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Samstag, 9. Juli 2011

Frühe Brötchenbäckerei

20.04.2011

Die letzten Tage vor Ostern sind immer aufregend. Egal, wie tief oder religiös man diesem Fest begegnet, - es hat etwas aus der ursprünglichen, menschlichen Freude über den Frühling mitgenommen. Es wird gefeiert, ob christlich oder anders...

Am frühesten Morgen duftete es schon in unserem Haus - und nun haben die Brötchen kleine Reisen zu machen, bevor sie "mitfeiern" dürfen.

Ein Korb Brötchen wurde schnell verputzt - am Nachmittag zeigt mir Johanna den leeren Korb.

Sie nimmt in der letzten Zeit ihre Puppe mit - man sieht, ohne Kleider etc. - sie ist schon ziemlich alt, das Waschen bringt nicht mehr viel - aber Johanna will sich von der Puppe nicht trennen...
und vom Kindergarten will sie sich auch nicht trennen. Am liebsten wäre sie noch ein Stündchen geblieben - das Abholen ist jedesmal etwas problematisch...
Ich muss mich ja freuen, dass sie so gern dort ist - sage ich mir immer, wenn ich ein weinendes Kind doch endlich ins Auto packen muss...

Heute ging es etwas leichter: ich habe versprochen, dass wir basteln werden, und es wurde alles Notwendige am Vormittag besorgt. Nun schmückt eine Menge bunter Kücken unser Zimmer, Ostern kann kommen!

PS. Johanna ist momentan in einer Trotzphase, diese ist noch nicht so lang und zermörbend und ich hoffe, dass sie nicht so werden wird.

Sonntag, 22. Mai 2011

Ich backe dann mal...

mit etwas Zeitungspapier, Tapetenkleber und Toilettenpapier...
03.04.2011

Ich weiß noch nicht, was es wird, aber wir brauchen viele "Spielbrötchen".Johanna sprach so gut aus, welche Brötchen sie möchte, sie hat beim Kaufen-Verkaufen-Spiel ganz kompetent gehandelt, man muss das dringend weiter unterstützen.

Mittwoch, 3. November 2010

Eine halbe Lösung...

Johanna ging in den KIGa. Wir haben uns entschieden, dass sie am Vormittag dort bleibt und, wenn alle nach draußen gehen, vom Papa abgeholt wird. Aber wie man schon am frühen Morgen sah, bestand keine "Gefahr" des Nach-Draußen-Gehens: es gab einen Sturm und Regen, alle blieben im Haus. Aus meinem Klassenzimmer beobachtete ich das Wetter und freute mich über jeden Regentropfen. So können sich Johannas Atemwege besser erholen. Das Antibiotikum bekommt sie noch...

Am Nachmittag hatten wir plötzlich Zeit: alles wurde ja abgesagt. Johanna fand ihre Maltafel wieder und "zeichnete".Ich schaute auf die Tafel und sah, dass sie gerade bei einem gesicht war. Wer ist das? Papa!
Willst Du Papa sein Bild zeigen?
Der Papa meinte, dass er etwas mehr Haare hat. Na gut, dann bekommt das Bild das auch...

Und dann bekommt Papas Bild eine Begleitung. Wer ist das, Johanna? Frau!
Danach hat Johanna noch versucht, ein Herzchen herauszuprickeln.
Das wird wohl noch nicht in der nächsten Zeit ihre Lieblingsbeschäftigung sein:-)

Samstag, 1. November 2008

Unser Familiensamstag

Der Tag ist vorbei, es wurde gewaschen, gebaut, gehackt, gebastelt, gestapelt, gebacken und sonst nocht so viele ge-...
Im Backofen fand ich einen Kuchen, der wunderbar gelungen ist.
Diese einfache Verpackung hat hier im Haus jemanden inspiriert...
Johanna zeigt, wer den Kuchen gebacken hat - sie hat jetzt ein neues Lesebüchlein. Wir hoffen, dass sie langsam unsere Namen lernt.
Johanna hat auch einen eigenen Teller mit einem kleinen Stück Kuchen bekommen. Sie hat jetzt ihre Flasche in der Hand - ich merke, dass sie nun endlich super sich selbst helfen kann. Sonst musste man ihr die Flasche halten, sie konnte nicht begreifen, dass man im Sitzen die Flasche hoch halten muss...
Der Kuchen schmeckt super! Schade nur, dass das Stückchen gerade von der Gabel herunter gefallen ist. Johanna versteht nicht, wo das Stück geblieben ist.
Und da das "Jungsteinzeithaus" fast fertig ist, kann die Klebepistole noch einen guten Dienst leisten:
Noch eine neue Fühlwand für Johanna ist fertig!
Alles Mögliche, was dem "gelben Sack" entkommen ist, wird jetzt Johanna auf ihrer Augehöhe zum Tasten motivieren. Diese Tafel kommt an eine der Türen, aber unten, sodass Johanna sich damit selbst beschäftigen kann. Die Zimtstangen sollen für eine winterliche Stimmung sorgen.

Eine Chipkarte wollte Johanna immer schon haben.
Ich bin gespannt, wie lange die Dinge an der Wand wirklich bleiben. Oder muss ich die Klebepistole morgen wieder aufheizen?

