Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Sonntag, 31. August 2008

Familiensonntag

Natürlich bin ich mit dem Putzen überhaupt nicht fertig.
Aber wir alle im Haus wissen schon - wird am Sonntag geschuftet, fängt man die neue Woche nur mürrisch an.
Das Wetter ist so schön, dass man wirklich RAUS muss!
Unser Spaziergang im Wald fand Johanna toll - sie schlief erst in ihrem neuen Kinderwagen . Unser KiWa ist in Amerika endgültig kaputt gegangen, wir mussten ihn verabschieden...
Jetzt hat Johanna eine breitere und längere Liegefläche - vielen Dank an die ersten Besitzer!!!Ein Eis nach dem wach werden - was kann man Besseres wünschen!
Und danach - ab ins Tretboot! Diesmal treten Mama und Maria, Papa und Johanna können die Landschaft genießen.
Und da Johanna heute eine Weste hat, darf sie wie ein großes Kind ganz alleine sitzen.
Erkennt jemand diese Stühle?
Das ist unser chinesisches Restaurant - eigentlich ein Schnellrestaurant, - so sieht man, wie die Gerichte hinter einer Glasscheibe zubereitet werden.
Das Warten macht Johanna nichts aus - sie genießt einfach die Zeit. Für die Schwester, die gerade fotografiert, posiert Johanna gern.
...jetzt mit einem Lächeln...
... jetzt mit dem Versteckspiel....
Wie man sieht, hat Johanna eine neue Frisur: es klappt NICHT mit einer Haarspange. Alles, was sich am Kopf befindet, wird ausgerissen und abgezogen. Nun sind die Haare vorn kürzer, die anderen können weiter wachsen.

Zu Hause wurde Mama von Johanna erst wieder eine großartige Hilfe geleistet - Mama versteht dabei, dass das Aufräumen und Putzen eine Zeitverschwendung ist... Dann lassen wir die Zeit (mindestens bis Johanna abends einschläft) noch laufen... Wir besprechen die Pläne für die Woche, Johanna malt ihr erstes Bild, das wir natürlich in unsere Kunstsammlung aufnehmen.
Wird sie eine Linkshändlerin?

Samstag, 30. August 2008

Samstag - ein Putztag

Fotos mache ich keine, im Haus ist ein Chaos, ich putze.
Im Urlaub haben wir viel diskutiert, wie wir das kommende Schuljahr überstehen. Vor der Geburt haben wir uns gedacht, dass wir zu diesem Alter von Johanna schon eine gute Krippe finden werden oder eine nette Frau, bei der Johanna halbe Tage verbringen wird. Wer mit dem Gesetz über die Krippen vertraut ist, wird verstehen, dass es für das Kind Johanna überhaupt nicht einfach ist, einen Krippenplatz zu belegen. Eine Betreuung durch die Lebenshilfe o.Ä. hätten wir als Alternative bekommen können, aber nach unserer Erfahrung mit der osnabrücker Lebenshilfedame wollten wir nicht mit einsteigen... So suchten wir auf einem ganz normalen Wege jemanden, der Johannas Papa in den Vormittagsstunden 1-2 Mal in der Woche unterstützt, damit er seiner arbeit nachgehen kann.
Wir haben jemanden gefunden! Hurra!!!
Am Mongag ist es soweit.
Mit zwei kritischen Augen habe ich unser Haus betrachtet, das seit dem Frühjahresputz keine besonders gründliche Pflege genossen hat... Alle Fenster sind im Sommer auf, eine Baustelle vor der Haustür sorgt für viel Lärm und noch mehr Staub... Die Spinnen aus dem Garten finden unser Wohnzimmer auch sehr schön...
Schon vier Tage hintereinander putze ich.
Seit heute besitzen wir wieder eine Waschmaschine - nach vier Wochen "Pause"... - es wird gewaschen, gewaschen, gewaschen... (an dieser Stelle nochmal vielen Dank an die lieben Hände, die ihre Waschmaschinen für uns in Gang gesetzt haben!!!)
Johanna hilft natürlich kräftig mit.
Deshalb freue ich mich über jede Minute, die sie schläft.

