Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Donnerstag, 30. September 2010

Zwergenhäuschen...

Den Nachmittag verbrachte Johanna bei ihrer "Konferenzzeitbetreuung".
Das Wetter war schön und es ging in den Wald. Dort wurde ein Häuschen für die Waldzwerge gebaut, damit sie sich vom Riesen Ungestalt verstecken können. In dem Häuschen konnte sich auch Johanna verstecken.
Am Abend hole ich ein glückliches Kind ab.
Sie erzählt viel und das Abendbrot ist ein Highlight schlechthin.

Mittwoch, 29. September 2010

Johannas sportliche Aktivitäten...

Mama und Johanna gingen zusammen in den letzten Wochen zur Krankengymnastik. Johanna durfte bei Mamas Übungen erst zuschauen und eventuell selber mitmachen. Erstaunlicherweise ging es super gut, Johanna hat einige Rückenübungen nachgemacht. Das sah sehr lustig aus. Danach war sie sehr motiviert und hat viele Übungen aus ihrem Plan super gemeistert. Sie wollte immer "mehr!" davon :-).

Aber, als wir fertig wurden, musste Mama Johanna schon wieder tragen, da das Gehen in eine bestimmte Richtung leider nicht klappen will... Johanna kann nicht rennen, aber laufen kann sie schon ziemlich schnell. Man glaubt es nicht, aber ich musste schon mal hinterher rennen, um mein Kind einzufangen.

Dienstag, 28. September 2010

Einen Kinderbesuch

hatte Johanna heute. Ich habe keine Bilder, ich notiere das Wichtigste.
Johanna spielte mit dem Gast eher so, wie die Kinder vor dem 3. Lebensjahr spielen - eher nebeneinander als miteinander. Trotzdem wollte das kleine Mädchen nicht nach Hause gehen, sie wollte länger bleiben, und das war schon erstmal gut.

Am Abend wollten wir Eltern mit Oma und Johanna - "alle vier"- sagte Johanna - ein Konzert in Marias Schule besuchen. Man versteht, dass Maria spielt. Das war ... halb so gut... wenn man Johannas Benehmen betrachtet. Das vornehme ruhige Sitzen auf einem Stuhl in der Reihe ist noch nicht möglich, der Papa musste ein Weilchen mit Johanna Treppe steigen (gut, dass man überall, auch im Treppenhaus, alles hören konnte) und danach setzte sich Mama mit Johanna zu den anderen Schülern auf den Boden - da blieb sie gut sitzen. Aber sonst warten wir, bis wir nächstes Konzert mit Johanna zusammen besuchen werden...

Montag, 27. September 2010

Ein Glas Prosecco

kann ich mir zum Frühstück nicht leisten, aber einen Grund hatten wir dafür heute: auf Johannas Platz im KiGa lag am Morgen ein gelber Umschlag mit einer Einladung zum Kindergeburtstag! Das ist ihre erste Einladung, ihr erster "fremder" Kindergeburtstag!Johanna ist ja erst 3 Jahre und 10 Monate, die Erzieherinnen sagen, dass nach ihren Beobachtungen alle Einladungen-Verabredungen-Geburtstage erst mit 4 Jahren so bewusst anfangen oder besser gesagt - "so richtig los gehen" :-).

Unsere Maria, die einen Platz in einer... na... sozial etwas problematischen KiTa belegt hat, wartete vergeblich auf eine Einladung... die Geburtstage dort wurden von den Familien irgendwie nicht gefeiert... Damit man das kompensieren konnte, feierte man in der KiTa in einem großen Stuhlkreis, mit einem dafür von den Erzieherinnen gebackenen Kuchen, den das Kind sogar nach Hause mitnehmen durfte (tja, falls die Eltern doch keinen Kuchen backen würden...)

