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Mittwoch, 22. Juni 2011

Hüftschnupfen

20.06.2011, veröffentlicht mit Verspätung...

Johanna hat Hüftschnupfen.
Bis zum gestrigen Tag habe ich nicht gewusst, was das ist. Nun leuchtet mir alles wieder ein: im Winter weinte sie eine halbe Nacht und zeigte auf ihre Knie. Davor hatte sie Grippe. Alle, und ich natürlich auch, dachten an die Wachstumsschmerzen. Alles, was ich im Netz finden kann, stimmt mit den damaligen Erscheinungen überein: eine Entzündung im Hüftgelenk. Da ich erst heute darüber schreibe, kann ich bereits ein wenig zurückschauen. Und zwar habe ich alles, alles falsch gemacht.

Am Montag morgen, als sie klar auf ihre Hüfte zeigte und laut weinte, fand ich nichts besseres, als die Beine zu massieren... und in den Kindergarten zu schicken... Ein Ausflug in den Märchenwald bei Osnabrück war auf dem Plan. Wie konnte ich Johanna zu Hause lassen? Sie ist den ganzen Vormittag mitgelaufen... mit Ruhe war also nix...

Am Montag nachmittag war eine Sportstunde angesagt, sie turnte mit anderen Kindern und wollte nicht aufhören...

Am Dienstag gab es Reiten...

Ich habe nicht wirklich wahrgenommen, dass Johanna gern sitzt und dass sie etwas müde wirkt und sich nicht bewegt, wie immer... Heute im KiGa ist sie am Mittagstisch eingeschlafen und verschlief den ganzen Spielnachmittag.

Sie ist nicht fit, sie müsste ganz ruhig sitzen/liegen bleiben und eine-zwei Wochen abwarten.
Allerdings, wenn ich die Tabelle der Beschwerden der Kinder verschiedener Altersstufen sehe, bin ich beruhigt: 3 bis 4-jährige Kinder zeigen dabei auf die Knie, 5 bis 6-jährige zeigen auf die Hüfte. In ihrer Körperwahrnehmung ist sie also "im Rahmen".

Dienstag, 8. März 2011

Tja, das Reiten...

Nun wird sich wohl etwas ändern...
Es wurde vereinbart, dass Johanna zum Ende der Reitstunde kommen wird und dass sie im Anschluß dann eine gewisse Zeit alleine ihre "Reitstunde" absolviert und das Pferd und die Aufmerksamkeit der Reitleherein für sich haben wird.

Sich in die Gruppe einfügen? ja, das macht sie irgendwann... später... Muss sie das? Ich, ihre Mutter, bin eine solche Einzelgängerin, dass ich oft von diesem "Einfügen"-Druck innere Wutanfälle bekomme. Wie Johanna in diesem Punkt sein wird, muss sie selber herausbekommen und dann entscheiden.

Erst gibt es eine Reit-Pause, da das Pferd zur Fortbildung geht :-)

Und Johanna geht es sowieso momentan schlecht, sie soll noch nicht in den KiGa gehen, sie verbrachte einen halben Tag bei ihrer Großtante und schlief dort viel.

Sollte man die Monate Februar und März samt Viren und Krankheiten vielleicht abschaffen?

Montag, 7. März 2011

Schlafen, glühen, wieder schlafen...

Sie hat nichts anderes heute gemacht. Geschlafen, ganz viel und oft. Immer wieder ist sie wach geworden, hat mich mit neuen Redeeinheiten oder neuen Wörtern überrascht - und ist wieder eingeschlafen.

Am Ende des Tages haben wir einen Termin bei unserer KiA-Praxis bekommen. Kurz vor dem Termin merkte ich, dass sie kein Fieber mehr hat. Es war schon fast unangebracht, durch den angekündigten Infektionseingang hineinzugehen. Wie immer (aber für mich immer noch nicht selbstverständlich) benahm sie sich vorbildlich bei der Untersuchung, machte den Mund auf, atmete tief oder atmete eben nicht... Der Arzt fragte sie, was sie gleich zu Hause machen möchte. "Lauras Stern gucken! und Drache Nian!"- oh.. den kennt er noch nicht...