Donnerstag, 15. Mai 2008

Fühlwand

Johanna tastet viele Dinge und Flächen mit großem Interesse. Auf unserem Weg ins Badezimmer hat sie immer Holz, Tapete, bunte glatte Weltkarte, Glasscheibe, Aluminium, Plastik und Stoff anfassen können, ich habe ihr die Materialien immer genannt.
Die Schwester kam auf die Idee, eine Fühlwand zu basteln -"wie bei uns im Kindergarten".
Auf einer übriggebliebenen Korkenplatte fanden Platz tolle Dinge, die sonst in den Bastelkisten lauerten oder aus dem gelben Sack gerettet wurden. Mit ein paar Streifen Teppichklebeband ließ sich alles gut befestigen- Leder, Federn, Schmiergelpapier, Pappe, Sisal, Wolle, Filz, Metall, Gummi, Glas, Muscheln - alles Mögliche.
Mit noch zwei Streifen Klebeband ließ sich die Platte gut an der Tür befestigen, sodass wir zu unserem "nach-oben-Weg" noch einige taktile Erlebnisse addieren konnten.

Johanna weiß schon nach zwei Tagen, dass sie einige rauhe Oberflächen lieber mit einem Finger anfassen soll, die Federn streichelt sie dagegen gern mit der ganzen Handfläche.

Wir haben noch ein paar alte Korkenplatten und noch ein paar "leere" Türen - und warten einen regnerischen Tag ab...

Sonntag, 6. April 2008

Basteln mit Buchstaben

Schon lange hat die große Schwester nichts mit den Steckperlen gebastelt. Beim Aufräumen fanden wir diese Vorlage für die Buchstaben. Es sind einige bereits fertig, die zweite Tafel inzwischen auch, wir überlegen jetzt, was wir damit anfangen. Mobile für Johanna? Unsere Namen damit "schreiben"? Erst bügeln wir fleißig... Was macht man sonst an einem kalten, mit Schneegraupen, Sonntagvormittag..?

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Osnabrücker Steckenpferd

Nachdem Google gestern Fehler beim Hochladen der Bilder meldete, kann ich nun endlich heute Einiges posten.

Das Ende des 30-jährigen Krieges feierte man nach erfolgreichen Verhandlungen in Münster und in Osnabrück. Jedes Jahr "reiten" Viertklässler der Osnabrücker Schulen zum Rathaus – als Erinnerung an jene Reiter, die die ersehnte Friedensverkündung nach Osnabrück gebracht haben. Auf den Stufen des Rathauses wartet auf sie der Bürgermeister höchstpersönlich, von ihm bekommt jedes Kind eine Brezel. Eine schöne Tradition.

Um ein Pferd zu bekommen, müssen sich die Kinder und die Eltern kreativ beschäftigen – so gab es für uns auch einen Bastelnachmittag in der Schule.

Aus einer Socke, die schon längst sein Paar „verloren“ hatte, wird langsam ein Pferdekopf. Auf einem Besenstiel sieht das schon viel „natürlicher“ aus. Die Augen, die Ohren und den Mund machen wir aus den bunten Filzstreifen, eine Kordel dazu – fertig ist das Pferdchen! Es fehl nur noch die Mähne, dafür braucht man etwas mehr Zeit, die machen wir zu Hause!

Heute geht es zum Steckenpferd Reiten! Hoffentlich wird es nicht so regnerisch sein, dass die ganze Geschichte nur zu einer Massenerkältung vor den Ferien führt! Und mit einem Stückchen Brezel vom Bürgermeister rechne ich aber!

Wenn Papa Glück hat, gibt es Fotos von unserer "Reiterin" auf der Rathaustreppe...

Donnerstag, 27. September 2007

Freizeit muss auch sein... Trockenfilzen

Das Basteln hat mir immer schon Spaß gemacht. Mit allen Kindern entdeckte ich immer wieder etwas Neues – nun gab es Trockenfilzen. Ich habe schon oft kleine und große Sachen gesehen, die man mit der Nadel gefilzt hat, aber selber habe ich das nie ausprobiert.

Letzten Samstag gab es eine Gelegenheit dazu. Meine große Tochter war natürlich auch dabei und hat sich die wichtigsten Handgriffe eingeeignet. Jetzt bekam unser kleiner Wichtel (links, Geschenk) Gesellschaft. Bei den Gesichtern allerdings haben wir Hilfe bekommen, da müssen wir noch üben.Auf kommende kalte Abende kann man sich schon ein bisschen freuen – man hat etwas Schönes zu basteln.

Freitag, 20. Juli 2007

Nicht nur Down...


Das afrikanische Festival in Osnabrück hat uns mit seinen bunten Farben und der Vielfalt der Glasperlen angesteckt: unser nächster besuch in der Stadt war beim Lieblingsbastelladen. Wir können nichts aus Glas herstellen, aber FIMO - Masse bietet fast genau so viele Möglichkeiten. Die Technik der Millefiori ist aufwändig, aber einige Perlen haben wir doch gemacht – die roten mit kleinen Punkten, die anderen sind eher Fantasiekreationen. Ich hoffe, dass ich irgendwann in der Lage bin, Johanna etwas davon beizubringen. Und dass sie in der Lage sein wird, dies aufzunehmen… Sie sind jetzt alle aufgebacken, was machen wir daraus?