langsam abgebaut werden, sind im Haus seit heute zu hören. Ich muss doch eine Aufnahme machen...In welchem fernen Land sie hergestellt wurde, weiß man nicht.
Welche Nation hat diese Gesichter geprägt?
Oder hat einer oder anderer von ihnen das Down Syndrom? :-)))

Nach einem langen Jahr

sind wir wieder da!
Wir drei Frauen wollten zusammen am Nachmittag etwas unternehmen, um die Ferien ordentlich abzuschließen.

veröffntlicht mit Verspätung... 03.01.2011...

Wir sind wieder mal im Osnabrücker Zoo!
Heute, am Montag, ist nicht viel los. Genauer gesagt, nichts. Alles ist still, man sieht kaum Besucher. Dafür sind viele Tiere zu sehen - die, die abgehärtet genug sind, um dem Wetter zu trotzen.
Hier, im Streichelgehege, sind wir die einzigen Besucher.
Die Tore des Wirtschaftshofes stehen offen, dort laufen abgehärtete Pfauen :-))
Im Streichelbecken konnten Johanna und Maria so richtig viel Zeit mit Fischen verbringen.
Im Aquarium mit Korallenriff-Fischen erkannte Johanna Nemo und seinen Vater (das war lustig, zwei Clownfische, einer groß und einer klein, versteckten sich in einer Seeanemone, wie in den ersten Szenen) und Dorie, sie nannte laut die Namen und war überzeugt, dass dies genau DIE Fische aus dem Film sind.

Am Abend konnte Johanna schon einige passable Dinge berichten, der Papa konnte viel davon verstehen.

Das Früchtebrot

Solches Brot wird nur selten bei uns serviert.

veröffentlicht mit Verspätung... 02.01.2011

Das Brot kommt aus einem fernen Dorf und aus einem bestimmten Land und nur in dieser Zeit. Aber... im kommenden Jahr werde ich ein solches Brot zu backen versuchen. Ich habe endlich das Rezept!

Die Bescherung gibt es heute!

...veröffentlicht mit Verspätung... 02.01.2011...

Wir haben ja lange genug gewartet.

Heute werden wir die Geschenke auspacken!
Wir sind nun mal anders :-)) - auch die Brötchentüte bestätigt uns dies heute...Natürlich habe ich die Geschenke erst heute Nacht unter den Baum gelegt - sonst hätte Johanna sie schon längst ausgepackt. Sie freut sich riesig, so wie man sich als kleinstes Kind freuen kann!
Und nun... los geht es!

Alles war toll, über alles hat sie sich gefreut, so, wie man das sich zu Weihnachten vorstellt.

Hier sind ein paar Aufnahmen "am Rande". Sie möchte sich Musik anmachen. Sie schafft das, zu entriegeln und das Lied auszusuchen.
Na, bitte schön, ich hab`s!!! Heute ist der letzte KiGa-Ferientag.
Johanna freut sich über den Kindergarten.
Und wie die Mama sich freut, kann man sich denken.

Johanna wartet

auf Maria.

...veröffentlicht mit Verspätung... 01.01.2011...

Was wollen wir zusammen machen, wenn Maria da ist?
Johanna malt:Also, wenn jemand das Bild nicht ganz versteht: hier sind, von links nach rechts, der Papa, Johanna, die Mama und da, ganz weit, die Maria, die alle ins Eiscafe gehen. Na klar, was kann man sonst zusammen machen...

Und hier sitzen alle am Tisch und essen...
... Eis!!!

Johanna weiß nicht, dass die netten Portugiesen, die "unser italienisches" Cafe schon seit 20 Jahren führen, einen Winterurlaub in kaltem und feuchten Portugal angelegt haben. Das Eis gibt es bei uns zurzeit nur aus dem Supermarkt.

Der letzte Tag des Jahres...

und diesen Tag verbringen wir mit Papa!!! Auf Maria warten wir noch ein paar Tage.

... veröffentlicht mit Verspätung... 31.12.2010...