Johanna hat es offensichtlich besser: die Einladungen werden ausgesprochen, es wird also gefeiert! Damit die Geburtstagskind-Mutter keine Sorgen bezüglich Johanna haben muss, bleibe ich selbstverständlich dort und unterstütze sie bei allen Dingen - mit einem Auge auf Johanna, natürlich... :-)

Sonntag, 26. September 2010

Den Sonntag mit dem Boot verbracht -

das können wir heute sagen.
Da das Wetter es erlaubte, wollten wir es zusammen bauen und einmal Probe sitzen.Die Mädchen passen schon mal ´rein. Der Papa steckt einige Stangen zusammen und...
und ... man kann es kaum glauben... es verwandelt sich in ein Segelboot!
Johanna ist mitten im Geschehen, aber das Segeltuch ist ihr ein wenig suspekt...
...sie klettert lieber heraus.
Aber jetzt weiß sie, wo der beste Sitzplatz ist.
Heute wird auch noch die obere Hälfte angestrichen.
Das Segeln müssen wir uns noch beibringen.

Samstag, 25. September 2010

Drei Bilder

Ich notiere mir nur einige Momente aus dem Tag:
Im Garten blüht eins der Hibiskus-Bäumchen, die bei uns "geboren" wurden. Zwei Blüten zusammen -das sind "die Eltern", eine Blume daneben ist "das Kind" - es ist lustig, dass etwas von den beiden Farben "mitgegeben" wurde.Johanna und Papa sind in der letzten Zeit öfter unterwegs, und zwar so:
Und jetzt gibt es einen - ersten in diesem Herbst - Apfelkuchen.
Er besteht fast ausschließlich aus den Apfelstücken, mit nur wenig Teig "gebunden"- auch für die geeignet, die kalorienmäßig "kürzer treten" wollen.
2 Eier,
1 Becher Mehl,
etwas weniger als 1/2 Becher Milch,
etwas weniger als 1/2 Becher Zucker,
Vanillezucker, Backpulver und viel, viel Äpfel :-)

Freitag, 24. September 2010

Eine neue Form

ist in Johannas Bildern zu sehen: Vierecke. Wir sind im kiGa gefragt worden, ob wir dies mit ihr geübt hätten.
Eigentlich habe ich mit ihr öfter auf ihrer Magnettafel gemalt, sie wollte immer wieder ein Haus gezeichnet bekommen. Nun werwandeln sich auch ihre Linien - unter den runden Formen sind auch eher eckige Formen zu beobachten.Und das ist auf der Rückseite. Hier musste sie einige Male die Linien ansetzen und das hat sie ziemlich passend gemacht.
Am Abend zeichnete sie auf der tafel: auch hier sind neue Formen entstanden.
Auf der Terrasse arbeitet der Papa an unserem neuen Projekt: ein altes Boot wird wieder zum Leben erweckt. Ob wir es auch zu Wasser lassen können, werden wir noch sehen.
Johanna hat sich einige Tage mit dem Kegelspiel beschäftig - sie kann die Regeln akzeptieren und einigermaßen gezielt den Ball werfen. Hier stellt sie gerade die Kegeln auf und man sieht, dass sie weiß, was sie tut.

Donnerstag, 23. September 2010

Spracherfahrungen...

Johanna sitzt auf der Rückbank im Auto und "übt":
- Mist!
... dann wieder mit tieferer Stimme: Mist!
... danach etwas cooler: Mist!
Das Wörtchen hat sie sich nun mal aufgeschnappt und lässt es nicht so schnell los... Gut, dass nicht alle verstehen, dass das Kind genau DAS sagt, was sie hören.

Man sagt den DS-Menschen nach, dass sie Selbstgespräche führen. Ich kenne eine Menge der Sprachwissenschaftler, die aus purer Freude am Sprechen auch dann reden, wenn es keinen Gesprächspartner gibt. :-)

Johanna hat eine heranwachsende Schwester.
- Johanna, komm doch bitte!
- Gleich! (die Intonation kann man nicht aufschreiben, aber Mütter der heranwachsenden Kinder können sich diese gut vorstellen).

