Posts mit dem Label Kindergartenbeginn 2009 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kindergartenbeginn 2009 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 30. Juni 2010

Der letzte Kindergartentag

des ersten Kindergartenjahres ist für Johanna heute.

Wenn wir eine richtige Entscheidung schon mal bei Johanna getroffen haben, dann war diese KiGa-Wahl die Richtigste von allen. Wer uns in diesem Jahr begleitete, weiß, was wir als Familie alles erlebt und erfahren durften und welche Fortschritte Johanna gemacht hat. Dieses Bild wurde am Ende der ersten Woche gemacht, damals hatten wir alles noch vor uns. Wir freuen uns schon auf die Überschrift wie etwa "Hurra! Wieder Kindergarten!"

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ganz alleine...

fand ich Johanna in einem KiGaRaum, als ich sie abholen wollte... Sie hat sich in einer Bastelecke gemütlich gemacht und hat das Schneiden geübt. Für das Foto machte sie - "mir zuliebe" - den Mund zu......was sie beim Schneiden sonst überhaupt nicht gebrauchen kann...
Es sieht so aus, dass es eine Rechtshändlerin wächst...

Übrigens, das "ganz alleine"-sein finde ich sehr positiv. Das ist einer der Erfolge in der Erziehung der Kinder in "unserer" KiTa: die Kinder lernen dort sehr früh, die Verantwortung zu übernehmen und selbständig etwas zu entscheiden und dann auch zu machen. Heute ist ja unser letzter KiGa- Tag. Es gibt Ferien, unsere ersten Weihnachtsferien als Kindergartenkind!

Freitag, 30. Oktober 2009

Unsere erste Laterne!

Nun sind wir soweit!
In diesem jahr werden fast alle Voraussetzungen erfüllt:
Johanna kann laufen,
sie kann etwas halten, und einigermaßen ordentlich halten,
sie versteht einigermaßen einen Gesellschaftssinn, wenn sie in einer Gruppe geht,
und sie macht Vieles gern mit!
Zur Probe bekommt Johanna eine fertige Laterne, der Stab ist bereits mit einem Lämpchen versehen, man muss sich nicht um eine Kerze kümmern. Wir üben schon mal draußen, wenn es dunkler wird.
PS. eine Kerze wäre im Moment gar nicht möglich gewesen, da keine Laterne und keine Kerze soviel Schwung aushalten können. Im nächsten Jahr vielleicht... Für den Kindergartenumzug sollte man einen gewöhnlichen Stab mitbringen, aber für Johanna hat man, glaube ich, eine Ausnahme gemacht... Im nächsten Jahr hoffentlich braucht sie keine Ausnahmen...

Montag, 26. Oktober 2009

Wir müssen ja noch den Bären umsetzten -

dieser Satz ist bei uns morgens öfter zu hören.
Nachdem die Jacke und die Straßenschuhe auf ihren Plätzen landen, muss man noch im Essraum die Anwesenheit "bestätigen": Johannas Bär wird auf die mittlere Magnettafel gesetzt, das heisst "ich bin gekommen". Nach dem Frühstück wird der Stecker dann auf die rechte Tafel gesetzt, das heisst "ich habe gefrühstückt".
So ist es einfach zu klären, wer von den vielen Kindergartenkindern da ist und wer noch nicht gefrühstückt hat.

Dienstag, 29. September 2009

Es ist ein ganzer Monat her...

Seit vier Wochen ist Johanna ein Kindergartenkind! Vier Dienstage bereits packte ich ihre Frühstückstasche, an keinem der 20 Tage im Kindergarten wollte sie nachmittags unbedingt sofort nach Hause.

Sie kennt sich im Gebäude und im Garten mittlerweile gut aus, sie zeigt mir den Weg, wenn wir in den Frühstücksbereich gehen wollen oder die Seitentür von draußen finden müssen. Sie geht morgens gern hin und möchte in der Mittagszeit lieber spielen als schlafen. Den Schlaf holt sie dann zu Hause nach, was uns hier im Haus eine ruhige Zeit am Nachmittag erlaubt.

