Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Mittwoch, 30. September 2009

Wieder mal turnen...

Seit vier Wochen ist Johanna wieder dabei. Es hat sich in ihrer Grobmotorik Vieles geändert, vor dem Sommer fing sie gerade an zu laufen.
Die Übungen musste man dementsprechend anpassen und die Dinge aussuchen, die Johanna weiter bringen.
Hier auf dieser Rutsche habe ich sie schon oft fotografiert. Erst gab es nur kleine Versuche, sich nach oben überhaupt bewegen zu können... Jetzt klettert sie, mit etwas Hilfe natürlich, im Bärengang hoch - kein Problem.Danach durfte sie auf dem Rollbrett rollen.
Auf dem Bauch war es viel leichter, als eben im Sitzen...
Schön festhalten, Johanna, weiter rollen!
Sie rollte zum Hoppelpferdchen. Der Versuch, darauf zu hüpfen, scheiterte erst...
Statt sich selbst trösten zu lassen, will Johanna den armen umgefallenen Max streicheln...
Sonst ist noch etwas Wichtiges passiert. Johanna ist in den Aufzug gestiegen und hat "Barbara" gesagt.

Dienstag, 29. September 2009

Es ist ein ganzer Monat her...

Seit vier Wochen ist Johanna ein Kindergartenkind! Vier Dienstage bereits packte ich ihre Frühstückstasche, an keinem der 20 Tage im Kindergarten wollte sie nachmittags unbedingt sofort nach Hause.

Sie kennt sich im Gebäude und im Garten mittlerweile gut aus, sie zeigt mir den Weg, wenn wir in den Frühstücksbereich gehen wollen oder die Seitentür von draußen finden müssen. Sie geht morgens gern hin und möchte in der Mittagszeit lieber spielen als schlafen. Den Schlaf holt sie dann zu Hause nach, was uns hier im Haus eine ruhige Zeit am Nachmittag erlaubt.

Demnach werden ihre Abende länger, wir können noch etwas lesen oder ein spätes Einkaufen erledigen oder einfach zusammen sitzen und Tee trinken, manchmal leistet Johanna uns Gesellschaft bei den Nachrichten - wobei es ihr nur darum geht, zwischen Papa und Mama zu sitzen... Meine Arbeitsabende sind wohl zu kurz, das sind Arbeitsnachmittage (Johannas Schlafenszeit) geworden.

Seit einer Woche meldet sich Johanna regelmäßig in der Nacht zur Toilette, manchmal zwei Mal, was meine Nächte auch etwas kürzer macht. Aber darüber freuen wir uns, da sie das Gelernte im Babyalter doch offensichtlich nicht vergessen hat. Sie ist ja noch keine 3 Jahre, das hat sie vor ihren Geschwistern geschafft.

Sonntag, 27. September 2009

Eisssssss!

Dieses Wort kennt Johanna ganz gut - und sie hat es zig Mal wiederholt, als wir auf dem Weg zum Eiscafe waren. In den zwei Monaten unterwegs haben wir uns kaum Eis erlaubt - in Japan und in Korea haben wir es noch bekommen, in China Milchshake noch genossen, aber weiter... ging es nicht... Wir haben uns abends oft vorgestellt, was wir nach der Rückkehr machen werden.
Eis essen gehen! - Marias Idee.
Nun sind genau vier Wochen vergangen... Endlich haben wir vier Zeit zusammen!
Johanna darf eine ganze Kugel alleine essen.
Sie sitzt ganz ordentlich am Tisch, man muss nichts putzen, sie braucht kein Lätzchen...
Im Cafe trafen wir eine junge Krankengymnastin, bei der Johanna im Alter von 2 Monaten mit den ersten Übungen angefangen hat. Seit einem Jahr hat sie einen neuen Arbeitsplatz und hat Johanna in der Praxis nicht mehr gesehen. Sie war froh, von Johannas Erfolgen in der Grobmotorik zu hören, und die Feinmotorik war auf der Tischfläche nicht zu übersehen - Johanna verputze ihre Kugel und half Papa bei seinem Becher...

Als wir zurückfuhren, sahen wir auf einer Mauer diese Plakate zu einer Aktion in der Stadt - und erkannten einen lieben Menschen darauf. Wink!
Morgen sind das vier Wochen her, als ich eine kleine Marias Tasche, die Johannas Kindergartentasche werden sollte, aus dem Regal geholt habe.

Unser Angelus

am Sonntag morgen...

Sonntags holt Johanna, mit Papa zusammen, frische Brötchen.
Von einem lieben Menschen, der sonntags arbeitet, - und der so etwa wie die Überschrift heisst - bekommt Johanna eine Tüte Körner - das ist das schönste Geschenk überhaupt. Danke schön! Irgendwann kann Johanna das Wort Danke vielleicht selber sagen...
Johanna kommt ganz stolz ins Haus.
Die Fotos brauchen keine Kommentare - sie ist einfach glücklich.
Und was Augen-Hand-Mund-etc.-Koordination angeht, - hier ist auch alles klar.


