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Donnerstag, 18. Juni 2009

David

Nach Johannas Geburt hatten wir nur die Vorstellung von DS, die wir im Bekanntenkreis "erworben" haben. Wort-wörtlich: ein Grauen.


Ich suchte im Netzt nach Informationen.


Ich fand 21 kurze Filme, die 21 Länder und junge Menschen mit dem dreifachen 21. Chromosom zeigten. Lange schaute ich mir die Filmchen an. Ein junger Mann hat mich sehr beeindruckt.

David de Graaf.

Ich war von all dem, was er kann und tut und jeden Tag erreicht, ergriffen. Er spricht nicht sehr deutlich, an seinen Muskeln muss er permanent arbeiten. Aber er macht das alles. Fahrrad, Schwimmen, Musik, Tischtennis, Arbeit, Gesellschaftsspiele, PC...

Später fand ich weitere Infos zu seiner Entwicklung. Das war DER Junge, der Mathe kann (einen Atrikel dazu habe ich irgendwo gespeichert), das war DER junge Mann, der eine Rede beim Europäischen Parlament halten durfte, das war DER junge Mann, der mit seinen Fahrstunden in der Fahrschule anfing ("Leben mit DS" vom letzten Jahr). Und es fiel eine Aussage einer Bekannten seiner Familie: "Na klar, sie haben ja nichts anderes in den letzten 22 Jahren gemacht, als ihn zu fördern..." Und so verstand ich, dass meine weiteren 20 Jahre ziemlich "verplant" sind...

Und nun sitzt Johanna und schaut sich das Filmchen an.

- Na, Johanna, was macht der Junge?

- Brrrummmm! Uuuuuu!

Hier ist der Film zu finden. David de Graaf kommt aus Holland.

Sonntag, 15. März 2009

Von diesem Artikel

berichteten bereits viele.
Davon habe ich jetzt drei Exemplare, die ich von lieben und an unserem Leben interessierten Menschen bekam.
Eine Nachbarin brachte uns dieses Blatt, in meinem Schulfach lag auch eins...

Der Artikel, wie ich jetzt gelesen habe, entstand als eine Antwort auf einen Lesebrief, der wiederum aufgrund eines im Herbst veröffentlichen Artikels entstand.
Wer genauer von all den Wegen und Verbindungen erfahren möchte, lese bitte unter:

http://loliswelt.blogspot.com/2009/03/die-zeit-halt-ihr-versprechen.html

Vielen Dank an Amelie für ihr Engagement und ihr Nicht-schweigend-sitzen-wollen
und vielen Dank an die Redaktion der "Die Zeit" für das Ansprechen des Themas, das mich und viele andere nun interessiert.

Wer den Artikel lesen möchte, findet ihn hier, allerdings in einer etwas anderen Struktur und mit zusätzlichen Bildern:

http://www.zeit.de/2009/12/M-Down-Syndrom