Demnach werden ihre Abende länger, wir können noch etwas lesen oder ein spätes Einkaufen erledigen oder einfach zusammen sitzen und Tee trinken, manchmal leistet Johanna uns Gesellschaft bei den Nachrichten - wobei es ihr nur darum geht, zwischen Papa und Mama zu sitzen... Meine Arbeitsabende sind wohl zu kurz, das sind Arbeitsnachmittage (Johannas Schlafenszeit) geworden.

Seit einer Woche meldet sich Johanna regelmäßig in der Nacht zur Toilette, manchmal zwei Mal, was meine Nächte auch etwas kürzer macht. Aber darüber freuen wir uns, da sie das Gelernte im Babyalter doch offensichtlich nicht vergessen hat. Sie ist ja noch keine 3 Jahre, das hat sie vor ihren Geschwistern geschafft.

Dienstag, 22. September 2009

Kleine Nachrichten

Im Moment geht es mir und Johanna so, dass wir beide unsere Tagesabläufe neu festlegen. Im letzten Jahr habe ich Johanna meistens ca. um 13:30 abgeholt und den Rest des Tages mit ihr zusammen verbracht. Sie hat bereits ihren Mittagsschlaf gehabt und ich musste sehen, dass wir die Nachmittage sinnvoll verbringen und alle unsere Therapie- und Sporttermine wahrnehmen.

Jetzt hole ich sie kurz nach 13:30, sie schläft im Auto ein. Ins Haus gebracht, schläft sie bis ca. 16:00, da sie am Tag viel erlebt. Natürlich setze ich diese für mich "freie" Zeit sinnvoll ein, aber ohne Johanna. Es bleiben uns Nachmittage und Abende, um etwas zu unternehmen. Und natürlich die Wochenenden.

Während unserer Reise waren wir 24 Stunden zusammen. In diesen 8 Wochen sind mehrere Entwicklungsschritte deutlich zu sehen gewesen. Ob Schuhe anziehen, ob einen Joghurt vollstädndig auslöffeln, eine Windel nach Bedarf holen, einen Schlüssel im Schloss umdrehen oder sonst noch etwas - die meisten Dinge habe ich festhalten können. Eigentlich wäre es uns recht gewesen, wenn sie sich erst ausruhen könnte - aber aus einer intensiven Zeit unterwegs wurde eine noch intensivere Zeit im Kindergarten. Jetzt hat sie jeden Tag neue Herausforderungen und muss mithalten.

Ich sehe einige neue Fähigkeiten bei ihr oder erst Elemente davon, aber sie sind noch nicht "reif". Ich versuche einige klare Situationen zu beschreiben.
- Sie warf gezielt einen weichen Ball gegen die Wand.
- Sie hat mit einen Ball mit einem Bein "wie im Fussball" gespielt.
- Sie ist total flink mit dem Bobbycar - nach vorn, zurück, lenken - kein Problem.
- Sie spielt interessante "soziale" Spiele - Teddy füttern, Tee servieren, bei der Puppe Windel wechseln und Popo waschen. Dabei sagt sie etwas wie "Teddy Tee. Hmmmm. Heiss! Mama Tee!"
- Sie hat nach ihrer Trotzphase wieder Interesse an unseren selbstgebastelten und an den GUK-Karten entdeckt. Am Wochenende morgens holt sie den Stapel ins Bett, sagt "Mama Karten!" - die Mama soll also die Karten zeigen und nennen oder vorlesen.
- Sie setzt sich alleine auf ihren Hochstuhl, an dem es jetzt keinen vorderen Bogen mehr gibt. Sie isst alleine ihr Essen, wir brauchten kaum zu helfen.
- Sie kann alleine aus der Küche in ein anderes Zimmer ein Schälchen oder einen Teller auf unsere Bitte hin bringen.
- Sie kann jemanden rufen, z.B. zum Tisch - ich schicke sie in die Garage oder in Papas Büro, sie soll laut rufen - das tut sie dann auch.
- Sie kann Papas Handy bedienen, wenn sie sich Musik anschalten möchte. Am Wochenende fand ich auf dem Bauch schlafende Johanna, unter ihr steckte das von ihr neben dem Bett gefundenes und laut angeschaltetes Handy.
- Sie kennt bei meinem Fotoapparat viele Knöpfe.
- Sie will unbedingt helfen, wenn die Einkäufe auf das Band gelegt werden müssen oder im Kofferraum verstaut werden.
- Sie verspricht, sich im Auto nicht abzuschnallen, und mit einigen Erinnerungen kann dies meistens einhalten.
- Sie warf mehrmals gezielt zwei Kastanien von sich nach vorn und lief hinterher. Mit kleinen Hilfen konnte sie immer wieder die Kastanien wieder finden.
- Man sagte uns, dass sie heute zum ersten mal beim Spiel im Stuhlkreis richtig mitgespielt hat.

