Posts mit dem Label Körperwahrnehmung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Körperwahrnehmung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 21. Februar 2011

Beim Zahnarzt...

Freitag, 18.02.2011

Der Papa holte Johanna aus dem KiGa ab. Johanna ging auf ihn zu mit der Mitteilung, sie habe Zahnschmerzen. Die Erzieherinnen bestätigten, dass sie sich bereits einige Male beschwert hat.
Wo tut es weh?
Hier! Da! Stelle! (an einer bestimmten Stelle also...)

Ein erfahrener Papa wird am Freitag Nachmittag nicht warten, bis die Schmerzen vielleicht von selbst vergehen, das lernt man schon beim ersten Kind... die Praxis ist auf dem halben Weg aus dem KiGa... er fuhr mit Johanna direkt hin.

In der Zahnarzt-Praxis hatte Johanna, mit ihrem höflichen Auftreten, eine freie Fahrt.
Sie hat sich absolut diszipliniert auf den Sessel gelegt und brav den Mund aufgemacht.
Sie hat auch gezeigt, wo sie ihren Problemzahn hat.

Nur... es war nichts zu sehen und nichts zu bemängeln... und nachdem sie aus der Praxis herauskam, hatte sie keine Beschwerden mehr.

War sie der Meinung, dass der Arzt schon alles "heile" gemacht hat, oder vergangen die Schmetzen einfach durch "Überzeugung"?

Sonst haben wir Glück, dass Johanna ihre Befindlichkeiten ganz klar wahrnimmt, ihre Schmerzen genau lokalisieren kann und uns das unmittelbar mitteilen kann.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Unter dem wachsamen Auge

unserer lieben Therapeutin erreicht Johanna immer wieder neue Meilensteine. Wir sind meistens am Abend in der Praxis, mal mehr, mal weniger Motivation am Ende des Tages bringt Johanna mit, aber man muss hier einen langen Atem haben, das ist uns allen bewusst... Ich habe heute auf dem Trampolin ein paar Aufnahmen gemacht.

Johanna hüpft zwei-drei Mal hoch, um etwas Energie für den Absprung zu gewinnen,und - zack! - ist sie schon in der Mulde! Und schaut, welche Reaktion ihr Sprung bewirkt hat.


Natürlich wird das mutige Mädchen schwer gelobt. Das, was der übliche Chromosomensatz für "umsonst" liefert, muss bei uns so richtig eingeübt oder gar erkämpft werden.

Beim Herausklettern aus der Mulde wird ein vorbildlicher Händestand gezeigt - er war früher überhaupt nicht selbstverständlich...
Ein wenig gematscht wurde heute - mit dem Rasierschaum. Ich weiß, dass Johanna keine Cremes oder sonstigen matschigen Substanzen besonders mag. Das war auch mit dem Schaum zu sehen... vielleicht mag sie das nicht, weil ich ihr keine Begeisterung dafür vermitteln kann?

Mittwoch, 2. Juni 2010

Das Warten hat sich gelohnt!!!

Endlich hat es geklappt! Wir hatten unsere erste "Reitstunde", beim schönsten Wetter - in Osnabrücker Land ein doppelt geglückter Termin! Johanna kennt große Pferde, sie hatte keine Angst, na, vielleicht ein ganz bißchen, und nur in den ersten Minuten. Danach durfte sie sich auf das nette Pferd draufsetzen. Das wollte sie lieber mit Maria zusammen machen. Und so sahen meine Mädchen in wenigen Minuten aus, absolut glücklich! Bis bald, Mama! (das kann Johanna schon verständlich aussprechen)Maria hat den Reithelm an, an Johannas Bereitschft, den Helm aufzusetzen, werden wir in der nächsten Woche arbeiten. Heute hat sie es leider abgelehnt...
Johanna war entspannt und ließ sich vom Gang des Pferdes "schaukeln", das sah sehr harmonisch aus, aber ich weiß nicht, ob der Pferderücken dieses "Mithängen" mag, frage ich nächstes Mal.
Wir können schon heute anfangen, uns auf die nächste "Reitstunde" zu freuen!

Dienstag, 25. Mai 2010

Vom Alltäglichen und nicht ganz...