Freitag, 29. August 2008

Schwimmen - immer noch Babyschwimmen

Freitag abend. Johannas Papa arbeitet. Johanna und Mama gehen schwimmen.
Fotos gab es nicht, da wir nur zu zweit zum Schwimmen waren und keinen "Außenbeobachter" mitgenommen haben. Im Becken waren 4 Babys und Johanna.
Da ich nur das Ende der Stunden immer mitbekommen habe, wusste ich nicht alles, was dort so "trainiert" wird...
Johanna kann folgende Dinge:
sehr schnell und ohne Theater kleine Geschäfte vor dem Schwimmen erledigen
sie kann sich ohne Angst im Wasser bewegen, sie spritzt gern und plantscht
sie kann sich gut und sicher am Rand halten
sie kann sich, wenn sie Schwimmflügel hat, schnell vorwährts bewegen und z.B. einen Ball holen
sie kann von einer Matte ins Wasser rutschen
sie weiß, dass sie hoch kommen muss, wenn sie ins Wasser "taucht", und macht das auch gut
sie krabbelt ohne Angst auf einer Matte, die auf dem Wasser liegt, auch wenn das Ganze ganz schön wackelig erscheint
sie schluckt bestimmt viel Wasser, macht aber kein Problem daraus
sie schreit nicht, wenn sie mal unerwartet untertaucht
sie kann schon alleine aus dem Pool herausklettern (Stufen)
sie erledigt ihre kleinen Geschäfte schnell auch nach dem Schwimmen - so hoffe ich, dass sie lernt, nichts ins Wasser zu machen.

Wenn die Kinder mit den Eltern sich quer durch den Pool bewegen sollten und sich "begrüßen" sollten, wollte Johanna die anderen Kinder streicheln und umarmen - das war für die entsprechenden Eltern etwas befremdlich... Dann wollte Johanna bei den Kindern die Nase "zeigen" - also gezielt die Nasenspitze mit dem Finger anfassen, was im Wasser nicht immer gelingen wollte - das war dann noch befremdlicher...

Nach dem Schwimmen waren wir in wenigen Minuten fertig angezogen - ich, weil ich mir die Sachen schon zu Hause zurecht gelegt habe, Johanna - weil sie kooperativ ist und kein Theater beim Haare Abtrocknen und beim Anziehen macht.

Nach diesem "Schwimmen" im warmen Wasser ist Mama ganz schön müde gewesen, Johanna dagegen war munter. Wir fragen uns, ob wir weiter bei dieser "Baby-Veranstaltung" mitmachen, aber jedes Mal bisher haben wir doch mit "Ja" geantwortet: wir sehen, wie frei sich Johanna fühlt und was für einen Spaß sie im warmen Becken hat. Vielleicht machen wir in dem kommenden Winter noch mit.

Donnerstag, 28. August 2008

Mit Pijama und mit dem Fahrrad

Sehr oft im Sommer sind wir drei Frauen Marias Schulweg gefahren, damit man zum Schulbeginn sicher die Zeit morgens einteilen kann.
Maria ist morgens munter, Johanna läßt sich nicht so schnell aus dem Bett herausholen.
Zur Marias Abfahrt ist Johanna doch wach und will - noch mit Schlafsachen - winken.
Dann darf sie noch kurz auf dem Fahrrad sitzen.

Mittwoch, 27. August 2008

Im Einkaufswagen

habe ich Johanna vor ca. einem Jahr zum ersten Mal fotografiert. Damals konnte sie noch sehr unsicher sitzen und kippte immer wieder um. Jetzt hüpft sie im Sitz, freut sich, wenn sie etwas aus dem Wagen oder aus den Regalen herausholen kann (sonst freut sich darüber keiner).
Von einer netten Verkäuferin in einem Di---l- Shop bekam sie eine lustige Fahne - und sie weiß schon, was man damit machen kann.

