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Mittwoch, 29. Juni 2011

Wenn sie mal sprechen wird...

Das dachten wir früher... oder, ehrlicher gesagt, OB sie mal sprechen wird...

Nun spricht sie.

Nun kann man den alten, nie zu Ende ausgesprochenen Satz aufschreiben:
Wenn sie mal sprechen wird, wird das dann auch etwas Vernünftiges sein?

Johanna bekommt an diesem sehr warmen Morgen ein Tshirt angezogen - das gute Stück wartete schon lange im Schrank, endlich die Welt zu sehen. Vorne eine hübsche Pailletten-Stickerei. Sie kratzt ein wenig. Der Papa ist schon längst in seinem Arbeitszimmer.
- Johanna, willst Du Dein Tshirt Papa zeigen?

Johanna geht hin und sagt: "Papa! Schau nur! Hier (zeigt auf den Bauch, wo es gerade kratzt)! ein Krokodil! (die Stickerei ist kein Krokodil, das sind Blätter und Kirschen, alles knallgrün und knallrot) Oder.. hmmm... Das heisst Drache! Mulans Drache!"

Nun fragen wir uns: ist das Ausgesprochene vernünftig genug?

Samstag, 14. Mai 2011

Dinos

Johanna entdeckt die Welt der Dinosaurier, sie mag Bücher und kleine Plastikdinos. Ich habe mich gefreut, als ich für sie einen Disney-Zeichentrickilm fand. Leider kannte ich den Film nicht. Ohne Altersbeschränkung, hatten einige Episoden viel Ähnlichkeit mit Jurassik Park :-(
Meine Mädchen haben sich das wohl angeschaut...
Am Morgen wollen die beiden nicht aufstehen, sie wollen noch in den Federn bleiben.
Sie spielen Dinosaurier. Die Geräusche sind nun wirklich wie aus dem Jurassik Park... Maria ist ein Bösesaurus, Johanna ist ein Nettesaurus...
Als ich ins Zimmer komme, beschwert sich Johanna. Mama! Maria beißt mich!

Ich freue mich, dass Johanna ganz gute Sätze bereits bilden kann. Die Sätze sind meistens kurz, aber das Schema "Subjekt-Prädikat-Objekt" kommt immer wieder vor.

Nach dem Frühstück will Johanna Papa zum Postkasten begleiten. Papa! Warte mich!

Die Präpositionen sind leider nicht immer da, wir warten dann AUF sie...

Mittwoch, 23. März 2011

Eierstich...

Wir sprachen über verschiedene Rezepte, auch über die Hochzeitssuppe, die mit ihren Einlagen ziemlich aufwändig ist. Johanna hörte zu.
- Eierstich? Mag ich nicht! - sagte sie plötzlich.
Woher kennt sie das Wort?
Nun habe ich nachgefragt. Im KiGa wird ja so variabel gekocht, dass die Kinder auch Suppen mit Eierstich kosten dürfen. Leider ist die Suppe bei Johanna nicht so gut angekommen, dafür aber das WORT!

Samstag, 15. Januar 2011

Ein zufällig freier Tag...

...veröffentlicht mit Verspätung... 10.01.2011

Alle Termine und Therapien haben noch nicht wirklich angefangen... unerwartet haben wir, drei Frauen im Haus, einen freien Nachmittag. Maria kümmer sich um das Essen, Mama holt Johanna ab.

Johanna will aber nicht angeholt werden. Sie will zeigen, dass sie das große Dreirad fahren kann. Und kann sie ein wenig, mit einer kleinen Nach-(schub)-hilfe...Unterwegs muss Mama noch etwas besorgen und Johanna wird erlaubt, in der Kinderecke zu bleiben. Nur jetzt will sie nicht einfach so dort herunklettern. Sie hat letztes Mal gesehen, dass kleine Münzen (übrigens, so klein sind sie auch wieder nicht) Wunder bewirken. Sie will auch Wunder haben und fragt:
- Mama? Geld?
Tja, jetzt geht es auch bei diesem Kind los...
Dieses Wackeln und die Geräusche und Lichter, dachte ich, werden sie für immer und ewig abschrecken und als Garantie für Mamas Geldbeutel in Zukunft dienen. Nichts davon. -Mama? Mehr Geld!

Johanna schaute in den Ferien das Märchen vom Schneeweißchen und Rosenrot, vom Sim-sala- Grimm. Der böse Zwerg hat sie beeindruckt. Nun malt sie den Zwerg, der noch einen langen Bart besitzt.


