Freitag, 13. August 2010

Nichts Besonderes passierte bis jetzt...

...obwohl alle vom "Freitag, dem 13-en" reden. Hoffentlich bleibt das auch so.
Johanna darf heute alleine auf dem Pferd sitzen und ist ganz stolz daraf.Einen Schuh hat sie verloren. Man konnte sehen, wie sie versuchte, mit dem Fuß "zu steuern" - das haben wir genau vor einem Jahr bei einem Elefanten-Trainer gesehen :-) Vielleicht müssen wir die Schuhe ganz weg lassen.
Am Ende gab es noch eine Fühl-Einheit. Johanna wollte aber mit dem Gesicht den Pferderücken anfassen, der Helm störte.
Das durfte sie dann vor dem Stall nochmal machen.
Heute gab es neue Leckerli für den lieben Anton: neue Plätzchen, in denen statt Honig gelöste Kräuterbonbons für den Geschmack sorgten.

45 Monate = 3 Jahre und 9 Monate =

= 3 und 3/4!

Johanna ist heute also 3 und 3/4 Jahr alt geworden.

Sie ist 14,5 kg schwer, etwa 300 g hat sie in zwei Sommermonaten zugelegt.

Sie ist heute morgen, nach zwei Mal messen, 95,5 cm groß im Stehen, sie ist in zwei Monaten um ganze 3 cm gewachsen. Das muss ich aber noch am Abend nachmessen... Alle Hosen sind definitiv zu kurz, alle sagen, dass sie größer wurde, nur mir kam sie diesmal über längere Zeit unverändert vor.

Gegen den Jodmangel hat sie 8 Wochen Jodetten eingenommen, jetzt machen wir Pause und warten ab, wie sich der Körper weiter verhält. Aber gewachsen ist sie wohl, und nicht unerheblich.

Der Kopfumfang ist 47 cm, keine Veränderung.

Sie trägt Kleider in der Größe 98-104.

Sie trägt Schuhe in der Größe 25.


Der Besuch beim Orthopäden für die Schuheinlagen steht uns bevor sowie der Besuch beim Augenarzt (wegen der Weitsichtigkeitskontrolle und des Stereosehens), das ist in zwei Wochen.

In der letzten Zeit passiert bei Johanna sehr viel, was ihre Entwicklung betrifft. "Stufe" "schwer" "laut" "Eisbär" "Zeh" "weh" "weg" "Geburtstag" "Fotoapparat" "Kamera" "Guten Appetit" "rot" "viele Haare" - diese uns viele andere Wörter sind oft unerwartet ausgesprochen worden und im Sprachgebrauch geblieben.

Es sind viele Dinge im motorischen Bereich, in der Kommunikation und im Sozialverhalten.

Sie schaut sich öfter ein Buch mit Bildern von Gesichtern mit verschiedenen Emotionen und kann viele seelische Zustände nennen oder zuordnen.

Sie kann auf eigenem Gesicht alles zeigen, auch mit Details, so wie "Augenbrauen", "Kinn", "Ohrläppchen", - vielleich "Schläfe" noch nicht.

Sie hat gute Feinmotorik für das Malen/Zeichnen/Schneiden, sie kann gut mit einem Löffel essen, auch mit Messer und Gabel.

Ihre Erzieher bemerken auch viele Veränderungen und Wachstumsschritte; einige davon sind bereits spürbar, die anderen sind "im Anmarsch"... es wird wahrscheinlich bald einen "Aufnahmestopp" geben, damit sie alles neu ordnen und verarbeiten kann.

Wir sind weiterhin auf der Suche nach einer geeigneten Person, die mit Johanna an einem nachmittag in der Woche Sport treiben wird. Da Mamas Bewegungsdefizite im Moment dominieren, muss es für Johanna nicht unbedingt eine "Ausruhephase" geben :-)

Und nun sehen wir, was am heutigen Freitag, dem 13-en, alles passieren wird.

Donnerstag, 12. August 2010

Eine Überraschungsparty

bekam ein Familienmitglied heute geschenkt! Das Geburtstagskind kehrte nach Hause zurück und fand den Garten voller Gäste vor. Das Wetter war auch ein Geschenk, sodass sich die Gäste lieber für ein schattiges Plätzchen am Tisch entschieden hatten. Johanna hat sich wieder mal vorbildlich benommen, fein gegessen und gut mit anderen Kindern gespielt. Sie hat davor einen Mittagschlaf gemacht, aber nach dem Aufwachen war sie sofort fit, die Knötter-Phase gab es nur in der Mini-Ausgabe.

Zum Schluß gab es noch ein Pony-Reiten mit der Schwester.

Ganz kaputt ging heute das Kind ins Bett. :-)))))

Mittwoch, 11. August 2010

Noch ein Versuch...

