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Montag, 22. Juni 2009

Keinen Tag ohne Ereignisse...

Der Brief des Gesundheitsamtes bezüglich Johannas Untersuchung und KIGaBewilligung ist da. Ein Integrationsplatz wird empfohlen und eine kurzfristige Aufnahme auch - eventuell noch vor dem 3. Geburtstag. Den Rest werden wir schon sehen...

Heute hatten wir unsere letzte Reiten-Einheit. Johanna hat ganz große Fortschritte gemacht, sie wartet auf das Reiten und freut sich. Sie sitzt alleine auf dem Pferd und winkt mir mit beiden Händen, sie kann kleinen Anweisungen folgen, sie macht aktiv mit - daran war am Anfang nicht zu denken.

Sonst hat Johanna Fieber. Sie bekam nur Hustenelixier von Weleda, das hilft ihr immer. Ich hoffe, dass sie ihre Erkältung "ausschläft".

Dienstag, 16. Juni 2009

Entspannt und zufrieden -

noch vor einigen Monaten habe ich es nicht erwarten können, dass Johanna so an der Reiteinheit teilnehmen kann. Sie weinte ja und wollte nur herunter...


Sie ist wirklich in der Lage, viele Aufforderungen umzusetzen und ist auf dem Pferderücken ausgeglichen und fröhlich.

Aus dem Trab zum Stehen zu kommen - das kann "unser" Pferd.

Johanna muss das auch können. Nach dem Reiten gehen wir immer in den Stall und erlauben uns die Pferde zu streicheln - natürlich nur die, die sich Kontakt mit Johanna wünschen.




Montag, 8. Juni 2009

Rückwährts sitzen,

und auf einem großen Pferd - das ist nicht einfach, aber so kann ich Johannas Gesichtsausdruck auf dem Foto festhalten. Sonst knipste ich ja von hinten, damit das Pferd nicht gestört wird...
Und so dreht man sich wieder nach vorn und es geht weiter im "Damensitz".
Zu Hause musste ich Einiges draussen erledigen. Johanna ließ ich ein wenig herumlaufen. Wir wissen ja nicht, was für Verhaltensmuster sie entwickeln wird - wird sie weglaufen (na, die Welt entdecken, natürlich)? wird sie eher ängstlich neben uns bleiben?

Ich habe mich hinter dem Wagen versteckt. Erst als Johanna bei den Nachbarn in die Einfahrt war, rief sie nach mir. Ich meldete mich. Beruhigt, dass alles "gesichert" sei, ging Johanna weiter... direkt auf die Fahrbahn... Tja.

Montag, 18. Mai 2009

Einige Montagseinblicke

...wie oft am Montag - Johanna auf dem Pferderücken...Siew kann wunderbar das Gleichgewicht ausgleichen, auch im Damensitz, sie kann beim Trabb mithalten und sie kann vielen Anweisungen folgen "Zur Mama winken", "Mit beiden Händen laut klatschen", "Beide Arme nach oben strecken" etc...

Am Abend baute Maria ihre neue Liege zusammen (offensichtlich sind die Zeiten des klassischen Zeltlagers vorbei...), Johanna findet sie auch toll!
"Boooohhhh!" - Papa schenkt Johanna einen Lolly!
...und Johanna weiß bereits: wenn Du einen Lolly für dich sichern möchtest, musst du sofort abbeissen!
Nein, wir nehmen ihr den Lolly nicht weg, aber sie schaut sehr, sehr mistrauisch...
PS. Am heutigen Nachmittag hat Johanna einen Teller für sich aus der Küche in das Wohnzimmer getragen, als wir Kaffee trinken wollte.

Montag, 4. Mai 2009

Montags

muss sich die Mama ganz schön schnell drehen, um alle Kindertermine hinzubekommen.

Johanna hat heute zwei davon, also - es muss noch schneller gehen...
Erst geht es zum Reitstall - Johanna hat vom Weiten verstanden, wohin wir fahren, und rief fröhlich "O-hooo!" - ihre "Pferdestimme".
Die ganze Zeit durfte sie alleine auf dem Pferd sitzen - erst rückwährts...
Alle Fotos hier sind ohne Blitz und von hinten, um das Pferd nicht zu nerven......dann im Damensitz...
...dann wieder ganz gewöhnlich...
...mal im Liegen - gemütlich, sie wollte sich nicht wieder hinsetzen...
und mal im Trab - heute zum ersten Mal in ihrem Leben, ganz alleine auf dem Riesenpferd... Die Therapeutin läuft mit und hält ihre Hand an Johannas Oberschenkel und kontrolliert, ob sie fest sitzt...
Das Pferd ist clever, es kann aus dem Trab stoppen - und das Kind muss aber sehen, dass es nicht nach vorn kippt. Den ersten Ruck hat Johanna nicht voraussehen können und kippte. Der zweite war schon viel besser, den dritten konnte sie gut ausgleichen. Ich habe mich gewundert, wie schnell sie das begriffen hatte. Natürlich sitzt sie öfter bei dem Papa auf den Schultern und muss auch viel ausgleichen, aber hier wird sie nicht von Papa an den Beinen gehalten und die Bewegung des Pferdes ist ganz anders...