Natürlich darf auch die Schwester davon kosten. :-)))

Samstag, 26. September 2009

Wir kamen zurück...

vor vier Wochen und einem Tag... nach Hause... nach einer langen Reise...
Egal, wo wir waren, was wir gesehen und getan haben und welche Naturereignisse uns umringten,
dachten wir immer wieder, in den Großstädten immer öfter ;-) ,
dass unser kleiner feuchter wenig gepflegter Garten
in Wirklichkeit
ein schönes Stück Erde ist,
wo wir uns sehr sicher und ruhig fühlen
können,
und dass es verdient,
von uns mehr Pflege zu erfahren...
Haben wir das Geplante sofort umgesetzt? Leider nicht. Aber wir arbeiten daran. Ich, Irina, besitze keinerlei grüne Daumen oder andere grüne Gliedmaßen, die anderen Familienmitglieder eher noch weniger. Jetzt sind im Haus zwei berufstätige Eltern und zwei Mädchen - also auch keine besonders gute Voraussetzung für einen vorbildlichen Garten... jo... Aber mindestens Rasen muss man doch mähen können!

Johanna hilft natürlich mit... wenn man das Hilfe nennen kann ;-)

...aber dann versucht sie doch, nach Kräften zu helfen.
So... nun... der Rasen ist gemäht, der Garten ist fertig... aber wir befürchten, dass es in diesem Jahr ein wenig zu spät ist...
An der Idee unseres zukünfltigen Gartens arbeiten wir weiter.

PS. Der Bericht zum 14.07.09, Teil 2, ist fertig.

Einen kleinen Schritt festhalten -

das dachte ich mir, als ich Johanna in der letzten Woche immer wieder beim Trinken beobachtete. Nun habe ich meine Kamera wieder in der Hand und begleite Johanna beim Frühstück.
Ich schenke wenig Milch nach und nach ein, sie trinkt sicher - die ganze Koordination klappt super!...es werden nur wenige Tropfen verloren, es wird immer besser!
Die Schwester ist heute sehr großzügig - Johanna bekommt ein Nutellabrot.
...dieses Foto entstand eigentlich nur wegen der Mundmotorik...
Und hier sind beide Hände "beschäftigt", alles klappt super!
Wir freuen uns, dass sie das endlich gelernt hat.
Es bleibt uns nur zu lernen, aus einer vollen Tasse zu trinken...

PS. Der Bericht zum 14.07.09 ist fertig.

Dienstag, 22. September 2009

Kleine Nachrichten

Im Moment geht es mir und Johanna so, dass wir beide unsere Tagesabläufe neu festlegen. Im letzten Jahr habe ich Johanna meistens ca. um 13:30 abgeholt und den Rest des Tages mit ihr zusammen verbracht. Sie hat bereits ihren Mittagsschlaf gehabt und ich musste sehen, dass wir die Nachmittage sinnvoll verbringen und alle unsere Therapie- und Sporttermine wahrnehmen.

Jetzt hole ich sie kurz nach 13:30, sie schläft im Auto ein. Ins Haus gebracht, schläft sie bis ca. 16:00, da sie am Tag viel erlebt. Natürlich setze ich diese für mich "freie" Zeit sinnvoll ein, aber ohne Johanna. Es bleiben uns Nachmittage und Abende, um etwas zu unternehmen. Und natürlich die Wochenenden.

Während unserer Reise waren wir 24 Stunden zusammen. In diesen 8 Wochen sind mehrere Entwicklungsschritte deutlich zu sehen gewesen. Ob Schuhe anziehen, ob einen Joghurt vollstädndig auslöffeln, eine Windel nach Bedarf holen, einen Schlüssel im Schloss umdrehen oder sonst noch etwas - die meisten Dinge habe ich festhalten können. Eigentlich wäre es uns recht gewesen, wenn sie sich erst ausruhen könnte - aber aus einer intensiven Zeit unterwegs wurde eine noch intensivere Zeit im Kindergarten. Jetzt hat sie jeden Tag neue Herausforderungen und muss mithalten.

Ich sehe einige neue Fähigkeiten bei ihr oder erst Elemente davon, aber sie sind noch nicht "reif". Ich versuche einige klare Situationen zu beschreiben.
- Sie warf gezielt einen weichen Ball gegen die Wand.
- Sie hat mit einen Ball mit einem Bein "wie im Fussball" gespielt.
- Sie ist total flink mit dem Bobbycar - nach vorn, zurück, lenken - kein Problem.
- Sie spielt interessante "soziale" Spiele - Teddy füttern, Tee servieren, bei der Puppe Windel wechseln und Popo waschen. Dabei sagt sie etwas wie "Teddy Tee. Hmmmm. Heiss! Mama Tee!"
- Sie hat nach ihrer Trotzphase wieder Interesse an unseren selbstgebastelten und an den GUK-Karten entdeckt. Am Wochenende morgens holt sie den Stapel ins Bett, sagt "Mama Karten!" - die Mama soll also die Karten zeigen und nennen oder vorlesen.
- Sie setzt sich alleine auf ihren Hochstuhl, an dem es jetzt keinen vorderen Bogen mehr gibt. Sie isst alleine ihr Essen, wir brauchten kaum zu helfen.
- Sie kann alleine aus der Küche in ein anderes Zimmer ein Schälchen oder einen Teller auf unsere Bitte hin bringen.
- Sie kann jemanden rufen, z.B. zum Tisch - ich schicke sie in die Garage oder in Papas Büro, sie soll laut rufen - das tut sie dann auch.
- Sie kann Papas Handy bedienen, wenn sie sich Musik anschalten möchte. Am Wochenende fand ich auf dem Bauch schlafende Johanna, unter ihr steckte das von ihr neben dem Bett gefundenes und laut angeschaltetes Handy.
- Sie kennt bei meinem Fotoapparat viele Knöpfe.
- Sie will unbedingt helfen, wenn die Einkäufe auf das Band gelegt werden müssen oder im Kofferraum verstaut werden.
- Sie verspricht, sich im Auto nicht abzuschnallen, und mit einigen Erinnerungen kann dies meistens einhalten.
- Sie warf mehrmals gezielt zwei Kastanien von sich nach vorn und lief hinterher. Mit kleinen Hilfen konnte sie immer wieder die Kastanien wieder finden.
- Man sagte uns, dass sie heute zum ersten mal beim Spiel im Stuhlkreis richtig mitgespielt hat.