Der Abend kommt immer so früh und Johanna ist bereits am späten Nachmittag müde. Wird sie jetzt einschlafen, ist abends nur Chaos angesagt... ich überrede die Mädchen, nach draußen zu gehen.
Johanna, wir gehen Hasen suchen.
Das kauft sie uns noch ab.

Hasen haben wir nicht gesehen, aber Johanna durfe einen lieben Hund streicheln und war ganz zufrieden. Noch im Wald schlug Maria vor, heute abend einen Obstsalat zu machen. Als wir unsere Jacken abgelegt haben, kam Johanna an: " Mama? Obstsalat?" - natürlich machen wir einen!

Als Papa endlich das Haus betritt, wird laut gerufen: - Papa! Obstsalat! Obstsalat essen!

Montag, 29. November 2010

Neue Wörter...

Schlafanzug, Eiskugel, Wollpullover, Bilderbuch, Maltafel, Babypuppe, Zieh-Hund, Buntstift, Eisenbahn...
...diese Wörter sind bei Johanna im "Normalgebrauch" angekommen...
Einer von Johannas Brüdern hat im Alter von vier Jahren auch zusammengesetzte Substantive gemeistert, allerdings als zweite Sprache...

Montag, 18. Oktober 2010

Das Partizip...

wie oft habe ich schon diese Überschrift an der Tafel in der Schule geschrieben...

Nun ist es an der Zeit, Johannas "Erfahrungen" mit Partizipien zu notieren.
Johanna benutzt einige davon, auch wenn die Aussprache nicht ganz perfekt ist:
g´macht heißt wohl "gemacht",
g´ssssaft heißt "geschafft",
abg´holt heißt "abgeholt".

An der Straße von dem KiGa-Tor setze ich Johanna in den Kindersitz.
Sie sagt: "Mama abg´holt"
Ja, Johanna, heute hat dich Mama abgeholt. Und wer hat dich gestern abgeholt?
- Papa! Papa abg´holt!
Und heute?
-Mama!
Und wer ist abgeholt?
-Nanna!

Ich wollte ihr Verständnis noch weiter testen.
- Und wer wird abgeholt?
Johanna schaut aus dem Auto und sieht die Mutter von ihrer Freundin Gretha, die gerade das Tor aufmacht.
Johanna antwortet: - Gretha!

Na dann... hat sie wohl mich verstanden und verstanden, was ich wissen möchte. Ich werde sie in den kommenden Tagen mit solchen Fragen noch ein wenig nerven :-)

Sonntag, 12. September 2010

Johannas aktuelle Sprachfähigkeiten

Ich lasse die Woche ausklingen und möchte heute nicht viel machen.
Ich notiere einige Sätze und Äußerungen von Johanna.

In der Sauberkeitserziehung macht sie weitere Fortschritte. Mehrere Tage nacheinander meldet sie sich bei uns. Heute sagte sie: "Ich muss!"

Wir malen. Johanna malt Kreise und Sonne. Ich sage, dass sie das sehr gut kann. Wer kann das noch? - "Laura kann!"

Im Auto möchte sie die "Vogelhochzeit" hören. "Lauter!"

Sie kann Dutzende von Wörtern nachsprechen oder die Gegenstände in ihrem Kinderduden selber nennen. Es sind mittlerweile so viele, dass ich sie kaum notieren kann.

Montag, 26. Juli 2010

Ein paar Sätze...

- Johanna, was möchtest Du zum Frühstück trinken?
- Heiße.... Kakao!
- Was möchtest Du essen?
- Nutellabrot!

Die Wörter wie Mülleimer, Eisbär, Vanilleeis, Affenmann (Tarzan) sind nun im Johannas Wortschatz erschienen. P.S. Na ja, die "alten" Errungenschaften - Backofen, Wurstbrot, Brotdose, Gartenbrot - die habe ich ganz vergessen :-)

Freitag, 30. April 2010

Das Bärenbuch!

- Papa! Das Bärenbuch! -
- der Papa macht am frühen Morgen die Augen auf und sieht Johanna, die sich zu uns geschlichen hat und jetzt Unterhaltung möchte. Das Buch von den kleinen Bären liegt aber eher in Papas Reichweite - also muss er jetzt "einspringen". Natürlich holt er das Buch. Johanna blättert darin und spricht Wörter laut aus: Pizza, Katze, Hose, Haare, Hut, Auto, Baby, Tasche, schlafen, essen, Baum, Apfel... Sie kann schon viele, viele Wörter, sie sind nicht immer im aktiven Gebrauch, aber - wir hören das - sie sind bereits "verankert".


