Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Dienstag, 30. Juni 2009

Klare Signale

Früher, wenn Johanna in der FrühFö nicht mehr spielen wollte, hat sie das oft nicht ausdrücken können, und es ging Einiges in der Kommunikation schief. Jetzt, wenn sie meint, sie ist mit einem Spiel "fertig", packt sie es an und bringt zur berühmten blauen Tasche, in der noch so viele Schätze verborgen sind... Eine klare Sache...
Das Malen ist immer schön, ob mit einem Pinsel
oder mit einem Finger...
oder mit mehreren Fingern...
Auch dieses Bild bekommt einen Platz in der Bildergallerie "Vor der Reise". Wie es
"Nach der Reise" aussehen wird, bin ich gespannt.

500 Schritte am Stück!

Ich habe kein Foto, aber ich möchte hier etwas wichtiges festhalten. Es war noch vor einer Woche nicht zu denken, dass Johanna an der Hand gehen kann (sie wollte immer ganz woanders hin) und dass sie länger laufen kann (nach einem kurzen Stück wollte sie schon auf den Arm).
Heute mussten wir etwas erledigen, Papa und Johanna warteten auf mich draußen und gingen spazieren. Ich beobachtete, wie sie zusammen ein großes Stück zurückgelegt haben und habe Johannas Schritte gezählt. Papa meinte, dass ich nur ein Fünftel ihres Weges mitbekommen habe - und ich habe um 130 schritte nachgezählt, es waren also ganz schön viele, und zwar am Stück, ohne Pause!

Ordnung muss sein...

Johanna und ich saßen auf der Terrasse. Es war heiß und ich nahm für uns zwei Bananen. Als wir eine davon aufgegessen haben, schaute sie mich an, nahm die Schale und ging ins Haus. Zwei breite Stufen im Wohnzimmer musste sie meistern, einmal hin und einmal zurück. Sie war wieder da, wir aßen die zweite Banane. Sie verschwand wieder mit der Schale. Später gingen wir beide in die Küche. Ich wollte wissen, wo die Schalen geblieben sind. Im Mülleimer waren sie, und die Tür unseres "Müllfachs" war zu. Wie es sich gehört.

Montag, 29. Juni 2009

KiGa-Nachrichten

Heute liegt ein Brief auf meinem Tisch. Es wird uns mitgeteilt, dass Johanna ab dem "Sommer 2009" in den Kindergarten gehen darf! Wir sind sehr froh und sind sehr positiv überrascht. Das Untersuchungsergebnis war offensichtlich positiv. Es wurde ja die Empfehlung ausgesprochen, die Integration bei Johanna zu fördern, und die KiTa hat die Bereitschaft ausgesprochen, Johanna aufzunehmen - und nun darf Johanna hin! Wir sind auch sehr froh, dass man es uns nicht schwer machte, einen Platz unter und mit den anderen Kindern für Johanna zu finden.
Wir lernen fleißig Lieder und hoffen, dass Johanna nicht ganz unvorbereitet in die Gruppe kommt.

Für die Oma

gibt es ein besonderes Foto.
Die Oma hat Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch!Johanna hat Omas Geschenk an und für eine kurze Zeit ist sie sogar bereit, ihren Hut auf dem Kopf zu lassen. Schöne Grüße gen Osten!
PS. Die Beiträge der letzten Tage kommen nach. Ich bin im Moment PC-mäßig unterversorgt...

Sie kann ja nicht sprechen...

Wir überlegen uns, wie wir Johanna helfen können, sich erkenntlich zu machen. Wenn wir sie verlieren? Wenn sie weg laufen wird?Das Schreiben ihres Namens auf dem Arm fand sie lustig und wollte den anderen Arm auch "bemalt" bekommen. Die Mama hat ein Rolle Kreppband geholt - auf dem Rücken geklebt, wird es auch dienen...

Heute hat Johanna ein Neues Wort gelernt. Kirsche! Von einem Kirschbaum konnte sie zwei Kirschen pflücken und sofort essen - jetzt weiß sie auch, wo die Kirschen her kommen - von dem "Baum"!

Sonntag, 28. Juni 2009

Einiges zu Johannas Grobmotorikstand...

