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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Noch einen Monat -

und wir werden Johannas 4. Geburtstag feiern! Heute morgen habe ich ganz vergessen, sie zu wiegen... egal, das machen wir im nächsten Monat.

Aber die Körpergröße haben wir geprüft.
Kein Millimeter größer -
das wird unser wichtiges Thema für die nächsten Monate sein. In zwei Wochen ist die Blutprobe dran, wir werden eventuell mit Jodeinnahme wieder beginnen.

Ihr passen Hosen in der Größe 98, Pullover und Jacken kaufte ich in 104 und 110, sie passen auch gut.

Ihr passen Schuhe in 25-26, einige geschenkte Schuhe mussten wir aussortieren bevor sie sie tragen konnte.

Der Kopf ist auch nicht gewachsen, wir haben also einen "leeren" Monat hinter uns, was körperliche Veränderung angeht.
Wo sie aber wieder große Fortschritte machte, war die kognitive Entwicklung. Basteln, zählen, nennen, komplexe Wörter bilden (wie Mülleimer, Kaffeekanne), Buchstaben nennen, zuordnen, schneiden, sprechen - in allen Bereichen ist sie SEHR GUT vorangekommen. Ein ausführlicher Bericht wird im kommenden Monat wohl fällig.

Ein Bericht von der Ergotherapie mit dem gestrigen Datum liegt uns vor, hier ist ein kleiner Abschnitt:Dann müssen wir erst in den nächsten Monat schauen, was er uns wohl bringt.

Aber heute sind wir unterwegs, wir fahren nach Osten, zu den Seen und Kanälen, an denen kaum Häuser stehen und wo man die Natur direkt aus einem kleinen Märchenhäuschen heraus genießen kann.

Sonntag, 13. Juni 2010

3,5 Jahre und 1 Monat =

= da sind dann... 43 Monate!

Johanna ist heute also 43 Monate alt geworden.

Sie ist 14,2 kg schwer, etwa 200 g weniger, als im letzten Monat (haben wir zum falschen Zeitpunkt damals gewogen?- da kam mir die rapide Zunahme etwas seltsam vor).

Sie ist 93,5 cm groß im Stehen, sie ist in diesem Monat endlich, nach 2 Monaten Wachstumspause, um 1 cm gewachsen. Den Jodmangel werden wir versuchen zu beheben; wer weiß, vielleicht wird sie danach wieder gut wachsen?

Der Kopfumfang ist 47 cm, keine Veränderung.

Sie trägt Kleider in der Größe 98-104.
Sie trägt Schuhe in den Größen 24-25, die Füße sind um eine Größe definitiv gewachsen.
Den Besuch beim Orthopäden für die Schuheinlagen habe ich für den kommenden Monat vertagt, sowie den Besuch beim Augenarzt (wegen der Weitsichtigkeitskontrolle und des Stereosehens), ich war in diesem Monat einfach viel mit mir selbst beschäftigt.

Johannas Wortschatz wächst jeden Tag.
Sofa, Seife, Kasse, bezahlen, helfen, Hilfe, Hof, Pferd, Himmel, Hand - alles gemischt. Wir schauen uns die Bilderbücher an, und jetzt habe ich eine andere Taktik. Ich sage dann: schau mal, Johanna, hier ist eine.......pause...........und Johanna sagt "Straße!" und so weiter.

Einige Wörter werden bereits mit einem Artikel gebraucht: das Auto, das Bär-Buch... Es kommen Sätze mit Dativobjekten wie "Mama Nanna helfen" vor und es sind Possessivformen zu hören: Mamas, Papas, Marias... nicht alles habe ich notiert und Vieles habe ich einfach bereits vergessen. Jetzt überlege ich mir, woran genau mein Streß liegt - etwa dass sie nicht sprechen wird? oder nicht richtig? - deshalb ist auch der Wunsch da, alle Schritte zu merken...

Der letzte Logo-Bericht ist sehr positiv ausgefallen, "Johanna übt fleißig vor dem Spiegel verschiedene Mund- und Zungenbewegungen, kann mit den Lippen über 15 Sek. eine Salzstange halten, gebraucht "ich""... "Insgesamt sind viele erfreuliche Fortschritte" zu beobachten.

Ich werde den Bericht beenden, der Fernseher ist leider an, im ganzen Haus (es kommt mir so vor) hört man die Tröten der Zuschauer. Ich werde agressiv und ich denke, dass es dieser Menge in den Tribunen oder den Spielern nicht anders geht. Ich kann mich zurückziehen, aber was machen die Einzelnen in den Stadien, wenn es ihnen zuviel wird?

Dienstag, 5. Januar 2010

Ein kleiner Rückblick

zu Johannas aktuellem Stand.