Sonst haben wir noch einige kleine Nachrichten. Johannas Mundwinkel brauchen wieder Pflege und Behandlung. Calendula-Öl, Wundsalbe, Kamillencreme sind im Einsatz, helfen bis jetzt nicht.
Einen Termin bei unserem Homöopathen haben wir in zwei Wochen. Sie kann sich gut äußern - "Mama, Aua!" - und zeigt auf den Mund. Als Erwachsene muss ich reagieren und ihr eine Erleichterung verschaffen - uns so greife ich zu allen Mitteln, die zur Hand sind.

Unsere Krankenkasse teilte uns mit, dass es jetzt eine zusätzliche Untersuchung gibt - eine U7a, mit 3 Jahren. Im November haben wir dann auch schon einen Termin - es wird wahrscheinlich nötig sein, wieder eine Blutprobe zu machen... Vielleicht wird man da feststellen, was Johanna fehlt.

Samstag, 19. September 2009

Im Whirlpool...

Zwei Tage hat Papa gebraucht, um die Düsen unserer Badewanne, die auch als Whirlpool zu nutzen wäre, wieder in Gang zu setzen. Nun muss es ja alles ausprobiert werden. Johanna hat vergessen, wie es war, und wollte erst nicht in den Schaum hinein (es ist vielleicht ein ganzes Jahr her). Sie blieb lieber auf der Sitzbank... Nach und nach ließ sie sich in das Spiel mit Schaum hineinziehen und lächelde endlich wieder.
... auch wenn es mal zuviel wurde.
Nach dem Auslauf unseres Babyschwimmens fanden wir noch keine Alternative. Das müssen wir im Herbst noch organisieren, sonst vergisst unser Kind, das es früher gern schwimmen ging.
Sie ist so gern im Wasser gewesen...

Der Bericht zum 13.07.09, zum letzten Japan-Tag, ist fertig.

Freitag, 18. September 2009

Die dritte Woche ist vorbei...

...in der die Mama alles Mögliche am PC machen musste, um ihren Wiedereinstieg in den normalen Schulalltag zu organisieren. Nur die Blogpflege kam zu kurz.

Was kann man nach diesen drei Wochen im Kindergarten festhalten...
Johanna freut sich jeden Morgen auf und über ihren "Garten".
Sie kommt in die Gruppe hinein, schaut sich um und sucht sich eine Beschäftigung.
Sie sitzt keinesfalls in einer Ecke oder geht unter.
Sie nimmt am täglichen Stuhlkreis teil, sie läuft nicht herum und bleibt sitzen.
Sie malt gern und hat bereits einige "Kunstwerke" in ihrer Schublade.
Sie frühstückt mit uns zu Hause, danach frühstückt sie noch leicht im Kindergarten (Obst), sie kann ihr Geschirr abstellen.
Sie weiß, dass man nach dem Essen Hände wäscht, sie tut das auch, und zwar sehr gern, sodass es eher nach Plantschen aussieht. Einmal musste sie deswegen umgezogen werden.
Sie hat versucht (wurde uns gesagt), den Namen eines Kindes zu nennen.
Sie isst ihr Mittagessen um 12:00, sie benutzt Löffel und Gabel, nur selten Hände. Sie trinkt wohl aus einer Tasse, aber offensichtlich nicht schnell und nicht genug. Deshalb bekam sie zusätzlich eine Trinkflasche mit. Wir geben ihr morgens noch ein Lätzchen mit, aber es ist beim Abholen nicht besonders schmutzig und die Kleidung auch nicht.
Sie hat bereits 3 Logopädie-Termine im KiGa.
Sie hat ihren Tagesablauf geändert: statt um ca. 12:00 ihren Mittagsschlaf zu haben und danach zu essen, isst sie gerade in dieser Zeit und schläft dann ab 14:00 bis 16:00 Uhr. Danach ist sie natürlich erst gegen 20:30 - 21:00 Uhr müde. Mamas Schreibtischabende sind deswegen viel kürzer...
Sie hatte bereits einen kurzen Schnupfen (hat sich angesteckt?), der schnell vorbei war.
Sie spielte nach dem Essen im Garten im Sandkasten und mit dem Bobbycar, sonst geht sie gern in die Autoecke oder in die Puppenecke.
Sie hat angefangen, zu weinen, wenn wir gehen. Sie will jetzt auch abends nicht alleine einschlafen, ich muss neben ihr sitzen und sie hält vor dem Einschlafen meine Hand. Davonschleichen meinerseits klappt nicht.
Natürlich ist sie in vielen Bereichen weit zurück im Vegleich mit gleichaltrigen Kindern,

aber sie macht alles mit.