Diese Schaukel hängt schon länger im Garten. Im letzten Sommer konnte Johanna sich gerade hochziehen und sich am Fußteil halten. jetzt kann sie alleine darauf klettern und setzt sich stabil hin.Herunter kann sie auch leicht klettern.
Und schon sitzt sie auf der Liege - und das hat sie auch alleine geschafft.
...wieder herunter...
Sie kann sehr gut Treppen und Stufen hoch gehen, wobei sie sich noch am Gelände halten muss.
Es ist kein Problem, sie hier sitzen zu lassen - sie kippt nicht um, sie rutscht nicht hinunter.
das laufen wird immer schneller und sicherer.
Nur die "Nein!"-Geste bleibt vorerst erhalten.
Gestern wollten wir kurz zu IK-A. Diesmal wollten wir fragen, ob Johanna mal im Kinderparadies bleiben dürfte. Nein, sie darf noch nicht, da sie noch nicht 3 ist. Ok, wir kommen in 6 Monaten.
Wir aßen unsere Kuchen, Johanna lief herum. In einem Moment rief sie uns und "fragte"/zeigte in eine Richtung/schaute uns fragend an/blieb stehen. Wir verstanden, dass sie eventuell dorthin gehen wollte und erlaubten es ihr. Sie nickte zufrieden und ging dorthin. Das war das erste mal, dass sie wirklich nach einer Erlaubnis "gefragt" hat.







Wenn es mal still ist...

dann hat sich Johanna etwas ausgedacht... Eine Dose mit Klammern ist im ganzen Zimmer verteilt... Nun, Fräulein, jetzt müssen wir aber alles einräumen.
Wer sagt, dass Johannas Pinzettengriff nicht stimmt? - alle Klammern, eine nach der anderen, hat sie aufgesammelt...
Danach ist schon wieder still... Sie hat sich selbst auf den Stuhl hingesetzt, die Tischdecke an sich gezogen - so kommt man an die gewünschten Dinge auch dran...

Was machst du denn, Johanna? Arbeitest du? Zeig mal, - wie macht es der Papa?
Na, einen Schritt haben wir schon mal: die zehn Finger liegen fast richtig. Einige Kleinigkeiten bleiben noch - so etwa wie Buchstaben lernen, lesen lernen, schreiben lernen... Oh je, das dauert noch...

Samstag, 27. Juni 2009

Samstagsbrötchen

Nun haben wir nur ein Kind zu Hause! Alle anderen sind weg! Es ist fast schon umweltunfreundlich, in die Bäckerei zu fahren, aber wir haben wirklich kein Brot.
Eine nette Verkäuferin, die immer am Wochenende arbeitet, weiß schon, womit sie Johanna eine Freude machen kann - eine volle Tüte Körner! Strahlend nimmt Johanna die Tüte. Beide freuen sich.
Stolz kommt Johanna ins Haus - und Mama darf auch etwas von ihren Körnern kosten!
Johanna trägt diese Sandalen - sie sind in der Größe 24 - und alle anderen sind zu klein geworden.

Freitag, 26. Juni 2009

Letztes Mal...