Sonst haben wir noch einige kleine Nachrichten. Johannas Mundwinkel brauchen wieder Pflege und Behandlung. Calendula-Öl, Wundsalbe, Kamillencreme sind im Einsatz, helfen bis jetzt nicht.
Einen Termin bei unserem Homöopathen haben wir in zwei Wochen. Sie kann sich gut äußern - "Mama, Aua!" - und zeigt auf den Mund. Als Erwachsene muss ich reagieren und ihr eine Erleichterung verschaffen - uns so greife ich zu allen Mitteln, die zur Hand sind.

Unsere Krankenkasse teilte uns mit, dass es jetzt eine zusätzliche Untersuchung gibt - eine U7a, mit 3 Jahren. Im November haben wir dann auch schon einen Termin - es wird wahrscheinlich nötig sein, wieder eine Blutprobe zu machen... Vielleicht wird man da feststellen, was Johanna fehlt.

Freitag, 18. September 2009

Die dritte Woche ist vorbei...

...in der die Mama alles Mögliche am PC machen musste, um ihren Wiedereinstieg in den normalen Schulalltag zu organisieren. Nur die Blogpflege kam zu kurz.

Was kann man nach diesen drei Wochen im Kindergarten festhalten...
Johanna freut sich jeden Morgen auf und über ihren "Garten".
Sie kommt in die Gruppe hinein, schaut sich um und sucht sich eine Beschäftigung.
Sie sitzt keinesfalls in einer Ecke oder geht unter.
Sie nimmt am täglichen Stuhlkreis teil, sie läuft nicht herum und bleibt sitzen.
Sie malt gern und hat bereits einige "Kunstwerke" in ihrer Schublade.
Sie frühstückt mit uns zu Hause, danach frühstückt sie noch leicht im Kindergarten (Obst), sie kann ihr Geschirr abstellen.
Sie weiß, dass man nach dem Essen Hände wäscht, sie tut das auch, und zwar sehr gern, sodass es eher nach Plantschen aussieht. Einmal musste sie deswegen umgezogen werden.
Sie hat versucht (wurde uns gesagt), den Namen eines Kindes zu nennen.
Sie isst ihr Mittagessen um 12:00, sie benutzt Löffel und Gabel, nur selten Hände. Sie trinkt wohl aus einer Tasse, aber offensichtlich nicht schnell und nicht genug. Deshalb bekam sie zusätzlich eine Trinkflasche mit. Wir geben ihr morgens noch ein Lätzchen mit, aber es ist beim Abholen nicht besonders schmutzig und die Kleidung auch nicht.
Sie hat bereits 3 Logopädie-Termine im KiGa.
Sie hat ihren Tagesablauf geändert: statt um ca. 12:00 ihren Mittagsschlaf zu haben und danach zu essen, isst sie gerade in dieser Zeit und schläft dann ab 14:00 bis 16:00 Uhr. Danach ist sie natürlich erst gegen 20:30 - 21:00 Uhr müde. Mamas Schreibtischabende sind deswegen viel kürzer...
Sie hatte bereits einen kurzen Schnupfen (hat sich angesteckt?), der schnell vorbei war.
Sie spielte nach dem Essen im Garten im Sandkasten und mit dem Bobbycar, sonst geht sie gern in die Autoecke oder in die Puppenecke.
Sie hat angefangen, zu weinen, wenn wir gehen. Sie will jetzt auch abends nicht alleine einschlafen, ich muss neben ihr sitzen und sie hält vor dem Einschlafen meine Hand. Davonschleichen meinerseits klappt nicht.
Natürlich ist sie in vielen Bereichen weit zurück im Vegleich mit gleichaltrigen Kindern,

aber sie macht alles mit.

