Posts mit dem Label Laufen lernen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Laufen lernen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. April 2010

Bei der Gartenarbeit...

Veröffentlicht mit Verspätung...

Endlich ist Samstag, endlich ist das Wetter besser geworden - wir wollen ja in den Garten! Vor der Lungenentzündung von Johanna gab es ein Frühjahresprojekt im KiGa. Jedes Kind durfte seine eigene Blume aus einer Zwiebel wachsen lassen und beobachten. Johanna hat ihre Zwiebel zwar noch gepflanzt, aber die Blume nicht mehr "mitbekommen". Nun wollen wie für die vertrockneten Johanna-Krokuse im Vorgarten einen guten Platz finden.

Es bleibt uns zu hoffen, dass die Wühlmäuse diese Zwiebel verschonen :-)

Danach wollte Johanna unbedingt selber fotografieren. Nicht besonders gern, aber ich habe ihr die Kamera überlassen. Hier sind zwei Versuche:

Als ich die Fotos später auf dem Schirm sah, musste ich daran denken, dass Johanna diese Sicht von oben auf ihre Beine-Füße erst seit einem Jahr hat.

Freitag, 6. November 2009

Unser erster Martinsumzug

Am Freitag war es soweit. Am frühen Abend sollte es losgehen. Ich hatte große Bedenken, was Johannas Teilnahme an diesem Umzug betrifft. Sie geht ja nicht immer in die Richtung, in die alle gehen. Sie geht nicht immer an der Hand. Zu Fuß und im guten Tempo - davon sprechen wir gar nicht. Deshalb sind wir zu viert gegangen, dick eingepackt, sogar mit einem Taschenwärmer...Johannas Laterne hatte ein Lämpchen und eine Kerze auch, für alle Fälle...

Drei Minuten nach dem Start fing es an zu regnen. Johanna ging zu meinem Staunen gut mit.

Ab und zu hat sie sich losgelöst und blieb stehen. Da wir aber weiter gingen, musste sie uns immer wieder einholen. Auf jeden Fall lief sie nach. Zwei Mal hat der Papa sie auf die Schulter genommen - "bis zu dieser Ecke", dann musste sie doch alleine laufen.

Wir waren die letzten, die den Kindergartenhof erreicht haben, aber Johanna hat dem Umzug trotzdem gut mitgemacht.

Das Wichtigste, was ich mir gemerkt habe, war das, dass sie nicht unbedingt so furchtlos sei, uns aus den Augen zu verlieren oder irgendwohin alleine zu laufen. Sie konnte auch sehr schnell sein, wenn sie uns einholen wollte.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Kirschen essen...

und Kirschen pflücken macht viel Spaß. Ohne Papas Hilfe wird das natürlich nicht gehen......so einen Mund hat sie! Die Kirschen schmecken!
Wir verabschieden uns jeden Tag ein wenig von dem, was wir hier verlassen... Die Felder hier, am Rande der Stadt, sehen so prächtig aus... wo gibt es noch solche Gegenden?...

Johanna scheinen unsere Gespräche zu traurig(?) zu ruhig (?) - jetzt gibt es Aktion! Eine Probe für die Bauchmuskeln! Und schon wieder will unser Mädchen alleine laufen...
Sie will nicht in den KiWagen, sie will weiter und weiter gehen, aber sie schafft das, neben dem KiWa zu gehen -
das ist schon erstmal viel, viel Wert!

Kleider

Johanna erbte viele Kleider, aber sie konnte ja noch nicht laufen - die Kleider waren nur ein zusätzlicher Hindernis. Jetzt aber soll sie alle mindestens ein Mal tragen, wir müssen dann aber ein paar mal pro Tag das Kleid wechseln, damit alle zum Zuge kommen, bevor es wieder kalt wird...

Dieses Foto wird im Winter fast unglaubwürdig wirken: Johanna sitzt auf dem Steinboden der Terrasse und ruiniert den Sandkasten, na, spielt mit dem Sand... Heute ist sehr warm, sie kann eigentlich auch ohne Kleid laufen...Johanna geht stolz mit Papas Werkzeugköfferchen - und klopft mit dem Schraubenziehergriff an allen Flächen... auch auf dem Spiegel...Johanna geht mit Papa über die Straße. Sie macht das, an der Hand zu laufen!
Vor einigen Jahren stand hier, in diesem Garten, an dieser Brücke, die Schwester Maria, mit diesem Kleid, auch die Katze, die im Hintergrund zu sehen ist, war da...
Ich habe Johanna ohne Schuhe laufen lassen. Sie ist ja noch ziemlich unsicher und wackelig, die breiten Schuhe machen den Gang stabiler, aber dieses Gefühl, auf dem Rasen zu laufen, kann man ihr nicht verwähren.