Eine Studie zum Thema Entwicklung soll dies nicht werden, ich beschreibe einige Situationen, die uns überrascht haben. Zum Analysieren/Nachdenken/Überlegen hatte ich kaum Platz in meinem Alltag, ich werde nur meine Notitzen abarbeiten...

Vor drei Jahren saßen wir im Winter mit einem Baby vor dem Kamin, und riefen allen möglichen Menschen im Haus hinterher: "Bitte, die Tür zu!". Die Wärme floß einfach heraus in das kalte Treppenhaus und wir dachten, das DIESES Kind nie verstehen wird, dass man die Tür zumachen muss. Jetzt sind wir drei Jahre weiter. Johanna, Tür zu! - und sie tut es einfach.

Keins der älteren Kinder mochte Dunkelheit. Das dunkle Treppenhaus war in der Nacht ein Hindernis hoch drei. An einem der Tage saßen wir Eltern unten. Kurz vor 12 in der Nacht klopfte es an der Tür. Mama, hi! Johanna wurde wach und ist kurzerhand zu uns nach unten gekommen, das absolut (zu dieser Tageszeit mit Rollos gesichert) dunkles Treppenhaus mit der Rundtreppe und vielen ungleichmäßigen Stufen waren für sie kein Problem. Sie verputzte mit uns einige Mandarinen, kommentierte das Programm über die Geschichte Trojas (Haus, Aua!, kaputt!) und ließ sich wieder ins Bett bringen.

Der Tisch wurde zig mal ab- und eingedeckt, Johanna war immer dabei. Johanna, bringst du vielleicht dieses Weinglas zum Tisch? - und sie tut es einfach.

Wir essen Mandarinen. Ich schäle, teile, alle essen. Johanna bekommt auch ein Stück nach dem anderen. Hast Du schon alles aufgegessen? So schnell? - Nein, das hat sie nicht, sie ist überall hingegangen und allen ihren lieben Menschen ein Stückchen gegeben. Unsere anderen Kinder haben das auch gemacht, aber nicht in dem Maßstab.

Johanna möchte in den KiGa. Es sind aber Ferien... "Nanna Garten! (Johanna möchte in den KiGa!) Mama Nanna Garten! (Die Mama bringt Johanna in den KiGa!)" Johanna geht zur Garderobe, zieht an ihrer Jacke. Als ich zu ihr komme, zeigt sie auf meine Jacke, zieht an meinem Ärmel - "Nanna Garten!". Am letzten KiGa-Ferientag erklärt maria, dass man noch einmal schlafen muss. Nach dem Mittagsschlaf wird Johanna wach. "Nanna Garten?" Wie soll ich ihr schon wieder erklären, dass nur der Nachtschlaf zählt...?

Johanna wiederholt viel. "Spaß", "Teich", "mehr", "Haare", "Mund", "Fuß" - plötzlich kann man nicht mehr hinterher zächlen. Die Sätze werden zahlreicher, sie sind nach wie vor einfach, aber es sind viele. "Hase ist da!" "Mama da" "Nanna auch Prosst!" "Da auch aua!" "Papa arbeitet" "Nanna auch arbeitet" "Garten gehen!" "Mama kitzelt". Der letzte Satz war "Mama lieb!" - das haben wir uns nicht mal träumen können.

Sie macht auch viel Quatsch. Es geht so schnell, dass ich nicht schnell genug aufräumen-putzen-aufwischen kann. Ein kurzes Telefonat bei Mama zum Ende des Frühstücks - Johanna macht sich "an die Arbeit": den Drehverschluß auf der Milchpackung aufgemacht, die Tüte hingelegt und beobachtet, wie sich die Milch unter den noch nicht abgeräumten Tellern verteilt...
Ich habe es noch nicht geschafft, den Milchsee "aufzuarbeiten" - Johanna kommt mit einem "wichtigen" Gesicht. "Mama, da! Da Ei!" - Ja, im Flur liegt auf dem Boden ein ausgelaufenes Ei, daneben liegt ein Löffel - sie hat sich ein Ei geholt und wollte es offensichtlich verspeisen...
Johanna, wir putzen das Ganze weg und gehen malen. Ins Zimmer gekommen, die Stifte ausgepackt - und sofort die Tapete bemalt... Das kann man noch lange aufzählen. Einsichtig ist sie schon. Wenn man schimpft, macht sie dann ein beleidigtes Gesicht, schmollt ein wenig... und es bleibt die Hoffnung, dass sie das mit dem ganzen Quatsch nicht weiter betreibt...