Dienstag, 26. August 2008

Frühförderung und eigener Wille

Das Fremdeln war heute nicht mehr das wichtige Thema, dafür aber Johannas Wunsch, ihren Willen durchzusetzen... Es ging bei Johannas darum, dass sie plötzlich selbst bestimmen wollte, welches Spielzeug und wie lange und ob überhaupt gespielt wird...
Auch wenn es für die Entwicklung auch wichtig sei, ist diese Phase nicht so schön: man denkt, sie sei unmotiviert und faul...
Beim Ball spielen - da hat sie einige Minuten aktiv mitgemacht,
sonst hoffen wir, dass sie nächste Woche aktiver mitmacht.

Montag, 25. August 2008

Ein toller Wochenanfang

Heute morgen war Johanna - und wir natürlich - wieder mal gegen 6:00 Uhr wach - die Schulzeit soll beginnen. Sie hat das frühe Aufstehen ein wenig verlernt - in den Ferien waren wir froh. Jetzt aber muss sie sich wieder an den alten Tagesablauf gewöhnen.
Nichts.
Bereits um 9:00 Uhr zeigte sie "SCHLAFEN" und wollte ins Bett gebracht werden. Sie schlief 1,5 Stunden und brachte ihren (und meinen) ganzen Tag durcheinander.

Während der KG durfte sie wieder in die Luftburg. Erst hatte sie Angst,
danach, mit Schwesters Hilfe, hat sie ihre Unsicherheit vergessen können.
Die KG-Stunde verlief besser, als die letzte Einheit, Johanna fremdelte nicht mehr so viel.

Heute abend schauten wir uns die hübschen Kleider an, die Johanna gestern bekam - ein Riesenkarton mit schönen warmen Sachen für den Winter. Wie Weihnachten!
Vielen Dank an dieser Stelle an die, die an Johanna gedacht haben! Gruß nach Bramsche!

Sonntag, 24. August 2008

Johannas erster Mais

Heute kauften wir einige Maiskolben - dieser Mais soll ganz süß schmecken! Na dann machen wir uns an die Arbeit - Johanna leistet uns Gesellschaft. Ich freue mich, dass sie mein und Marias Lieblingsessen auch probieren kann.
Da die Dinge im Topf liegen, will sie vorsichtshalber pusten.
Nun ist der Mais fertig. Johanna bekommt auch ein Stück zum knabbern. Sie kann gar nicht aufhören.
Gibt es da noch mehr?

Samstag, 23. August 2008

Ball!!!!!

So viel spricht Johanna nicht, aber bei einem Fußballspiel, egal wie klein, kann sie mithalten.
Ball!!!! Bumm!!! Oh!!! - das Ganze ist in ihrem Sprachpotential gerade dabei.

Freitag, 22. August 2008

Zum Schwimmen gehen

konnte sich Johannas Papa erst nicht überreden lassen - wir sind immer noch ein wenig müde am Nachmittag...
Dann aber ging er doch und schon die ersten Minuten im Wasser brachten Johanna in die beste Stimmung. Sie hat sich gern und viel bewegt, auch immer wieder alleine

und hatte ganz viel Spaß dabei.
Sie wollte nicht aus dem Becken heraus.

Johanna trinkt wenig. Aber beim Schwimmen schon. So denken wir uns, dass sie Freitags immer ihre Flüssigkeitsvorräte für die ganze Woche auffüllt...

Einschulung

Die Schwester Maria ist heute am Gymnasium xxx in Osnabrück eingeschult worden. Johanna war natürlich auch dabei, nur diesmal nicht im Zenrum des Geschehens. Noch ein anderes Familienmitglied war dabei - Marias mittlerer Bruder spielte in der Big Band für die neuen Schüler mit (für die, die dies noch nicht entdeckt haben - man muss das Bild doppelt anklicken, dann sieht man besser).
Ein ganz toller erster Schultag!