Dienstag, 30. Juni 2009

500 Schritte am Stück!

Ich habe kein Foto, aber ich möchte hier etwas wichtiges festhalten. Es war noch vor einer Woche nicht zu denken, dass Johanna an der Hand gehen kann (sie wollte immer ganz woanders hin) und dass sie länger laufen kann (nach einem kurzen Stück wollte sie schon auf den Arm).
Heute mussten wir etwas erledigen, Papa und Johanna warteten auf mich draußen und gingen spazieren. Ich beobachtete, wie sie zusammen ein großes Stück zurückgelegt haben und habe Johannas Schritte gezählt. Papa meinte, dass ich nur ein Fünftel ihres Weges mitbekommen habe - und ich habe um 130 schritte nachgezählt, es waren also ganz schön viele, und zwar am Stück, ohne Pause!

Freitag, 26. Juni 2009

Letztes Mal...

zum Baby-Schwimmen... Wie wir uns auch vorgenommen haben, ging Johanna noch zu einem letzten Kurz, damit sie bis zum Schuljahresende schwimmen kann. Danach werden wir etwas anderes suchen. Sie kennt hier schon alles, fühlt sich sehr wohl und hat immer viel Spaß. Die Zeiten, als sie weinend aus dem Wasser gehen musste, sind längst vorbei.
Früher spielte sie mit dem Wasser
jetzt greift sie zu "Quelle"... Hier sieht man einen klaren "Nein"-Ausdruck - sie will nicht springen, sie will noch sitzen bleiben...
Aber irgendwann springt sie doch...
Die Aufgabe war: sich auf der Matte aufzurichten und zu Papa zu laufen... Sie krabbelt dagegen nach hinten und ins Wasser... Und hinter uns steht eine "Schlange"...
Tja, hier auch nur "nein!" - sie will alleine laufen!
Damit wir nicht immer einen Stau erzeugen, macht Papa lieber etwas anderes...
Das Tauchen wird sie auch irgendwann beherrschen...
Nach dem Schwimmen hat sie Papa gezeigt, dass sie wohl in der Lage ist, alle Türöffner und Schalter zu betätigen, alle automatischen Türen zu passieren und das Gebäude selbsttändig zu verlassen... Bis zum Ausgang haben wir sie nur begleitet...
Das Laufen, und zwar in eine "richtige" Richtung, ist nicht einfach zu erlernen. Hier ist die Aufgabe: Johanna, du gehst Mama nach!
Das hat diesmal funktioniert. Bis zum Auto, etwas wie 150 m, ist sie alleine gelaufen.
Heute verabschiedeten wir Maria ins Zeltlager. Wie es bereits im letzten Jahr war, fiel mir der Abschied und mein Aufenthalt in der Elternschar, unter den Menschen, die mich nicht mehr zu kennen scheinen, schwer. Blicke einer Frau haben mich immer wieder "verfolgt", das war schon fast unangenehm. Es waren bohrende, fragende Blicke... "kann sie überhaupt noch lachen? kann sie überhaupt noch gehen, ohne unter der Last der Behinderung des Kindes zu zerbrechen? hat die Schwester bereits Schaden bekommen? Wird es unseren Kindern schaden, wenn diese Frau sie mit ihren Blicken streift? Sie muss hier weg!" - so etwas oder eine ähnliche Palette an Gesichtsausdrücken und Gedanken konnte ich mitbekommen... spüren? fühlen?.. Tja, ich gehe schon, gute Frau. Es ist für mich sowieso hier alles fremd geworden...

Samstag, 23. Mai 2009

Zu Fuß unterwegs

Johanna ist öfter zu Fuß unterwegs, als auf "den vieren". Diese Grenze ist noch deutlich zu spüren, sie ist auf den Rasenflächen aus Überzeugung auf zwei Beinen (sie mag nicht, wenn die Hände schmutzig sind), auf den gepflasterten Flächen krabbelt sie lieber (der harte Boden scheint sie nicht zu stören). Aus der Bäckerei geht sie stolz heraus, mit einem Brötchenstück in der Hand, aber muss sie immer motivieren, weiter zu laufen.Auf dieser Fläche wäre sie viel lieber gekrabbelt, man muss sie immer wieder aufmuntern, auf zwei Beinen zu bleiben.