Dienstag, 15. September 2009

Ein neues altes Wort...

Wir sind ja in der Phase der Sprachentwicklung, in der man die Wörter noch abzählen kann.

Tschüüüüsssss!
Wir dachten, dass sie dieses Wort vergessen hat, sie hat sich seit zwei Monaten mit Bye-bye! verabschiedet. Heute Morgen, Frühstückstasche in die Hand genommen, Tür zugezogen, mit beiden Händen winkend - sie will in den "Garten"!
Tschüß, Papa!Jetzt, nach zwei Wochen, ist sie morgens nicht mehr so berauscht von allem, was sie dort sieht, und fängt an zu weinen, wenn ich gehe. Die Erzieherinnen betonen, dass sie nicht lange weint, so wie die anderen "neuen" Kinder - und von den eigenen Kindern weiß man noch das Gleiche. Trotzdem... möchte man danach doch lieber anrufen und fragen...

PS. Der Bericht zum 12.07.09, Teil 4, ist fertig.

Montag, 14. September 2009

Sie konnte aussuchen -

schlafen gelegt zu werden oder zu dem Sandkasten mit den anderen Kindern zu gehen.
Sie entschied sich für den "Garten", deshalb ging sie nach dem Mittagessen um 12:30 nicht in den Ruheraum, sondern, mit Gummistiefel und Matschhose ausgestatten, nach draußen.
Kurz vor 14:00 Uhr, als ich sie abholte, war sie noch fit. In 7 Minuten, die wir bis zur Haustür brauchten, ist sie eingeschlafen...
***
Es ist wirklich so, dass Johanna ihren Tagesablauf neu organisieren muss. Der späte "Nachmittagsschlaf" wird die Abende länger machen. Das Ganze wird viele Auswirkungen auf unseren Tagesablauf haben und natürlich auf meine Stunden, die ich für die Schule am Schreibtisch verbringe...

PS. Der Bericht zum 12.07.09, Teil 3, ist fertig.

Freitag, 11. September 2009

Die 2. Woche ist vorbei...

Zwei Wochen ist unsere Johanna im Kindergarten. Die Zeit, die ich für die Eingewöhnung nehmen konnte, ist nun vorbei.
Seit drei Tagen blieben wir Erwachsenen nicht mehr beim Stuhlkreis am Anfang des Tages, sie hat dort ihr Mittagessen bekommen, einmal hat Johanna dort geschlafen, zwei Mal hatte sie einen Termin für Logopädie, sie macht sogar bei der Musik AG mit (schaut zu bestimmt, mehr kann sie noch nicht).
Gestern vor dem Kindergartentor ermahnte eine Mutter ihren Sohn, dass er mit seinem Roller vorsichtiger sein muss, um "das kleine Kind nicht umzufahren". Der Junge schaute zur Mutter und sagte: "Das ist kein kleines Kind, das ist JOHANNA!"
Ich höre beim Abholen immer wieder "Bis Morgen Johanna!" - ich finde das einfach toll, sie kann ja eigentlich nicht sprechen oder ihren Namen deutlich sagen und das Kommunizieren ist nur auf ihr Dasein eingeschrenkt...In der nächsten Woche bleibt sie den vollen Tag im Kindergarten, bis 14:00, da ich mit meiner Arbeit anfange.

Mittwoch, 9. September 2009

Neue Erfahrungen von Mama und Johanna.

Ganz früh, noch vor 6, war Johanna wach. Sie meldete sich zur Toilette. Das macht sie erstaunlicherweise immer öfter, auch in der Nacht. Wir denken, dass ihre Trotzphase langsam zu Ende ist - oder die erste Trotzphase mindestens. Sie wird immer kooperativer.