Johanna muss schlafen. Aber...
- Mama, Buch angucken! Mehr!

Mittwoch, 22. September 2010

Mal wieder zum Sport...

Ich habe länger nichts von Johannas KG-Stunden erzählt.

Ihr kleiner "Partner" fuhr zur Kur, Johanna war wieder alleine... ein anderes, sehr aktives und lautes Kind hat Johanna fürchterlich nervös gemacht, danach ging es nix mit der körperlichen Betätigung...
dann doch lieber alleine...

Heute wird u.A. auf einem großen Ball geübt.Die Rückenmuskeln sind mittlerweile besser als bei Mama
und die Körperkoordination erlaubt viele Bewegungen und Sprünge, die Johanna keinesfalls Angst bereiten...
ab in die Mulde!
...und wieder heraus durch den Tunnel.
Da hat jemand wirklich Spaß :-)
Auf dem "Pferd" Max sitzt Johanna nur selten und eher ungern, trotzdem versucht man immer wieder, die Sympathie zu ihm zu erwecken. Nein, Johanna sitzt lieber auf Anton!
Aber, als sie herunter rutschte, bekam Max eine Streicheleinheit und sogar ein "Leckerli".

Dienstag, 21. September 2010

Das beste Mittel gegen Erkältungen

kennt Johanna schon länger, genauer gesagt, schon immer. Seit ihren ca. 9 Monaten bekommt sie immer wieder mal ein Eis - erst nur ein Löffelchen, eben zum Probieren, danach immer mehr... :-)
Jetzt bestellt sie sich, ganz alleine, eine Kugel und darf sie auch ganz alleine genießen. Wie groß eine "DS-Kugel" in "unserem" Cafe sein kann, habe ich bereits berichtet.

Montag, 20. September 2010

Maria da?

Maria ist mit ihrem Orchester drei Tage unterwegs. Johanna vermisst sie total. Nach dem Schlafen, nach dem Kindergarten fragt sie immer wieder: Maria da?...

Johanna hat das Wort "doch" für sich entdeckt. Egal, was gesagt/behauptet/abgelehnt wird, antwortet sie: Doch!

Johanna und ich stellen fest, die Heizung ist ausgefallen und wir uns nicht duschen können. Ich war nicht besonders begeistert. Johanna sagt zu Papa: Mama ärgert!

Johanna schaut sich ihren Schuh an und zeigt, dass sie Sohle angerissen wurde.
- Kaputt!
- Ja, tatsächlich!
- Schade!

Ich beschneide Äste im Garten. Johanna holt zwei kleine Gartenstühle.
- Mama! Komm! Bitte!
Sie zeigt auf die Stühle:
- Mama! Sitzen! Du hier und ich dort!
-Johanna, das sind Kinderstühle, ich passe nicht drauf!
-Doch!

Sonntag, 19. September 2010

Ein Gespräch...

Wir fahren im Auto, Johanna, 3 Jahre und 10 Monate, erzählt mir etwas.
- Mama, Maria ärgert!
- Was?
- Maria ärgert. Papa ärgert.
- Nochmal! Wer ärgert wen? Papa die Maria oder Maria den Papa?
- Maria Papa!
- Das kann nicht sein!
- Doch!
- Oh! was hat sie denn gemacht?
- Hmm...
- Hat sie Quatsch gemacht?
- Mist!

Na dann... die Sprache hat nun mal viele Aspekte... und soziale Ebenen auch... mal sehen, ob Johanna das alles irgendwann unterscheiden wird...

Samstag, 18. September 2010

Diese Stufen

habe ich vor 12 Jahren oft, genauer gesagt, jeden Arbeitstag, zwei Jahre lang, mit Baby Maria hoch gegangen. Ich habe Maria erst getragen, dann fing sie an, selber zu laufen, dann zu springen...

