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Sonntag, 14. August 2011

Was macht man an einem verregneten Sonntag...


Wir wollten unsere Teppiche reinigen - sie haben im letzten Winter zuviel Baustaub abbekommen. Johanna wollte helfen - und zog sich selbständig an, - die Sachen, die sie für passend hielt :-)
Mit ein wenig Shampoo haben wir Berge vom Schaum erzeugt.Johanna fand das toll, mit dem Schlauch spritzen zu dürfen.
Danach gab es einen ruhigeren Nachmittag mit Kochen und Lesen - die große helferin natürlich dabei. Ich habe Johanna die Schürze zugebunden.
Danke, Mama, Du geholfen hast!
Die Konjunktion fehlt im Satz zwar, aber ist das bei DIESEM Satz wichtig?

Mittwoch, 6. Juli 2011

Spannend? Und wie!

Man muss das nur für spannend erklären!

26.04.2011


Einige Pflastersteine sind neu gelegt worden, nun müssen die Spalten dazwischen mit Sand aufgefüllt werden... Man sieht, wie der trockene Sand in die Spalten "fließt", und hilft mit einer Bürste ein wenig nach. Spannend!
Johanna kennt nicht viele Märchen. Umso interessanter zu beobachten, wie sie plötzlich zu einer "Hex" wird und durch das Haus fliegen möchte!
Da wird einer oder anderen Vase ein kurzes Ende gemacht...

Samstag, 26. März 2011

Nichts besonders,

eine kleine unscheinbare Aufgabe... Buddeln...

Ich muss den Traum von bunten Blumenbeeten aufgeben, die mache ich, wenn ich Rentnerin bin. Mein großes Beet ist im letzten Jahr unbepflanzt geblieben, da die Rückenschmerzen alles dominierten... alles ist verwachsen, eine Rasenfläche ist entstanden. Die Begrenzungssteine sind unter dem Grün zu sehen, aber sie stören nur beim Rasen mähen. Sie sollen lieber raus, es wird nix aus dem Beet... Nur die Löcher müssen jetzt aufgefüllt werden, damit man keine Gräben jetzt bekommt.

Johanna will helfen.
Na, wie lange nur...?
Aber diesmal war meine Vermutung über Johannas Nicht-Hilfe ganz falsch. Sie fand einen großen Gefallen an dem Auffüllen von Löchernund stampfte die eingefüllte Erde schön flach und fest.
Danach habe ich ihr erklärt, dass wir die "Lappen" aus Rasen drauf legen werden, wenn alles schön gerade wird - sie will eben prüfen, ob alles wirklich gerade wurde.
Auch die Rasenlappen hat sie ganz passend aufgelegt und wieder mit dem Fuß festgestampft.

Ich glaube, das war das erste Mal in unserem gemeinsamen Leben, dass mir das Arbeiten mit Johanna wirklich Spaß gemacht hat und dass wir zusammen etwas geschafft haben, ohne dass ich danach entweder viel aufzuräumen brauchte oder danach viel zu verbessern musste oder von vorn anfangen o.Ä. Mit dem Aufräumen hat Johanna sogar mitgeholfen. Insgesamt war das eine gute halbe Stunde, und immerhin ist sie produktiv und aktiv dabei geblieben.

Sonntag, 22. August 2010

Ein Garten braucht Hilfe...

Der heiße Sommer hat einiges bewirkt: viele Rasenflächen sehen sehr mitgenommen aus. Am heutigen Tag wollten wir kurz einem Garten ein wenig helfen. Er wird bald wieder grün werden. Aber erst muss man den Moos herausreißen. Zurück bleibt eine kahle graue Fläche und viel Grünabfall.

Es soll bitte nur kein Eindruck entstehen, dass die arme Johanna ganz alleine die ganze Arbeit verrichten musste :-)


Sie hat über längere Zeit gut mitgeholfen, danach landete sie im Sandkasten, endgültig.

