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Mittwoch, 10. August 2011

Laufrad

Johanna, mit zwei anderen Kindern, flitzt mit dem Laufrad um das Gebäude des KiGartens herum.

Das Abholen verzögert sich, ich gehe einfach hinterher, eine Runde, zweite... Ich beobachte Johannas Beinbewegungen. So richtig lange "Schritte" mit dem längeren Rollen gelingen ihr noch nicht, aber sie ist nicht langsam dabei und fährt in dieser dreier-Gruppe mit.

Grundsätzlich bin ich mit ihrer aktuellen grobmotorischen Situation zufrieden. Sie kann klettern, hüpfen, Dreirad fahren, Laufrad fahren, rennen, alleine rutschen... - natürlich alles auf dem Neveau eines jüngeren Kindes, aber was bringen uns die Vergleiche ;-)

Die Sportgruppe, der wir uns anschließen wollten, ist leider zum Anfang des Schuljahres umstrukturiert worden... wir werden sehen, ob uns eine neue Konstellation passen wird.

In wenigen Tagen hat Johanna wieder ihren Monatsgeburtstag: 4 Jahre und 3/4!

Sonntag, 22. Mai 2011

Es regnet schon wieder...

und keiner hat Lust, nach draußen zu gehen... Aber Johanna will raus. Ich muss wohl mit.
Wir warten ab, bis es einigermaßen trocken ist, und fahren in die Stadt.

03.04.11

In der Stadt sind wir nicht angekommen, wir sind hier hängen geblieben: ein Spielplatz, auf den wir immer nur schauen, wenn wir vorbei fahren. Aber heute haben wir eigentlich gar kein Ziel, wir können einen Stopp eingelen.

Vor einigen Tag erzählte mir jemand aus der Erfahrung mit einem 13-Jährigen mit DS. "Er konnte nicht auf die Hängebrücke gehen, er kannte das nicht"... Es hat mir zu denken gegeben. Deshalb, als Johanna bat, hier zu bleiben, habe ich sofort eingewilligt. Johanna kletterte auf die Burg. Sie wollte auf die Rutsche, aber die Hängebrücke war auf dem weg dorthin. Sie versuchte erst ganz vorsichtig...und dann immer sicherer...

und schon hat sie stolz den Turm erreicht, aus dem sie rutschen konnte.
Wenn die Hose nass und schmutzig wird, spielt das keine Rolle: sie ist stolz auf sich und ich bin stolz auf sie, für den Rest gibt es eine Waschmaschine.
Danach fing es an, zu nieseln. Wir versteckten uns im kleinen Häuschen. Johanna fing ein Spiel an: sie sagte, sie sei "Thommy" (der nette Mensch, der uns morgens Brötchen verkauft) und ich solle bei ihr Brötchen kaufen. Es ging lange mit dem Spiel: ich habe verschiedene Brötchen bestellt oder gekauft, Johanna konnte "Mohn", "Meister" (Weltmeister) oder "Sesam" nennen... leider waren die Brötchen aus Sand und zerfielen. Das Geld war ja auch aus Sand, auch wenn Johanna ganz lustig "Euro" aussprach...
Ich habe mir vorgenommen, aus diesem Spiel mehr zu machen.

Mittwoch, 16. März 2011

Mit Gummibärchen zum Sport...

Johanna, wir müssen gleich zum Sport!
Johanna kommt aus der Küche heraus. In der Hand hat sie ein Tütchen Gummibärchen, das die Schwester vom Karneval mitgebracht hat.

Mitnehmen! Bärchen! B.! (Name)


Johanna bekommt öfter ein Gummibärchen zum Schluß, wenn sie schnell angezogen ist - aber der Grund ist es eigentlich, dass unsere liebe Therapeutin selber Bärchen mag. Diesmal hat sich Johanna überlegt, für sie eine Tüte mitzunehmen. Ich fand das toll und habe Johanna für die Idee gelobt, glaubte aber erst nicht, dass sie die Tüte nicht aufmacht. Nein, hat sie nicht! Den ganzen Weg hat sie sie in der Hand gehalten, beim Aussteigen aus dem Auto auch - hier im Aufzug...Sie hat stolz die kleine Tüte überreicht, die Therapeutin war ganz gerührt.