Auf dem Weg nach Hause:
- Mama! Schneller fahren!
- Was sagst Du da?
- Schneller fahren! Nach Hause fahren!
- Oh ja, wir fahren schnell und essen etwas! (ich versuche schon zwei Tage lang, dem Kind etwas zu essen zu geben... ohne Erfolg...)
- Nein! Will nicht!
- Was willst Du denn? Willst Du schnell "Lauras Stern" gucken?
- Nein! Anders aussuchen! Nemo!
Tja, das Kind wird langsam munterer...

Es sieht insgesamt so aus, dass sie ihre Viren selber bekämpft hat und dass es ihr nun endlich besser gehen wird. In den KiGa soll sie leider noch nicht gehen... Schade für Johanna, dass sie viel verpasst: heute den Rosenmontag mit Kostümen und Feiern und einem Frühstücksbuffett, in den nächsten Tagen werden viele tolle Dinge für sie auch ausfallen...

Sonntag, 6. März 2011

Grippe und Fieber...

was kann man sich Besseres in der Nacht vom Samstag auf Sonntag wünschen? Jo...

Johanna schlief den ganzen Tag, sie hat fast nichts gegessen oder getrunken...

Montag, 28. Februar 2011

Im Zug

ist Johanna im vergangenen Jahr nicht oft gefahren. Ein Jahr ist das her, als wir nach Balderschwang fuhren...

Als die Chance da war, einmal eine kurze Strecke heute mit Papa zu fahren, musste Johanna natürlich mit! Am Bahnhof konnten wir verstehen, dass Sie ganz genau weiß, was auf sie zukommt. Sie fuhr mit dem Aufzug zum Bahnsteig und entdeckte schnell den Knopf, um die Tür zu öffnen.Im Wagon wurde genossen: eine Kleinigkeit gegessen, gelesen, geschaut...
Am Abend kam zurück ein zufriedenes Kind, das vom Fahren berichtete.

Leider muss Johanna immer wieder spucken. Das passierte diesmal auf dem Rückweg, einige Minuten vor unserem Haus... das beunruhigt mich, das kommt immer wieder und zu oft vor...

Spaghetti essen...

Das ist kein seltener Fall, dass Johanna Spaghetti ist, aber diesmal hat sie das Gericht besonders schmackhaft empfunden. Dann denkt man, das Kind ist nicht mehr krank...
Hoffentlich haben wir unsere Magen-Darm-Grippe bald überstanden. Sonst ist sie etwas schlapp. Immer wieder berichtet sie von "Bauchschmerzen" und findet Ruhe nur bei Mama auf dem Schoß...

Donnerstag, 24. Februar 2011

Man weiß nicht, ob

man essen oder schlafen möchte...
Wenn dieses Gefühl kommt, ist das die höhste Zeit, sich zurück zu ziehen und auf alles zu verzichten - es wird sowieso nichts gelingen, egal, was man anfängt...
Johanna schläft wenig und ganz schlecht, sie hat Krämpfe im Bauch und will eigentlich am liebsten bei mir auf dem Schoß sitzen... und schlafen auch... Nun kann man sich gut vorstellen, dass es bei Mama bereits Übermüdungserscheinungen eintreten, da sie ungern im Sitzen schläft :-)))

Da wir im letzten Jahr zu dieser Zeit mit einer Lungenentzündung zu tun hatten, ist eine Magen-darm-Gruppe noch ein kleineres Übel... abwarten... Apfelschorle trinken... sich mit Kaffee über den Tag durchbringen... Den Tag in der Schule trotzdem bestehen...

Mittwoch, 23. Februar 2011

Feierabend...

Irgendwann sind wir auch dran: es ging nicht mehr, sich an der Krankheit "vorbei zu schleichen"...