Heute sind wir hier zum Feiern eingeladen. Johanna, auch schon kein Baby mehr, kann die Stufen ganz alleine hoch gehen, sie ist ganz stolz auf ihre neuen Stiefel. Sie weiß, dass ein fröhliches Bellen ihr entgegen kommen wird, und hat keine Angst. Sie freut sich auf die vornehmen Katzen, die sich gern von ihr streicheln lassen.
Maria hat sich heute selber übertroffen und diese Schokoladentorte gebacken.
Sie war ganz stolz darauf und ich war stolz auf sie.

Johanna will immer in der Küche sein und an allen Dingen teilnehmen. Ich hoffe, sie wird sich schon Einiges abgeguckt haben und wird uns in Zukunft mit keinen bösen Überrraschungen im Umgang mit der Küche und Geräten aus dem Gleichgewicht bringen.

Freitag, 17. September 2010

Es wird kälter

und unsere Reittermine werden nicht immer sicher... In Osnabrück regenete es, 15 km weiter, am Reitstall, war es zum Glück sonnig.

Johanna schaut immer wieder auf das kleine Pony, das viel besser grössenmässig für Johanna passen würde :-)Heute war Johanna sehr aufgeschlossen und hat viel Spaß gehabt.
Ihre neue Kappe saß ein wenig schief - aber was macht das schon...
Sie redet so viel, dass ich mir alle ihre Sätze kaum merken kann.

Mittwoch, 15. September 2010

Gesundes Frühstück

Heute habe ich um Erlaubnis gebeten, einen der gedeckten Tische im KiGa zu knipsen. In einigen Minuten wird Johanna an diesem Tisch sitzen und sich etwas aussuchen. Ich denke, sie wird sich Butter oder Frischkäse nehmen und einige Gurkenscheiben. Toll, dass sie diese Möglichkeit hat.

Dienstag, 14. September 2010

Winkefenster

Die Tagen und Wochen vergehen, der KiGa wird nach den ferien "zum Alltag", der Trennungsschmerz der neuen Kinder ist am Morgen nicht mehr so groß, das Winkefenster wird langsam zu einem Spaß-Abschied - ohne Tränen, aber mit vielen Kindern, die sich gegenseitig gesellschaft leisten und sich auch von den "fremden" eltern verabschieden :-)Von Johanna bekomme ich zwei dicke Schmatzer und gehe - ohne dass man sie halten oder beruhigen muss. Heute habe ich Glück - sie blieb sitzen. Manchmal ist sie weg, bevor ich draußen bin. Dann ist alles wieder in Ordnung.

Montag, 13. September 2010

Wieder ein Monatsgeburtstag!

Johanna ist heute 3 und 10 Monate alt geworden, 46 Monate...

Sie ist 14,6 kg schwer, etwa 100 g hat sie zugelegt.

Sie ist heute morgen 96 cm groß im Stehen, sie ist im letzten Monat um ganze 0,5 cm gewachsen.

Der Kopfumfang ist 47 cm, keine Veränderung.

Sie trägt Kleider in der Größe 98-104.

Sie trägt Schuhe in der Größe 25.


Große Veränderungen sind also nicht zu benennen.

Als ich sie aus dem KiGa abholen wollte, hat sie fleißig an einem Puzzle "gearbeitet" - was ich zu Hause schon lange nicht gesehen habe.

Sonntag, 12. September 2010

Johannas aktuelle Sprachfähigkeiten

Ich lasse die Woche ausklingen und möchte heute nicht viel machen.
Ich notiere einige Sätze und Äußerungen von Johanna.

In der Sauberkeitserziehung macht sie weitere Fortschritte. Mehrere Tage nacheinander meldet sie sich bei uns. Heute sagte sie: "Ich muss!"

Wir malen. Johanna malt Kreise und Sonne. Ich sage, dass sie das sehr gut kann. Wer kann das noch? - "Laura kann!"

Im Auto möchte sie die "Vogelhochzeit" hören. "Lauter!"

Sie kann Dutzende von Wörtern nachsprechen oder die Gegenstände in ihrem Kinderduden selber nennen. Es sind mittlerweile so viele, dass ich sie kaum notieren kann.