Sie liebt kleine Rituale. Beim Einschlafen werden erst die Sterne auf der Decke angestrahlt, damit sie in der Dunkelheit leuchten. Der Schnuller wird gesucht und gefunden, das Kissen zurechtgemacht... Sie möchte beim einschlafen meine Hand halten - so ist es "sicherer". Und so bleiben wir in der Dunkelheit und beobachten eine Weile die Sterne. "Stern" -das kann sie sogar sagen.

Sie fängt an, eine Wahl bei alternativen Varianten zu treffen. Ich stellte früher zwei Packungen Saft auf den Tisch und sie sollte sagen, welchen sie möchte. Oder aus zwei Wurstsorten, aus zwei Puppen, zwei Büchern wählen. Heute war der endlich der erste Kindergarten - Tag. Eine dickere braune Jacke habe ich morgens ausgelegt. Johanna geht zur Garderobe und zieht am Ärmel ihrer roten Jacke. "Mama, das!"

Johanna hat die Namen der Erzieher wirklich drauf. Sebastian wie "Astia", Heike wie "Keiike" und Maren wie "Aaren" - ich hoffe, die Erzieher werden nicht enttäuscht. Auch einige Kindernamen konnte ich heraushören.

Das sind nun unsere kleinen Schritte.
Heute habe ich das Kinderbett abgebaut. Johanna kann endgültig in ihr neues Zimmer einziehen. Aber es ist so kalt in der Nacht, ich denke, dass ich noch eine Weile die Kleine bei mir haben werde.

Donnerstag, 5. November 2009

Unsere Untersuchung U 7a

Johanna war heute zur U 7a. Heute sollte ihre Allgemeinentwicklung sowie ihre Sprachfähigkeiten untersucht werden. Bei den anderen Kindern habe ich immer einen eher späteren Termin genommen, weil sie dann vielleicht "besser abschneiden". Bei Johanna nahm ich den ersten angebotenen Termin wahr. Was soll´s... je schlechter, desdo besser... dann bekommen wir schon unsere Logo-Pt-Rezepte ohne groß zu diskutieren...
Johanna konnte zum ersten Mal auf der Waage alleine stehen, die Helferin hat nur aufgepasst, dass sie sich nicht hält. 13,100 kg wiegt Johanna heute.Allgemein sind wir mit Johannas Entwicklung zufrieden, was natürlich nicht bedeutet, dass wir ihre Probleme nicht sehen. Wie hätten wir dies auch machen können? Überall, wo man im Kindergarten nur hinschaut, sieht man ihre springenden, hüpfenden, rennenden Altersgenossen und man hört gut etwickelte, oft sehr gepflegte Sprache, bereits mit Konjunktiv und mit guter Artikulation...
Na ja.
Was haben wir denn als Ergebnis...
Ohren-Nase-Hals ok, innere Organe und Reaktionen im Moment auch. Die entzündeten Mundwinkel sind immer noch da. Johanna malt Kreise und versucht, sich anzuziehen. Sie kann alleine essen und trinken. Sie kann klettern, einen Ball mit den Händen oder mit einem Bein von sich werfen, aber sie kann noch nicht auf einem Bein stehen. Sie kann nicht rennen und hüpfen oder springen sowie auch rückwährts laufen.
Wir müssen den Augenarzt aufsuchen, da es der Verdacht besteht, dass Johanna nur mit einem Auge gut sieht. Auch einen Orthopäden müssen wir suchen, der sich mit Kindern auskennt - Johanna hat eventuell ein Problem in der Hüfte, das sieht man beim Gehen immer deutlicher.

Johanna hat keine Frühförderung mehr. Im KiGa arbeitet eine Ergotherapeutin, ich habe sie angesprochen. Es kann für Johanna eventuell möglich sein, statt Frühförderung weiterhin Ergotherapie zu bekommen.

Donnerstag, 11. September 2008

Selbst ist die Frau -

hat sich Johanna von heute auf sofort entschieden und wollte ganz alleine, ohne Hilfe, ihr Mittagessen verspeisen. Einiges ist gelungen. Vieles ist daneben gegangen. Bilder davon gibt es nicht, eine solche Sauerei kann ich nicht gut haben, aber immer hin: ihren Teller hat sie bis auf zwei Löffel leer bekommen.

Freitag, 23. November 2007

Ein kleines Meilensteinchen... und noch eins...

Mit ihrem Alter von 1 Jahr und genau 10 Tagen hat Johanna heute zum ersten Mal ohne Windel geschlafen. Eigentlich habe ich die Windel einfach vergessen - es kam ein Telefonat beim Umziehen dazwischen. Sie wurde wach, sie war fröhlich und warm - und vor Allem trocken!