- Mama! Wurstbrot! -
- die Mama denkt, dass sie falsch gehört hat und fragt nach, was Johanna gern möchte. "Wurstbrot!"
Man braucht nicht dreimal zu raten, was die Mama in den nächsten 5 Sekunden macht.



- Maria Hose putt bumm aua! - Johanna kommt von draußen mit einem ernsten Gesicht und erzählt mir etwas... "Maria hat die Hose kaputt gemacht, sie ist gefallen und hatte Schmerzen"
Ohje... Selten, aber passiert auch Maria: die Hose am Knie hat ein Loch, die Wunde muss verarztet werden...

Heute war ich mit den Mädchen in meiner Schule, zu einem Konzert. Johanna hat sich im Saal gut benommen, sie hat dem Chor zugehört und den Tanzenden zugeschaut. Danach wollte sie mit Gesten zeigen, welche Bewegungen gemacht wurden. Sie hat im Saal die Person erkannt, die sie im Skiurlaub am letzten Tag nach unten gefahren hat. Sie zeigte in die Richtung und rief laut "Mann! Mann! aua!" - wer uns im Skiurlaub begleitet hat, wird sich bestimmt an die Aufnahmen erinnern und meine Kommentare dazu. :-) Sonst hat sie nach dem Konzert die Menschen begrüßt - ganz ordentlich Hand gegeben, wie es sich gehört, sie hatte keine Angst, aber war auch nicht aufdringlich o. Ä. Vielleicht wird es langsam Zeit, dass wir Kindetheater besuchen oder uns nach passenden Angeboten in der Stadt umschauen...

Mittwoch, 21. April 2010

Nemo und Johannas Konzentrationsvermögen

Johanna mag den Film "Ta-z-n", der Papa auch. Sie bleiben manchmal zusammen sitzen und schauen sich das zum zigsten Mal an. Das kam mir bei den Beiden langsam viel zu Down-Syndrom-mäßig vor. :-)

Wir schauten uns in Marias Filmesammlung um und fanden "F----t Nemo". Nun ist das der Lieblingsfilm. Auch wenn ich Johanna ungern länger vor dem Fernseher sitzen lasse, beobachte ich gern, wie sie den Film und die Ereignisse darin wahrnimmt. Sie ist absolut konzentriert, sie bleibt sitzen, dann steht sie auf, um nur einen anderen Platz zu nehmen, manchmal bleibt sie stehen, aber immer voll dabei.

Heute hat sie schon ein ziemlich langes Stück geschaut und war so intensiv "drin", dass ich nicht über das Herz brachte, ihr den Film einfach so vor der Nase auszuschalten. Sie wurde aber doch müde... Sie stand auf, kam zu mir und schaute mich an.
Johanna, bist Du müde?
Ja!
Wollen wir eine Pause machen?
Pause!
Dann komm´, wir drücken zusammen den Knopf!
Nein, mehr Nemo!

Es bleibt mir zu hoffen, dass sie davon auch etwas Positives hat und diese gehörte Sprache sie auch weiter bringt.

Mittwoch, 31. März 2010

Papa Josef...

- Wie heisst Du denn?
- Nanna!
- Und wie heisst Deine Schwester?
- Maria!
- Wie heisst dein Papa?
- Papa Josef!
- Und wie heisst Mama?
- Mama!

Im Moment habe ich bei Johanna noch keinen Namen. Der Papa hat bereits einen bekommen.
Sonst geht Johannas Sprachentwicklung voran.
Sie legte mir beim Spielen ein Tuch um den gekratzen Finger um und fragte plötzlich: "Besser?"

Solche "praktischen" Dinge sind bei ihr immer wieder zu hören, leider nur sporadisch, deshalb kann ich sie nicht als eine "vollendete" Ergänzung ihres Vokabulars verbuchen. Aus ihrem Tierbuch kennt sie "Gorilla" (oo-rilla), "Orang-Utang"(oo-tann), "Papagai", "Kondor" - alles lauter "unpraktische" Einheiten, die sie nicht wirklich voranbrinden. :-)

Trotzdem habe ich keinen Überblick mehr, wieviele Wörter sie bereist kennt/ aktiv einsetzt/ annährend richtig ausspricht / deutlich ausspricht. Vielleicht muss ich das auch nicht haben... Da sie sich doch im Sprechen immer wieder versucht, muss es uns die Hoffnung machen, dass sie irgendwann sprechen wird...