Johanna mit dem Lernlaufrad vertraut zu machen.

05.08.2010
veröffentlicht mit Verspätung


Johanna wollte immer wieder die "großen" Kinderfahrräder auf den Ständern am KiGa anfassen und ausprobieren. Ich mochte ihr das nicht verwehren. Eine Mutter hörte zu, wie ich Johanna sagte, dass sie noch viel üben müsste. Sie hat Johanna ein Lernlaufrad angeboten, ihr Sohn sei sehr schnell damit klargekommen und habe danach das Fahrrad fahren leicht gelernt... Das wird bei Johanna bestimmt nicht der Fall sein, aber wir versuchen alles. Ein Stück des Weges ist sie wirklich damit gefahren, oder, genauer gesagt, damit gelaufen - das Laufrad störte eher zwischen den Beinen...

Dafür brachte uns unser Spaziergang zum Spielplatz. Es ist wiederrum viel Zeit vergangen nachdem wir hier letztes Mal waren. Johanna hat motorisch viel zugelegt und ist mit allen Dingen, die hier sind, absolut vertraut.

Hier sind drei Schwestern-Fotos, die musste ich einfach hochladen :-)


Maria wollte Johanna das Bauch-Rutschen zeigen...
Johanna versucht...
und versucht...
und macht doch lieber nicht. Sie ist in der letzten Zeit vorsichtiger geworden. Umsichtiger vielleicht? Wäre schön...

Und hier sind noch Mal drei Schwestern-Fotos... die ich auch hochladen muss... Maria kennt Johanna ... na... schon immer, wie sie sagt...
Maria wird wohl diejenige sein, die Johanna eventuell "nach uns" betreuen wird.
Es bleibt uns zu hoffen, dass die kommenden Jahre, die Maria verändern werden, nicht ihre tiefe Beziehung zu Johanna verändern...


...

In der KG

Johanna ist motorisch gut weiter gekommen. Es gibt bereits schwerere Aufgaben. Zu den wichtigen Übungen gehören 8-er-Übungen - es wird eine liegende "8" mit der Hand oder mit dem ganzen Arm in der Luft "gemalt". Aber erstmal wird an einer Tafel geübt...

Tja... Johanna steht aber im Moment eher auf Kreise als auf achter-Linien... Und aus einem Kreis entsteht eine Sonne... Kann man das überhaupt erkennen?

Sie schaut sich im KiGa ab, was die Kinder so malen und will natürlich auch mitmachen, was nicht immer gelingt.

Dienstag, 10. August 2010

Johanna übt fleißig...

Heute feiert unsere T.C. ihren 80. Geburtstag. Am Samstag wird eine Riesenfeier geben. Johanna ist die jüngste Großnichte und übt ein Fingerspiel, das sie am Samstag vorführen wird.
Es geht so: "Mit Fingerchen, mit Fingerchen, mit flacher, flacher Hand..." - ein altes Schätzchen aus dem deutschen Kinderlieder-Gut.
Aus dem heutigen Tag habe ich einige Fotos, kann sie aber hier nicht zeigen. Datenschutz. :-)

Ein wenig zum eigenen Glück nachhelfen -

veröffentlicht mit Verspätung
06.08. 2010


das muss man in der letzten Zeit öfter bei Johanna machen. Bei vielen Angeboten kommt erst "Nein!", danach kann sich die Stimmung schnell ändern... mit einem gewissen Nachdruck unsererseits.

Wenige Minuten vor dem Reittermin wollte sie plötzlich nach Hause... Nein, Fräulein, das ist zu umweltunfreundlich... wenn ich schon eine ganze halbe Stunde fahren muss, dann wird jetzt nichs abgebrochen!
Nach einer "Nein"- Phase kam doch ein Riesenspaß, Johanna "erlebte" das Traben mit dem ganzen Körper, war gut drauf und "erzählte" viel dabei. Es scheint, dass unsere Bemühungen gute Früchte bringen, das mit dem Wiederaufnehmen des Reitens war eine gute Entscheidung. Zum Schluß durfte Johanna ein wenig auf dem Pferd liegen und war dabei absolut glücklich.Danach durfte sie das Pferd mit auf die Koppel begleiten.
Die Leckerlis schmeckten dem lieben Anton sehr gut, wir müssen noch ein paar andere Rezepte ausprobieren.

Auf dem Rückweg hat Johanna verstanden, dass wir am Haus unserer lieben Tagesmutter fahren, wo wir vor zwei Wochen ein neues Baby besucht haben. Johanna sagte, sie möchte zum Baby fahren. Ich antwortete, dass wir nächste Woche das Baby sowieso besuchen werden, da wir zum Geburtstag des Bruders eingeladen sind. Johanna hörte zu.
- Nanna mit?
Sie wollte wissen, ob sie auch eingeladen wurde. Natürlich kommst Du mit! das ist doch ein Kindergeburtstag!
- Oh ja!