Mittwoch, 20. August 2008

21 Monate. Meilensteine.

Während des Urlaubs hatten wir keinen festen Plan für Johannas Aktivitäten, wir haben uns allen ein wenig Luft erlaubt - nicht immer an die Förderung denken, nicht immer etwas beibringen müssen...

Johanna konnte sich nicht immer soviel bewegen, wie sie wollte, und eine saubere Fläche dafür hatten wir auch nicht immer. Nicht immer gab es eine Toilette in der Nähe und das Schwimmen war auch nicht oft möglich. Es gab nur zweimal das Brot, das sie mag, und die Milch ist jeden Tag unerwartet sauer geworden, manchmal hatte ich für sie nur Leitungswasser, und wenn eben an einer Tankstelle gekaufte milch - dann richtig gekühlt... Mamas Gemüsesuppe gab es natürlich nie, dafür öfter Pommes. Trotzdem ist sie nicht krank geworden, keine Durchfälle oder umgekehrt, hat es gelernt, Orangen und Bananen zu verputzen und sich an die Klimaanlagen anzupassen.

Ihre Fähigkeiten hat sie gefestigt und weiter entwickelt - sie krabbelt, sie geht am Sofa entlang
oder an den Händen eines Erwachsenen, sie spricht in ihrem alten Volumen - 20 wörter (dazu kam das Wort "Teddy"), sie weiß, wozu eine Toilette gut ist, und braucht durchschnittlich 2 Windel pro Tag. Sie reagiert auf "nein" und weint, wenn man "nein" zu resolut ausgesprochen hat.

Sie bleibt wenige Sekunden stehen, wenn man sie frei stehen lässt, und etwas längere Zeit, wenn sie an eine Wand z.B. "angelehnt" wird. Sie traut sich dann auch, einen Schritt zum nah stehenden Menschen zu machen.

Sie fing an deutlich zu fremdeln, sie bleibt nicht wie früher ruhig einige Minuten im Auto sitzen, sie will wie im Urlaub spät und mit uns zusammen schlafen gehen, sie schreit laut, wenn sie müde ist - dann kneift sie auch, zu meiner großen Sorge, da ich dies von den anderen Kindern nicht kenne... Sie nimmt nach wie vor Vieles in den Mund, aber sie schluckt nichts, und unser energisches Wort "bah!" hat bei ihr eine klare Wirkung. Sie spuckt noch ab und zu, wenn sie auf einmal eine große Menge getrunken oder viel zu große Stückchen gegessen hat. Noch vor drei-vier Wochen hat sie mal zugebissen, aber nach und nach, mit unserer energischen Reaktion, hat sie langsam aufgehört.

Unsere wichtigste Aufgabe für den laufenden Lebensmonat ist das sicherere Stehen und das Aufstehen vom Boden.

Neue Zähne

Gestern und heute habe ich alle Johannas Wachstumsdaten zusammengestellt, ihre Körpergröße hat sich nicht geändert, aber wir haben sie im Stehen gemessen - es macht etwas aus.
Nun habe ich mich mit ihren Zähnen beschäftigt, so stellte ich fest, dass sie unerwartet noch einen Zahn bekam - zu den drei Zähnen, die während der Reise kamen. Es fehlen ihr also zur Vervollständigung ihres Milchgebisses noch 8 Zähne - die vier Eckzähne hätten schon da sein müssen, mit den letzten hinteren Backenzähnen ist sie noch nicht ganz spät. Die neuen Zähne habe ich mit grün angemalt, sie kamen zwischen dem 20. und 21. Monat.