Donnerstag, 21. Januar 2010

Das!

Johanna trifft die Wahl.
Drei Saftpacks stehen auf dem Tisch.
- Johanna, möchtest Du trinken?
- Ja!
- Was denn?
- Das!

Das Wörtchen "Das" wäre schon längst fällig, es fehlte einfach in ihrem Gebrauch.

Sonst geht es mit ihrer Sprachentwicklung jeden Tag ein Stückchen weiter.
An einer roten Ampel sage ich: Es ist rot, Johanna! Die Mama steht. Johanna steht.
Johanna zeigt auf einen Bus. "Bus steht auch!"
Die Artikel sind nicht da. Ich hoffe, dass auch ein Artikel mal zum Vorschein kommt...

Und hier zeigt Johanna, wie eine Oma gehen soll - ich weiß nicht, wo sie das gesehen hat.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Das erste Possessivpronomen?

Mein Papa da! - beim Einsteigen ins Auto sah Johanna im hellen Fenster noch den Papa, der heute von Zuhause arbeiten wollte. Mein - das ist doch schon eine ganz andere Dimension. Bin ich da nicht zu spät mit den Überschriften zu ihrem Fotobuch - "Johannas Tasche", "Johannas Jacke"...?

Aber dieses "meine" muss von Johanna kommen, das kann man nicht antrainieren...


Als wir im Eingangbereich des KiGa waren, sagte Johanna: "Nanna Garten! Mama tschüß! Mama arbeiten!".
Auch alles klar.

Samstag, 5. Dezember 2009

Papa arbeitet! -

sagte heute morgen Johanna, als der Lärm beim Herausschlagen der alten Tür nicht mehr erträglich war... Und am Mittagstisch, als der Papa kurz aufgestanden war - "Papa ist nicht da!"
Nun haben wir es:
das erste Substantiv war "Ball"
das erste Adverb - "da!"
das erste Adjektiv - "arme"
und das erste Verb "arbeitet" und sogar ein Hilfsverb war bereits dabei.
Soviel zu unserer "Wortartenlehre"...

Unsere anderen Kinder erzählten uns Romane in diesem Alter, womit sie in der Pubertät ziemlich aufgehört haben... Johanna wird mit den "Romanen" erst gar nicht anfangen, aber ob sie mit uns auch in ihrer Pubertät sprechen möchte?

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Johanna erzählt nicht,

was sie im Kindergarten gegessen hat oder mit wem sie gespielt hat oder sonst etwas...
Wir müssen diese infos selber holen. Heute Morgen haben ich auf dem Speiseplan gesehen und Johanna gezeigt, dass es Pizza geben wird. Das Wort habe ich ihr einige Male vorgesprochen.
Am Nachmittag fragte ich sie, was sie gegessen hat.
Keine Antwort.
"Hast Du Pizza gegessen?"
"Ja! Nanna Pizza! Mmmm!"
Danach erzähle sie Maria, dann Papa, das Wort "Pizza" hat sie dabei sogar fast richtig ausgesprochen.

Mit wem spielt sie? Oder spielt sie überhaupt mit jemanden? Gegen 14:00, wenn ich sie abhole, ist sie oft alleine, und dieses Bild prägt sich bei mir... Aber das könnte ja täuschen, die Gruppe macht um 14:00 Schluß, die Kinder werden auch früher abgeholt...

Wir haben gefragt, ob sie eher alleine ist oder doch jemanden zum Spielen hat. Es wurde uns mehrmals bestätigt, dass viele Kinder mit Johanna spielen oder malen oder einfach kuscheln. Gestern bekam ich eine Papierolle in die Hand - ein Gemeinschaftsbild von Johanna und einem anderen Mädchen, das an der neuen Malwand entstand. Johanna durfte diesmal diesen langen Streifen behalten. Wessen Linien und in welcher Farbe das sind, ist nicht zu unterscheiden, beide haben sich "verewigt"... Wir suchen einen passenden Platz zu Hause.

