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Samstag, 10. Oktober 2009

Viel unternommen

haben wir am Samstag, das Wetter erlaubte das.
Vor dem Frühstück hat Johanna gezeigt, dass sie bereits groß ist und eine solche steile Treppe auch gut meistern kann. Im letzten Jahr hat ise gerade eine Stufe schaffen können.Natürlich stand der Papa in der Nähe - aber Johanna war ziemlich socher, sie brauchte keine Hilfe.
Fast oben ist die Kleine -
und bei der letzten Stufe meinte der Papa, doch ein wenig Support leisten zu müssen... was aber doch nicht nötig war...
An Vormittag war es wunderbar warm und sonnig, Johanna durfte alleine spazieren gehen.
Und schon wieder ging es auf die andere Seite zum Campingplatz, wo sich die Großfamilie versammelte.
Ich habe dieses Foto gemacht und habe mich dabei beim Gedanken "erwischt", dass Johanna einen viel sichereren und stabileren Gang hat und nicht mehr als "Baby", das seine ersten Schritte macht, genannt werden kann.
Johanna mag ihre Rettungsweste nicht. Der Papa versucht, ihre schlechte Stimmung zu verbessern - das gelingt.
Aber gerade mit der Weste lässt sich auf dem Boot gut schlafen.
Wir sind in der Nähe des Schlosses Rheinsberg. In diesem Jahr ist es endlich vollständig renoviert.
In Rheinsberg ist heute der Töpfermarkt. Leider können nicht alle dorthin gehen, einer muss im Hafen auf die schlafende Johanna aufpassen...
Bei diesem Foto, das bei einem schlechteren Wetter am Abend entstand, hatte ich den Gedanken, dass Johanna jetzt sicherer und kräftiger geworden ist, sie konnte diese Stufen gut steigen, sie stellte und bewegte die Beine abwechselnd und musste nicht die beiden Füsse erst auf einer Stufe haben, um die nächste zu meistern.

Freitag, 9. Oktober 2009

Unterwegs mit dem Boot -

das haben wir bereits an diesem Tag am frühen Morgen gemacht, nachdem Johanna immer wieder "Boot" wiederholt hatte :-)
Am Campingplatz gab es einen gepflegten Kinderspielplatz - Maria konnte Johanna für das Mitmachen gewinnen.Na, wer hat mehr Spass - die Großen vielleicht?

Am Mittag ging es in die Richtung Kagar. Nach der Aussage der früheren Besucher dieses Ortes wussten wir, dass "da nix los ist".
Johanna schlief im Sitzen ein und
hat leider nichts mitbekommen, was wir Erwachsenen bewundern konnten. Die Sonne im stillen engen Kanal stand so, dass man eine volle Illusion bekommen hat, man fährt auf einer Spiegelfläche.
Ein paar mal habe ich den Fotoapparat umgedreht - und das war unklar, wo oben und wo unten war... Die Kamera hat nicht immer die Effekte fixiert, die wir mit dem Auge wahrgenommen hatten.

In Kagar sieht man erst ein Seerosenfeld - man legt hier doch eher selten an.
In der leeren Strasse kauften wir uns etwas Obst - der Preiszettel liess die Selbstbedienung zu.
Die Strasse war wirklich leer. Man konnte mit einem kleinen Kind ruhig laufen...
Die schöne alte Kirche haben wir zusammen bewundert. Sie steht hier offen.
Wir haben hier in Deutschland keinen Sommer in diesem Jahr erlebt, dafür geniessen wir die letzten warmen Herbsttage. Sonst war wirklich nix los...
Am Steg haben wir wieder Begleiter - nur diesmal nicht nett, da die Jungvögel dabei sind.
Johanna hat versucht, das Wort "Schwan" auszusprechen... ohne Erfolg leider...
Im kleinen Restaurant hat der Wirt etwas zu gut mit der Portionsgröße gemeint...
Wir haben Johanna das "Händeturm"-Spiel beigebracht.
Danach hat Johanna die Möglichkeit gehabt, sich von rechts
und von links zu bedienen...
Nach einem solchen Tag in der frischen Luft kann man gut schlafen... Leider waren unsere Nächte doch nicht so ruhig - Johanna hustete immer wieder, aber mit dem Hustensaft ging es dann...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wir sind doch gefahren...

Wegen Johannas Zustand, so halbkrank oder halbgesund, waren wir uns nicht sicher, ob das geplante lange Wochenende möglich wäre... Hier auf dieser Halbinsel am Tietzowsee wollten wir in einem der Finnhäuschen übernachten. Wir bekamen das dritte blaue Häuschen in der ersten Reihe - und wir sind doch gefahren...Da sind sie, die gemütlichen Häuschen mit zwei Ebenen, die man schnell warm bekommen kann. Deshalb trauten wir uns zu fahren in der Hoffnung, dass Johanna auch dort wunderbar ihre Krankheit auskurieren kann.
Am Vormittag durfte Johanna erst im Haus bleiben, aber am frühen Abend war es so warm, dass sie doch nach draußen durfte...
Wie jedes jahr kommen diese hübschen Begleiter zu jedem Boot - in der Hoffnung, etwas abzustauben...
Die drei werden gleich starten!
Und schon sind sie unterwegs...
Johanna schaute sich die Vorbereitungen an und sagte "Boot".