Zeitumstellung

Wir sind im Moment alle k.o. Auch Johanna ist bereit, mit uns bis 3-4 Uhr morgens wach zu bleiben... Als gestern früh die Zeitung schon in den Kasten eingeworden wurde, war die höchste Zeit, endlich ins Bett zu gehen. Die ersten Urlaubstage nach dem Hinflug verbrachten wir in Las vegas, so war es kein Problem, um 2:00 nachts aufzustehen und in die Stadt zu fahren... Aber hier...
Es passiert herzlichts wenig hier im Haus, was Förderung von Johanna angeht. Wir hatten heute unseren ersten FrühFö Termin. Johanna fremdelte plötzlich. morgen ist der erste KG-Termin. Wir sind gespannt, wie er wohl verlaufen wird. Johanna hat plötzlich noch einen Zahn, ich werde demnächst ihren "Kieferhaushalt" notieren. Noch fehlen mir die Daten ihres Wachstums, das hole ich auch nach. Gute nacht! Oder guten Morgen?

Montag, 18. August 2008

Noch ein Bericht

über San Francisco vom 11. 08 ist zu lesen - für die, die darauf gewartet haben.

Sonntag, 17. August 2008

Wieder da

Gestern sind wir angekommen.
Die Zeitumstellung dauert noch ein wenig, so bin ich erst jetzt dazu gekommen, zu berichten.
Es ging nicht alles reibungslos. Im Flughafen am Schalter fand man nicht unsere Namen in der Passagierliste... Unsere Maschine ist ja schon in Düsseldorf gelandet... Wir haben uns um einen Tag vertan... Wir haben ja den Zeitunterschied nicht mitgerechnet... Auf den Flugtickets war ja die deutsche Zeit... Jo...
Befor wir uns selbst gefragt haben, was daraus wird, haben sie uns, ohne groß zu diskutieren, einfach in die Liste aufgenommen und uns ganze vier noch vorhandene Plätze zugewiesen. Fertig. Die Erleichterung muss man sich vorstellen!

Aber davon wussten wir noch gar nichts,
und badeten in aller Ruhe am Südstrand in der Nähe des Flughafens.
Es war ein wenig windig, aber sonnig genug, um einen letzten unerwarteten Sonnenbrand zu bekommen... Johanna wollte nicht so sehr ins Wasser und spielte im Sand.
Nur manchmal konnte man das Wasser nicht vermeiden. Bitte merken: weit im Hintergrund ist ein Steg zu sehen...
Nachdem man uns dann so problemlos eingecheckt hat, waren wir damit beschäftigt, Johanna vor dem langen Flug noch richtig austobben zu lassen - hier auf dem Zwischenstreifen des Laufbandes,
die dort ganz schön lang sind - man wird schon einiges an Bewegung abbekommen können...
Nun ist der Urlaub endgültig vorbei... Wir fliegen... Wenn man das Bild vergrössert, sieht man von oben einen dunlken Streifen - den Steg, den man am Strand so deutlich sah...
Johannas Schuhe sehen ziemlich mitgenommen aus: die bekrabelte mit denen alle möglichen Regione - Dead Valley und Rocky Mountains, beide bekannten Canyons, viele Hallen in Las Vegas, saubere Straßen der Salt Lake City, den Strand am Tahoe See, die Golden Gate Brücke in San Francisco und den Hollywood Boulevard in LA. Diese Schuhe kommen noch in ihre Babykiste mit.

Ich versuche, unsere Reise in den nächsten Tagen nach und nach zu notieren. Die Bilder der ersten vier Tage sind leider beim Laden auf das alte mitgenommene Notebook verloren gegangen, da war unser ganzer Las Vegas -Aufenthalt dabei. Da kann man nichts machen - außer ich finde einen Weg, mir ein paar Bilder aus dem Netzt "zu leihen" (zu klauen?)...