Sonst hat sie viel Kooperationsbereitschaft gezeigt und machte bei den Übungen gut mit (Hände hoch nehmen, auf den Kopf legen, klatschen, sich hinlegen-hinsetzen etc.)

Nach dem Reiten gehe ich mit ihr noch kurz in den Stall und wir streicheln dort die Pferde, die es mögen. Ich hoffe, dass bei ihr keine großen Ängste bezüglich der Tiere kommen...

Montag, 20. April 2009

Im Galopp

ist Johanna bereits "geritten", aber immer mehr nimmt sie die Situation wahr, sie hält sich gaaaanz fest am Sattel.
Sie sieht ein bekanntes Kind hinter dem Zaun und will es begrüßen!Ein Stückchen darf sie auch alleine auf dem Pferd sitzen - ich fotografiere aber nur so, dass das Pferd nicht gestört wird...
Sie macht noch keine besonders gute Figur im Sattel - vielleicht kommt noch!

Montag, 16. März 2009

Das liebe Therapiepferd

mag keinen Blitz, ich fotografiere nun sehr sparsam und nur das, was ich als neu beobachte.
Ich kann jetzt auf der Bank sitzen, ich muss mich nicht verstecken, Johanna weint nicht, sitzt sicher und ruhig im Sattel, zeitweise auch alleine.
Eine Runde macht sie sogar im Liegen - es wird ein gewisses Vertrauen zu sich selbst und zum Pferd entwickelt, die Bewegungen des Pferdes werden mit dem ganzen Körper "miterlebt".
Und schon wieder reitet mir mein kleines Mädchen davon...
Nach der Einheit gehen wir in den Stall und streicheln die Pferde, die gerade da sind und die die "Gäste" mögen. Johanna weiß bereits, wie und wo man streichelt, sie macht das sehr vorsichtig, die Pferde lassen das zu, sie freut sich.

Zu Hause angekommen, schaut sich Johanna ihr neues Dreirad an.
Ich habe es eben bei eb-- erworben, es hat einen guten Sitz, weiche Räder und eine Schiebestange, wir werden es gleich ausprobieren!

Montag, 2. März 2009

Unser Wochenanfang...

Wir konnten heute noch einmal reiten, jetzt kommt wieder eine Pause... Johanna hat gut mitgemacht. Die Therapeutin sagte mir, dass Johanna gute Kooperation zeigt und eigentlich alle Voraussetzungen hat, weiter mitzumachen. Sie kann einfache Bitten verstehen und umsetzen, sie benimmt sich ordentlich, macht keine unerwarteten Bewegungen... Irgendwann berichte ich weiter...

Wir arbeiten an unseren Tischmanieren wieter. Als Mittagessen bekam Johanna ein Schälchen Bratkartoffeln - es war schnell leer, ohne meine Hilfe, und alles drum herum war ziemlich sauber, nichts auf dem Boden etc.... danach gab es ein Schälchen Apfelpuree - auch diesen Nachtisch hat sie alleine und ohne zu kleckern aufgegessen... Ich muss mir nur passende Rezepte und Speisen zusammen stellen, die Johanna alleine essen kann...

Montag, 23. Februar 2009

Zu Pferd

Das Pferd ist definitiv ein paar Nummern zu groß, ihre rosa Schuhe sind eigentlich die Hausschuhe, die Jeans ist zu dünn und vor 35 Minuten hat sie noch zutiefst geschlafen... Egal, wenn es noch die Möglichkeit gibt, ein wenig zu reiten, machen wir das einfach!
Wir essen später und wir werden heute noch den Rosenmontag feiern!

Donnerstag, 19. Februar 2009

So ein großes Pferd!

16.02.2009
...und so ein kleines Mädchen!
Der liebe Hengst A---- ist relativ alt und geduldig. Er weiß, dass im Sattel kleine und behinderte Kinder sitzen, er macht (in der Therapiestunde) nichts, was sie erschrecken oder beunruhigen kann.
Johanna darf heute wieder alleine reiten, ganze 10 Minuten.
Sie weinte erst, die Tränen trocknen nicht in diesen wenigen Minuten - aber sie versucht jetzt, zu winken.
Ich muss mich schon wieder unbemerkbar machen und nur aus der Entfernung fotografieren.

Unsere 10 Minuten sind vorbei, Johanna darf das Pferd streicheln und mit einer Möhre sich bedanken und wir verabschieden uns wieder. Bis in einigen Wochen, lieber A----!