zum Baby-Schwimmen... Wie wir uns auch vorgenommen haben, ging Johanna noch zu einem letzten Kurz, damit sie bis zum Schuljahresende schwimmen kann. Danach werden wir etwas anderes suchen. Sie kennt hier schon alles, fühlt sich sehr wohl und hat immer viel Spaß. Die Zeiten, als sie weinend aus dem Wasser gehen musste, sind längst vorbei.
Früher spielte sie mit dem Wasser
jetzt greift sie zu "Quelle"... Hier sieht man einen klaren "Nein"-Ausdruck - sie will nicht springen, sie will noch sitzen bleiben...
Aber irgendwann springt sie doch...
Die Aufgabe war: sich auf der Matte aufzurichten und zu Papa zu laufen... Sie krabbelt dagegen nach hinten und ins Wasser... Und hinter uns steht eine "Schlange"...
Tja, hier auch nur "nein!" - sie will alleine laufen!
Damit wir nicht immer einen Stau erzeugen, macht Papa lieber etwas anderes...
Das Tauchen wird sie auch irgendwann beherrschen...
Nach dem Schwimmen hat sie Papa gezeigt, dass sie wohl in der Lage ist, alle Türöffner und Schalter zu betätigen, alle automatischen Türen zu passieren und das Gebäude selbsttändig zu verlassen... Bis zum Ausgang haben wir sie nur begleitet...
Das Laufen, und zwar in eine "richtige" Richtung, ist nicht einfach zu erlernen. Hier ist die Aufgabe: Johanna, du gehst Mama nach!
Das hat diesmal funktioniert. Bis zum Auto, etwas wie 150 m, ist sie alleine gelaufen.
Heute verabschiedeten wir Maria ins Zeltlager. Wie es bereits im letzten Jahr war, fiel mir der Abschied und mein Aufenthalt in der Elternschar, unter den Menschen, die mich nicht mehr zu kennen scheinen, schwer. Blicke einer Frau haben mich immer wieder "verfolgt", das war schon fast unangenehm. Es waren bohrende, fragende Blicke... "kann sie überhaupt noch lachen? kann sie überhaupt noch gehen, ohne unter der Last der Behinderung des Kindes zu zerbrechen? hat die Schwester bereits Schaden bekommen? Wird es unseren Kindern schaden, wenn diese Frau sie mit ihren Blicken streift? Sie muss hier weg!" - so etwas oder eine ähnliche Palette an Gesichtsausdrücken und Gedanken konnte ich mitbekommen... spüren? fühlen?.. Tja, ich gehe schon, gute Frau. Es ist für mich sowieso hier alles fremd geworden...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Johanna mag malen. Unsere langweilige weiße Tür bekommt ein gelbes Muster. Tja... danach hat sie aber gewissenhaft geholfen, alles wieder in Ordnung zu bringen.Am Nachmittag trifft sich die Großfamilie. Hier ist der Hase zu Hause - und Johanna versucht, ihn zu streicheln. Sie sagt: "Hase! Aja!"
Hoffentlich wird er nicht beißen... Hier unbedenklich, aber in drei Wochen werden wir bei jedem Tier eine gewisse Unsicherheit verspüren... Wie sollen wir Johanna erklären, dass sie dem Tier nicht
zu nah treten soll... Johanna im Hängesessel... Ich stelle fest, dass ihr Gleichgewichtsgefühl viel, viel besser ist, als meins. Ich steige lieber aus...
Meins war sowieso nie besonders ausgeprägt, aber bei ihr haben wir viel für die Entwicklung gearbeitet - sie schaukelt, sie dreht sich, sie kullert herunter, sie klettert hinauf - ohne große Orientierungsprobleme. Das finde ich ersraunlich.
Heute waren wir kurz einkaufen. eine Kassiererin aus "unserem" Supermarkt grüßte mich und sprach Johanna an: "Hallo kleine Maus, ich habe Dich lange nicht gesehen! Ich habe bestimmt was verpasst!" Natürlich wollte Johanna sie "per Handschlag" begrüßen und mit einem langen Winken verabschieden. Die lange Schlange an der Kasse hat es auch mitgemacht. ;-)

Mittwoch, 24. Juni 2009

Nur kurz...

Johanna ist noch ein wenig krank, aber sie hat kein Fieber, deshalb verbringt sie nur den Morgen mit ihren Tagesgeschwistern und wird früh abgeholt. Zu Hause kann sie lange, lange schlafen, so lange, bis sie ihre Krankheit ausgeschlafen hat - das hat immer schon am besten geholfen. Danach hat sie einen großen Hunger. Ich lasse seit einiger Zeit immer ein Messer in ihrer Nähe liegen - sie fängt sogar an, uns nachzuahmen. Die Ferien fangen an! Dieser Blumenstrauß wird mich noch einige Tage begleiten. Wir freuen uns auf die Reisevorbereitungen und auf alles, was wir erleben werden.


Was weiß ich eigentlich über Japan? Korea? China? Eigentlich immer noch so wenig... Und je mehr ich davon erfahre, merke ich, dass es immer weniger ist.

Dienstag, 23. Juni 2009

Zwei Momente

aus der Frühförderung.
Johanna ist krank, aber sie hat in der Mittagszeit gut geschlafen, sie hat mit Freude auf die FrüFö gewartet.
-Na, Johanna, was wird C. bringen?
-Tasche!
In dieser berühmten tasche sind wirklich viele Dinge, die Johanna gern mag. Diese Zauberkiste, zum Beispiel... Mittlerweile ist Johanna in der Lage, die Kiste zu nehmen und damit zu laufen - sie trägt die Kiste gerade zurück in die Tasche...

