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Donnerstag, 22. April 2010

Da war wohl nix...

Wer meinen Beitrag zum 01. April 2010 gelesen hat, weiß, dass ich mir natürlich Gedanken machte, was für Blockaden Johanna haben mag und wie das Ganze zu ändern wäre... Es wurde ja behauptet, nach einer seltsamen Scanner-Untersuchung, dass Johannas Atlaswirbel eine völlige Blockade aufweist... sodass - nach allen meinen Google-Recherchen - Johannas Körper längst lahm sein musste... jo...

Im ersten Lebensjahr bekam Johanna einige osteopathische Behandlungen, es ging damals um die Verbesserung der Körperwahrnehmung, um das Lösen der Überspannungen im Rücken, um das "Finden" der Körpermitte. Sie fing danach wirklich die Hände und die Arme zur Körpermitte (zur Brust) zu ziehen, dann etwas in den Mund zu stecken, an einem Löffel oder einem Stück Brot zu knabbern, meldete sich früh zur Toilette - das waren die Entwicklungsschritte, die wir wahrgenommen haben. Der behandelnde Therapeut blieb bei uns in guter Erinnerung, so rief ich in der Praxis an. Heute war endlich der Termin! Nur - ich musste leider länger in der Schule bleiben, der Papa übernahm den Termin.

Als ich doch etwas früher frei wurde und an der Praxis vorbei fuhr, wollte ich doch versuchen, bei der Behandlung dabei zu sein. Schon im Flur hörte ich Johannas Weinen und musste mich von meinem Vorhaben lösen: sie würde nur auf meinen Schoß klettern wollen, die Behandlung können wir dann gleich abbrechen... Tja, das Weinen... Sie lässt jetzt nicht alles zu, wie es früher war, sie mag bestimmt nicht schön brav liegen, wie der Therapeut und der Papa das gern hätten... Ich ging dann lieber...

Endlich waren Johanna und Papa da! Auch ein Foto war dabei - genau dieses Weinen habe ich im Flur gehört: Aber sie weinte nicht lange, der Papa konnte sie ablenken, so lag sie doch ruhig und ließ ihre Wirbelsäule untersuchen. Der Atlaswirbel sitzt, und er sitzt richtig. Es gibt in diesem Bereich kaum Verspannungen. Im Moment sieht alles gut aus. Wir können weiter beobachten und uns dann später wieder melden.

Ich habe mich über dieses Ergebnis sehr gefreut.

Unseren Termin in der anderen Praxis sage ich ab.

Dienstag, 4. März 2008

Unsere letzte osteopathische Behandlung -

sie war auch heute.
Johanna ist ein großes Mädchen geworden, eine solche Behandlung braucht viel Ruhe - und das im Moment sehr schwierig für die Kleine. Sie ist immer in Bewegung und immer beschäftigt.
Vor der Behandlung hat sie mit dem Spielzeug in der Praxis spielen dürfen. Ich weiß noch, was ich von dieser Spielzeugkiste gedacht habe, als ich mit Johanna im Körbchen diese Praxis zum ersten Mal betrat - die Kleine wird vielleicht NIE mit den Sachen bewusst spielen können... Und hier sitzt sie und versucht, passende Löcher zu finden. Das gelingt ihr natürlich überhaupt nicht, aber sie begreift gerade, dass die Löcher unterschiedlich sind, dreht den Würfel und tastet die Konturen...
Und diesem Foto glaube bitte Keiner: das war ein purer Zufall, dass der runde Spielstein in das runde Loch gefallen war...
Johanna ist ein kooperatives Kind, also einige - wenige - Minuten konnte die Behandlung doch durchgeführt werden.
Das mit dem Köprer und mit dem angewinkelten Bein kennt sie schon - nur sie macht dies im Alltag leider auf ihre Weise - die Beine gerade und flach am Körper haltend, die Zehen in den Mund stecken...
Es wurde festgestellt, dass Johannas Köpfchen sich deutlich besser geformt hat - es ist ründlich, nicht flach im hinteren Bereich (daran haben wir auch viel gearbeitet). Die Gelenke sind noch sehr instabil, dass wissen wir selber... der Körper ist noch überspannt... Na ja, das ist nichts Neues...
Somit ist diese Behandlung die letzte in Johannas Babyalter.
In zwei Jahren werden wir uns vielleicht wieder vorstellen...