Das ganze Wochenende verbrachten wir mit anderen Menschen und zum Teil ohne Maria, so wollten wir den Abend zusammen ausklingen lassen.

Gäste der Stadt Osnabrück, aufgepasst! Hier sieht man ein Kind in einem Eiscafe und im Pappschälchen EINE Kugel Eis. Die Südurlauber werden sich wohl überlegen, was eine solche "Kugel" in ihren Mediterranen Urlaubszielen gekostet hat. Hier herrscht aber ein ganz sanfter osnabrücker Eispreis. Nur die Kugel hat, wie das Kind am Tisch, offensichtlich einen anderen Chromosomensatz :-)
Zum ersten Mal hat Johanna ihr Eis sehr deutlich und sogar mit einem "Extra" bestellt. Früher musste ich schon ganz genau heraushören, was für Eis es sein sollte. Diesmal sagte sie "Vanilleeis" und "Streusel" und "Bitte!" - na klar, dass sie es bekommt!

Sonntag, 4. Oktober 2009

Unsere Gartenarbeit...

Wie jedes Jahr dürfen wir im Nachbargarten Äpfel holen. Alle Kinder je nach Alter haben schon mal mitgeholfen oder selber gesammelt. Genau vor zwei Jahren entdeckten wir Johannas Vorliebe zum selbstgemachten Apfelmus - und genau diese Sorte lag damals auch im Korb...
In diesem Jahr kann Johanna bereits laufen und bei dem Sammeln mithelfen.Das Pflücken fand sie aber viel interessanter - das ist ja selten, dass die Äste so niedrig sind und dass die Kinder überhaupt mitbekommen, wie die Äpfel wachsen... Ich wollte sie nicht davon abhalten.
Nachdem zwei Äpfel fast auf uns vom Baum gefallen sind, fand sie auch die "fliegenden" Äpfel interessant und wollte einige als Bälle gebrauchen. Da musste ich mich doch einmischen...
Danach ging es um die Verschönerung unseres Gartens. Die Rasenfläche ist nun ordentlich und noch grün, sie vergilbt ein wenig im Winter, aber bleibt eigentlich immer frisch... Wir wollen ein paar Farbentupfer für die ersten warmen Tage im März setzten. Johanna und ich pflanzten 80 Krokuszwiebeln, verteilt auf der ganzen Fläche.
Das Pflanzen selbst konnte ich Johanna nicht vermitteln, das war für Johanna zu langweilig, so haben wir uns "überlegt", dass wir die kleinen Baby-Zwiebeln schlafen bringen. Die Zwiebeln bekamen dann ein Küsschen, ein "Bye-bye!" und gingen "schlafen".
Na dann... es bleibt uns zu warten, was daraus wird...

PS. Der Bericht zum 15.07.09 ist fertig.

Dienstag, 30. Juni 2009

Ordnung muss sein...

Johanna und ich saßen auf der Terrasse. Es war heiß und ich nahm für uns zwei Bananen. Als wir eine davon aufgegessen haben, schaute sie mich an, nahm die Schale und ging ins Haus. Zwei breite Stufen im Wohnzimmer musste sie meistern, einmal hin und einmal zurück. Sie war wieder da, wir aßen die zweite Banane. Sie verschwand wieder mit der Schale. Später gingen wir beide in die Küche. Ich wollte wissen, wo die Schalen geblieben sind. Im Mülleimer waren sie, und die Tür unseres "Müllfachs" war zu. Wie es sich gehört.

Freitag, 19. Juni 2009

Johanna hilft

Ich habe hier zwei Aufnahmen der letzten Woche.
Johanna spielt mit dem Sand sehr groszügig, es liegt eine Menge auf der Terrasse. Ich ließ die Bürste liegen - und siehe da, sie greift zu und versucht, nachzumachen.Einmal wollten wir zusammen Kaffee trinken. Der Tisch muss gedeckt werden. Jemand holt bereits die Tassen. Johanna leistet ohne Aufforderung ihren Beitrag: sie ging gerade in die küche, öffnete den Süßigkeiten-Schrank und holte eine Tüte Plätzchen.
Jetzt ist sie auf dem Weg zum Kaffeetisch.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Meine Speicherkarte

war voll, aber ich konnte heute den ganzen Tag nicht zum PC, um sie zu entladen...