Zuhause "erzählte" sie Papa vom Reiten und wie toll das war und wie sie sich auf den Pferderücken hinlegen konnte und wie sie die Leckerlis auf der Handfläche hielt...

Sie hat nichts davon erzählt, wie ich sie überreden musste, den Reithelm mit vielen Schwierigkeiten aufsetzen und dann noch - mit meinem Rücken - sie auf das Pferd, fast gegen ihren Willen, heben musste!

Montag, 9. August 2010

Sie kann das plötzlich!

Einige Berichte lauern noch als Entwürfe, aber diesen Schritt muss ich sofort notieren.
Wir Erwachsenen waren den ganzen Abend mit (un)wichtigen Sachen beschäftigt, Johanna war mit Maria. Als ich Johanna ins Bett bringen wollte, wiederholte sie immer wieder "Tasche". Ich fragte, was sie meint, welche Tasche denn, würde sie ihre Kindergartentasche meinen - nein, wir werden sie erst morgen fertig machen etc. etc. etc. ...................

Johanna verlor die Geduld.
- Ma-ma! Ta - SCHe!!!!

Erst dann habe ich verstanden, dass sie plötzlich "sch" aussprechen kann und mir das einfach zeigen wollte. Sie war total stolz auf sich selbst und ließ mich zu Maria und Papa gehen und die beiden noch holen, damit sie auch bei ihnen mit ihrer Aussprache glänzen konnte. Damit ist Johanna mit ihren 3 3/4 Jahren noch etwas früher, als einer von ihren Geschwistern.

Sonst steckt Johanna zutiefst in der Trotzphase Nr. 4.

Dienstag, 3. August 2010

Endlich Kindergarten!

Am Anfang der Ferien fragte Johanna öfter, wann der Kindergarten wieder "auf" ist. Nach und nach hatte sie dann langsam die Hoffnung verloren :-) Aber seit einer Woche zählen wir die Tage - und das hat sich gelohnt: endlich kann Johanna in den Kindergarten gehen! Sie kann schon ganz alleine das Tor aufmachen und will nicht warten, bis ich knipse - sie geht einfach weiter.
Nur vor der Tür bekomme ich gesagt: Mama! Komm!
Johanna bewegte sich im KiGa sehr sicher, sie hat nichts vergessen, alle Namen hat sie drauf und hat sogar am Abend davor die Kinder auf dem Gruppenfoto genannt - der Papa hat diese nämlich vergessen :-)

Sonntag, 1. August 2010

Das letzte Ferein-Wochenende

Es ist uns bewusst geworden, dass wir in einer Woche einen ganz anderen Sonntag haben werden, oder ein anderes Sonntags-Gefühl, genauer gesagt...
Wie immer ist die Stimmung etwas trauriger.
Wir wollten zusammen noch einen Ausklang gestalten, aber es ging an diesem Wochenende nur chaotisch zu - viele Telefonate, viele Termine in Planung... und es regnete viel.

Aber am späten Nachmittag wollten wir doch einfach "mal raus" aus dem Haus. Der kleine Fluß im Osnabrücker Stadtzentrum wurde erst verschlossen und lief viele Jahre unterirdisch, jetzt ist er freigelegt worden und bietet ein wenig "Venedig-Gefühl" :-) - die Tiramisu-Torte wurde aber hier viel sorgfältiger zubereitet und schmeckte uns hier VIEL besser als in Venedig.Johanna möchte singen, wie auch andere Kinder.
Sie kann das aber leider nicht.
Sie versucht dann, die Bewegungen eines Sängers auf der Bühne nachzumachen und "singt" dabei "Mi-mi-mi....." Lustig und schrecklich traurig.


Samstag, 31. Juli 2010

Es wird kälter...

Im letzten Jahr waren wir zu dieser Zeit noch unterwegs und genossen reichlich heiße Tage. In Osnabrück war es in diesem Jahr nun auch warm genug. So konnten wir uns nicht denken, dass die Abkühlung so plötzlich kommt. Johanna wurde vom Papa angezogen. Aus dem Kleidchen ist sie längst herausgewachsen, die Beine waren im Nu ganz kalt... aber einmal mit ihrer Jeansjacke fotografiert zu werden - das wollte sie unbedingt.Nach dem Frühstück wollte sie Papa ein wenig bei den Gartenarbeiten helfen.
Mit einem "richtigen" Messer in den Fugen zu stochern - das ist doch klasse!
Heute müssen wir uns von den "besten Sandalen aller Zeiten" verabschieden. Sie sind nun entzwei und kommen in die Babykiste.

Weil der See so nah ist...