Samstag, 11. September 2010

Die Eltern sind weg

und Johanna bleibt zu Hause.
Oma und Schwester werden das schon schultern...
Die Eltern haben an diesem Tag viel gelernt. In dieser Kochschule, die von einem "großen" Koch geführt wird, haben wir tolle Dinge zubereitet. Aus den Pilzen entstand eine appetitliche Vorspeise

aus einem einfachen Kürbis und vielen anderen Zutaten entstand ein Süppchen, in dem Basilikum-"Schiffchen" für eine "Explosion" sorgen sollten... :-)
Die Riesengarnelen und die Jakobsmuscheln

mit Rosmatinblättern wurden überbacken und mit vorgefertigten Teigtaschen serviert und persönlich vom Chef mit Trüffel bestreut.
Aus dem Filet und anderen Zutaten (sage ich nicht, welchen, sonst bekomme ich mit den Tierschützern zu tun :-( )
entstehen ...
appetitliche Stücke, die man, kurz angebraten, im Backofen fertig stellte.

Wir wissen nicht, ob wir diese Dinge nachkochen werden, aber von einigen Griffen wird die Familie bestimmt profitieren.

Johanna ging es super gut, Maria ging es eher etwas schlechter. :-)

Freitag, 10. September 2010

Nur ein Bild

am Freitag... Man braucht nicht zu kommentieren.Johanna mag "ihren" Anton. Sie hat keine Angst und hilft gern bei der Pflege. Er erträgt alles mit Geduld :-)

Donnerstag, 9. September 2010

Die Lehrer-Konferenz-Betreuung -

ein langes Wort... Johanna sagt "Mama Mann" oder seit heute "Ute".
Dort verbringt sie 2,5 Stunden donnerstags nachmittags.
Um an der Schule eine "Übergabe" machen zu können, verlasse ich bereits um 15:30 unser Haus - wegen der Staus, die wir am Ende des Tages zu erwarten haben. Zwei Donnerstage brachte ich ein noch schlafendes Kind ins Auto... jo... das Kind schlief weiter... und wurde erst an der Schule wach. Besonders gesund ist das nicht, aber Johanna musste schon immer einige Abstriche machen, und ich mit ihr...
Die Zeit, die sie dort verbringt, macht sie viel offener und irgendwie selbständiger. Ein fröhliches Kind läuft abends mir entgegen, erzählt, dass es das Abendbrot "aufessen" (aufgegessen) hat, setzt sich selbstverständlich auf die Stufen im Treppenhaus und zieht seine Schuhe an. Danach wird Ute fest umarmt - und wir fahren nach Hause. Im Auto ist Johanna eine Weile erst still, sie ist noch gar nicht bei mir, sondern noch dort... zu Hause erzählt sie begeistert vom Spielen und - natürlich - vom "Abendbrot"!!! - und wir erklären unseren Donnerstag langsam für beendet...

Mittwoch, 8. September 2010

Selber aussuchen, selber schmieren

und dann natürlich selber essen.

Die Stadt Osnabrück und der KiGa in deren Auftrag arbeitet daran, den Kindern eine gesunde Art des Frühstücks beizubringen. Wäre Johanna in den Waldorfkindergarten gegangen, hätten wir das Thema nicht. Aber die Allgemeinbevölkerung hat nun mal verschiedene Vorstellungen und es wird mal einem Kind ein Muffin oder eine süße Riegel o.Ä. mit in die Frühstücksdose gegeben... In der kommenden Woche bekommen alle KiGa-Kinder ein kostenfreies gesundes Frühstück im KiGa, jedes Kind kann selber entscheiden, was es aus dem Angebot essen möchte, und kann sich das Frühstücksbrot selber "gestalten". Frische Brote aus einer Bäckerei "um die Ecke" werden morgens besorgt, etwas Butter, Käse und Wurstaufschnitt ist auch dabei, dazu Gemüse und Obst, auch Müsli hat man zur Wahl - was will man mehr? Wir als Familie sind schwer begeistert.