Johannas Bauchschmerzen waren offensichtlich nicht mehr auszuhalten, sie und ich haben kaum oder nur wenig geschlafen und fingen unseren Tag vor der Tür der Arztpraxis an.

Zum Glück ist das "nur" eine Auswirkung der Magen-Darm-Grippe, die sich bei Johanna sonst nicht mehr (oder noch nicht?) bemerkbar macht.

Wir bleiben zu Hause. Mamas Schüler freuen sich bestimmt.

Johanna "telefoniert" gerade mit ihrer Freundin L... - und will nicht, dass ich ein Filmchen mache...

Sonntag, 20. Februar 2011

Diese Viren,

von denen alle reden...
sind nun auch bei uns vorübergehend eingezogen...
Sie sind allerdings ziemlich abgeschwächt, was uns an diesem Gast nicht traurig macht.
Trotzdem lief die Waschmaschine den ganzen Tag und Johanna, mit ihren "Untermietern", sorgte für den Wäschenachschub.
Am späten Nachmittag schien sie, Fieber zu bekommen... nein, hatte sie nicht... aber was aus unserer kommenden Woche sein wird, ist noch unklar. Den Rest des Tages verbrachte Johanna auf Mamas Schoß. Und am liebsten würde sie alle Folgen und Filme von "Lauras Stern" gucken, dieser Wunsch ist im Moment ganz schön dominierend.
Wir haben schon mal ein spannenderes Wochenende gehabt...

Montag, 1. November 2010

Montag, der 1. November

Johanna ist krank, krank, krank...
Aber jedesmal, wenn man fragt, wie es ihr geht, sagt sie "Duck!" - das ist in ihrer Sprache "gut".
Und wenn man nach den Ohren fragt, sagt sie "besser!"

Johanna war am Vormittag bei ihrer Tante. Am Nachmittag habe ich einen Termin in unserer KiA-Praxis bekommen - nochmal die Lungen abzuhorchen.

Nein, keine Lungenentzündung. Doch vorbei geschlichen.

Die Resultate der Blutprobe sind bereits da!
Sie sind gut. Sie sind besser als gut. Diesmal ausnahmsweise keine Abweichungen. Die Schilddrüse ist ok, die Glutenverträglichkeit wird nicht infrage gestellt, die Spuren der Bronchitis sind zu sehen, aber das vergeht ja... Ich habe den Arzt (es war wieder nicht unser) angesprochen, ob wir Johanna doch Jodtabletten geben dürfte - wegen des Wachstums. Seine Meinung ist "Nein". Sollen wir unsere eigene Meinung bekommen?

Sonntag, 31. Oktober 2010

Irgendwann

hat man genug von Krankheiten.
Aber es ist mir bewusst, dass der Winter uns noch bevorsteht, und dass alle Viruserkrankungen, im Wellen rollend, gerade im Anmarsch sind. Bis vor Kurzem schlief Johanna in einem Zimmer mit einem offenen Fenster. Wir dachten, dass wir Einiges für ihre Abhärtung gemacht haben. Hoffentlich wird das auch so sein...





Samstag, 30. Oktober 2010

Tja. Notdienst.

Was will man machen?
In der Nacht beklagte sich Johanna über Ohrenschmerzen. Das rechte Ohr zeigt sie und sagt: "Weh tut!"
Ohne Notdienst wird unser Wochenende nicht gut verlaufen...

In der Praxis, die den Notdienst heute anbietet, ist man nie froh über die Besucher. Als ich nach telefonischer Vereinbarung dort ankam, habe ich mich sofort entschuldigt und mich bedankt, dass wir kommen durften. Den Wind aus den Segeln genommen, fertig.

Johanna hat keine Lungenentzündung, aber eine Bronchitis.
Ein Ohr ist entzündet.
Ohne Antibiotika werden wir nicht auskommen.