Johanna ist ganz glücklich: Nutella! Dick vom Papa auf das Brot geschmiert!!! Oh je, das gibt es nur zur Feier des Tages...
und der neue Haarschnitt bedeutet keinen Kämm-Streß :-))
...Das hier - das war ja gestern...
Unser Vogelhäuschen wird zum ersten Mal besucht - endlich haben die Vögel es akzeptiert!
Das Ende des Jahres durften wir bei unseren lieben Freunden verbringen. Erst dachten wir, dass Johanna einschlafen möchte...
...nichts davon...
Sie hat es bis zum Schluß ausgehalten.

Es ist 24:00 Uhr am 31.Dezember 2010!

Johanna feiert mit!
Neu-Jahres-Prossssst!
Was bringt uns dieses frisch geschlüpfte Jahr?

Neue Frisur

Johanna und Mama wollen sich verändern.

... veröffentlicht mit Verspätung... 30.12.2010...

Johannas Haare sind lang, Haarspangen will sie nicht haben, jeder Löffel Joghurt hinterlässt Spuren, das Kämmen ist eine Qual. Sie läuft mir weg, wenn ich nur zum Regal mit Haarbürsten gehe.
Schluß damit.
Den Streß wollen wir im letzten Jahr zurück lassen. Und mit der neuen Frisur braucht man sich um die Soße keine Gedanken zu machen!

Mamas Haare wurden auch gekürzt, nun gehen die beiden Damen im Partnerlook.

Hinten sind Johannas Haare immer gut geschnitten. Aber vorn, da es ja zum Schluß kommt und ihre Geduld nachlässt, muss man immer ein wenig nacharbeiten - aber das mache ich zu Hause.

Samstag, 22. Januar 2011

Wir wollen uns gut vertragen

und die restliche Ferientage gut miteinander auskommen... Johanna und die Mama, versteht sich...

...veröffetlicht mit Verspätung, 29.12.20101...

Tja... Johanna ist im Moment sehr fordernd und vereinnahmt mich sehr. Eine Trotzphase Nummer.... zig... Einen Babysitter, der mich ein wenig ablösen kann, fand ich in diesem freien Tagen nicht. Ich will schon den Tag gar nicht anfangen, weil ich weiß, dass es stressig sein wird... Wir sind gewissermaßen isoliert, viele Freunde sind unterwegs oder wollen ihre Zeit lieber im Familienkreis versbringen...und ich will mich nicht aufdrängen...

Im Haus habe ich alles abgeräumt, was Probleme machen kann. Die Schlüssel sind aus den Türen herausgenommen, damit sie sich nicht einschließen kann. Solche und andere Überraschungen will ich nicht haben. Man merkt, dass dieses Kind schon seine großen Schwächen hat, die das Leben der Umgebung nicht gerade leicht machen... all diese Gedanken kommen mir auf das Bett, ich werde früh wach, aber ich bewege mich am Morgen lieber nur sehr leise, damit ich noch etwas Zeit ohne Johannas Forderungen verbringen kann.

Aber für diesen Himmel stehe ich auf und wecke Johanna. Wer weiß, wann man nächstes mal die Sonne sieht...Mein Auto fiel aus. Auch das noch...

Nun sitze ich ganz schön fest und bin sehr unbeweglich... Wir gehen wieder spazieren, damit Johanna ihre Frischluft-Einheiten am Tag bekommt...
Sie lächelt. Auf dem Foto. Aber in Wirklichkeit antwortet sie mit NEIN auf alles, was ihr gesagt wird. Zwei ältere Herrschaften sagten Johanna eben, dass sie doch zur Mama laufen soll. NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich schaue mich um. Es gibt weit und breit keine Hasen - damit kann man Johanna noch locken... aber ich sehe viele Spuren im Schnee


da kann man dem Kind mindestens versprechen, dass nächstes Mal ünbedingt ein Hase zu sehen sein wird...

Ich weiß, dass solchen Phasen immer ein Entwicklungsschub folgt. Damit tröste ich mich...