Danach ging es zu den Geräten. Erst in die Mulde, dann durch den Tunnel heraus...
...und auf dem Brett wieder hoch...
...mit nur einer Hand...
...dann mit den beiden...
...ganz oben musste sie sich ganz gut fest halten ...
So gesehen ist Johanna in ihrer Grobmotorik nicht schlecht, aber die Bewegungen sind nicht ganz sicher und nicht schnell, die Koordination braucht noch viel, viel Übung...

Mittwoch, 2. Februar 2011

Unter dem wachsamen Auge

unserer lieben Therapeutin erreicht Johanna immer wieder neue Meilensteine. Wir sind meistens am Abend in der Praxis, mal mehr, mal weniger Motivation am Ende des Tages bringt Johanna mit, aber man muss hier einen langen Atem haben, das ist uns allen bewusst... Ich habe heute auf dem Trampolin ein paar Aufnahmen gemacht.

Johanna hüpft zwei-drei Mal hoch, um etwas Energie für den Absprung zu gewinnen,und - zack! - ist sie schon in der Mulde! Und schaut, welche Reaktion ihr Sprung bewirkt hat.


Natürlich wird das mutige Mädchen schwer gelobt. Das, was der übliche Chromosomensatz für "umsonst" liefert, muss bei uns so richtig eingeübt oder gar erkämpft werden.

Beim Herausklettern aus der Mulde wird ein vorbildlicher Händestand gezeigt - er war früher überhaupt nicht selbstverständlich...
Ein wenig gematscht wurde heute - mit dem Rasierschaum. Ich weiß, dass Johanna keine Cremes oder sonstigen matschigen Substanzen besonders mag. Das war auch mit dem Schaum zu sehen... vielleicht mag sie das nicht, weil ich ihr keine Begeisterung dafür vermitteln kann?

Dienstag, 25. Januar 2011

Ein Sonntag zum Toben...

veröffentlicht mit Verspätung... 16.01.2011

Das Wetter ist nicht schlecht, aber ein Spielplatz wäre zu nass und zu matschig. Wir gehen zu einem Indoorspielplatz. Wir waren hier bereits zwei mal, Johanna kennt sich ein wenig aus und geht gern auf die Entdeckungstour. Auf der großen Rutsche ist sie problemlos alleine unterwegs, auf dem Trampolin entdeckt sie gerade neue Möglichkeiten. Mal "landet" sie auf dem Po, mal fällt sie auf den Rücken und hat einen Riesenspaß an Bewegung. Ich merke, dass sie in der Grobmotorik einen großen Schub gemacht hat. Sie nimmt sich mal Bobbycar, mal Dreirad, mal klettert sie irgendwohin hoch ohne Hilfe, dann verschwindet sie in einer Spiralförmigen Rutsche, dann spielt sie Fußbal auf dem Trampolin...

Tja... was sagt man dem Kind, wenn es Zeit ist, zu gehen, und das Kind sich weigert?

Wir gehen "Lauras Stern" schauen! Na toll... aber anders konnte ich sie kaum herausbekommen...

PS. In einem der Räume lief eine der Serien von Petersson und Findus. Johanna wusste, wie sie heißen. Es könnte sein, dass dies unsere nächsten Favoriten sein werden.



Montag, 13. Dezember 2010

Ein Schnappschuß

Ich habe Johanna im KiGa beim Spielen beobachtet. Das ist ein Fußball-Spiel mit je zwei Figuren, die man von unten mit einem Magnet in Bewegung bringt. Sie hat das mit der rechten Hand gut gemacht, die linke muss noch "einsteigen" lernen. Der Gegenspieler war ein Grundschulkind, das die kleine Schwester abholen wollte - der Junge hat Johanna hingewiesen, wann sie die Zahlen für ihre "Tore" anzeigen sollte - und auch das hat sie gut gemacht.

Heute ist Johanna 4 Jahre und 1 Monat, 49 Monate.
Es wird Zeit, dass ich an jedem 13. wohl an ihre Monatsgeburtstage denke, aber nicht all die Daten notiere... Ein Mal im Quartal? Gewachsen ist sie im letzten Monat nicht. Vielleicht im kommenden?

Mittwoch, 17. November 2010

Mit uns... mit euch...

Wir stellten fest, dass Johanna noch nicht ganz versteht, was diese Pronomen bedeuten... Auf meine Frage, ob sie mit uns essen o.Ä. möchte, abtwortete sie immer "Ja, mit uns!" Hmm...