Alltäglichen...

Ich dachte länger, ob ich dieses Foto hier zeigen soll. Ich mache das doch. An unserem letzten Morgen im kleinen Hotel irgendwo im norwegischen Wald war ich kurz im Zimmer, die Mädchen waren draußen im Wald hinter dem Hotel. Maria lief zu mir und rief, ich soll schnell kommen, Johanna zieht sich die Hose aus und sagt, sie muss zur Toilette. Natürlich rannte ich zu Johanna. Als ich bei Johanna war, hat sie allerdings gesagt, sie sei "fertig" und versuchte gerade, die Hose hoch zu ziehen, was wegen des Knopfes nicht so gerade klappte... Jo.
"Hast du alleine Pipi gemacht?"
"Ja"
Alles klar... nichts ist klar. Wir haben ihr das NICHT beigebracht.
Als Papa nach draußen kam, erzählte sie ihm, dass sie alleine "Pipi" gemacht hat.
Wirklich? Wie denn?
Na, erzählen konnte sie nicht, aber zeigen - schon... :-)
Alltägliches? Für uns nicht. Für uns gibt es seit einiger Zeit nichts alltägliches... Dass sie sich meldet, daran haben wir uns schon langsam gewöhnt, auch wenn wir immer staunen... dass sie sich selbt helfen kann und das auch will - das ist etwas Neues...

Wir müssen in der nächsten Zeit vielleicht etwas öfter Ausfluge in den Wald machen, oder?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Diese Bilder

brauchen keine Kommentare - Johanna ist wieder super motiviert und ist voll dabei.

/veröffentlicht mit Verspätung/


Sie entdeckt neue Spiele mit den bekannten Dingen und darf Einiges sogar vormachen. Ein anderes Kind ist dabei, Johanna freut sich über die Gesellschaft.

Hier bemerkte ich etwas Neues: sie kann, ohne sich irgendwo fest zu halten,
aus dem Ring aussteigen
Hoffentlich bleibt es bei dieser neu gewonnenen Motivation.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Ein paar "Sportbilder"

Johanna lächelt hier freundlich, aber das ist nicht immer so: in der letzten Zeit lebt sie ihre Trotzphase auch während der KG aus, sodass viel Geduld nötig ist, um sie zu gezielten Übungen zu motivieren.
Es werden verschiedene Varianten für den Handstand geübt.
Es könnte langsam besser werden.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Noch etwas zu berichten,

jetzt zum Thema Körperwahrnehmung...
Wir haben oft gelesen, dass es bei den DS-Kindern schwierig sei, festzustellen, wo und welche Schmerzen sie hätten etc.
Wir beobachteten solche Wahrnehmungen bei Johanna. Im Moment kann sie, mit ihrem begrenzten Wortschatz, ziemlich genau zeigen, wo sie "aua" hat. Heute nacht hatte sie wieder Fieber. Sie wurde wach und sagte "heiß". Eine halbe Tasse Apfelschorle half, die Körpertemperatur zum Morgen in die Norm zu bringen. War das Durstfieber? Keine Ahnung. Heute morgen wurde sie spät wach.
Mama, Nanna aua!
Wo denn?
Da!Johanna hob mit einer Hand die Haare hoch und zeigte mit dem Zeigefinger auf die Stirn. Eigentlich da, wo auch Maria vor einer Woche nach ihrer Viruserkrankung die Schmerzen zeigte.

Sonst zeigt sie immer deutlich die schmerzende Stelle, wenn sie sich beim Essen auf die Zunge gebissen hat oder die Finger schon wieder in einer Schublade eingeklemmt hat... Die Spritze bei der letzten Impfung blieb auch lange in ihrem Gedächtnis...

Samstag, 19. September 2009

Im Whirlpool...