Dienstag, 15. September 2009

Ein neues altes Wort...

Wir sind ja in der Phase der Sprachentwicklung, in der man die Wörter noch abzählen kann.

Tschüüüüsssss!
Wir dachten, dass sie dieses Wort vergessen hat, sie hat sich seit zwei Monaten mit Bye-bye! verabschiedet. Heute Morgen, Frühstückstasche in die Hand genommen, Tür zugezogen, mit beiden Händen winkend - sie will in den "Garten"!
Tschüß, Papa!Jetzt, nach zwei Wochen, ist sie morgens nicht mehr so berauscht von allem, was sie dort sieht, und fängt an zu weinen, wenn ich gehe. Die Erzieherinnen betonen, dass sie nicht lange weint, so wie die anderen "neuen" Kinder - und von den eigenen Kindern weiß man noch das Gleiche. Trotzdem... möchte man danach doch lieber anrufen und fragen...

PS. Der Bericht zum 12.07.09, Teil 4, ist fertig.

Montag, 14. September 2009

Sie konnte aussuchen -

schlafen gelegt zu werden oder zu dem Sandkasten mit den anderen Kindern zu gehen.
Sie entschied sich für den "Garten", deshalb ging sie nach dem Mittagessen um 12:30 nicht in den Ruheraum, sondern, mit Gummistiefel und Matschhose ausgestatten, nach draußen.
Kurz vor 14:00 Uhr, als ich sie abholte, war sie noch fit. In 7 Minuten, die wir bis zur Haustür brauchten, ist sie eingeschlafen...
***
Es ist wirklich so, dass Johanna ihren Tagesablauf neu organisieren muss. Der späte "Nachmittagsschlaf" wird die Abende länger machen. Das Ganze wird viele Auswirkungen auf unseren Tagesablauf haben und natürlich auf meine Stunden, die ich für die Schule am Schreibtisch verbringe...

PS. Der Bericht zum 12.07.09, Teil 3, ist fertig.

Sonntag, 13. September 2009

34. Monatsgeburtstag!

Heute ist Johanna 2 Jahre und 10 Monate alt geworden.
Sie wiegt 12,800 kg und ist 90 cm groß (im Stehen, nun drei Mal gemessen, muss wohl richtig sein). Damit ist sie immer noch ganz knapp unter der 50%-Kurve für Regelkinder im gelben Untersuchungsheft.
Sie trägt Kleidung in den Größen 86-92.
Sie trägt Schuhe in den Größen 23-24.

Seit zwei Wochen ist sie ein Kindergartenkind.
Das freie Laufen ist zur Hauptform ihrer Fortbewegung geworden.
Ihre sprachlichen Möglichkeiten sind sehr begrenzt, aber sie kann sich mittlerweile mit Gesten, Mimik etc. gut verständlich machen, sodass die Kommunikation mit ihr nicht mehr ein einseitiges Spiel ist.
Ihre (erste) Trotzphase erklären wir für "überstanden".
In der Sauberkeitserziehung haben wir nach einer Phase Rückschläge wieder man einige Erfolge zu verbuchen.
Und sonst ist Johanna ein fröhliches offenes Mädchen.
Das Wetter hat uns heute nicht erlaubt, viel draußen zu unternehmen, aber am Abend waren wir doch kurz zusammen auf dem Spielplatz.Hier ist sie mit Maria - ein gutes Team.
Morgen muss Johanna im KiGa den ganzen langen Tag bleiben. Ich drücke ihr die Daumen.

PS. Der Bericht zum Sonntag, 12.07.09, Teil 2, ist fertig. Was man bei einer japanischen Butterfahrt kaufen kann und wie es in einem "normalen" japanischen Restaurant aussieht, berichte ich heute abend.

Samstag, 12. September 2009

Voll daneben und ich hoffe, dass es so bleibt...

Der Papa hat einen neuen Roller. Er dachte, er kann Johanna schnell zum KiGa bringen und dabei zusammen Spass haben. Einen Kindersitz haben wir schon. Es blieb der Helm... Der Versuch, Johanna in den Helm zu packen, ging daneben.
Der Helm war zu groß und zu schwer.Gestern war ich mit Johanna in einem Laden für Motorradzubehör etc. Der junge Kaufmann WOLLTE mir nichts verkaufen, da er meinte, es sei zu gefährlich, vor dem 3. Geburtstag, mit einem kleinen Kind Roller zu fahren, da die modernen zugelassenen Helme alle über 1100 g sind... Eigentlich stimme ich ihm zu. Auch nach dem 3. Geburtstag wird Johannas Muskelspannung nicht besonders berühmt werden...
Der Papa muss ein wenig warten, bis sich Johannas Muskeln gefestigt haben.