Seit drei Tagen ist Johanna dabei, ihre Brote selber zu schmieren - wir üben ja schon mal vor. Zu Hause ist sie eher ein Wurstesser, bei der "Lehrerkonferenz-Betreuung" (ich muss mir einen anderen Namen dafür aussuchen) mag sie lieber Frischkäse, im KiGa aß sie auch Hartkäse - weil er vielleich in hübsche "Fingerchen" geschnitten wurde :-)

Am heutigen Morgen ist Johanna sehr früh aufgestanden, wir begannen früh mit unserem Tag und Frühstück - sie wollte auch dabei sein. Und mitessen natürlich... Nur... was mache ich mit unserem Papa, der ein schwerst überzeugter und begeisterter Nutella-Esser ist? So kann Johanna ihre Chance ergreifen und auf ihr Brot nicht etwa Frischkäse, sondern... etwas suuuuper Ungesundes schmieren... Was soll ich bloß heute im KiGa sagen?

Dienstag, 7. September 2010

Eine Verabredung

Johanna hat eine Einladung bekommen!
In ihrem ersten KiGa-Jahr war dies nur einmal der Fall. Johanna konnte keinem Kind "Wasser reichen". Damit habe ich mich abgefunden, Johanna und wir, die Familie, leisteten Gesellschaft uns gegenseitig und das war auch OK.

Als ich dann gestern von einer Mutter angesprochen wurde, wurde der Termin sofort festgelegt - das lasse ich mir ja nicht zwei Mal sagen.

Zwei Stunden verbrachten Johanna und L---- zusammen im Garten.
L. kann schon bis 30 zählen und es wurde beim Schaukeln ununterbrochen gezählt. Ich merkte, dass Johanna schon weiß, dass nach vier fünf kommt, neun und zehn hören sich schon sehr deutlich an, sie sprach sogar 20 und 30 nach.

Wir Mütter haben und vorgenommen, den nächsten Dienstag als Termin festzuhalten.

Johannas Gastgeberin ist auch ein I-Kind, etwas älter. Wer weiß, welche Wege diese beiden Mädchen in diesem Leben zusammen gehen werden...

Montag, 6. September 2010

Ein geschenktes Bild...

Am Freitag bereits lag dieses Bild auf Johannas Ablage im KiGa, aber nach einem schnellen Blick habe ich nicht wahrgenommen, dass das Bild für Johanna bestimmt war. Den Rest brauche nicht zu kommentieren :-)

Sonntag, 5. September 2010

Der Sonntag ist endlich da

und der Papa ist endlich da!
Johanna war überglücklich. Sie blieb in seiner Nähe und weinte bitterlich, als er für kurze Zeit aus dem Haus musste. Dass ein DS-Kind die Angehörigen schnell vergisst, wenn sie aus seinem Blickfeld verschwinden, habe ich aus den alten Jahren eingespeichert, offensichtlich eine falsche Annahme; und bin immer wieder froh, wenn ich sehe, dass sich diese "Weisheit" nicht unbedingt bestätigt.

Samstag, 4. September 2010

So ein komischer Samstag...

Johannas Papa ist unterwegs, schon die ganze Woche. Er kommt morgen. Johanna telefoniert mit ihm abends und erzählt von ihren Erlebnissen. Ich muss als Übersetzerin manchmal ihr zur Seite stehen, aber das klappt ziemlich gut.

Sie will wieder nicht laufen! Meine Untersuchungen haben ergeben, dass ihr linker großer Zeh ganz merkwürdig aussieht. Der Nagel ist wie geplatzt, als ob sie sich etwas auf den Zeh fallen ließ. Ein Eckchen des Nagels musste ich sogar herausziehen, danach hat sie noch mehr gelitten, aber sie gibt nur eine Stelle an, wenn ich sie nach ihren "Auas" frage. Also ist wohl der Zeh der Grund für ihre mangelnde Bewegungslust. Ich beobachte sie weiter, sie bekommt eine Salbe auf den zeh, leider nur im Schlaf...