Johanna hat die Reise gut überstanden. Wir müssen uns zugestehen, dass wir uns und die Entfernungen nicht richtig eingeschätzt haben. Unser PDA ist uns in Wien geklaut worden, so hatten wir keine Navigationsmöglichkeit und mussten uns nur mit ADAC Karten zurecht finden. So verbrachten wir öfter viel mehr Zeit als geplant im Auto - zu keiner großen Begeisterung von Johanna... Sie hat auch die Klimaanlagen gut überstanden, das neue Essen und Wasser haben ihr nichts ausgemacht... Sie hat nach unserem "erwachsenen" Tagesplan mitgelebt und war immer dabei.
Allerdings hat sie auch angefangen, sich mit Schreien durchzusetzen, was auf unsere Umgebung oft eine unangenehme Wirkung hatte... Auch fing sie an zu kneifen und sogar zu beißen, was mir überhaupt fremd vorkommt, da keines meiner anderen Kinder dies tat... Wir wissen leider nicht, ob es bei ihr etwas "hängen" bleibt, wenn wir sie dafür bestrafen...

Freitag, 15. August 2008

In Hollywood

heute ist unser letzer voller tag hier. Morgen um 17:00 fliegen wir zurück. wir sind ganz schön müde und - ich spreche von mir - von allen eindrücken überflutet.
Gestern hat das geburtstagskind johanna ihr erstes ozean-bad genossen, genauer gesagt, über sich ergehen lassen... das wasser im pazifik ist kalt, unsere erfahrung mit der ostküste hat uns anderes erwarten lassen... den weg von san franzisco nach LA haben wir nicht an einem tag zurücklegen können - die schöne küstenstraße bescherte die schönsten landschaften und die strengsten geschwindigkeitsbegrenzungen: so um 25 meilen/Stunde... da kommt man nicht voran... wir blieben 2 nächte in schönen urlaubsorten: Capitola und St.Barbara.

gestern abend haben wir versucht hollywood - eben schnell - wir wir das immer mal an dem ankunftsabend machen - besuchen. wir haben uns total verschätzt: LA ist so riesengroß, dass wir, mit unserem hotel in der stadtmitte, eine strecke ca. münster-osnabrück bis zum ortsteil hollywood zurücklegen mussten. die kinder waren k.o., wir auch...
heute entdeckten wir hollywood mit metro. eine erfahrung für sich, ein bericht kommt...

natürlich nicht alle sterne haben wir bestaunt und in nicht alle fußabdrücke unsere füße gesteckt. aber an diesen fußabdrücken konnten wir nicht vorbei gehen...
Johanna ist gewachsen in diesem Monat, aber ihre daten kan ich nur zu hause genau feststellen. leider hat sie während unserer reise nicht viele möglichkeiten gehabt, sich körperlich intensiv zu betätigen: wohl in den canyons und in der natur, aber nicht in den wüsten und großstädten. die straßen von salt lake city waren die saubersten, da konnte sie überall krabbeln... hier in LA riskiere ich das nicht, sie "laufen" zu lassen...
wir alle haben abgenommen, wieviel johanna wiegt, bin ich gespannt. eigentlich haben wir uns ziemlich ungesund ernährt und hier sieht man an jeder ecke, wie weit man mit seiner gewichtzunahme gehen kann. nur einmal hatten wir glück, echte californische küche kennen zu lernen. ein erlebnis für sich und ein bericht folgt. johanna konnte mit dem essen gar nicht aufhören, wir auch. johanna ißt gern orangen und bananen und joghurte, brot (dieses hiesige flufie- brot) spuckt sie aus... an die klimaanlagen haben wir uns alle langsam gewöhnt, diese kalten duschen hällt die kleine noch aus...
bis dann!