Danach wird gemalt.
Es entwickelt sich eine Johanna, die doch nicht gern matscht... Sie ist aus Versehen mit der Hand in die Farbe "geraten". Den Gesichtsausdruck habe ich erst nach dem Durchschauen der Bilder bemerkt, zu hören gab es etwas wie Bäääh!
Angesichts unserer bevorstehenden Fahrt ist es vielleicht gar nicht so schlecht, dass sie nicht alles anfassen mag ;-)

Es sind bereits 5 Monate der Trotzphase. Jedes Mal, ob die FrühFö, ob eine Logopädieeinheit, ob die KG oder das Reiten - es ist nie sicher, dass Johanna kooperativ mitmacht. Es ist eine Vorlaufzeit und Vorbereitung nötig, um eine Arbeitsstimmung oder eine Lernsituation zu organisieren und zu gestalten.

An dieser Stelle danken wir allen lieben Menschen, die mit Johanna arbeiten, sie geduldig betreuen, ausbilden und begleiten und somit auf das gar nicht so einfaches Leben unter den 46-er Menschen vorbereiten.

Wenn alle nicht in die Gänge kommen...

Johanna hatte die ganze nacht Fieber. Sie hatte auch einen solchen Husten, dass sie nicht schlafen konnte. Ich habe sie zu mir genommen, habe mich im Bett hingesetzt - und so haben wir beide "geschlafen"... nicht besonders gut natürlich... Da auch der Schwester zunehmend schlechter ging, haben wir uns entschieden, heute zu hause zu bleiben. Alle waren am Morgen noch müde... Da Johanna samt Fieber bereits aus dem Bett war, wollte sie anfangen, zu frühstücken. Sie ging zu einem der Küchenschränke und nahm sich zwei Zwiebacke.Was soll sie auch machen, wenn man bei diesen Erwachsenen kein Stück Brot zum Frühstück bekommt... Sie hat immer noch Fieber, aber kann das viel leichter als ihre Schwester ertragen... Nach dem Frühstück sagte sie mehrmals "Garten!" - sie wollte auf die noch etwas feuchte Terrasse. Na gut, aber lieber aufs Dreirad... Sie kann natürlich nicht so richtig fahren, aber kleine, ganz kleine Ansätze für das Dreiradfahren sind da!
Danach versuche ich, sie mit ruhigen Dingen zu beschäftigen. Maria hat ein schönes Buch zusammengestellt - die Figuren sind aus etwas dickerer Pappe, die Konturen kann man ertasten.
Johanna, wo ist hier ein "O"?
Da! "Ooooooo!"

Montag, 22. Juni 2009

Was sie schon kann...

Sie kann zur Bücherkiste gehen,sich ein Buch nehmen
sich hinsetzen und so tun,
als ob sie lesen kann...
Auch die Blätter kann sie einzeln umdrehen, wenn das Bucht ihr interessant erscheint...
Selbstverständlich mit 2,5 Jahren?
Für uns nicht.

Keinen Tag ohne Ereignisse...

Der Brief des Gesundheitsamtes bezüglich Johannas Untersuchung und KIGaBewilligung ist da. Ein Integrationsplatz wird empfohlen und eine kurzfristige Aufnahme auch - eventuell noch vor dem 3. Geburtstag. Den Rest werden wir schon sehen...

Heute hatten wir unsere letzte Reiten-Einheit. Johanna hat ganz große Fortschritte gemacht, sie wartet auf das Reiten und freut sich. Sie sitzt alleine auf dem Pferd und winkt mir mit beiden Händen, sie kann kleinen Anweisungen folgen, sie macht aktiv mit - daran war am Anfang nicht zu denken.

Sonst hat Johanna Fieber. Sie bekam nur Hustenelixier von Weleda, das hilft ihr immer. Ich hoffe, dass sie ihre Erkältung "ausschläft".

Letzter Milchzahn ist da!