Johanna sitzt in der Küche und leistet mir Gesellschaft. Sie malt. Sie erzählt, was sie da gemalt hat. Dieses Lange da erklärt sie als "Möhre", die Kreise sind - nach der Größe- ein Apfel, eine Mandarine und eine Pflaume.

Ihre Vorstellungen stimmen wohl, wobei in der Küche heute nur Äpfel zu sehen sind...

Sonst bleibt sie sitzen und bewegt sich nicht. Das ist ungewöhnlich und ich fühle mich nicht gut dabei.

Freitag, 3. September 2010

Endlich ist die schwere Woche zu Ende,

Johanna und Mama verbringen eine schöne Zeit am Reiterhof. Johanna hat eine neue Reitkappe, die beim Kuscheln aber nicht besonders bequem ist :-) Johanna macht es schon sehr gut mit!

Wir müssen uns um Leckerlis-Nachschub kümmern.

Es fällt mir auf, dass Johanna sehr ungern geht und dass sie sich immer wieder tragen lässt. Sie setzt sich immer wieder hin oder bleibt stehen. Das kam noch nie vor. Hat sie irgendwo Schmerzen?

Donnerstag, 2. September 2010

Mamas Donnerstag

war wie immer lang
und Johannas Donnerstag war toll!

Während Mamas Konferenz verbrachte Johanna tolle Zeit. Sie konnte mit einem kleinen Jungen spielen, danach kamen noch zwei Kinder zum Spielen vorbei, alle vier Kinder und zwei Erwachsene und zwei Hunde gingen danach in den Wald spazieren. Der Buggy war nicht zu gebrauchen, so musste er am Waldrand stehen bleiben und Johanna musste zu Fuß mitkommen. Der große nette Hund M--a, der sich mit kleinen Kindern gut auskennt, war clever genug, um Johanna das Gefühl zu geben, dass sie ihn an der Leine zieht und den Weg bestimmt.
Sonnst war das, denke ich mir, umgekehrt. :-)

Ich habe ein glückliches Kind abgeholt, dass gerade ein Frischkäsebrot (na endlich ißt sie wieder Käse!) verputzt hat. Das magische Wort "Abendbrot" verbinder jetzt Johanna mit "Mama Mann" - das zweite Wort ist das Ende des Nachnamens. Lustig, was sie da behalten hat - ich muss ihre nette Betreuerin fragen, wie Johanna sie anspricht.

Mittwoch, 1. September 2010

Nicht besonders erfolgreich...

Diese Notiz ist eigentlich nur für mich, damit ich später eventuell nachlesen kann. Also nicht ärgern, wenn man aus dem beitrag nicht ganz schlau wird...

Wir haben natürlich Angst vor dem Winter und allen daraus resultierenden Infekten etc. Wir wollen es vermeiden, dass wir aus den letzten Reserven und Kräften schöpfen werden, wie es im letzten Jahr bei Johannas Lungenentzündung und danach folgenden Erkrankungen der Fall war. Wir brauchen jemanden, der bei uns im Härtefall für Johanna einspringen kann.

Nun habe ich den Versuch unternommen, jemanden kennen zu lernen, der - von einer Institution vermittelt - Johanna betreuen kann.
Daraus wird nichts. Das wird nicht klappen. Es ist schwer jemanden zu finden, der sich in der Gesamtproblematik Down Syndrom auskennt, der in seiner Ausbildung dem Kurs "Die Angehörigen" viel Aufmerksamkeit geschenkt hat und der dynamisch genug ist, etwas dazu zu lernen. Es muss viel zu viel stimmen, dass man jemanden in das Familienleben "reinlässt" und das Kind ruhigen Herzens jemanden anvertrauen kann.

Wir sind anspruchsvoll und sensibel.

Na, viel Spaß wünsche ich mir bei der weiteren Suche.