Nach dem gemeinsamen Frühstück steigt sie ins Auto, ihre Tasche immer mit, und wir fahren in den "Garten"!
Johanna kommentiert: Nanna Garten! Mama Garten! Papa bye-bye! (sind diese Aussagen als Sätze zu betrachten?)
Sie will ihre Tasche alleine tragen und alleine gehen. Das dauert.Die schöne Holztreppe führt nach oben, dort findet der Stuhlkreis statt. Die Kinder laufen hoch und herunter... Johanna rutscht auf dem Po... weil es lustiger ist?.. So verabschiede ich dann mein Kind heute.
Ich brachte Johannas Decke und einen Kuscheltier mit - sie wird bestimmt müde sein, sie wird den Tag ohne Schlaf zwischendurch nicht aushalten...
***
So war das auch: als ich sie abholen wollte, schlief sie, zusammen mit anderen zwei Kindern, im Ruheraum. Auch das Schlafen mitten im Kindergartenalltag ging bei ihr unproblematisch.

Gestern abend ging ich zum ersten Elternabend im neuen KiGa. Das ist mein erster Elternabend als ... hm... Integrationskindsmutter... gewesen. Auch eine neue Erfahrung... Ich habe die Eltern kennengelernt und fand viele wohlwollende Gesichter und Persönlichkeiten dabei. Einige positive Aussagen über Johannas Anwesenheit in der Gruppe haben meine anfänglichen Befürchtungen schnell verfliegen lassen.
Es ist für uns im Moment unvorstellbar, dass Johanna in Zukunft Freundschaften entwickeln kann, aber wir schliessen das natürlich nicht aus, und es war mir bewusst, dass auch hier, wie überall in der uns umgebenden Gesellschaft, Hemmschwellen meinem Kind gegenüber durchaus sein mögen. Ich habe mich und uns vorgestellt und diese Blogadresse genannt.

Herzlich willkommen an die Besucher, die sich ein Bild von dieser neuen Kindergartenfamilie machen wollen!

Montag, 7. September 2009

Sie durfte länger bleiben!

Heute, am Montag, durfte Johanna im Kindergarten zu Mittag essen und erst danach konnte ich sie abholen. Sie hat alles gut gemeistert. Sie wollte auf der Strasse ihre Tasche unbedingt selber tragen. Sie war sehr müde und schlief sofort ein.
Ich bin froh, dass ich bei der Abwesenheitsplanung diese zwei Wochen nach der Rückkehr angedacht habe - wir können Johanna langsam an den KiGa gewöhnen lassen. Nun habe ich nur noch vier Arbeitstage - danach muss Johanna ganz alleine an dem langen Kindergartentag mithalten.
Ich hoffe, sie schafft es.

Sie wird ab sofort 30 Minuten jede Woche Logopädie bekommen. Ihre Sprachentwicklung ist sehr langsam. Der Vergleich mit den anderen jungen Kindern ist niederschmetternd, man kann lieber Himmel und Erde vergleichen... ob sie überhaupt je sprechen wird...???

PS. ein Bericht zum 10. 07 ist fertig.
Das Datum des Berichtes davor muss ich um einen Tag korrigieren - ich habe irgendwo einen Tag aus der Sicht "verloren" - haben wir den Tag verschlafen? Oder schon beim Hinfliegen "überflogen"?

Freitag, 4. September 2009

Der letzte Kindergartentag...

in der ersten Woche...

Diese Woche verlief gaz gut. Die vielen fremden Menschen, denen Johanna im Sommer begegnete, haben bei ihr offensichtlich positive Spuren hinterlassen. Über die neuen Gesichter im Kindergarten freute sie sich und hatte keinerlei Angst o.Ä. Sie sagt jetzt immer "Garten!" - für den "Kindergarten"...
Alles, was sie in dieser Woche kennen lernte und sah und erlebte, nahm sie offen entgegen. Sie kommt gern in den KiGa und - wie hier auf dem Bild - geht gern nach Hause - was wollen wir mehr?Sie lernte, ihr Geschirr nach dem Essen abzuräumen, und die Papierblätter an dem Malbrett zu befestigen. Und sonst lerne sie viele Dinge, die ich z.T. gar nicht mitbekommen habe.
Sie hat in meiner Anwesenheit ein Kind gestreichelt und wurde von zwei Mädchen ganz lieb verabschiedet. Bei den zwei Jungs, die gerade Kräfte gemessen haben, kam ihr Umarmungsversuch nicht gut an... aber das wird sie auch vielleicht lernen...
Es fängt für sie ein anderer Lebensabschnitt an, in dem nicht nur die Eltern eine Rolle spielen...
Wir freuen uns für Johanna!