Heute Morgen wollten zwei Mädchen Johanna begrüßen und haben sie ganz lieb gestreichelt. Gestern beim Abholen, als ich Johanna im Gebäude gesucht habe, zeigte eine (noch nicht ganz bekannte) Mutter auf eine andere Gruppe und sagte: "Dort ist sie, sie kuscheln da alle so schön auf dem Sofa". Die Erzieherin unserer Gruppe berichtet, dass Johanna jetzt oft in die Nachbargruppen geht - in einer Gruppe gibt es die heissgeliebte Spielküche, in der anderen eben dieses Kuschelsofa.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Die kleinen Dinge,

die man mit großer Überraschung wahrnimmt...
Maria wollte das letzte Frühstück zubereiten. Sie wollte alleine den Tisch decken. Einige Sachen standen bereits auf dem Tisch. Johanna zeigte mit Händen etwas wie "Nein, nicht machen!", ging zur Kommode und holte die Tischdecke, die sie dort vor einigen Tagen selber entdeckt hat.
Natürlich mussten die Teller wieder weg und die Tischdecke erst drauf!
Danach hat Johanna, ohne Aufforderung, zwei Plastikteller geholt und auf den Tisch gestellt - ihr "Beitrag" zum Tisch decken... Danach haben wir uns gewundert, als sie auf die Bitte, "den gelben Löffel für Mama" zu bringen, angemessen reagiert hat und den Löffel unter den anderen bunten Löffeln gefunden hat. Danach gab es dann "den roten Löffel für Papa" - auch gefunden und gebracht. Es war uns noch nicht bewusst, dass sie die Farben bereits gut kennt.

Sie hat in den letzten Tagen viele neue Wörter nachgesprochen und auf unsere Bitte wiederholt. "Boot", "Post" und "Auto" kann man gut erkennen. Es gab vorgestern auch die erste adverbiale Bestimmung als Richtungsangabe: "zur Post" im Satz "Mama Nanna zur Post" (Mama und Johanna fahren zur Post).

Man sieht hier im Häuschen die steile Treppe. Es war nicht einfach, nachts die Stufen herunter zu klettern. Es war aber nichts zu machen: das Kind meldete sich zur Toilette, und zwar drei mal in der Nacht, man MUSS als Erwachsener reagieren. So kletterte ich brav herunter und wieder hoch, mit dem Kind auf dem Arm...

Das Häuschen haben wir aufgeräumt, so sieht es aus, wenn es leer ist.
Als letzte Urlaubsaktion gibt es ein Experiment: wir probieren Kirsch-Meerrettich-Eis - in dem kleinen Eiscafe kann man sich sonst alle möglichen Geschmacksrichtungen zusammenmischen, es gibt auch Knoblauch, Ingwer und grünen Pfeffer...

Wir fuhren nach Hause. Im strömenden Regen wollte Johanna unbedingt zur Toilette. Unsere Versprechungen, bald zu Hause zu sein, haben nicht geholfen. Es ging dann immer weiter, sie hat sich geärgert und erklärte uns in Silben, als ob sie dachte, wir würden sie nicht verstehen:
"Ma - ma! Nan- na! A! A!" Wir machten Stop im Regen. Schon wieder hat das Kind uns überrascht: sie musste wirklich dringend alle Geschäfte erledigen, deshalb war sie so ungeduldig. Die Windel von heute morgen war immer noch trocken. Da muss man auch im Regen halten....

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wir sind doch gefahren...

Wegen Johannas Zustand, so halbkrank oder halbgesund, waren wir uns nicht sicher, ob das geplante lange Wochenende möglich wäre... Hier auf dieser Halbinsel am Tietzowsee wollten wir in einem der Finnhäuschen übernachten. Wir bekamen das dritte blaue Häuschen in der ersten Reihe - und wir sind doch gefahren...Da sind sie, die gemütlichen Häuschen mit zwei Ebenen, die man schnell warm bekommen kann. Deshalb trauten wir uns zu fahren in der Hoffnung, dass Johanna auch dort wunderbar ihre Krankheit auskurieren kann.
Am Vormittag durfte Johanna erst im Haus bleiben, aber am frühen Abend war es so warm, dass sie doch nach draußen durfte...
Wie jedes jahr kommen diese hübschen Begleiter zu jedem Boot - in der Hoffnung, etwas abzustauben...
Die drei werden gleich starten!
Und schon sind sie unterwegs...
Johanna schaute sich die Vorbereitungen an und sagte "Boot".

Montag, 29. Juni 2009

Sie kann ja nicht sprechen...

