Montag, 31. Januar 2011
Wachstumsschmerzen?
Ja! Mama! Bonbon-Saft bringen! Tut weh!!! Hier! - bei einer solchen klaren Ansage muss man handeln...
Ein Teelöffel half, die Schmerzen zu stillen.
Am Morgen durfte sie etwas länger schlafen und ging etwas später in den KiGa.
Den ganzen Tag war sie unauffällig...
Was hat sie bloß? Wächst sie vielleicht endlich?
Als ich sie in der Nacht beruhigen wollte, erzählte ich ihr, dass die Kinder manchmal Schmerzen haben, wenn die Knochen wachsen. Vielleicht wächst du gerade, Johanna? Johanna schweigt einen Augenblick. Johanna groß! - und schon wieder Weinen...
Ab dem 13. September, das sind bereits vier Monate vergangen, ist sie keinen Millimeter gewachsen...
Mittwoch, 13. Januar 2010
38 Monate. Wachstumsdaten.
Sie wiegt 13,7 kg und ist 91 cm groß im Stehen, beide Parameter blieben auf dem letzten Stand.
Der Kopfumfang ist 47 cm, keine Veränderung.
Sie trägt Kleidung in den Größen 86-92, allerdings sind alle Sachen mittlerweile zu kurz, wir müssen langsam in die nächste Größe wechseln.
Sie trägt Schuhe in den Größen 23-24, der Fuß selber hat die Größe 23, aber einige 23-er Schuhe passen immer noch.
Im letzten Monat hat Johanna einen enormen Schub im sprachlichen und im kognitiven Bereich gehabt. Der Wortschatz hat sich verdoppelt? verdreifacht? - das ist im Moment sogar schwer abzuschätzen. Sie begriff viele neue Dinge und Abläufe. Sie hat mit dem ersten bewussten Spiel angefangen, mit Memory, sie hat den Ablauf verstanden, die Karten werden nach und nach aufgedeckt, alles bleibt schön auf dem Tisch liegen, nichts wird geworfen, die Paarenkarten bekommen "ihre" Plätze und nicht irgendwelche... Sie spielt mit großer Begeisterung "Tisch decken" und "Tee servieren". Sie entdeckte ihr Interesse an den Büchern - so wie man sich das bei den kleinen Kindern vorstellt. Abend vor dem Schlafen wird vorgelesen, gesungen, in den Büchern geblättert. Die GUK-Karten (nur Bilder und Wörter) sind jeden Tag im Einsatz, sie fragt nach ("Nanna Karten?") und zeigt oder lässt von uns zeigen und nennen. Die Wörter "Ei", "da", "Teddy" und "Papa" erkennt sie, wir müssen uns an dieser Stelle mehr Gedanken über die Struktur unseres frühen Lesens machen. In diesem Monat bekam sie ihre Schuheinlagen und hat sie gut akzeptiert. In diesem Monat verschwanden ohne unsere große Wirkung ihre aufgerissenen Mundwinkel, wir hoffen, dass dies dabei bleibt. Sie ging zum Friseur und verhielt sich dort vorbildlich. Ihr Sozialverhalten mit uns in der Familie ist bemerkenswert, sie ist sehr aufmerksam und fürsorglich, soweit sie das kann. Sie fing an, Wahl zu treffen, sobald sich Varianten anbieten. Sie fing an, rote und grüne Ampeln zu bemerken und zu kommentieren (natürlich nach mehreren Bemerkungen meinerseits). Das sind die wichtigsten Veränderungen des vergangenen Lebensmonats.
Mittwoch, 25. Februar 2009
27 Monate. Wachstumsdaten.
13.02.2009
Nun ist wieder ein Monat vorbei, Johanna wurde 27 Monate alt!
Wie immer - erst die Daten.
Das Gewicht: ca. 12,700 kg,
Die Körpergröße: um 87 cm, keine Änderung.
Der Kopfumfang: 46 cm, keine Änderung.
Schuhgröße: 22.
(Ich habe Johannas gelbes Heft verlegt. Ich kann nichts eintragen und kann es bis heute, 25.02.09, nicht finden... ich weiß im Moment nicht, wie sie steht...)