Mittwoch, 2. September 2009

Der 2. Kindergartentag

verlief wunderbar.
Ich bin mit Johanna im Stuhlkreis geblieben, danach musste sie ohne mich klar kommen, das hat sie auch prima geschafft. Als ich nach der vereinbarten Abwesenheitsstunde wieder da war, hat sich mein Kind ein Buch bei der Mitarbeiterin der Stadtbücherei "ausgeliehen", ein Bild mit der Nasskreide gemalt und in der Puppenecke den Tisch gedeckt.
Als wir den Kindergarten verlassen haben, habe ich 4 Mal von unbekannten Menschen gehört: "Bis Morgen, Johanna!" ... Und ich kenne fast keinen... Ich muss mich morgen zur Tafel begeben, wo alle Namen stehen, und mein Gedächtnis anschalten. lol.
Ich kann mein und Johannas Glück gar nicht fassen.

Dienstag, 1. September 2009

Sie hat es geschafft!!!

Johanna!
Klein!
DS!
Kindergartenkind!

Sie hat es echt geschafft, noch vor ihrem 3. Geburtstag, früher, als ihre Geschwister, einen Kindergartenplatz zu bekommen!!!
Herzlichen Glückwunsch!!!
Sie steht mit ihrer Frühstückstasche vor dem Tor und ich kann das gar nicht glauben!

In der Gruppe durfte sie sich ein Bild aussuchen, das sie ab jetzt "begleiten" wird: ein Bär - da hängt jetzt ihre Jacke und die Tasche. Sie musste lernen, dass das gleiche Bild als ein Zeichen für das "Ankommen im KIGA" wichtig ist, es muss im Essraum angebracht werden. Nach dem Frühstück wird der Bär auf die nächste Tafel gesetzt, das wird heissen "Ich habe bereits gefrühstückt"... was man so alles lernen muss...


Johanna wusste nach den zwei Hospitationstagen, dass oben spannende Spiele und Sportgeräte waren. Sie wollte schauen, aber heute finden dort keine Aktivitäten statt, beim guten Wetter sind alle immer draussen.
Nach draussen hätte sie sowieso nicht geschafft, weil es überall viele tolle Dinge gibt! In der Autoecke hat ein älterer Junge Johanna gezeigt, wie man hier das Licht anschaltet.
Danach landete sie, für längere Zeit, in der Puppenecke - mit vielen Puppen und einer schönen Küche. Zwei andere Kinder spielten mit und es gab keine besonderen Unterschiede im der Spielweise. Danke an unsere liebe Tagesmutter und unsere Tagesgeschwister!
Nach zwei Stunden trug ich ein schreiendes, sich wehrendes Kind aus dem Gebäude heraus.
Sie wollte nur zurück.
Das musste ich jedem erklären, da Johanna ihre Stimme sehr intensiv eingesetzt hatte.
Ich versprach ein paar Tausend mal, dass wir morgen wieder kommen.
Und morgen darf sie etwas länger bleiben!

Johanna! Unser Kindergartenkind!

Montag, 31. August 2009

Ein Bild entsteht...

Das hat Johanna sehr vermisst - malen, zeichnen, kritzeln... In all den fremden Räumen durfte sie nicht viel mit dem Stift oder Kugelschreiber spielen, wir mussten ihr oft die Stifte abnehmen...
Aber jetzt konnte sie wieder pinseln, wie sie Lust hatte...Nach unserem "Höflichkeitsbesuch" bei unserer KiAPraxis haben wir uns auch beim Kindergarten gemeldet - das war ja geplant, aber am 30.06... Es hat sich vielleicht etwas geändert? Wollen sie uns noch haben? Die neue Gruppe hat ja bereits angefangen.

Man muss nicht drei Mal raten, was ich auf die Frage "Wollt Ihr denn schon morgen kommen?" geantworten habe. Wir können unser Glück und das von Johanna nicht fassen!