Wir überlegen uns, wie wir Johanna helfen können, sich erkenntlich zu machen. Wenn wir sie verlieren? Wenn sie weg laufen wird?Das Schreiben ihres Namens auf dem Arm fand sie lustig und wollte den anderen Arm auch "bemalt" bekommen. Die Mama hat ein Rolle Kreppband geholt - auf dem Rücken geklebt, wird es auch dienen...

Heute hat Johanna ein Neues Wort gelernt. Kirsche! Von einem Kirschbaum konnte sie zwei Kirschen pflücken und sofort essen - jetzt weiß sie auch, wo die Kirschen her kommen - von dem "Baum"!

Freitag, 19. Juni 2009

Wortschatz

Während der Untersuchung beim Gesundheitsamt sind wir gefragt worden, wie groß Johannas Wortschatz in etwa so wäre... Ich meinte, um 30 Wörter. Papa meinte, die Hälfte.
Wir haben gefragt, ob Wow-wow! oder Mmmm! (lecker) auch als Wörter zu nennen wären. Ja, in diesem Alter noch ja.

Gut, dann schreibe ich einfach alles, was sie sagen kann:
Hi!
Tschy! (Tschüß)
Mama
Papa
da
Ball
Baum
Bummmm!
ja
nein
heiß
Ei
Eis
Wasser
Hase
Haus
Katze
Schlüssel
Tasche
Flasche
Straße
Apfel
Käse
Bauch
Teddy
Garten
haben
essen
sitzen
Wow-wow
Tick-tack
O-hoooo! (Pferd)
Aua!
Muuuhhh!
Grrrrr! (Tiger)
Auf!
Mmmmm! (lecker)
Boohaa! (Bewunderung)
Tete (Maria)
Jaanna (Johanna)
Dati (David)
Dani (Daniel)
- es sind 42 Einheiten geworden, vielleicht fällt mir noch etwas ein...
andere Dinge sind noch nicht spruchreif.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Einige Momente des Tages...

Johanna fährt im Auto in ihrem Kindersitz. Aus den Gurten kann sie sich befreien. Ich schimpfe, fordere sie auf, dies nicht zu tun, halte das Auto an und richte alles wieder... Heute habe ich gesehen, dass sie sich wieder befreit hat. Ich habe sie "böse" angeschaut. Johanna schlüpfte wieder in die Gurte... Das kann sie doch alleine!

Johanna bekommt bald neue Zähne. Das sind die letzten zwei oberen Eckzähne, sie sind unter der Haut zu sehen, damit hätte sie alle Milchzähne komplett.

Heute spielte Johanna mit einem gleichaltrigen Mädchen mit Puppen und sie konnte beim Spiel gut mithalten.

Johanna entdeckte das Spiel mit dem Puppenhaus für sich. Unser altes Schätzchen ist fast ein Antiquariat, ich suche nach einem passenden Haus mit Puppen für sie.

Johanna mag nur Äpfel und manchmal Bananen. Ihr kleiner Tagesbruder hat ihr eine Weintraube in den Mund gesteckt. Danach noch und noch und noch eine. Jetzt mag Johanna Weintrauben. Soll ich vielleicht noch einige weitere Obstsorten von ihm geben lassen? Wird Johanna sie dann lieber mögen? und überhapt mögen?

Johanna hat ein neues Wort: "Garten"

Johannas Papa war ein paar Tage unterwegs. Sie konnte sich mit ihm am Telefon "unterhalten" - sie verstand seine Fragen und antwortete "ja" oder "nein", das ist schon mal etwas...

Als ich am Herd stand und ihr Essen "in einigen Minuten" ankündigte, ging sie zum Geschirrschrank, nahm ihren Plastikteller und stellte ihn auf den Tisch, auf ihren Platz.

Seit einigen Tagen bekommt sie zum Frühstück ein Messer, eins von unseren, und eine Scheibe Wurst, die sie selber schneiden kann. Das gelingt sogar manchmal.

Das Laufen wird immer sicherer. Sie läuft mit einer Puppe in der Hand, auch mit zwei-drei kleineren Spielsachen, ihre Arme braucht sie also nicht unbedingt, um das Gleichgewicht zu halten.

Zum Abendessen bekam sie eine großen Joghurt, 250 g Becher... Er war im Handumdrehen LEER, sie hat ihn sauber und ordentlich "ausgekratzt"...

................................................. es gab da noch etwas.... aber ich weiß es nicht mehr.....