Dienstag, 11. Dezember 2007

Johannas fünfte osteopathische Behandlung

Nicht ausgeschlafen, aber trotzdem munter wartete Johanna auf ihre Behandlung.
Sie hat hübsche Sachen an, die wir vor einem Jahr zur Geburt geschenkt bekommen haben. Auf dem Schild stand: ab 12 Monaten. Ich habe mir damals nicht vorstellen können, dass ich diese 12 Monate überlebe...
Und nun sitzt die kleine Tante hier, lächelt und freut sich des Lebens...
Der Anfang der Behandlung war ihr schon bekannt. Erstes mal hat sie so geschrien, dass wir sie nicht erkennen konnten.
Jetzt wird sie nur etwas skeptischer...
Die Füsse sind auch ein tolles Spielzeug, man muss nur wissen, dass man die Beine dabei nicht überstreckt und sie schön im Knie gebogen hält...
In den letzten Tagen haben wir angefangen, bei allen Familienmitgliedern und sämtlichen Plüschtieren die Nasen zu zeigen. So muss auch der Praxisbär seine Nase bereithalten.
Und diese Position wird irgendwann eine Selbstverständlichkeit sein - das wird heissen, Johanna fing an zu krabbeln!
Daraufhin arbeiten wir gerade.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Johannas vierte osteopathische Behandlung

Die, die uns schon vor einigen Monaten im Blog "besucht" haben, konnten sehen, wie Johanna auf die erste osteopatische Behandlung reagiert hatte. Damals fühlte sie sich wie im Schwitzkasten und hat laut geschrien, nach der Behandlung ist sie dann erschöpft eingeschlafen.
Frisch und munter, haben wir unseren anstehenden Termin gestern wahrgenommen.
Könnt ihr Euch erinnern? Aber jetzt reagierte sie ganz anders, war entspannt und spielte vergnügt.

Nicht überstreckt, sondern rund müsste das Baby eigentlich liegen - das tut sie wohl, hier, während der Behandlung... Wenn es nur zu Hause immer klappen würde...
Na, so etwas Tolles kann die Kleine machen! Nur aufpassen: die Beine mus man (baby) schön biegen können, wiederum nichts überstrecken!
Auf inserem Weg zum Krabbeln sind noch einige Dinge zu festigen.
Hier sind die Beine in einer "richtigen" Position, dafür hat sie "vergessen", die Hand in die Stützposition zu bringen... Na ja, dann muss man nachhelfen...

Also hier ist natürlich keine Joga-Übung. Da wundere ich mich immer nur, wie sie das bloß machen kann...

Montag, 9. Juli 2007

Unser erster Termin beim Osteopathen

Es ist mir empfohlen worden, Johanna bei einem Osteopathen vorzustellen. Es ist für uns eine ganz neue Erfahrung, einen solchen Spezialisten aufzusuchen. Die Suche war nicht lang. In Osnabrück sind nur zwei Praxen, und nur in einer Praxis war man bereit, mit unserem Baby zu arbeiten. Heute hatten wir die erste Behandlung. Während der Untersuchung wurde festgestellt, dass Johanna massive Verspannungen im Rücken hat - als Folge des Geburtsschocks oder der Operation... wer weiss das schon, sie hat ja viel mitgemacht, und zwar vier Wochen lang. Die Behandlung hatte also das Ziel, diese Verkrampfungen zu lösen. Wir sind darauf hingewiesen worden, dass Babys öfter dabei heftig weinen und dass manche Eltern sogar ausflippen. Das konnten wir kaum glauben. Unsere Johanna, immer still und ausgeglichen, weint eigentlich nie... Die ersten Minuten fand das unser Baby sogar lustig - ein neues Gesicht zum anlächeln... Na ja, dann wurde der erst sanfte Griff des Osteopathen etwas fester... ...und dann hat sich Johanna wie im Schwitzkasten gefühlt. Schon in der nächsten Minute haben wir begriffen, warum die Eltern ausflippen können. Johanna war rot, verschwitzt und schrie so laut, dass wir sie nicht wiedererkennen konnten. Ich habe wohl noch einige Fotos, aber ich traue mich nicht, diese hier zu zeigen...
Brachte das was? Wir wissen es nicht.

Noch im Auto schlief Johanna sofort ein - und siehe da, ins Haus gebracht, lag sie plötzlich ganz entspannt, ohne den Kopf nach hinten fast bis zum Rücken zu überspannen, sie lag eigentlich, wie die Babys liegen müssen.

Wird diese Entspannungsphase länger anhalten?
Wir werden sehen...