Heute Nacht wurde sie in ihrem Bett wach und ich hörte Schritte im Flur.
-Mama?

- Johanna, bist du wach?
- Angst!
- Willst Du mit uns schlafen?
- Mit uns!
- Das heisst "mit euch", Johanna!
- Ja, mit euch!

Sie hat das gut nachgesprochen, was nicht bedeutete, dass sie das auch sofort umsetzte: am nächsten Morgen wollte sie wieder "zu uns" zum frühstücken kommen.

Hier sind drei Bilder, die Johannas aktuelle Geschicklichkeit im Werfen zeigen. Eigentlich wollte sie diese Mandarine essen und Papa über den Tisch werfen, damit er ihr mit der Schale hilft. Aus ein-Mal-Werfen wurde ein Spielchen.

Hier sieht man, wie toll sie werfen kann - hier agiert eine Rechtshänderin, denke ich mir...
Seit einem Monat steht bei uns eine Kiste Plastikbälle, die Johanna als Geschenk bekam. Immer wieder wurde die Kiste ausgekippt und die Bälle geworfen oder hineingeworfen. Wir üben dann weiter...

Dienstag, 16. November 2010

U 8

Heute hatte Johanna ihre Untersuchung 8.

Meine Kamera hatte ich dabei, aber knipsen konnte ich nur wenig, was ich jetzt bedauere. Nach der üblichen Datenaufnahme (Gewicht- Größe) gab es ein ausführliches Gespräch mit unserer KiÄrztin. Sie kam mit einer Tüte Holzklötze und gab Johanna einige Aufgaben. Erst wurde Johanna gefragt, ob sie einen Turm bauen kann.
- Auch Mama? - fragte Johanna.
- Ja, Mama kann gern mitmachen.
Die Klötze wurden ausgelegt. Kannst Du einen roten Baustein zeigen? Johanna hat gezeigt. Dann legte sie eine Reihe aus den Bausteinen und zählte, schön deutlich und ordentlich: eins, zwei, drei, vier, fünf! Ich war sehr überrascht - sonst klappt es zu Hause selten, die Ärztin hat so etwas erst gar nicht erwartet, bei Johanna ja sowieso nicht...

Den Turm hat sie gebaut, dann musste sie eine "Brücke" bauen - hat auch umgesetzt, auch wenn ein wenig schief, die Feinmotorik wurde als noch förderungsbedürftig notiert. Das machen wir ja sowieso weiter...

Dann wurde Johanna gebeten, einen Kreis und daraus eine Sonne zu malen. Kreise hat sie gemalt, auch viele, das ganze Blatt voll, Mama und Papa beim Schwimmen, Eis in der Waffel und im Schälchen und sonst etwas, aber leider keine Sonne. Trotzdem haben ihre Feinmotorik und ein guter Drei-Finger-Griff überzeugt.

Die Sprache und die Aussprache wurden geprüft. An das Standard-Blatt, das als Wortschatz-"Test" in der U 8 gebraucht wird, habe ich mich erinnert - das war lustig, an Marias damalige U 8 zu denken. Johanna konnte ALLE Wörter nennen. Natürlich bei "Blume" sagt sie "Bume" und weitere logopädische Abweichungen hat sie ja auch - also schön Logo weiter machen, das wissen wir wohl. Kleine Sätze hat sie bereits beim "Beschreiben" ihres Bildes eingesetzt, es fehlen oft Verben.

Dann ging es zur Grobmotorik.
Johanna musste auf einer Linie gehenund über die Linie hüpfen,
was ihr nicht besonders gut gelingen wollte,
sie hat es nur mühsam geschafft... aber immerhin...
Der Sehetest stand an. Man kann sich vielleicht erinnern, dass Johanna im Sommer vom Augenarzt eine Brillen-Empfehlung bekommen hatte und eigentlich jetzt, nach ihrem 4. Geburtstag, eine Brille bekommen sollte. Da die Mama immer schon eine Brille trug, hat sie kein Problem damit. Der Papa mit seinen Falken-Augen will nichts davon hören... Die Mama arbeitet daran...
und Johanna, mit einer Piratenklappe und einer Fernsteuerung, muss erst einen Sehetest machen,
den sie bis zur vierten Reihe noch mitmachte und dann aber als langweilig empfand...
Man hat sich geeinigt, dass man doch lieber gleich zum Augenarzt geht - wenn der Termin sowieso ansteht.