Donnerstag, 14. August 2008

Ein Tag in Hollywood

Nach dem Abend, an dem wir ganz erfolglos einen Parkplatz am Hollywood Boulevard gesucht haben, haben wir uns kurzerhand entschieden, mit Metro dorthin zu fahren. Es kam mir leider nicht komisch vor, dass die Hotelangestellte KEINE Angaben zu den Fahrten, Linien etc. machen können... Schade, ich hätte früher schalten müssen... spätestens bei ihrer Bemerkung, dass sie persönlich NIE damit fährt...
Als wir die Station endlich gefunden haben, haben wir feststellen müssen, dass wir uns hier unter sehr armen und manchmal nicht besonders positiv gestimmten Menschen befanden... Wir fielen so auf, dass der Lokomotivführer, der Lokomotivführer eines Zuges seinen Zug angehalten hat und uns erklären wollte, wie und welche Karten man kauft... Blinde aufdringliche Bettler, Kinder, die etwas verkaufen, ärmliche heruntergekommene Häuser an den beiden Seiten der Bahn - das alles haben wir in 40 Minuten voll abbekommen...
Wir waren froh, endlich die U-bahn verlassen zu können. Wir sind auf der ersten Station am Hollywood Boulevard ausgestiegen und wollten bis zum Ende zu Fuß alles entdecken.
Als eine schmutzige, ungepflegte Straße fängt der Walk Of Fame an... Oben am Berghang sehen wir schon den berühmten Schriftzug, aber das macht alles nicht schöner hier...
Der Geruch aus der kleinen Bäckerei zieht jeden an... was sind das für Buchstaben? ich kenne sie doch irgendwoher!
Ja natürlich, armenisch! Freundliche Verkäuferin und die beiden Bäcker sprechen armenisch und russisch, wir unterhalten uns...
Uns es ist ganz egal, das der kleine Tisch draußen seht alt und unbequem ist - wir essen dort.
Der halbrunde Fladen ist mit einer würzigen Fleischfüllung - Tschebureck, die dreieckigen sind mit einer Käsefüllung - den Namen habe ich auch in meiner Kindheit nicht gekannt, aber der geschmack stimmt... Es ist alles so lecker, dass die Kinder ganz viel davon essen.
ein ganze Straßenzug danach ist voll mir armenischen und russischen Geschäften, eine autowerkstatt heisst "Small Armenia"

Wir gehen weiter. Eine ziemlich heruntergekommene Straße ist die Walk of Fame immer noch...
Nach dem Thai-Viertel sehen wir die ersten Sterne. Ihre namensgeber sind schon tot, sonst wären sie nicht besonders glücklich gewesen, wenn sie den ganzen Dreck hier sehen würden...

Auch die beiden Herren haben hier ihre Sterne.

Vor diesem Stern blieben wir stehen. Weiß der Namensgeber, was für ein fragwürdiger Laden hier ist, vor dem sein Name mit allen möglichen Füßen getreten wird?...
Auch dieser Stern hat insere Aufmerksamkeit.
Es wird langsam gepflegter und stillvoller.
Viele Staßenshows sorgen für gute Stimmung und lassen einige Dollar den Besitzer wechseln.
Wie auch lebendige Filmfiguren...
Dieses Gebäude, habe ich mir sagen lassen, hat für eine gewisse Aufwertung der Srtaße gesorgt.
Der Eingang lädt im Alltag zum teuren Einkaufen ein,
Zur Oskarverleihung soll er dann so aussehen. Das werde ich bei der nächsten Verleihung genauer beobachten.
Wir alle sind k.o. Johanna geht es blendend, sie will überrall hin.
Neben dem Kodaktheater, wo amerikanische Moral plötzlich ein wenig nachlässt, liegen die Berühmten - bereits verstorbene und noch lebende - in Betonplatten eingeprägt.



Mancher Fußabdruck ist so klein und fein, dass die Frauen sich trauen, ihre Füße mit denen der Sterne zu messen. Aber bei Donald Duck kann man ruhig hineintreten... Die Werbung für Obama, eine Polizeikontrolle, und Sterne, Sterne ohne Ende. Auch Ronald Reagan ist dabei...
Einge Geschäfte ziehen viele Blicke an die Schaufenster. Einige sind grenzwertig, auch für diese großzügige Gegend...
Im Wagon der U-Bahn geht es Johanna super gut, obwohl wir schon wieder total spät sind.
Als wir an unserem Parkplarz waren, beobachteten wir folgendes Geschehen: ein Polizeihubschrauber mit Scheinwerfern kreiste an der Straße und suchte jemanden.
Wie in einem Film...