Es gibt am heutigen Tag also nur dieses eine Foto von Johanna.

Von einer Johanna, die jetzt Kleidchen tragen kann, weil sie kaum krabbelt!
So läuft sie durch die Räume, mit Spielzeugen in den Händen, und tanzt dazu, wenn das Spielzeug zufällig auch Musik macht, wie dieses Kochtöpfchen...

Heute möchte ich einige Momente des Tages notieren.
Johanna und ich kommen an frühen Nachmittag nach Hause. Ich fange an, zu kochen. Johanna hat noch ihre Jacke an. Meine Hände sind bereits mit der Küchenarbeit beschäftigt. "Johanna, du musst die Jacke ausziehen. Ziehe bitte die Jacke aus und bringe sie zur Garderobe!" Ich merke beim Sprechen, dass ich das eher automatisch sage... das kann sie noch gar nicht...
Tja. Johanna dreht sich um, zieht den Reißverschluß nach unten und geht zur Garderobe... Im Eingangsbereich ist zufällig ihre Schwester, die super "mitspielt": "Oh, Johanna, du willst gerade deine Jacke aufhängen? Dann nimm die Jacke, ich hebe dich ein wenig!"
Ein stolzes Kind ohne Jacke kommt strahlend in die Küche zurück.

Und dieses Kind hat Hunger. Das Essen ist in wenigen Minuten fertig.
"Johanna, geh´ zu Maria und sag´ ihr, dass man den Tisch decken kann!"
Maria ist im Wohnzimmer und hört meine Bitte und ist wieder bereit, mitzuspielen.
Johanna kommt ins Wohnzimmer. Sie kann Marias Namen nicht aussprechen.
Maria macht ihre Hausaufgaben und ist ins Schreiben vertieft...
- Hi!
- Hallo Johanna!
- Ty Dy!
- Was sagt du denn da? Sollen wir den Tisch decken?
- Ja!!! Ty Dy!
- Hat Mama das gesagt?
- Ja!!!
- Wollen wir das zusamen machen?
- Ja!!!
Ein stolzes Kind läuft ganz schnell in die Küche zurück.
- Na, Johanna, hast du Maria gerufen?
- Ja!!!

Johanna und Maria decken den Tisch. Johanna macht gut mit - sie holt ihren Teller und ihr Besteck ganz alleine.

Wir decken Tisch zum Kaffee.
Unser Süssigkeitenregal ist auf. Johanna greift nach einen Lolly. Bevor ich den Mund aufmache, um zu schimpfen, nimmt sie die Plastikverpackung ab, macht die Schranktür, an der der Mülleimer hängt, auf, entsorgt die Verpackung und macht die Tür zu, in dieser Zeit ist der Lolly schon im Mund und das Ganze hat sie im Gehen erledigt. Da kann man gar nicht schimpfen. Natürlich behält sie ihren Lolly, auch wenn es nicht besonders konsequent ist... Oder sollte ich doch schimpfen, dass sie den Müll nicht getrennt hat? ;-)

Die Zeit des braven Sitzens im Einkaufswagen ist vorbei. Heute konnte ich Maria beim Kleiderkaufen nicht zur Seite stehen, da Johanna auf dem Sitz des Einkaufswagens plötzlich stand und daraus klettern wollte... sie wollte auch im Geschäft unbedingt laufen, wie sie das bei den anderen Kindern gesehen hat, und die sich die Kleider anschauen, wie Mama oder Maria das machen... Nach zehn Minuten meines Rennens hinter ihr mussten wir leider doch gehen und das Einkaufen vertagen...