Wir sitzen zu Hause und schauen uns die Bücher an, ohne Ende.
Ein neues Buch, das ich für einen solchen Tag bereits besorgt habe, wird ausgepackt. Pferde.
Johanna sieht ein kleines Fohlen.
- Süß!
Ein anderes Pferd wurde verärgert.
- Böse!
Auf der nächsten Seite ein Pferd, das wiehert, die Zähne sind zu sehen. Johanna, ist es auch böse?
- Nein, beißt nicht!
Ich merke, dass Johanna mit der "Pferde-Körpersprache" schon ein wenig vertraut ist. Das finde ich spannend, da ich mich selber mit diesem Thema nie beschäftigte.

Aber erstmal wünsche ich Johanna gute Besserung. Sie mag den Geschmack vom Antibiotikum-Saft. Sie sagt "Bonbon-Saft" und will "Mehr!". Na ja.

Freitag, 29. Oktober 2010

Was hat sie denn?

In der Nacht schlief Johanna schlecht. Sie atmete laut.
Es geht nicht weiter: wir müssen zum Arzt.

Zum Glück gab es sofort einen Termin.

Der Papa begleitete Johanna. Der KiArzt (nich unserer) stellte einen Zustand fest, der sich in 2-3 Stunden zu einer Lungenenzündung entwickelt... zwei Flaschen Antibiotika wurden verschrieben und vom Papa besorgt, man soll zu Hause das Fieber abwarten - und mit den Medikamenten anfangen. Die Blutprobe, die erst in einigen Tagen als Termin geplant war, hat man sofort erledigt. Das war schon erstmal gut - und Johanna war nicht besonders traurig darüber und erzählte von der Spritze, aber ziemlich gelassen :-)

Als ich nach Hause kam, hatte Johanna noch kein Fieber. Am Abend auch nicht. Ich wollte nicht Antibiotika geben, es würde schon wieder die ganze Mund/Darmflora zerstört werden, wie bei der Lungenentzündung im letzten Jahr...

Es ist schon Nacht, ich weiß nicht, ob Johanna es diesmal schafft, ohne "Nachhilfe" gesund zu werden.

PS. Wir kaufen unsere Medikamente in einer bestimmten Apotheke. Dort bekommt Johanna immer zwei Traubenzuckertabletten : für eine Hand und für die andere. Für die Schwester bekommt auch etwas mit, dafür ist eine Jackentasche immer da. :-) Diesmal war eine unbekannte Mitarbeiterin im Dienst. Johanna, die bei Papa auf dem Arm saß, bekam einen Traubenzucker. Sie streckte die zweite Hand. Die Apothekerin hat nichts gesagt, aber der Papa konnte im Gesicht lesen, dass das Kind wohl ... na... wohl nicht gut erzogen sei...

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Es geht ihr nicht gut...

Es wird nicht besser. Sie ist einfach nicht wie immer. Einen Husten hat sie schon länger, aber er ist nicht trocken und nicht sehr stark. Nur stabil ist sie irgendwie nicht.

Der Papa blieb mit ihr zu Hause am Vormittag, am Nachmittag blieb ich mit ihr... ich ging also nicht zu Konferenz - und Johanna hatte keine Chance, in ihre "Konferenz-Betreuung" zu gehen. Schade für Johanna, sie bekommt dort immer neue Impulse.

Montag, 25. Oktober 2010

Nicht besonders fit...

Nun haben wir etwas davon...
Johanna ist weder gesund noch krank, sie ging in den KiGa, abe ich hatte ein schlechtes Gefühl dabei. Als ich sie abholen wollte, fand ich mein Kind mit tränenden Augen vor. Am Abend wurde alles noch instabiler und am späten Abend, schon im Schlaf, bekam sie Fieber... Ein Virus?

Montag, 29. März 2010

Wir sorgen dafür,

dass man uns in unserer KiA-Praxis nicht vergessen kann.

Nur eine Woche haben wir "ausgesetzt", unsere aktuelle Urlaubswoche - und schon wieder muss ich Johanna vorstellen. Das Gesicht sieht schlecht aus, wie ein Streuselkuchen, bis zu den Augen, und ich befürchtete, dass sich die Augen entzünden...