In dieser ganzen PC-Unterversorgung habe ich etwas vergessen, zu notieren: Johanna hat ihr Milchgebiss komplett!
Damit schließen wir ein Kapitel unserer Sorgen ab. Zwei Zähne bekam Johanna als einen Spaltzahn- sie haben eine Wurzel - sie hat also 19,5 Zähne. Das hängt nicht unbedingt mit DS zusammen, aber wir werden hoffen, dass die bleibenden Zähne dies nicht haben werden.
Diese ersten Zähne werden ihr eine Weile dienen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Wir haben Pech mit dem Ausgehen...

Es ist schon zum zweiten Mal passiert.
So oft, für den ganzen Abend und bis in die Nacht, gehen wir nicht aus. Nun wollten wir den Abiball erleben, Johanna konnten wir davor nicht ins Bett bringen. Wir brauchten Hilfe für Johannas Betreuung...
Und zum zweiten Mal ist das Gleiche:
ich bereite den Schlafanzug und den Schlafsack vor, ich zeige alles, ich vergewissere mich, dass alles klar ist, und verabschiede mich.
Ich komme nach Hause und sehe:
das Kind schläft in seinem kalten Zimmer, neben - nicht unter - der Decke, mit dem Schlafsack, aber ohne den Schlafanzug, nur mit einem Unterhemdchen bekleidet. Die Arme, die Schultern, die Brust sind ganz kalt... Die Schwester hat es auch übersehen...
Johanna ist hart im Nehmen, aber so hart nun auch nicht...
Heute ist Johanna krank: zunehmend hat sie Schnupfen, Husten, tränende Augen... kurz vor der Reise...
ein teuerer Ball ist gewesen...

Samstag, 20. Juni 2009

Kleine Änderungen, große Meilensteine

Das, was man auf diesem Foto sieht, wird für viele Eltern eine Selbstverständlichkeit wohl sein. Bei Johanna ist jeder Schritt ein wichtiger Schritt, und nichts ist selbstverständlich...
Sie bekommt jetzt einen Platz an unserem Tisch - das war früher Mamas Platz, Mama rutscht ein Stückchen...Sie braucht keinen Brustbogen und keinen Stab vorn mehr, sie sitzt frei auf ihrem Stuhl, sie kippt nicht um, sie kann sich darauf hinsetzen und kann sogar herunterklettern.
Sie isst mit uns zusammen am Tisch, sie benutzt eine Gabel und braucht kaum Hilfe.

Freitag, 19. Juni 2009

Einen Grund zum Feiern

hatten wir heute. Das ist das unklarste Bild, das ich habe - so kann ich es hier auch zeigen. Einer oder anderer erkennt die Schule, es werden gerade die Abiturienten des Jahres 2009 verabschiedet! Wir sind stolze Eltern und freuen uns über und auf die vielen Wege, die einem unserer Kinder nun möglich sind.
Es wird jetzt eine Weile dauern, bis wir hier wieder sitzen werden, noch einmal.
Danach wird es für uns nichts mehr geben.
Für Johanna sind diese Räume nicht zu betreten.

Wortschatz

Während der Untersuchung beim Gesundheitsamt sind wir gefragt worden, wie groß Johannas Wortschatz in etwa so wäre... Ich meinte, um 30 Wörter. Papa meinte, die Hälfte.
Wir haben gefragt, ob Wow-wow! oder Mmmm! (lecker) auch als Wörter zu nennen wären. Ja, in diesem Alter noch ja.

Gut, dann schreibe ich einfach alles, was sie sagen kann:
Hi!
Tschy! (Tschüß)
Mama
Papa
da
Ball
Baum
Bummmm!
ja
nein
heiß
Ei
Eis
Wasser
Hase
Haus
Katze
Schlüssel
Tasche
Flasche
Straße
Apfel
Käse
Bauch
Teddy
Garten
haben
essen
sitzen
Wow-wow
Tick-tack
O-hoooo! (Pferd)
Aua!
Muuuhhh!
Grrrrr! (Tiger)
Auf!
Mmmmm! (lecker)
Boohaa! (Bewunderung)
Tete (Maria)
Jaanna (Johanna)
Dati (David)
Dani (Daniel)
- es sind 42 Einheiten geworden, vielleicht fällt mir noch etwas ein...
andere Dinge sind noch nicht spruchreif.

