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Dienstag, 20. Oktober 2009

Etwas Obst ist immer gut...

Wir haben in diesem Sommer keine Marmeladen gemacht. Gestern bekamen wir ein Geschenk - ein Dutzend Quitten, aus denen eine tolle Marmelade wurde. Johanna war wie immer dabei. Die frischen Quitten haben ihr natürlich überhaupt nicht geschmeckt. Die Mandarinen, die auch in die Marmelade hinein sollten, wollte sie aber doch lieber frisch essen, und diese sogar alleine Schälen.
Es hat sogar bei einer oder anderen Schale geklappt.
Nicht wurdern: Johanna hat sich wieder angemalt.

Ein paar kleine neue Meldungen aus dem Kindergartenalltag:
Johanna fängt an, mal Quatsch zu machen, auch beim Mittagstisch.
Johanna findet ihre Schublade, ihren Anwesenheitsstecker, ihre Schuhe in den Regalen oder auf der Magnettafel.
Johanna kennt schon ziemlich viele Lieder aus dem Stuhlkreis.
Die Schublade mit allen ihren Kunstwerken war voll und wurde zum ersten Mal geleert.
Immer mehr Kinder rufen "Tschüß, Johanna!", wenn ich sie abhole.
Sie verbringt im Kindergarten viel Zeit draußen, das tut ihr sehr gut.
Ihr Laufen wird immer sicherer und schneller.
Ich bekomme beim Abholen ab und zu einen nassen Pullover in der Tüte, aber selten - das heißt, dass sie auch im Trubel gut und ordentlich trinken kann.

Montag, 22. Juni 2009

Was sie schon kann...

Sie kann zur Bücherkiste gehen,sich ein Buch nehmen
sich hinsetzen und so tun,
als ob sie lesen kann...
Auch die Blätter kann sie einzeln umdrehen, wenn das Bucht ihr interessant erscheint...
Selbstverständlich mit 2,5 Jahren?
Für uns nicht.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Einige Momente des Tages...

Johanna fährt im Auto in ihrem Kindersitz. Aus den Gurten kann sie sich befreien. Ich schimpfe, fordere sie auf, dies nicht zu tun, halte das Auto an und richte alles wieder... Heute habe ich gesehen, dass sie sich wieder befreit hat. Ich habe sie "böse" angeschaut. Johanna schlüpfte wieder in die Gurte... Das kann sie doch alleine!

Johanna bekommt bald neue Zähne. Das sind die letzten zwei oberen Eckzähne, sie sind unter der Haut zu sehen, damit hätte sie alle Milchzähne komplett.

Heute spielte Johanna mit einem gleichaltrigen Mädchen mit Puppen und sie konnte beim Spiel gut mithalten.

Johanna entdeckte das Spiel mit dem Puppenhaus für sich. Unser altes Schätzchen ist fast ein Antiquariat, ich suche nach einem passenden Haus mit Puppen für sie.

Johanna mag nur Äpfel und manchmal Bananen. Ihr kleiner Tagesbruder hat ihr eine Weintraube in den Mund gesteckt. Danach noch und noch und noch eine. Jetzt mag Johanna Weintrauben. Soll ich vielleicht noch einige weitere Obstsorten von ihm geben lassen? Wird Johanna sie dann lieber mögen? und überhapt mögen?

Johanna hat ein neues Wort: "Garten"

Johannas Papa war ein paar Tage unterwegs. Sie konnte sich mit ihm am Telefon "unterhalten" - sie verstand seine Fragen und antwortete "ja" oder "nein", das ist schon mal etwas...

Als ich am Herd stand und ihr Essen "in einigen Minuten" ankündigte, ging sie zum Geschirrschrank, nahm ihren Plastikteller und stellte ihn auf den Tisch, auf ihren Platz.

Seit einigen Tagen bekommt sie zum Frühstück ein Messer, eins von unseren, und eine Scheibe Wurst, die sie selber schneiden kann. Das gelingt sogar manchmal.