Im Übrigen wird Johanna ab sofort Jodetten als Nahrungsergänzung bekommen und wir werden sehen, ob ihr Wachstum beschleunigt wird.

Natürlich ist Johanna ihren Gleichaltrigen nicht zu vergleichen - Logo und Ergo und KK- alles muss weiter laufen. Aber im Untersuchungsheft im Kästchen für die allgemeine Entwicklung steht eine Bemerkung: "Für Trisomie 21 sehr weit!" - nun... dann haben wir doch Einiges aus Johanna zu ihrem 4. Geburtstag herausgeholt.

Mittwoch, 10. November 2010

Der Max

ist eigentlich ein Therapie-Gerät. Johanna mochte ihn nie. Heute stand er im Flur. Johanna, wollen wir üben? Weißt Du noch - Arme hoch, das Bein anwinkeln...? Und zack! - sitzt Johanna drauf!Das Absteigen haben wir auch geübt, es klappt prima!

Na, die Latte schön hoch aufhängen...

Mittwoch, 29. September 2010

Johannas sportliche Aktivitäten...

Mama und Johanna gingen zusammen in den letzten Wochen zur Krankengymnastik. Johanna durfte bei Mamas Übungen erst zuschauen und eventuell selber mitmachen. Erstaunlicherweise ging es super gut, Johanna hat einige Rückenübungen nachgemacht. Das sah sehr lustig aus. Danach war sie sehr motiviert und hat viele Übungen aus ihrem Plan super gemeistert. Sie wollte immer "mehr!" davon :-).

Aber, als wir fertig wurden, musste Mama Johanna schon wieder tragen, da das Gehen in eine bestimmte Richtung leider nicht klappen will... Johanna kann nicht rennen, aber laufen kann sie schon ziemlich schnell. Man glaubt es nicht, aber ich musste schon mal hinterher rennen, um mein Kind einzufangen.

Dienstag, 31. August 2010

Eine Baustelle zum Klettern

hat Johanna auf dem Weg von der KG gefunden und wollte nicht nach Hause. Auf den Streben konnte man wunderbar hängen und klettern und und und...In der KG ist Johanna im Moment wieder alleine, ihr "KG-Partner" ist für einen Monat abwesend, so muss man sich immer etwas einfallen lassen, um ihre Motivation aufrecht zu erhalten... Nicht einfach...
Sonst ist sie motorisch ein Stückchen weiter gekommen, sie kann zwar nicht rennen, so wie andere Kinder das tun, aber sie kann schnell gehen, sodass Mama Rücken immer wieder beansprucht , wenn ma Johanna hinterher rennen muss :-)
Sie kann schon ziemlich vorgzeigbar hüpfen. An dem Rest müssen wir noch arbeiten.

Samstag, 31. Juli 2010

Weil der See so nah ist...

- gehen wir vielleicht deshalb nicht oft dahin? Warum eigentlich? Seit einem Jahr wollten wir schon mal das Tretboot fahren...
Wir kamen mit unserer Rettungsweste für Johanna, es sollte nichts schief gehen. Was wir aber nicht geplant haben - dass Johanna das Boot wirklich intensiv erkunden wollte und immer wieder nach vorn und dann wieder nach hinten klettern wollte. Da mein Rücken keine schnelle Rettungs(re)aktion versprach, musste ich mit Johanna lieber ans Land gehen. Maria hat noch ihre Zeit alleine auf dem Wasser genossen. Schade. Das sind die Geschichten mit dem DS - man kann keinen ruhigen Familienausflug machen... Aber ein Eis am Wasser "bindet" jedes Kind für einige Minuten :-) (nachdem Johanna ihr Eis aufgegessen hat, wollte sie sich noch ein Eis bestellen und ging gezielt zum Restaurant zurück, ohne mit mir groß zu diskutieren. Auf der Restaurantterrasse versammelte sich gerade eine Hochzeitsgesellschaft in schwarz-weiß. Ich musste mein laut weinendes Kind einfangen..................................)