Tibetreise - Lhasa - New Mandala Hotel - Gebetskette

Die Überschrift hat wenig mit dem Inhalt zu tun. Ich habe sie so gewählt, in der Hoffnung, dass jemand, der eine Tibetreise plant, auf diese Seite und auf diesen Beitrag kommt.

Ich habe da noch etwas, was ich in diesem Leben erledigen möchte.
Wir haben einen interessanten jungen Mann kennengelernt, der uns als Guide eine Woche begleitete.
Hallo Phountsok!
Ein Tibeter, 24 Jahre, eins der 10 Kinder in der Familie, der nur 9 Jahre in die Schule gehen konnte und dort nur tibetische Sprache lernte. Nach der Schule hat er mit viel Mühe Chinesisch erlernt und selbsständig Englischgrundkenntnisse erworben. Nach einigen Jahren harter Arbeit kann er so gut Englisch sprechen, dass er Reisende wie uns begleiten kann.
Da sieht man ihn - einen Tibeter, der Englisch spricht - in dieser Generation einer von sehr, sehr, sehr wenigen...Ausgesprochen wird sein Name wie "Pontschok" und heisst so viel wie "Buddha" auf Tibetisch.
Phountsok hat Johanna spontan seine Gebetskette geschenkt, das war bereits am ersten Tag, als wir ihm erklärten, dass wir wegen Johanna und ihrer Besonderheit die Reise mit viel Rücksicht planen müssen. Danach haben wir gesehen, dass er immer wieder mal bei den Verkaufsständen nach einer neuen Kette gesucht hat, da ihm etwas fehlte...

Ich suche auf diesem Wege jemanden, der sich gerade informiert, weil eine Reise nach Tibet oder nach Lhasa bevorsteht!
Wäre dieser nette jemand bereit, eine von uns aufgezogene Gebetskette nach Lhasa mitzunehmen und beim Hotel NEW MANDALA in der Rezeption für Phountsok abzugeben?
Für diesen netten jemanden stehen wir mit Rat und Erfahrung zur Verfügung. Das Hotel New Mandala ist so nah zum Jokhang Tempel (Zentrum) und hat eine solche gute Küche, dass es sich lohnt, einmal dort eine Tasse Kaffee zu trinken und sich die schönen Wandmalereien anzuschauen. Unsere Berichte für den Zeitraum vom 30.07.09 bis zum 10.08.09 - für unseren Aufenthalt in Tibet - folgen.

Phountsok kann uns leider im Blog nicht "besuchen", da in China alle Blogs seit einem halben Jahr gesperrt sind. Gestern haben wir einen indirekten Gruss von ihm bekommen - er hat unsere Karten von Camp Everest doch abgeschickt! Eine Karte haben wir uns selbst geschickt, um eine Erinnerung zu haben. Als wir da waren, kam der unzuverlässige Postbeamter nur für eine halbe Stunde zu seinem Arbeitsplatz, er war weg, bevor wir es geschafft haben, zu unserem Zelt zu gehen, Karten zu holen und zurück zu laufen. So versprach uns Phountsok, unsere Karten mitzunehmen und bei der nächsten Möglichkeit von diesem Punkt abzuschicken.
Ich hoffe, dass unsere lieben Menschen auch ihre Karten bekommen haben - mit einem Stempel des höchsten Postamts der Welt! Danke Phountsok!

Freitag, 11. September 2009

Die 2. Woche ist vorbei...

Zwei Wochen ist unsere Johanna im Kindergarten. Die Zeit, die ich für die Eingewöhnung nehmen konnte, ist nun vorbei.
Seit drei Tagen blieben wir Erwachsenen nicht mehr beim Stuhlkreis am Anfang des Tages, sie hat dort ihr Mittagessen bekommen, einmal hat Johanna dort geschlafen, zwei Mal hatte sie einen Termin für Logopädie, sie macht sogar bei der Musik AG mit (schaut zu bestimmt, mehr kann sie noch nicht).
Gestern vor dem Kindergartentor ermahnte eine Mutter ihren Sohn, dass er mit seinem Roller vorsichtiger sein muss, um "das kleine Kind nicht umzufahren". Der Junge schaute zur Mutter und sagte: "Das ist kein kleines Kind, das ist JOHANNA!"
Ich höre beim Abholen immer wieder "Bis Morgen Johanna!" - ich finde das einfach toll, sie kann ja eigentlich nicht sprechen oder ihren Namen deutlich sagen und das Kommunizieren ist nur auf ihr Dasein eingeschrenkt...In der nächsten Woche bleibt sie den vollen Tag im Kindergarten, bis 14:00, da ich mit meiner Arbeit anfange.

