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Samstag, 1. November 2008

Unser Familiensamstag

Der Tag ist vorbei, es wurde gewaschen, gebaut, gehackt, gebastelt, gestapelt, gebacken und sonst nocht so viele ge-...
Im Backofen fand ich einen Kuchen, der wunderbar gelungen ist.
Diese einfache Verpackung hat hier im Haus jemanden inspiriert...
Johanna zeigt, wer den Kuchen gebacken hat - sie hat jetzt ein neues Lesebüchlein. Wir hoffen, dass sie langsam unsere Namen lernt.
Johanna hat auch einen eigenen Teller mit einem kleinen Stück Kuchen bekommen. Sie hat jetzt ihre Flasche in der Hand - ich merke, dass sie nun endlich super sich selbst helfen kann. Sonst musste man ihr die Flasche halten, sie konnte nicht begreifen, dass man im Sitzen die Flasche hoch halten muss...
Der Kuchen schmeckt super! Schade nur, dass das Stückchen gerade von der Gabel herunter gefallen ist. Johanna versteht nicht, wo das Stück geblieben ist.
Und da das "Jungsteinzeithaus" fast fertig ist, kann die Klebepistole noch einen guten Dienst leisten:
Noch eine neue Fühlwand für Johanna ist fertig!
Alles Mögliche, was dem "gelben Sack" entkommen ist, wird jetzt Johanna auf ihrer Augehöhe zum Tasten motivieren. Diese Tafel kommt an eine der Türen, aber unten, sodass Johanna sich damit selbst beschäftigen kann. Die Zimtstangen sollen für eine winterliche Stimmung sorgen.

Eine Chipkarte wollte Johanna immer schon haben.
Ich bin gespannt, wie lange die Dinge an der Wand wirklich bleiben. Oder muss ich die Klebepistole morgen wieder aufheizen?

Donnerstag, 15. Mai 2008

Fühlwand

Johanna tastet viele Dinge und Flächen mit großem Interesse. Auf unserem Weg ins Badezimmer hat sie immer Holz, Tapete, bunte glatte Weltkarte, Glasscheibe, Aluminium, Plastik und Stoff anfassen können, ich habe ihr die Materialien immer genannt.
Die Schwester kam auf die Idee, eine Fühlwand zu basteln -"wie bei uns im Kindergarten".
Auf einer übriggebliebenen Korkenplatte fanden Platz tolle Dinge, die sonst in den Bastelkisten lauerten oder aus dem gelben Sack gerettet wurden. Mit ein paar Streifen Teppichklebeband ließ sich alles gut befestigen- Leder, Federn, Schmiergelpapier, Pappe, Sisal, Wolle, Filz, Metall, Gummi, Glas, Muscheln - alles Mögliche.
Mit noch zwei Streifen Klebeband ließ sich die Platte gut an der Tür befestigen, sodass wir zu unserem "nach-oben-Weg" noch einige taktile Erlebnisse addieren konnten.

Johanna weiß schon nach zwei Tagen, dass sie einige rauhe Oberflächen lieber mit einem Finger anfassen soll, die Federn streichelt sie dagegen gern mit der ganzen Handfläche.

Wir haben noch ein paar alte Korkenplatten und noch ein paar "leere" Türen - und warten einen regnerischen Tag ab...