Nun wissen wir mehr: Johannas Mundschleimhautentzündung ist noch nicht aus der Welt, die Pickel auf dem Gesicht haben einen bakteriellen Hintergrund. Wir müssen das Gesicht mir einer Antibiotika-Salbe behandeln, sonst bekommt Johanna schon wieder Antibiotika zum Schlucken... Davon hat sie in diesem Winter bereits wirklich genug gehabt.

Wir blieben zu Hause den ganzen Tag, ich ersparte unseren Mitmenschen Johannas Gesellschaft - sie wurde schon genug angestarrt. Ich wünsche ihr gute Besserung.

Freitag, 19. März 2010

Den ersten Ferientag,

auch wenn wir die Ferien schon früher zwangs-anfangen mussten, haben wir erst dem Aufräumen und dem Planen gewidmet.

Der Papa will sein renoviertes Büro endlich beziehen, die Mama muss die Mädchen auf die Reise vorbereiten, aber erst müssen wir Johanna beim KiA "frei" bekommen. Das Gespräch mit der KiÄrztin verlief positiv, sie hat im Moment keine Bedenken bezüglich einer Reise mit mehreren Kindern und Jugendlichen. Jetzt dürfen wir Koffer packen!

Johanna nahm teil am Einräumen des Büros. Zu unserem Staunen wusste sie, wie sie den Staubsauger anschalten kann und wie sie damit umgehen muss. Ich war leider zu spät, sie hat schon alles "aufgesaugt". Den Teppichrand muss ich mir übrigens genauer anschauen... :-((( - es sieht nach viel Restaurierungsarbeit aus...

Nun muss Johanna schlafen, ein langer tiefer Schlaf wird sie in der Genesung viel weiter bringen. Ich höre sie im Zimmer "erzählen" - sie hat sich ihre Tiere ins Bett geholt und spielt mit ihnen "Flugzeug", zumindest die Geräusche sind entsprechend. Eine Flugkapitänsmütze bekam sie in Colombo, aber sie hat sie NIE aufgesetzt und hat sich immer dagegen gewehrt. Jetzt findet sie die Mütze toll.

Das Gesicht sieht schlimm aus, die Mundwinkel sind entzündet, die Lippen geplatzt, Pickel um den Mund herum... nicht schön...

Als sie einschlief, habe ich ihr überall Salbe aufgetragen, damit sie länger wirken kann.

Langsam muss die Reisestimmung kommen...
Und dabei habe ich den Schnee sowas von satt... :-(

Wir, ich und die Mädchen, fahren - wenn natürlich alles stimmen wird - dorthin:

http://www.balderschwang.de/

und wohnen - nachdem wir einen Weg zu Fuß von ca. 1000 m nach oben zurückgelegt haben, hier:

http://www.koepfle-huette.de/

---den Schnee habe ich trotzdem satt---

Mittwoch, 17. März 2010

Früh übt sich...

Es war sehr still im Haus...
Wo ist denn die Kleine?
Ich fand sie in meinem Arbeitszimmer. Diesmal hatte ich die Kamera nur vom Tisch nehmen müssen - so entstand diese kleine Fotoreihe:Sie entdeckte gerade die ENTER Taste.Es hat sich auf dem Bildschirm etwas ergeben... Wow!
So etwas:
Jetzt noch eine Taste ausprobieren... Wow!
Auf meine Bemerkung "Weisst Du, Johanna, der Papa kann so schnell tippen, mit zwei Händen!" wurde sofort reagiert...
Johanna geht es etwas besser, mit dem Schmerzmittel kann sie essen und trinken, was jetzt nach der schon zu langen "Hunger-Phase" sowieso das Wichtigste ist. Ich koche Gerichte, die sie mag, und spare an Salz und Ä. Der Mundbereich sieht schlecht aus, sie hat wieder aufgerissene Mundwinkel und Lippen. Sie hat viel zu oft Finger im Mund, so kann man natürlich die Infizierung der Gesichtshaut kaum vermeiden... Wir haben nur noch fünf Tage Zeit, dann MUSS Johanna wieder fit sein. Wir haben viel vor.