Donnerstag, 10. September 2009

Die Kinder wachsen...

und deshalb haben wir heute fast Weihnachten! Johanna hat von einem Geschwisterpaar ganz viele tolle Sachen geerbt, vielen Dank, wir freuen uns auf die schönen warmen Pullover und Jacken und Schuhe!Am Nachmittag ging es zum "Sport". Ich war gespannt, wie und was Johanna nach der langen Pause mitmachen wird. In der Luftburg hat sie sich ganz toll bewegt, sie weiss noch von früher, mit welchem Schalter man die Burg in die Höhe treibt.
Danach ging es zum großen Ball.
Jetzt hat sie keine Angst und wehrt sich nicht...
...sie macht Quatsch auch zwischendurch... dann geht es ihr sehr gut...
...und beim nächsten Schwung springt sie in das Schwämmebad...
Alle Gänge im Gebäude, wo wir KG bekommen, hat sie erkannt. Sie läuft ganz sicher in der Tiefgarage, aber auch ganz gezielt - zum Auto... hoffentlich bleibt das auch so... früher musste ich sie immer wieder einfangen...
Eigentlich ist das mit dem "gezielt" noch gar nicht sicher. Jetzt habe ich ihr erklärt, dass wir mit Maria eine Serie schauen wollen - vielleicht ist sie nur deshalb so kooperativ...

PS. Der Bericht zum 12.07.09 ist fertig.

Mittwoch, 9. September 2009

Neue Erfahrungen von Mama und Johanna.

Ganz früh, noch vor 6, war Johanna wach. Sie meldete sich zur Toilette. Das macht sie erstaunlicherweise immer öfter, auch in der Nacht. Wir denken, dass ihre Trotzphase langsam zu Ende ist - oder die erste Trotzphase mindestens. Sie wird immer kooperativer.

Nach dem gemeinsamen Frühstück steigt sie ins Auto, ihre Tasche immer mit, und wir fahren in den "Garten"!
Johanna kommentiert: Nanna Garten! Mama Garten! Papa bye-bye! (sind diese Aussagen als Sätze zu betrachten?)
Sie will ihre Tasche alleine tragen und alleine gehen. Das dauert.Die schöne Holztreppe führt nach oben, dort findet der Stuhlkreis statt. Die Kinder laufen hoch und herunter... Johanna rutscht auf dem Po... weil es lustiger ist?.. So verabschiede ich dann mein Kind heute.
Ich brachte Johannas Decke und einen Kuscheltier mit - sie wird bestimmt müde sein, sie wird den Tag ohne Schlaf zwischendurch nicht aushalten...
***
So war das auch: als ich sie abholen wollte, schlief sie, zusammen mit anderen zwei Kindern, im Ruheraum. Auch das Schlafen mitten im Kindergartenalltag ging bei ihr unproblematisch.

Gestern abend ging ich zum ersten Elternabend im neuen KiGa. Das ist mein erster Elternabend als ... hm... Integrationskindsmutter... gewesen. Auch eine neue Erfahrung... Ich habe die Eltern kennengelernt und fand viele wohlwollende Gesichter und Persönlichkeiten dabei. Einige positive Aussagen über Johannas Anwesenheit in der Gruppe haben meine anfänglichen Befürchtungen schnell verfliegen lassen.
Es ist für uns im Moment unvorstellbar, dass Johanna in Zukunft Freundschaften entwickeln kann, aber wir schliessen das natürlich nicht aus, und es war mir bewusst, dass auch hier, wie überall in der uns umgebenden Gesellschaft, Hemmschwellen meinem Kind gegenüber durchaus sein mögen. Ich habe mich und uns vorgestellt und diese Blogadresse genannt.

Herzlich willkommen an die Besucher, die sich ein Bild von dieser neuen Kindergartenfamilie machen wollen!

Dienstag, 8. September 2009

Letztes Mal, erstes Mal, letztes Mal...

Die Eltern der DSKinder wissen, was ein Kindergartenanfang mit sich bringt: das Ende der Frühförderung... Eigentlich ist es immer so - ein Anfang und ein Ende sind oft zusammen. Es tut auch weh, die Menschen zu verabschieden, mit denen man ein Stück im Leben zusammen gegangen ist. Erst mit Co., dann mit C. hat Johanna neue Fertigkeiten "erarbeitet", die Basis für viele weitere Entwicklungsschritte wurde in diesen Stunden gelegt. Johanna hatte Glück, begabte und engagierte Pädagogen zu treffen, die ihr kleines Leben in verschiedenen Weisen und Bereichen geprägt haben. Alle kleine Dinge - ob ein Drehverschluss, ob Schütteln, Giessen, Drauflegen, Abräumen, Drücken - hatten ihren Anfang in einfachen Spielen, mehrere Aufnahmen erinnern mich an einzelne Elemente und Bewegungen.
Vielen Dank für die herzliche Begleitung!
Vielen Dank für die professionelle Begleitung!
Vielen Dank für die neuen Ideen und Wege!

Für die letzte FrüFöStunde hat unsere liebe C. etwas ganz Besonderes überlegt: mit Johanna Waffeln backen! Zum ersten Mal in ihrem Leben!
Wir haben mit Johanna noch nie gebacken (in ihrer Anwesenheit schon, aber das zählt ja nicht. Haben wir ihr das noch nicht zugetraut?). Wir waren sehr gespannt...