Der Spaziergang hat sich gelohnt. Nachdem der Papa davor gebastelt hat, gibt es eine Sitzprobe.
"Uuuuuuuu!"- macht das Flugzeug. Johanna darf auf dem Sitz nicht alleine sitzen, deshalb darf sie nicht mal mit Papa zum Tanken fahren - wir bekommen das mit den Sitzen und Anschnallen und Nicht-alles-greifen nicht hin, aber einige Minuten herumprobieren darf sie wohl. Und danach winkt sie dem Punkt im Himmel zu.
Hinter mir sitzt eine Familie mit drei kleinen Kindern. Ich spüre fragende und erschrockene Blicke der jungen Frau auf meinem Rücken. Ich hasse es. Ich stand auch früher ungern an dieser Stelle, man merkte, wie man "gemustert" wird, hier ist ein kleiner Jahrmarkt der Eitelkeiten. Jetzt werden weder meine Jeans noch Handtasche noch sonstwas gemustert, im Moment wird mein Kind "unter die Lupe" genommen, und das mit Entsetzen... Na gut, dann bin ich von anderen eitlen Blicken erstmal "befreit" und kann Maria einfach zuwinken.

Freitag, 15. Mai 2009

Auch keine Schwimmen-Fotos,

sondern nur die vom Rückweg... Johanna krabbelte immer durch diesen langen Flur, jetzt läuft siebis zum Türschalter...
...und weiter zum zweiten Türschalter, der gerade von ihr betätigt wurde... Schafft sie es in der kurzen Zeit, durch die Tür zu gehen?
Papa ist sich nicht sicher, er hält die hand "für alle Fälle", aber sie schafft es doch!
Jetzt nur noch zur Treppe
und die Treppe hoch...
Sie macht es wirklich "im Stehen"
...und dann geht unser kleines Mädchen in die weite Welt!
Hier stimmt unsere und ihre Richtung, da ich ihr gleich "Anna und die L----" versprochen habe.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Diesmal keine KG-Fotos,

sondern nur vom Weg dorthin...
Aus dem Auto durch die Tiefgarage,
dann bestellt sie den Aufzug, was tatsächlich klappt...aus dem Aufzug zur Praxistür,
die Körpergröße reicht auch für den Türgriff...
...tatsächlich aufgemacht!..
und herein!
Ich komme!!!
Zwei wartende Mütter werden mit einem lauten "Hi!" begrüßt.
Den Flur kennt sie seit ihrem 2. Monatsgeburtstag, sie wurde hier immer nur getragen, jetzt will sie alles nachholen.
Und jetzt will sie mit der Luftburg selber starten!
Johanna war an diesem Abend so müde, dass sie nicht besonders motiviert bei der KG war. Ich bin dann lieber in den Warterbereich gegangen, damit sie nicht die Möglichkeit hat, sich an mich zu "kleben".
Man muss an dieser Stelle noch etwas notieren: ihr Sprachverständnis ist sehr groß. Kleinen Hilfen und Bitten (ich will nicht "Kommandos" sagen) kann sie leicht folgen und ist meisten bereit, diese umzusetzen.
Was im Moment nicht von der Fortbewegungsrichtung berichtet werden kann.

30 Monate! 2 1/2 Jahre!

13.05.2009
Heute wurde Johanna 2 Jahre und 6 Monate oder 30 Monate alt!

Ihre Daten heute:
Das Gewicht: ca. 12,300 kg - sie hat endlich ihr Gewicht, das sie im März hatte.
Die Körpergröße: um 89 cm, auch fast 90, das messe ich noch nach.
Der Kopfumfang: fast 47 cm.
Schuhgröße: 22, mit der Kleidungsgröße rutschte sie in die Kategorie 92, da 86 nicht mehr passt.

Johannas Parameter befinden sich im Gelben Heft knapp unter der 50%-Linie, bei den DS-Kindern liegt sie in der Körpergröße erstaunlicherweise über allen Linien.
Und was noch wichtiger ist, sie LÄUFT! Endlich, ganz lange, ganz ohne Hilfe!
Am frühen Morgen durch das Haus...vom Auto zum Haus der Tagesmutter...

...Stufen hoch...

...und zur Tür. Es wird geklopft, der liebe Familienhund hört alles, man braucht ja nicht zu klingeln.
Ich habe noch viele andere Aufnahmen, die aber bis morgen warten müssen...
Johanna ist den ganzen Tag und überall gelaufen, als ob sie wissen würde, dass sie dies passend zu ihrem 2,5-jährigen Geburtstag schafft!