Zum ersten mal im Leben probierte sie heute Brot mit Käse - am Frühstückstisch gab es keine passende Wurst für sie. Danach beim Mittagessen schaute Johanna uns so neugierig zu, dass sie natürlich etwas Nudeln, Paprika und Brokkoli aus unserem bunten Auflauf bekam. Sie hat das Gemüse sogar richtig "zerkaut" (wenn man das mit nur zwei Zähnen nennen darf).

Sonntag, 7. Oktober 2007

Neue Entwicklungsschritte

Wir warten schon lange, wann Johanna endlich anfängt, die Spielsachen fallen zu lassen. Bis jetzt spielte sie ausdauernd mit einem Spielzeug ohne auf die Idee zu kommen, es wegzuwerfen oder damit auf den Tisch zu hauen. Sie schlug wohl zwei Rassel aneinander, und wenn diese auf den Boden fielen, hat sie dies kaum bemerkt... Vielleich lag es daran, dass sie nur selten im Hochstuhl sitzt, und aus der Wippe kann man ja so schlecht sehen...
Nun habe ich die letzten Fotos durchgeschaut und erst jetzt festgestellt, dass sie gerade mit dem Fallen lassen-hinterher Schauen angefangen hatte.
Hier bekam sie gerade die neue Korkenkette zum Kauen. Das Kauen brachte erst eine kleine Erleichterung bei den "Zahnschmerzen".
Und wo ist die Kette?Eben hat sie die Kette wieder in den Mund gesteckt, aber das Fallen der Kette ist doch spannender!


Na, schon wieder weg!Auch mit beiden "vollen" Händen vergisst sie nicht, dass die Kette lustig vom Tisch abrutscht...Die Fotos sind so in der Reihenfolge aufgenommen worden, wir werden in den nächsten Tagen wieder mal das gleiche mit den anderen Spielsachen ausprobieren.

Samstag, 22. September 2007

Gute Nachrichten? Schlechte Nachrichten?

In den letzten Tagen bekamen wir einige neuen Informationen, und diese wollen wir hier festhalten.

Die Blutproben, die während der Untersuchung beim Kinderarzt vor 3 Wochen gemacht wurden, brachten gute Ergebnisse: Johannas Schilddrüse ist in Ordnung, und die Wahrscheinlichkeit der Glutenunverträglichkeit ist nicht festzustellen. Damit liegt ihr Potenzial und die Möglichkeit, sich gut zu entwickeln, im einigermaßen grünen Bereich.

Die Zweite Nachricht muss man unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Die Ausstellung des Behindertenausweises und die Ziffern und die Buchstaben darin haben uns nur zusätzlichen Stress gekostet. Ein Gutachten der Frühförderstelle war nötig. Für die Zusammenfassung vom Gutachten musste eine Fördereinheit berechnet werden… Auch gut… Nun haben wir ihn, schwarz auf weiß, Johannas Entwicklungsstand: mit ihren 10 Monaten befindet sie sich auf dem Niveau von einem 6-7-Monate alten Baby. Die Entwicklungsverzögerung ist damit klar, mit dem Gutachten sollen wir uns weiter durchkämpfen… Eine gute Nachricht, nicht wahr?...

Freitag, 21. September 2007

Ein Spielnachmittag zu Hause

Wir haben versucht, Johanna in ihrem Bettchen sitzen zu lassen. An den Stäben konnte sie sich gut halten. Wie lange nur? In einer Hand ließ die Kraft nach, gleich wird sie umkippen… Tja, wenn sie noch Zeit hat, die Finger in den Mund zu stecken, dann geht es ihr gar nicht schlecht.

Danach gab es für uns eine halbe Stunde zum Spielen und Bewegen. Langsam sieht man, dass die Muskeln in den Oberschenkeln nicht mehr so schlapp sind.

Dieses Spielzeug hat Johanna von ihrer Schwester geerbt. Schon damals konnte man(baby) nicht verstehen, warum alle dieses rote Ding „Telefon“ nannten – alle Telefone im Haus sahen anders aus… Na ja, baby musste glauben… Aber toll ist das Spielzeug. Es lässt sich damit gut beschäftigen. Irgendwann wird Johanna entdecken, dass es auch eine Laufen-Lernen-Hilfe ist.


Jetzt gibt es noch etwas Interessantes: eine Tröte. Erst war die Kleine ein wenig erschrocken. Dann wollte sie nach der Tröte greifen. Neee, die Schwester ist zu schnell damit… Beim nächsten Versuch hat sie auch nicht geschafft, aber was sehe ich da im Mund? Diese weißen Streifen werden wohl weitere Zähnchen sein, oder? Bei den ersten Zähnen hat es drei Monate gedauert, bis sie raus waren. Wie lange werden wir mit diesen warten?