Zwei Tage hat Papa gebraucht, um die Düsen unserer Badewanne, die auch als Whirlpool zu nutzen wäre, wieder in Gang zu setzen. Nun muss es ja alles ausprobiert werden. Johanna hat vergessen, wie es war, und wollte erst nicht in den Schaum hinein (es ist vielleicht ein ganzes Jahr her). Sie blieb lieber auf der Sitzbank... Nach und nach ließ sie sich in das Spiel mit Schaum hineinziehen und lächelde endlich wieder.
... auch wenn es mal zuviel wurde.
Nach dem Auslauf unseres Babyschwimmens fanden wir noch keine Alternative. Das müssen wir im Herbst noch organisieren, sonst vergisst unser Kind, das es früher gern schwimmen ging.
Sie ist so gern im Wasser gewesen...

Der Bericht zum 13.07.09, zum letzten Japan-Tag, ist fertig.

Freitag, 20. Februar 2009

Freitags-Trinken

...oder -Schwimmen...
So viel Wasser wie Johanna dort schluckt, kann sie zu Hause nicht trinken. Sie deckt im Becken ihren Wochentrinkbedarf.
Heute waren nicht viele Eltern mit Kindern da, es war schön frei im Becken...
Beim Rutschen konnte sie erst den "Wasserfall",
und dann noch die nette Gesellschaft genießen.
Und mit einem Tänzchen im Wasser ging die Stunde zu Ende.
Nach den Turbulenzen des Tages schläft Johanna gaaaanz tief.

Montag, 9. Februar 2009

Ein Reitviertelstündchen

Nach einer Pause von fast 2 Monaten waren wir heute wieder mal reiten. Unser letzter Versuch war so erfolgreich, dass ich jetzt eine tränen-freie Einheit erwartet habe. Leider hat Johanna doch vergessen, dass sie bereits keine Angst mehr hatte und wunderbar ohne meine Anwesenheit auskam...Ich versteckte mich hinter dem Zaun, aber mein Fräulein hat immer wieder demonstriert, dass die Objektpermanenz bei ihr eine eingeübte Sache war: sie wusste, in welchem Schlitz im Zaun ich zu sehen war...
Nach einigen Runden durfte sie alleine reiten.
...sie weinte nicht mehr, aber die Tränen blieben hängen...
Sie konnte sogar winken - aber da bin ich an einem anderen Schlitz, sie vermutet mich an der alten Stelle...
Mensch, wo ist denn die Mama?
Das Pferd stand, Johanna wurde gelobt, das Pferd auch. Für Johanna war es klar - das Reiten ist zu Ende.
Sie wollte absteigen.
Halt, halt, es ist ein wenig zu hoch!So, jetzt kanns Du absteigen. Und damit es noch spannender wird, kannst Du auf dem Pferderücken sogar abrutschen!
Ich weiß noch nich, auf welche Zukunft hinaus all diese Betätigung gerichtet ist.
Ich mache, was uns und mir jetzt möglich ist.

Freitag, 26. September 2008

Wir sind doch

schwimmen gegangen...
Nur zwei Kinder waren da, der Becken war leer - und man konnte viel unternehmen.
Das Laufen auf der matte fällt Johanna immer leichter. Was soll´s, wenn das andere, viel jüngere, Kind schon längst selbständig läuft... Johanna spielt in einer anderen Liga... Und man merkt, es ist überhaupt nicht einfach für sie, die Beine zu koordinieren...
Es ist auch nicht einfach, zu verstehen, dass sie jetzt ins Wasser springen muss...
Danach gab es die Möglichkeit, von der Matte ins Wasser zu rutschen.
...mal ging es gut...
...mal daneben...
Es scheint so zu sein, dass Johanna keine Probleme mit dem Wasser "von oben" hat. Auch wenn sie das Duschen nicht gern mag, liegt es bestimmt an Papas Duschwassertemperatur...
Der Schnupfen ist leicht, aber er ist da...
Hoffentlich wird er diesmal schnell vorbei sein...
Nach dem Schwimmen sind wir alle müde, Johanna geht bereits um 19:30 ins Bett.
Sie vergisst aber nicht, sich gegen 22:00 zur Toilette zu melden. Das finde ich immer wieder fast unglaublich. Die Windel bleibt aber trocken...

