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Samstag, 2. Februar 2008

Trinken - haben wir es gelernt?

Gestern Morgen war der Plastik-Eierkocherbecher nicht zu finden - egal, Johanna trank ihren Apfelsaft vorbildlich aus einem Schnapsglas.
Zum Abendessen gab es Buttermilch aus einem Eierbecher - sie wunderete sich nur, wie glatt er ist...
Heute gab es zu unseren sehr frühen Frühstück etwas Kefir - aus einem großen Ikea-Glas.
Es wurde getrunken, geschmatzt, ein wenig daneben, dann wieder getrunken...
Ab heute erklären wir das Trinken für ERLERNT.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Trinken - der letzte Schritt

Am heutigen Frühstückstisch hat Johanna vorbildlich aus dem Becher getrunken - dem Kakao-Geschmack konnte sie nicht widerstehen..! Etwas ging daneben - aber nicht viel, das Lätzchen war "normal" nass, wenn überhaupt...

Diejenigen, die Johannas Blog länger lesen, wissen, dass die Kleine ihre Methoden hat, etwas am Tisch zu bekommen - den Erwachsenen kräftig am Ärmel ziehen, nett anlächeln - wird schon klappen!

So zog sie mich ab und zu am Ärmel, bekam zwei -drei Mal etwas Frischkäsebrot... Danach war das Ziehen wieder da - aber sie weigerte sich, das Brot zu essen. So kenne ich Johanna gar nicht... Ach so, sie wollte kein Brot, sondern mehr von der Kakao-Milch!

Die Gebärden-Sprache haben wir bis jetzt nur für "Licht", "Schlafen", "Leise!", "Nein!", "Weg!" und "Hierher!" eingeführt (ich habe Johanna diese Gesten gezeigt, sie kann sie aber noch nicht einsetzen).

Nun müssen wir uns überlegen, wie wir uns über "Essen" und "Trinken" differenziert verständigen - damit beide Seiten wegen der vermeintlichen Verweigerung nicht enttäuscht sind...

Mittwoch, 30. Januar 2008

Zum Trinken-Lernen

Vom Stillen übers Trinken zum Sprechen ist ein weiter Weg.

Beim Stillen hat Johanna nach ihren Kräften mitgearbeitet. Dies kann ihr keiner mehr nehmen.

Das Sprechen steht in den Sternen. Nichts ist selbstverständlich. Wird sie es je schaffen?

Das Trinken ist im Moment DAS Thema - und dabei können wir auch etwas tun.

Hier ist Johannas "Trink-Geschichte".
Die kleinen NUK-Flaschen wurden vor einigen Wochen durch große ersetzt - Johanna braucht einfach mehr. Die kleinen Flaschen waren früher mit den runden Griffen versehen, die aber jetzt nur noch lästig sind.

Tagsüber ersetzten wir die Sauger durch weiche NUK-Trinkaufsätze. Die Menge, die schnell daraus fließt, konnte Johanna am Anfang nicht gleich schlucken - sie bekam daraus erst Buttermilch oder Kefir. Jetzt kann sie mit einem solchen Aufsatz sogar ihre Einschlaf-Milch austrinken - wenn der Sauger nicht aufzufinden oder nicht sauber ist .

Unsere rote Trinktasse stammt auch vom NUK - neu auf dem Markt. Der Trinkaufsatz ist relativ groß und hart, aber es fließt nichts daraus - eine Membrane ist dazwischen, das Kind muss richtig saugen, um etwas zu bekommen. Wenn Johanna Durst hatte, bekam sie diese Tasse - sie musste sich bemühen, so kam die Kombination zustande - saugen, wie bei der alten vertrauten Flasche und ein harter Aufsatz im Mund - etwas Neues.

Johannas aktuelle Flasche mit dem harten Trinkaufsatz (Schnellkauf bei Ihr Platz) wird mittlerweile akzeptiert - daraus wird sowohl Kefir als auch Apfelschorle getrunken.

Der letzte Schritt wird langsam eingeführt: der kleine Meßbecher von unserem Eierkocher dient als Trinkbecher, wenn auch viel daneben geht.

Morgen haben wir ein großes Familienfrühstück - Zeugnisferien! Johanna ist langsam "Becher-reif" und soll morgen aus dem Becher trinken. Sie bekommt ein dickeres Lätzchen, etwas Kakao-Pulver in ihre Milch und Gesellschaft von vier Kindern. Da sie vermutlich viel und von allen Seiten gelobt wird, kann sich ein Trink-Erfolg einprägen...

und der Kakao-Geschmack macht den Rest?

Sonntag, 27. Januar 2008

Neue kleine Schrittchen

Das Trinken aus der Flasche mit einem weichen Trinkaufsatz ist für Johanna mittlerweile kein Problem mehr. Seit gestern haben wir eine Flasche mit einem harten Aufsatz - daraus muss man wirklich trinken, nicht saugen. 100 g Buttermilch zum Frühstück werden aus der Flasche im Nu getrunken. Irgendwann ist eine kleine Tasse in Sicht.

Das Stehen ist eine immer mehr vertraute Körperposition - auch wenn es hier um Spielen auf dem Sofa geht. Sie kann es 10 bis 15 Minuten so aushalten - von der Tageszeit abhängig. (Die "Türmchen" werden von Oma gebaut, Johanna schubst sie nur um, selbst bauen geht noch nicht...)

Das Hüpfen - bei mir auf dem Schoß - wenn "Hoppe hoppe Reiter" gesungen und gespielt wird, ist immer selbständiger geworden. Ich brauche Johanna nicht mehr zu halten - sie hält sich selbst an meiner Kleidung oder hüpft und hält ihr Gleichgewicht dank der immer kräftigeren Muskulatur.

Das Hinsetzen habe ich heute wieder einmal beobachtet. Es ging aus dem Vier-Füssler-Stand, allerdings brauchte sie eine höhere Basis für die Arme - sonst könnte sie sich nicht abstützen...

Das Essen - kein Thema, wir müssen nur sehen, dass wir ihre Teilnahme an unseren Mahlzeiten auf wenige "Häppchen" begrenzen, wenn sie schon gegessen hat.

"Nein!" funktioniert. Reaktion: Schmollmund. (wie lange noch?)

Kommunikation - auch heute gab es ein deutliches Schmatzen, wenn es ums Trinken ging.

Windelzwischenbilanz: 40 Windeln in 18 Tagen... das Zahnen hat uns aus dem Rhytmus gebracht...