Sie konnte gut den Anweisungen folgen und ziemlich gut grobmotorisch mithalten - hier muss gerade Zucker auf dem Löffel auf die Waage "kommen"... Mit dem Vanillezucker ging es viel einfacher... Zum Thema "Schütteln" und "Streuen" hat Johanna in ihrer "Freizeit" mehrere Trainingeinheiten in Mamas Küche eingelegt. :-)

Hier war die Aufgabe schwerer: aus der Tüte mit dem Backpulver zwei Teelöffel entnehmen...
Die Margarine... wie kratzt man sie bloß ab...??? Hier brauchte sie Hilfe.
Weitere Bilder und fertige Waffeln existieren nicht... alles ging viel zu schnell - das Backen und das Verputzen...
An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank
und - trotz Abschied - bis zum nächsten Mal! -
bald feieren wir Johannas Geburtstag, zu dem viele Menschen eingeladen werden!

PS. Der Bericht zum 11.07.09, Tokyo-Fukuoka, ist fertig.

Montag, 7. September 2009

Sie durfte länger bleiben!

Heute, am Montag, durfte Johanna im Kindergarten zu Mittag essen und erst danach konnte ich sie abholen. Sie hat alles gut gemeistert. Sie wollte auf der Strasse ihre Tasche unbedingt selber tragen. Sie war sehr müde und schlief sofort ein.
Ich bin froh, dass ich bei der Abwesenheitsplanung diese zwei Wochen nach der Rückkehr angedacht habe - wir können Johanna langsam an den KiGa gewöhnen lassen. Nun habe ich nur noch vier Arbeitstage - danach muss Johanna ganz alleine an dem langen Kindergartentag mithalten.
Ich hoffe, sie schafft es.

Sie wird ab sofort 30 Minuten jede Woche Logopädie bekommen. Ihre Sprachentwicklung ist sehr langsam. Der Vergleich mit den anderen jungen Kindern ist niederschmetternd, man kann lieber Himmel und Erde vergleichen... ob sie überhaupt je sprechen wird...???

PS. ein Bericht zum 10. 07 ist fertig.
Das Datum des Berichtes davor muss ich um einen Tag korrigieren - ich habe irgendwo einen Tag aus der Sicht "verloren" - haben wir den Tag verschlafen? Oder schon beim Hinfliegen "überflogen"?

Sonntag, 6. September 2009

Die Eissaison ist eröffnet!

Zwei Monate haben wir uns nicht erlaubt, Eis zu essen. Letztes Mal kauften wir uns verpacktes Eis im Juli, in Japan. Danach ging es nicht...
Heute war die Großfamilie im Eiscafe - die glückliche Johanna natürlich auch dabei.
Ihre Kugel war im Nu weg!

Sie freut sich auf den morgigen Kindergarten - die Tasche hängt bereit!
Wir haben ihr die Haare ein wenig geschnitten, es ging sogar, obwohl ich am Ergebniss gern länger etwas verbessern würde. Aber sie kann jetzt wieder gut sehen. Letztes Mal bekam sie Haare in Peking geschnitten - ganze 5 Yuan hat der Papa gezahlt!

PS. Der Fotobericht zum 08.07. ist fertig.

Samstag, 5. September 2009

Haben wir noch Platz?

Noch ein Ding steht im Wohnzimmer im Weg - ein Trampolin. Das Wetter hat sich geändert, es ist zu kalt für die Terrasse...Aber die Mädchen haben so viel Spass, dass ich bereit bin, auch weiter zu stolpern.

Freitag, 4. September 2009

Der letzte Kindergartentag...

in der ersten Woche...

Diese Woche verlief gaz gut. Die vielen fremden Menschen, denen Johanna im Sommer begegnete, haben bei ihr offensichtlich positive Spuren hinterlassen. Über die neuen Gesichter im Kindergarten freute sie sich und hatte keinerlei Angst o.Ä. Sie sagt jetzt immer "Garten!" - für den "Kindergarten"...
Alles, was sie in dieser Woche kennen lernte und sah und erlebte, nahm sie offen entgegen. Sie kommt gern in den KiGa und - wie hier auf dem Bild - geht gern nach Hause - was wollen wir mehr?Sie lernte, ihr Geschirr nach dem Essen abzuräumen, und die Papierblätter an dem Malbrett zu befestigen. Und sonst lerne sie viele Dinge, die ich z.T. gar nicht mitbekommen habe.
Sie hat in meiner Anwesenheit ein Kind gestreichelt und wurde von zwei Mädchen ganz lieb verabschiedet. Bei den zwei Jungs, die gerade Kräfte gemessen haben, kam ihr Umarmungsversuch nicht gut an... aber das wird sie auch vielleicht lernen...
Es fängt für sie ein anderer Lebensabschnitt an, in dem nicht nur die Eltern eine Rolle spielen...
Wir freuen uns für Johanna!

Die Berichte folgen...

Zeig´ doch endlich deine Fotos! -
das habe ich schon so oft in der letzten Woche gehört.