Das Laufen wird immer sicherer. Sie läuft mit einer Puppe in der Hand, auch mit zwei-drei kleineren Spielsachen, ihre Arme braucht sie also nicht unbedingt, um das Gleichgewicht zu halten.

Zum Abendessen bekam sie eine großen Joghurt, 250 g Becher... Er war im Handumdrehen LEER, sie hat ihn sauber und ordentlich "ausgekratzt"...

................................................. es gab da noch etwas.... aber ich weiß es nicht mehr.....

Mittwoch, 6. Mai 2009

Am Anfang des Monats

gibt es immer die Luftburg, die in unserer KG-Praxis aufgebaut wird. Für Johanna ist sie eine altbekannte Sache, sie hatte nie erfahren, dass man dort Angst haben kann... Da Maria gern und kräftig mitmischt, wackelt alles noch gewaltiger...
Bis jetzt war Johanna auf allen vieren in der Luftburg unterwegs - wie konnte sie sonst überhaupt das Gleichgewicht halten?
Heute hat sie es zum ersten Mal versucht, sich darin aufzurichten.

Donnerstag, 26. März 2009

Unser Sonntag im Zoo

Sonntag, 22.03.09
Die ein paar Sonnenstrahlen brachten uns dazu, das Haus doch für einige Stunden zu verlassen. Das hat sogar funktioniert - das mit den Sonnenstrahlen, in Osnabrück fast unwirklich.
Johanna nahm viel mehr Tiere wahr und konnte einige nachahmen oder mit Gesten zeigen.
Die Flamingos hat sie erstaunlicherweise zu den Vögeln zugeordnet, obwohl sie sie nicht fliegen sehen konnte - sie zeigte eben ihre "Vogel"-Geste.Danach zeigte sie, dass sie schon längere Wege zu Fuß laufen kann.
Auch eine hohe Stufe ist für sie kein Hindernis mehr, vor allem, wenn sie sowieso dies alleine meistern kann... Papa ist ja beschäftigt...
Die Rutsche war mal ausnahmsweise trocken - man musste die Chance ergreifen!
Das zweite Mal musste Johanna dann selber nach oben laufen
und die unsichere wackelige Hängebrücke meistern. Da sie aber nicht weiß, dass manche Kinder dort das Wackeln fürchten, fürchtet sie auch nicht und geht einfach...
Jetzt darf sie alleine rutschen! Johanna hält sich sicherheitshalber fest am Rand...
...ob der Papa mit nur einer Hand wirklich helfen kann?
Johannas Hand bleibt da, wo man sich selbst immer halten kann...
...die Hilfe brauchte sie eigentlich nicht... Sie hilt sich mit zwei Händen am Rand... das hat sie wohl begriffen!
An diesem Stand konnten wir nicht vorbei gehen. Den Duft kann man leider nicht fotografieren.
Oh Wunder! Johanna hat nicht nur gerochen, sondern auch griff nach einem Donut!
Nach fast zwei Wochen fasten ist das fast unwirklich - ein Kind, das isst und trinkt, und ohne Druck!



Die Seelhunde hat sie noch nie gesehen. Aus dem Wort bekommt sie nur -hunde- mit, sagt auch Wow-Wow!, versteht aber nicht, warum dieses Ding im Wasser ein "Hund" sein soll...
Beim afrikanischen Schwein ging es einfacher: sie hat es als solches zugeordnet und nachgeahmt.
Das Schwein wollte leider nicht auf Johannas Klopfen an der Scheine reagieren...

Wir merken, dass Johanna bereits viele Tiere kennt und erkennt, solche Spaziergänge müssen wir öfter tun...

Freitag, 13. März 2009

Selbst ist die Frau!