Donnerstag, 10. Juli 2008

Letztes Turnen

Nach allen Zähnen-Ohren-Hitzefrei-Ausfällen gibt es eine letzte Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen.
Ich habe hier ein paar Fotos, die vielleicht nicht viel über die Abläufe in der KG-Einheit aussagen, aber einige wichtige Körperbewegungen darstellen.
Hier krabbelt Johanna nach oben. Man sieht ihre sicheren koordinierten Bewegungen. Im Bällchenkorb, der gerade durchgeschüttelt wird, muss sie sich konzentrieren und das Gleichgewicht halten.
Den Handstand übt sie nicht mehr mit dem kleinen Ball, sondern mit einer dicken Rolle.
Hier darf die Schwester mitmachen. Das Schaukelbrett ist eine wackelige Angelegenheit, beide Mädchen müssen sich konzentrieren...
Johanna will sich am Seil halten, so wie sie dies bei ihrer Schaukel macht.
Eine zu schnelle Bewegung - und Johanna fühlt sich unwohl... das ist selten. Dann muss wohl das Brett nach den Ferien öfter benutzt werden.
Hier will sie gerade vom Trampolin weg, zu ihren geliebten Stufen. Auf dem Foto kann ich den Keim einer Bewegung sehen, auf die ich schon so lange warte - irgendwann wird sie sich aus dieser Position aufrichten können.
Die Gleichgewichtübungen werden anspruchsvoller: auf dem Riesenball muss Johanna verrstehen, wo hier unten und oben ist,
und dann noch das Gleichgewicht halten und ausgleichen...
Nun haben wir wirklich alle unsere Therapien beendet.
Erst nehmen wir uns Zeit für eine Pause, wir reisen ein wenig, wir fliegen, wir zelten, danach bewundern wir zwei Hauptstädte, wir renovieren, wir buddeln für eine Baumaßnahme... wir haben Einiges vor... Wir werden uns auch überlegen, was und wieviel an Therapien wir brauchen.

Dienstag, 8. Juli 2008

Noch etwas gelernt

Mein gelber Rosenbusch hatte den ganzen Juni genug Rosen, um sie riechen zu lernen. Immer wieder habe ich Johanna zum Busch gebracht und habe gezeigt, wie man Blumen riechen kann. Na, was hat sie schon alles damit gemacht! Abgerissen, in den Mund gestopft, abgeleckt... ich dachte schon, wir lernen das später, im nächsten Jahr...

Gestern hat Maria einen Kuchen gebacken. Es roch sehr schön in der Küche. Johanna und ich kamen vom Einkaufen ins Haus. Oh, was riecht hier so schön - sagte ich. Daraufhin zog Johanna die Luft mit der Nase, genauso, wie ich es ihr bei den Rosen beibringen wollte.
Heute bekam ich eine schöne Lavendelseife geschenkt. Ich fragte Johanna, ob sie riechen möchte.
Und wieder zog sie die Luft mit der Nase. Sie hat es verstanden!

Morgen gehen wir wieder in den Garten, irgendwas zum Riechen finden wir schon.

Freitag, 4. Juli 2008

Es wird langsam

besser...
Das Ohr wird jede 2.-3. Stunde sauber gemacht, der Antibiotikum-Saft schmeckt Johanna, so müssen wir ihr nichts mit Gewalt geben... Da der Papa heute viel arbeiten musste, hat Johanna dies in ihren Tagesplan einkalkuliert und den ganzen Vormittag verschlafen - bis die Mama den Schlüssel in der Tür umgedreht hat.
Es ist schon eigenartig, dass sich die Kleine nicht bemerkbar machte...
Eine niedrige Stufe des Schmerzempfindens?
Soll ich nun mit ihr jede Woche zum Arzt zur Kontrolle gehen, da ich mich nicht auf mein Gefühl für ihr Wohlbefinden verlassen kann?

Da wir schon letzte Woche wegen der Zähne unseren Ternim für die KG abgesagt haben, wollten wir diese Woche nicht schon wieder absagen. Es wurden dann etwas ruhigeren Einheiten angeboten, Johanna durfte viele Dinge anfassen und untersuchen.
Hier ist sie mit einem Brocken Eis -
alle Reize zusammen: kalt, feucht, glatt...
Am Unterarm von Johanna sind blaue Punkte zu sehen - eine Tintenpatrone der Schwester wurde etwas intensiver untersucht...