Ich schaue mir die 6 gB der Aufnahmen und finde einige Dinge einfach einmalig... Das werde ich bestimmt nie wieder sehen und erleben... Meine Chipkarten trug ich zum Schluss am Körper, so wertvoll sie für mich waren. Einige Aufnahmen habe ich noch nie auf dem Bildschirm gesehen und entdecke neue Details. Einen Teil der Aufnahmen machten Maria und Josef, ich finde es sehr interessant, ihre Blickwinkel zu verfolgen. Viele Aufnahmen hat Josef gemacht, als er sich in einigen Städten Zeit genommen hatte und sich in der Gegend alleine umschaute - dazu muss er selber etwas erklären... aber die Bilder und die festgehaltenen Situationen und Gesichter sind toll... Unsere Tage im Elefantenpark spiegeln sich in wunderbaren Bildern wider... Die Landschaften aus Himalaya... Die Mönche um Johanna... Die Gesichter der chinesischen Frauen, die alle nur ein Kind haben durften... und alle kleinen und großen Ereignisse des alltäglichen Lebens... die Jungs auf der Baustelle, die bestimmt die ganzen Backsteine, die unten geliefert wurden, nach oben bereits geschleppt haben... die Leichenverbrennungsstellen, die auch jetzt vielleicht qualmen... die Frauen am Markt in Kathmandu, die gerade zu dieser Stunde ihre kleinen Kerzen anzünden...

Meine Fotos sind oft "gestohlene" Fotos, manchmal heimlich geknipst. Ich hatte da meine Hemmschwellen, den Menschen zu nahe zu kommen oder sie zu "überfallen". Es gab auch Situationen, in denen unangebracht war, nach der Kamera zu greifen. Manche Bilder sind deshalb gar nicht entstanden, sie bleiben in meinen Erinnerungen...

Wenn Ihr wollt, schaut bei uns vorbei - die Berichte werde ich täglich ab heute unter dem passenden Datum platzieren. Die Bilder unseres ersten oder 1,5-en Reisetages unter dem Datum 06.07.09 veröffentlichen - und so immer weiter, sonst finde ich keine Möglichkeit, die Reise zu ordnen.
Am 06.07. ging es ja los - Osnabrück-Frankfurt-Peking-Tokyo...

Mittwoch, 2. September 2009

Der 2. Kindergartentag

verlief wunderbar.
Ich bin mit Johanna im Stuhlkreis geblieben, danach musste sie ohne mich klar kommen, das hat sie auch prima geschafft. Als ich nach der vereinbarten Abwesenheitsstunde wieder da war, hat sich mein Kind ein Buch bei der Mitarbeiterin der Stadtbücherei "ausgeliehen", ein Bild mit der Nasskreide gemalt und in der Puppenecke den Tisch gedeckt.
Als wir den Kindergarten verlassen haben, habe ich 4 Mal von unbekannten Menschen gehört: "Bis Morgen, Johanna!" ... Und ich kenne fast keinen... Ich muss mich morgen zur Tafel begeben, wo alle Namen stehen, und mein Gedächtnis anschalten. lol.
Ich kann mein und Johannas Glück gar nicht fassen.

Dienstag, 1. September 2009

Sie hat es geschafft!!!

Johanna!
Klein!
DS!
Kindergartenkind!

Sie hat es echt geschafft, noch vor ihrem 3. Geburtstag, früher, als ihre Geschwister, einen Kindergartenplatz zu bekommen!!!
Herzlichen Glückwunsch!!!
Sie steht mit ihrer Frühstückstasche vor dem Tor und ich kann das gar nicht glauben!

In der Gruppe durfte sie sich ein Bild aussuchen, das sie ab jetzt "begleiten" wird: ein Bär - da hängt jetzt ihre Jacke und die Tasche. Sie musste lernen, dass das gleiche Bild als ein Zeichen für das "Ankommen im KIGA" wichtig ist, es muss im Essraum angebracht werden. Nach dem Frühstück wird der Bär auf die nächste Tafel gesetzt, das wird heissen "Ich habe bereits gefrühstückt"... was man so alles lernen muss...


Johanna wusste nach den zwei Hospitationstagen, dass oben spannende Spiele und Sportgeräte waren. Sie wollte schauen, aber heute finden dort keine Aktivitäten statt, beim guten Wetter sind alle immer draussen.
Nach draussen hätte sie sowieso nicht geschafft, weil es überall viele tolle Dinge gibt! In der Autoecke hat ein älterer Junge Johanna gezeigt, wie man hier das Licht anschaltet.
Danach landete sie, für längere Zeit, in der Puppenecke - mit vielen Puppen und einer schönen Küche. Zwei andere Kinder spielten mit und es gab keine besonderen Unterschiede im der Spielweise. Danke an unsere liebe Tagesmutter und unsere Tagesgeschwister!
Nach zwei Stunden trug ich ein schreiendes, sich wehrendes Kind aus dem Gebäude heraus.
Sie wollte nur zurück.
Das musste ich jedem erklären, da Johanna ihre Stimme sehr intensiv eingesetzt hatte.
Ich versprach ein paar Tausend mal, dass wir morgen wieder kommen.
Und morgen darf sie etwas länger bleiben!

Johanna! Unser Kindergartenkind!