Sie will alles alleine machen.
Sie zeigt mir, ich soll weg gehen, sie zieht sich alleine an.
Gut.
Ich gehe.
Ich kann natürlich nicht ganz weggehen, da sie auf dem Wickeltisch sitzt.
So ganz alleine will ich sie nicht sitzen lassen, wobei sie sich auf ihre Hose konzentriert und leicht umkippen kann.
Ich bleibe und sage ihr, ich werde dann Zähne putzen, sie kann sich anziehen...
Sie versucht noch und nochmal...


Die beiden Beine stecken in einem Hosenbein...Tja, Kleines, du musst noch weiter üben, aber erst gehen wir schwimmen!

Am heutigen Tag war ich mit Johanna alleine schwimmen, es gibt keine Fotos.
Nach dieser Stunde kann ich nur bestätigen, dass Johanna ein tolles Gefühl für das Wasser entwickelt hat und eine "gesunde" Angst für gefährliche Situationen hat.
Ihr Vertrauen ist groß, sie konnte mir entgegen von einer Matte herunterspringen ohne zu vermuten, dass es für mich schwer sein kann, sie aufzufangen... Als sie aber alleine war und im Wasser von einer Stange zur anderen übergehen musste, hat sie sich etwas mehr Zeit gelassen, zögerte, klammerte sich an die Stange, wollte sie nicht loslassen. Hoffentlich bleibt das auch so, mit dieser schützenden Angst.

Dienstag, 16. September 2008

Wo sind meine Schlüssel?

Diese Frage habe ich schon bei jedem Kind mal gestellt, nun ist Johanna dran.
Sie schnappte sich meinen Schlüsselbund und hat nach Kräften versucht, einen der Schlüssel in das Schloß zu stecken. Sie ist noch zu klein, aber die Funktion hat sie schon erstmal richtig verstanden...

Heute gab es noch einige Dinge, die ich erwähnen möchte.
Nach einem Toilettengang wollte sie unbedingt selbst den Abspülknopf betätigen - das durfte sie natürlich und freute sich.

Sie meldete sich sehr deutlich zur Toilette, gestern Nacht, heute morgen, am Abend auch. Am Abend fuhren wir aus der Stadt, wo wir fast drei Stunden verbrachten. In den Geschäften gab es keine Toiletten, so liefen wir schnell zum Auto und fuhren schnell nach Hause. Johanna hat schon im letzten Laden und im Auto laut geschrien und zeigte uns ihr Unwohl-Sein. Zu Hause fand ich eine trockene Windel vor, aber auch ein Kind, das Einiges mit (in?) sich schleppte... Jetzt schläft sie und hat immer noch die gleiche Windel um.

Johanna fällt auf. Eine Kassiererin in unserem Supermarkt ging an uns vorbei, um ihre Kasse zu öffnen. Wir gingen Richtung Kasse. "Wollen Sie gleich zu mir kommen?"- rief sie mir vom Weiten. Als wir dann an der Kasse waren, sagte sie, dass sie uns schon länger hier im Laden sieht und sich immer freut, die Kleine zu sehen...

Ich ging heute zum Friseur. Es gibt einen Salon in Osnabrück, wo auf zwei Ebenen nur Auszubildende arbeiten. Die jüngeren sind im Erdgeschoß - unter der Kontrolle eines ziemlich strengen Chefs, die älteren sind oben und arbeiten fast selbständig. Als wir heute kamen, hat
Johanna sofort angefangen, alle Ecken zu bekrabbeln und mit allen Kontakt aufzunehmen. Ich blieb für meinen Haarschnitt unten. Die Mädels von oben kamen und begrüßten Johanna - hallo, du Kleine, du warst ja schon mal bei uns! Hast du wieder einen rosa Pulli an! (keine Ahnung, was Johanna letztes Mal trug...) Sie blieben länger unten, und auch der strenge Chef hat sich gern mit Johanna "unterhalten" und hat die Mädels nicht auf ihre Arbeitsplätze geschickt. Ich bin keine besonders "umsatzversprechende" Kundin, es lag also nicht an mir, dass Johanna willkommen war...