Montag, 9. Februar 2009

Ein Reitviertelstündchen

Nach einer Pause von fast 2 Monaten waren wir heute wieder mal reiten. Unser letzter Versuch war so erfolgreich, dass ich jetzt eine tränen-freie Einheit erwartet habe. Leider hat Johanna doch vergessen, dass sie bereits keine Angst mehr hatte und wunderbar ohne meine Anwesenheit auskam...Ich versteckte mich hinter dem Zaun, aber mein Fräulein hat immer wieder demonstriert, dass die Objektpermanenz bei ihr eine eingeübte Sache war: sie wusste, in welchem Schlitz im Zaun ich zu sehen war...
Nach einigen Runden durfte sie alleine reiten.
...sie weinte nicht mehr, aber die Tränen blieben hängen...
Sie konnte sogar winken - aber da bin ich an einem anderen Schlitz, sie vermutet mich an der alten Stelle...
Mensch, wo ist denn die Mama?
Das Pferd stand, Johanna wurde gelobt, das Pferd auch. Für Johanna war es klar - das Reiten ist zu Ende.
Sie wollte absteigen.
Halt, halt, es ist ein wenig zu hoch!So, jetzt kanns Du absteigen. Und damit es noch spannender wird, kannst Du auf dem Pferderücken sogar abrutschen!
Ich weiß noch nich, auf welche Zukunft hinaus all diese Betätigung gerichtet ist.
Ich mache, was uns und mir jetzt möglich ist.

Montag, 17. November 2008

Wieder mal zu Pferd

Unser letzter Versuch, Johanna auf dem Pferderücken sitzen zu lassen, war nur streßig. So haben wir dies dann eine Weile ruhen lassen.
Heute haben wir es damit wieder versucht. Ich und Johannas Oma haben uns allerdings sofort, nachdem Johanna auf dem Pferd war, hinter dem Zaun versteckt. Johanna, wie es bei der tagesmutter manchmal ist, hat sich schnell beruhigt, sie konnte sich besser auf die beiden Therapeutinnen konzentrieren und hat im Endeffekt unerwartet gut mitgemacht.
Die Fotos haben keine besondere Qualität, da ich sie aus meinem Versteck geknipst habe.

Ich glaubte einfach nicht! Johanna sitzt alleine auf dem Pferd!
Es gab viele Runden, etwas schneller und etwas langsamer, das Pferd wurde gestreichelt und mit dem ganzen Körper wahrgenommen, nach und nach verlor Johanna ihre Ängste, sie weinte nicht und machte eigentlich gern mit.
Hier zeige ich mich aus meinem Versteck, statt Weinen bekome ich "winke"!
Ein kleines Mädchen und ein großes Pferd...
Johanna durfte das Pferd streicheln, es wurde ihr einige Male gesagt, dass das Pferd weiche, warme OHREN hat.
Nur es ist schwer, an diese Ohren zu kommen... Sie streichelt dann die Mähne...
Danach durfte Johanna zwei Möhren dem Pferd geben, sie hat das sehr vorsichtig gemacht, trotzdem hatte ich Angst um ihre Finger...
Zu Hause angekommen, zeigte sie ihre OHREN, dann Marias, Mamas, die vom Hüpfpferdchen, vom Hasen und vom Teddybären... Das fanden wir alle ganz toll. Und von Johannas Erfolg während der "Reitstunde" sind wir sowieso begeistert!

Montag, 8. September 2008

Eine "Reitstunde"

war keine Stunde und geritten ist Johanna nur symbolisch - aber immerhin, sie hat heute ihren großen Tag gehabt - sie durfte im Sattel sitzen, und zwar auf einem richtig großen Pferd. Das war eine Hippotherapieeinheit, in der das Kind die Bewegung mit ganzem Körper miterleben kann.
Der Kontakt schien erst schwierig zu sein: Johanna hatte ein wenig Angst.
Aber nach und nach hat ihre Neugier besiegt und im Nu saß sie im Sattel!
Nach einigen Runden wurde sie immer unruhiger...
Mal bekam ich ein solches Kind zu sehen, das im Vorbeireiten etwas ganz Deutliches zeigte: "Ich will `runter!"
Jedes Mal, wenn das Pferd in meine Richtung ging, war alles ok, sobald der Bogen "von mir" war, weinte sie wieder...

Am Ende durfte Maria mit Johanna einige Runden reiten - da war bei Johanna momentan Ruhe!
Der liebe Ampere wurde gestreichelt und ein wenig an der Mähne gezogen,
aber wirklich nur ganz wenig...
Danach gingen wir durch den Stall und Johanna hat gern andere Pferde gestreichelt. Mal sehen, ob wir in der Woche nochmal Zeit finden, dorthin zu fahren und wieder mit Pferden Kontakt aufzunehmen.