Ich war mir sicher, dass Johanna nach wie vor nur 13 Zähne hat. Da sie nicht nachschauen ließ, habe ich das auch nicht gemacht - ich meine, mit Gewalt zu versuchen. Vor einigen Tagen merkte ich, dass sie oben und unten je noch zwei vollständig gewachsene Backenzähne bereits hat. Das sind doch alle ihre großen und kleinen Wehechen der letzten Wochen gewesen. Den unteren linken Backenzahn sieht man wie einen "Eisberg" - wie auf dem Bild, aber immerhin.
Sonntag, 3. Februar 2008
Quer
Johanna ist schon ziemlich groß, genauer gesagt lang - sie "passt" nicht mehr lange in die Bett-Breite...
Aber nicht vergessen, Fräulein: es gibt in diesem Zimmer keine Heizung!
Montag, 13. August 2007
9 Monate - eine kleine Reflektion
Zwei Begegnungen der letzten Tage bringen mich zum Nachdenken…
Vorgestern trafen wir eine alte Erzieherin aus dem Kindergarten unserer 9-jährigen Tochter. Wir saßen gerade am Tisch und freuten uns auf ein Frühstück „nicht zu Hause“. Unsere Situation war ihr offensichtlich bekannt, und sie fing damit an, dass sie sagte, sie sehe ein solches Kind in Zukunft als einen fröhlichen, zufriedenen und dankbarsten Menschen, den es gibt, und fände es traurig, dass die Umwelt auf diese Kinder so negativ reagiere… Von ihr und von ihrer kleinen Gruppe am Nachbartisch sind wir mehrmals an diesem Morgen freundlich angeschaut und angelächelt worden…
Und noch eine Begegnung, ausgerechnet heute… Vor genau 9 Monaten, auch am Montag, am 13. November 2006, um die gleiche Uhrzeit, wenn man die Winterzeit anrechnet, verließen wir die Praxis meines Frauenarztes, der mich in der Schwangerschaft betreut hatte. Die Geburt war im Gange, es blieben nur wenige Stunden... Wir haben ihn auf seine Anfrage nach der Geburt eingeladen, bei uns vorbeizukommen… Wir wohnen 200 m voneinander… Nachbarn fast... Bis heute ist es nicht passiert. Mit Johanna im Kinderwagen, ging ich aus der Apotheke, wo ich die Kleine wiegen ließ, und freute mich über ihr gutes Gewicht und nette Begrüßung der Apothekerin. Ich und Herr Doktor standen uns plötzlich gegenüber – uns trennte nur die leere, 5 m breite Strasse… Keine Autos, keine anderen Fußgänger… Wir haben uns genau 9 Monate und wenige Minuten nicht gesehen… Nein, er hat es nicht geschafft, über die Strasse zu gehen, in den Kinderwagen zu schauen, die Kleine zu begrüßen… Er ging in sein Haus… Muss er auch nicht… Wie schlimm steht es eigentlich um mich?..
Aber jetzt zu der Kleinen… Am heutigen Montag ist Johanna nun 9 Monate.
Die Entwicklungsschritte und ihre Daten sind für mich von großer Bedeutung, man beobachtet genauer und freut sich, wenn das Wachstum einigermaßen stabil verläuft.
Mit ihren 9 Monaten ist sie ca. 72 cm lang, 8,57 kg schwer und hat einen Kopfumfang von 42,5 cm. Damit liegt sie noch in den Kurven für die Entwicklung der Regelkinder.
An vielen Parametern müssen wir noch arbeiten: das Robben, das Krabbeln, das Sitzen etc. liegen in einer fernen Zukunft.
Wir finden sie immer wieder in verschiedenen Ecken der Räume, sie rollt sich irgendwie hin, wenn sie etwas erreichen möchte. Mit dem „Sprechen“ ist sie auch ein wenig weiter, pa-pa-pa, ba-ba-ba und ma-ma-ma hören wir von ihr mit verschiedenen Intonationen ausgesprochen.
Sie bewegt sich viel, auch im Schlaf muss ich immer aufpassen, dass sie gut liegt. Sie dreht sich oft auf den Bauch, aber auch ganz quer im Bett oder gar eingeklemmt habe ich sie schon mehrmals „erwischt“.
Heute gibt es festliches Essen: einen „richtigen“ Kartoffelbrei, dazu als Dessert Pflaumenmus aus frischen Pflaumen.
Leider haben wir heute unsere erste Beule - alle Möbelstücke haben ihre kleinen und großen Ecken, auch wenn man sie von unten betrachtet...