- gehen wir vielleicht deshalb nicht oft dahin? Warum eigentlich? Seit einem Jahr wollten wir schon mal das Tretboot fahren...
Wir kamen mit unserer Rettungsweste für Johanna, es sollte nichts schief gehen. Was wir aber nicht geplant haben - dass Johanna das Boot wirklich intensiv erkunden wollte und immer wieder nach vorn und dann wieder nach hinten klettern wollte. Da mein Rücken keine schnelle Rettungs(re)aktion versprach, musste ich mit Johanna lieber ans Land gehen. Maria hat noch ihre Zeit alleine auf dem Wasser genossen. Schade. Das sind die Geschichten mit dem DS - man kann keinen ruhigen Familienausflug machen... Aber ein Eis am Wasser "bindet" jedes Kind für einige Minuten :-) (nachdem Johanna ihr Eis aufgegessen hat, wollte sie sich noch ein Eis bestellen und ging gezielt zum Restaurant zurück, ohne mit mir groß zu diskutieren. Auf der Restaurantterrasse versammelte sich gerade eine Hochzeitsgesellschaft in schwarz-weiß. Ich musste mein laut weinendes Kind einfangen..................................)


Johanna wollte nicht mehr fotografiert werden. Beim Durchschauen von Fotos habe ich dieses Foto entdeckt. Jetzt ist es mir eingefallen, dass ihre Haare viel besser aussehen als früher. Das Kämmen am Morgen war nicht immer einfach, hinten waren kleine verknotete Strähnen zu sehen und vom Weinen am frühen Morgen kann ich lange berichten. Nun haben wir es gefunden, das Wundermittel, das wirklich hält, was es verspricht. Ein Mittel gegen Knoten und Tränen und lange Diskussionen bei den beiden Mädchen etc. Wer will, kann mich fragen, sonst wird es hier wie eine Schleichwerbung aussehen.

Eine Pause auf dem Spielplatz durfte nicht fehlen. Es ist wirklich lange her, dass wir hier waren, zwei Jahre bereits. Ich wundere mich immer über Johannas Gleichgewichtsapparat - sie kann das Drehen gut haben und genießt das wirklich.

Das Gleiche war auf dieser Drehscheibe. Wir haben also nicht umsonst mit verschiedenen Geräten geübt.

Auf der Wippe konnte Johanna gut und ohne Hilfe sitzen,
sogar die Beine reichen jetzt bis zur Fußstange!
Mit dem schweren Sandbagger kann sie natürlich noch nicht viel bewegen :-),
da muss die Schwester mithelfen.
Ein letztes Mal drehen - und wir mussten ein - leider - laut weinendes Kind aufs Fahrrad packen.
An diesem Abend schlief sie schnell ein.
Und mir bleiben die Gedanken: wann und ob überhaupt wird es möglich sein, einen ganz "normalen" Familienausflug mit ihr zu machen?

Freitag, 30. Juli 2010

Selbst ist (sind) die Frau (Frauen)

Ich kann Johanna nicht tragen, so steht jeder "Ausflug" aus dem Haus unter einem Fragezeichen: wird sie mitmachen? wird sie dorthin gehen, wo ich auch hin will? finde ich für sie immer wieder mal ein attraktives Ziel, das sie zum Mitmachen motiviert?

Eine Kleinigkeit musste eingekauft werden. Das Auto steht etwas weiter...
Johanna, kannst Du vielleicht die Paprika tragen? Das macht sie. Wo ist denn der Wagen?
Da!Zu Hause angekommen, wird Papas Kauf ausgepackt. Wir haben uns nicht für einen neuen Sandkasten entschieden, der weit im Garten stehen würde, sondern für einen Nachschub für die Plastikmuschel - sie steht auf der Terrasse, Johanna kann spielen und hat uns alle in der Nähe.

Die Mama kann ja nur herumkommandieren, die schwere Arbeit muss wohl die Schwester machen.
Die Muschel ist wieder voll, Johanna "backt" ihren ersten Frisch-Sand-Kuchen.



Der Papa nahm sich heute die 50 Jahre alte Efeu-Hecke vor... Für mich war es klar, dass sie nicht überleben wird... aber wir machen Platz für die Bauarbeiten frei und so musste sie, wie man schön auf Deutsch sagt "dran glauben"...:-)

Johanna kletterte auf den Anhänger, solange er noch nicht befüllt war, und "half" Papa bei seiner Arbeit.



Aus einer angedachten Halbtagesaktion wurde eine Bis-in-die-Nacht-Arbeit, da der Zaun ohne seine Hecke nicht mehr stehen konnte... Aber wir sollten nicht warten, bis er auf einen von uns umkippt...
Das heißt für uns Mädchen, dass der Papa nicht zum See mitkommen wird. Schade. Mamas Rücken ist noch nicht stabil genug, so muss Maria wieder etwas mehr Verantwortung übernehmen. Selbst sind die Frauen...