Johanna wollte nicht mehr fotografiert werden. Beim Durchschauen von Fotos habe ich dieses Foto entdeckt. Jetzt ist es mir eingefallen, dass ihre Haare viel besser aussehen als früher. Das Kämmen am Morgen war nicht immer einfach, hinten waren kleine verknotete Strähnen zu sehen und vom Weinen am frühen Morgen kann ich lange berichten. Nun haben wir es gefunden, das Wundermittel, das wirklich hält, was es verspricht. Ein Mittel gegen Knoten und Tränen und lange Diskussionen bei den beiden Mädchen etc. Wer will, kann mich fragen, sonst wird es hier wie eine Schleichwerbung aussehen.

Eine Pause auf dem Spielplatz durfte nicht fehlen. Es ist wirklich lange her, dass wir hier waren, zwei Jahre bereits. Ich wundere mich immer über Johannas Gleichgewichtsapparat - sie kann das Drehen gut haben und genießt das wirklich.

Das Gleiche war auf dieser Drehscheibe. Wir haben also nicht umsonst mit verschiedenen Geräten geübt.

Auf der Wippe konnte Johanna gut und ohne Hilfe sitzen,
sogar die Beine reichen jetzt bis zur Fußstange!
Mit dem schweren Sandbagger kann sie natürlich noch nicht viel bewegen :-),
da muss die Schwester mithelfen.
Ein letztes Mal drehen - und wir mussten ein - leider - laut weinendes Kind aufs Fahrrad packen.
An diesem Abend schlief sie schnell ein.
Und mir bleiben die Gedanken: wann und ob überhaupt wird es möglich sein, einen ganz "normalen" Familienausflug mit ihr zu machen?

Samstag, 3. Juli 2010

Zur aktuellen Grobmotorik...

Beim Durchschauen von meinen letzten Fotos sah ich einige Aufnahmen, die zum aktuellen Zeitpunkt einen großen Aussagewert haben. Auf einem Rastplatz konnte Johanna auf dieser Rutsche spielen. Sie ist für grössere Kinder gedacht, Johanna ist zu klein für sie gewesen. Sie hat aber gut klettern können, auch ohne unsere Hilfe. Es ging hoch und herunter, immer wieder...
Johanna will gerade nach unten gehen:...da sieht man, dass sie keine schlechte Körperkoordination hat...

Und jetzt will sie wieder hoch. Die Voita-Übungen mochte sie nie, aber sie sitzen :-) Hier zeigt Johanna, dass sie aus der Position auf dem Bauch das Bein und eigentlich die ganze Hüfte im Schwung hoch bekommt... und wenn es rechts nicht klappt,
dann klappt es links.
Da ist sie, in der "richtigen" Kletter-Voita-Position.
Und die nächste Stufe wieder im Schwung erobert...
Da geht schon der Papa nach vorn, um sie beim Rutschen ein wenig zu sichern...

Danach hat Johanna einen netten Kellner angelächelt. Er sprach in seiner Kindheit ganz offensichtlich Mamas Muttersprache. Ich wollte für Johanna eine Bockwurst kaufen. Johanna wartete und strahlte fröhlich. Ich nahm die Wurst aus dem Behälter und wollte bezahlen.

Er möchte uns weniger berechnen.
Warum? Ist die Wurst nicht gut?
Die Wurst sei gut, aber sie sei etwas kühler, er möchte weniger berechnen... das ist doch für DAS Kind da...

Ich weiß nicht, was die Menschen alles denken. Immer spannend.

Dienstag, 22. Juni 2010

Das Warten

kann auch sehr spannend sein.

Wir kamen etwas zu früh zur KG, es gab eine kleine Terminverschiebung dazu - so hatte Johanna die Chance, im Geräteraum ganz alleine zu sein und zu spielen. Man brauchte sie nicht zu motivieren, sie kletterte, dann war sie auf dem Trampolin, dann auf der Rutsche, dann in der Bällchenkiste... aus der sie nach und nach alle Bälle herauswarf... Auf meine Bitte hin räumte sie die Bälle danach ein (!).

Im Raum war auch die begehrte Luftburg, die Johanna sofort eingeschaltet hat. Ich musste den Stecker herausziehen und die Verlängerung wegräumen, sonst wollte Johanna die Burg selber bedienen.

Mit der jungen Vertretungs-Therapeutin, die Johanna als Baby schon mal begleitete, hat sie eine tolle Zeit verbracht.
Ich konnte mich in dieser Zeit sogar mit einer anderen Mutter unterhalten, was irgendwie sonst nie möglich war.