Johanna hilft

Ich habe hier zwei Aufnahmen der letzten Woche.
Johanna spielt mit dem Sand sehr groszügig, es liegt eine Menge auf der Terrasse. Ich ließ die Bürste liegen - und siehe da, sie greift zu und versucht, nachzumachen.Einmal wollten wir zusammen Kaffee trinken. Der Tisch muss gedeckt werden. Jemand holt bereits die Tassen. Johanna leistet ohne Aufforderung ihren Beitrag: sie ging gerade in die küche, öffnete den Süßigkeiten-Schrank und holte eine Tüte Plätzchen.
Jetzt ist sie auf dem Weg zum Kaffeetisch.

Donnerstag, 18. Juni 2009

David

Nach Johannas Geburt hatten wir nur die Vorstellung von DS, die wir im Bekanntenkreis "erworben" haben. Wort-wörtlich: ein Grauen.


Ich suchte im Netzt nach Informationen.


Ich fand 21 kurze Filme, die 21 Länder und junge Menschen mit dem dreifachen 21. Chromosom zeigten. Lange schaute ich mir die Filmchen an. Ein junger Mann hat mich sehr beeindruckt.

David de Graaf.

Ich war von all dem, was er kann und tut und jeden Tag erreicht, ergriffen. Er spricht nicht sehr deutlich, an seinen Muskeln muss er permanent arbeiten. Aber er macht das alles. Fahrrad, Schwimmen, Musik, Tischtennis, Arbeit, Gesellschaftsspiele, PC...

Später fand ich weitere Infos zu seiner Entwicklung. Das war DER Junge, der Mathe kann (einen Atrikel dazu habe ich irgendwo gespeichert), das war DER junge Mann, der eine Rede beim Europäischen Parlament halten durfte, das war DER junge Mann, der mit seinen Fahrstunden in der Fahrschule anfing ("Leben mit DS" vom letzten Jahr). Und es fiel eine Aussage einer Bekannten seiner Familie: "Na klar, sie haben ja nichts anderes in den letzten 22 Jahren gemacht, als ihn zu fördern..." Und so verstand ich, dass meine weiteren 20 Jahre ziemlich "verplant" sind...

Und nun sitzt Johanna und schaut sich das Filmchen an.

- Na, Johanna, was macht der Junge?

- Brrrummmm! Uuuuuu!

Hier ist der Film zu finden. David de Graaf kommt aus Holland.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Wichtiger Termin

Heute hatte Johanna einen wichtigen Tag: beim Gesundheitsamt musste sie zeigen, dass sie einen integrativen Platz im KiGa bekommen kann. Die Bedingungen für einen Erfolg dieser Untersuchung waren nicht toll: Johanna hat in der Nacht sehr wenig geschlafen, in der Mittagszeit hat sie auch nichts nachholen können. Sie weinte, war unzufrieden und wollte am Liebsten gleich ins Bett... wir mussten wohl mit einer Leistungsverweigerung rechnen...

Dann aber hat sie sich "hingekriegt" und war mit guter Stimmung und Motivation dabei.
Erst durfte sie mit einer Familie spielen, die mit dem Auto unterwegs war.

Der "Papa" bekam sogar ein Küsschen...

Dann gab es etwas Schönes zu machen: große Holzperlen auf einen Faden ziehen.

Man sieht, dass es gut geklappt hat - obwohl sie das noch nie gemacht hat (das müssen wir aber nachholen!)


Danach gab es Johannas "Lieblingsthema": Türmchen bauen. Ich glaube, sie mochte die Ärztin sehr und baute das Türmchen nur ihr zuliebe.

Aber es ist ja klar: es wurde gebaut, um es umzuschmeissen!

Bei dieser Aufgabe war ich mir nicht sicher, ob Johanna mithalten kann. Doch, das konnte sie - sie hat eben die "Pyramide" nachgebaut.


Sonst verlief die Untersuchung positiv.
Johanna zeigte, dass sie auch feinmotorisch gut ist, sie nannte einige Dinge, die sie auf bunten Kärtchen sah, sie kletterte munter und spielte mit einem Ball. Sie konnte die Farben nicht zuordnen, aber daran arbeiten wir ja...

Einen Platz können wir wohl belegen, aber es ist noch nicht klar, ab wann dies möglich sein wird. Spätestens natürlich ab dem 3. Geburtstag.