Montag, 15. März 2010

Nicht schon wieder!

Es hat also keine vier Tage gedauert bis Johanna sich etwas Neues "eingefangen" hat. Sie hat nicht geschlafen, nur mit Schmerzmittel konnte sie sich wieder beruhigen und endlich einschlafen.

Meinen Morgen fing ich in der KiA Praxis an. Johanna hat wieder eine Viruserkrankung, auch der Verdacht auf Mundfäule wurde ausgesprochen. Johanna hat sich heftig gewehrt und ließ sich nicht in den Mund schauen, so blieb es beim Verdacht...

Das Ergebnis ist aber dann einfach: kein KiGarten.
Heute konnte ich noch die Betreuung kurzfristig sichern, aber mein Kampfgeist lässt nach: ich bleibe morgen mit meinem kranken ansteckenden Kind zu Hause. Basta.

Montag, 1. März 2010

Neue Woche, neue Pläne

Johanna wurde wach - mit den Worten "Nanna Garten! Garten auf!"
Schon wieder musste ich ihr erklären, dass es keinen KiGa geben wird. Sie wollte das gar nicht hören, weinte und sagte "Nanna Garten! Mama Gartenbrot! M. (die Erzieherin) da!" (Mama muss das "Kindergartenbrot" machen). Ich habe angeboten, dass wir heute im KiGa anrufen und mit M. sprechen.

Es passte mir nicht, als ich beim Kaffee-Löffel-Zählen am Ärmel gezogen wurde. Hinter mir stand Johanna mit dem Hörer in der Hand - "Garten!"
Na klar, wir rufen sofort an!

Maria ist heute erkältet und bleibt zu Hause. Johanna ist ja auch nicht fit und bleibt zu Hause. Na wunderbar, dann bleiben die beiden zusammen zu Hause. Die Lehrer erwarten von den Eltern, dass sie ja im Krankheitsfall zu Hause bleiben und die Kinder pflegen. Und was tun die Lehrer, wenn die eigenen Kinder krank sind? Sie gehen zur Schule, ist doch klar.

Die Mädchen hatte eine schöne Zeit zusammen. Natürlich hat Maria die netten Nachbarn als Ansprechpartner "für alle Fälle", aber sie sagte, dass sie einen solchen Fall gar nicht hatte. Die Beruhigung war eher für mich da.

Am Mittagstisch hat Johanna richtig "reingehauen", Fisch, Trauben, Nudeln und Apfelmus durcheinander, sie bekam nicht genug.

Nach einem längeren Mittagsschlaf fühlte sie sich besser.

Hier ist übrigens Johanna in ihrem neuen Zimmer und neuem Bett - ein Brett als Schutz hat der Papa noch vorgesetzt, sie fühlt sich sehr gemütlich darin.

Ein Joghurt, Äpfel, etwas Brot - es geht Berg auf, wir überleben also.

Diesmal haben wir abwechselnd Johanna betreuen können/müssen, aber es ist uns klar, dass wir für solche Situationen bessere Vorbereitung brauchen. Am Ende ihrer Krankheit sind wir selber müde und erschöpft von der doppelten Belastung. Heute ist ja auch noch Maria in die Betreuung involviert worden, das muss sich ändern. Die letzte Woche war reich an zusätzlichen, zum Teil unerwarteten Ereignissen - ein kaputtes Auto, zwei Geschäftsreisen von Johannas Papa, drei intensive Prüfungs(vorbereitungs)tage bei Mama in der Schule,- hier spielte "ein bißchen Haushalt" schon keine Rolle mehr :-). An einer anderen Gestaltung arbeiten wir gerade.

Morgen bleibt Johanna noch zu Hause, am Mittwoch haben wir einen KiATermin. Ich hoffe, sie ist bis dahin fit genug, um endlich in ihren geliebten KiGa zu gehen.