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Mittwoch, 14. November 2007

Wachstumsdaten: Johanna mit 1 Jahr

Die Reaktion auf die gestrige Impfung können wir an Johannas Verhalten nicht erkennen. Sie verbrachte einen aktiven Tag mit viel Bewegung und - wie immer -mit wenig Trinken und bereitete uns mit ihrer Beweglichkeit viele Schwierigkeiten beim Anziehen.
Das Wetter erlaubte sogar einen langen Spaziergang mit der Oma - beide bekamen rote Backen.

Im Wartezimmer der Arztpraxis konnte Johanna gestern tolle Dinge ausprobieren, die es bei uns nicht gibt: eine Rutsche, ein Schauckelpferd und ein kleines Auto.
Ihre erste Reaktion auf die Rutsche war nicht besonders positiv - das sieht man...

Das zweite Mal war schon viel besser...
Und das dritte Mal fühlte sie sich wieder sicher - und fand alles toll!Einen solchen grossen Ball kennt sie aus ihrem "Sport" - heute versuchte sie, neben diesem Ball zu stehen - sie hat es geschafft, eine kurze Zeit ihr Gleichgewicht zu halten.
Sie war aber nicht besonders sicher...


Das kleine Auto war aber ganz grosse klasse! Vielleicht kaufen wir ihr bald eins... Es wird zu Hause immer weniger Platz...
Auf die Waage gelegt, brachte Johanna 9750 g Gewicht (allerdings mit einem kleinen Fläschchen Milch im Bauch und nach dem Toilettengang - ich weiss nie, wann das Gewicht möglichst genau stimmt). Sie ist jetzt aber zu lang für die Babywaage und lag ganz verunsichert darauf. Mit einer Körperlänge von 75 cm und einem Kopfumfang von 44 cm hat sie im letzten Monat wieder ein Stückchen zugelegt und hat somit die Kurven für das Wachstum der Regelkinder (noch) nicht verlassen.
Die Impfung ist noch komplexer, als die im letzten Monat, und einen nächsten Termin in 4 Wochen bekamen wir auch schon.

Sonntag, 11. November 2007

Einiges hat sich verändert

Wir warten schon seit langer Zeit, dass Johanna endlich ihre Wünsche deutlich macht - z.B. wenn sie auf den Arm genommen werden möchte. Sie streckte die Hände nicht, sie wartete nur...
Johannas Oma ist jetzt bei uns. Johanna fremdelt, da sie die Oma lange nicht gesehen hat.
Und siehe mal da - plötzlich streckt sie ihre Hände, wenn Oma sie auf den Arm nimmt und Johanna doch zu uns möchte... Es ist etwas traurig für Oma, aber wir hoffen, dass das Fremdeln geht und das Hände-Strecken bleibt.
Sonst gab es wieder Einiges, dass Johanna zum ersten Mal gemacht hat:
sie hat Gouda gegessen und sichtlich genossen,
sie hat Mandarinen in grossen Stücken gegessen und wollte nicht aufhören,
sie hat an einer frischen Möhre geknabbert und einige Stücke abgebissen und gegessen,
sie wurde beide Male nach dem Mittagsschläfchen wach und sie war trocken,
beim Toilettengang hat sie genau beobachtet, "was da unten passiert",

und sie hat heute abend zum ersten Mal zum Abschied gewunken.

PS. Von den erwarteten Zähnen ist nix zu sehen...
PPS. Die versprochenen Berichte über Pisa und Safranernte lauern immer noch als Entwürfe, ich muss sie nur mit Fotos ausstatten... Rom und Papst sind auch dabei.

Montag, 22. Oktober 2007

Notizen vor dem Urlaub

Endlich ist es soweit. Wir wissen nicht, ob wir fliegen, da in Italien gestreikt wird. Die Hotels haben das Geld schon vorsichtshalber abgebucht, also müssen wir sehen, wie wir dahin kommen...
Da nicht die ganze Familie fliegt, erwartet uns im Falle der Rückkehr nach Hause heute ein warmes Haus und - hoffentlich -warmes Essen...

Hier möchte ich einige Dinge vor dem Urlaub festhalten.
Wenn wir wieder da sind, hat sich bestimmt dies oder jenes geändert.

Also notieren:
Johanna ist heute 11 Monate und 1 Woche.
Sie ist neugierig.
Johanna hat 2 Zähne unten, oben sind nur weiße Streifen zu sehen, unten sind die Streifen deutlicher und das Zahnfleisch ist gerötet - welche kommen nun zuerst?
Sie kann wenige Sekunden frei sitzen, was wir nicht unbedingt erzwingen.
Sie versucht sich im "Stehen".
Ihre Muskeln sind ziemlich schwach.
Sie robbt auf ihrer Weise durch das Haus.
Sie fühlt sich von den Elektrodingen im Haus angezogen.
Sie reagiert auf energisches "Nein!" mit Schmollmund und weint sogar.
Sie hat zum ersten Mal bewusst in die Hände geklatscht.
Mit ihrem Glockenspiel hat sie vor zwei Tagen bewusst gespielt.
Sie ißt die Nahrung, die auch ihre Geschwister in diesem Alter bekommen hatten.
Sie trinkt nicht viel, man muss sie dazu ständig animieren.
Ihre Haare sind lang, sie stören und fallen in die Augen,wir überlegen uns, ob sie ihren ersten (eigentlich zweiten) Haarschnitt bekommt und wie...
Ihre Haut ist relativ trocken, das Eincremen nach dem Bad reicht.
Ihre Zunge hat sie schon ziemlich gut im Griff, außer wenn sie müde oder sehr beschäftigt ist.
Sie wird noch morgens und abends gestillt.
Sie nimmt Schnuller.
Sie ist im Moment sehr kooperativ und macht beim Turnen, bei den osteopathischen Behandlungen und bei der Frühförderung gern mit.
Sie hat bis jetzt nur eine unruhige Nacht gehabt.
Sie kann gut sehen, sogar in der Dunkelheit.
Sie schläft ab 19:00 bis ca. 06:00 durch.
Bis jetzt hatte sie keine Erkältung bekommen. Tja, der Winter kommt ja, dann sind wir auch dran... Die Viruserkrankungen haben wir im letzten Jahr vermeiden können. In diesem - werden wir sehen...
Sie zieht ihre Socken ständig aus.
Bis jetzt hatte sie die Impfungen relativ gut vertragen und danach viel geschlafen.
Zur Zeit hat sie keine Probleme mit Verdauung.
Sie erledigt ihre "großen" und "kleinen" Geschäfte in der Toilette, bei den "kleinen" geht aber doch Mal etwas in die Windel, nachts ist sie nicht trocken.
Wie denken, dass sie gut hört.
Sie spricht nicht viel, die Silbenketten pa-pa-pa-pa und ähnliche sind aber schon seit einigen Monaten zu hören.
Sie kann einige Grimassen nachahmen.
Sie mag baden.
Sie zeigt nicht auf Menschen und Gegenstände, sie winkt nicht, sie kann keine Gebärden.
Sie dreht den Kopf zum Schalter, wenn man sagt "Machen wir das Licht an?", und freut sich über eine leuchtende Birne.
Sie spielt über längere Zeit mit verschiedenen Sachen und kann sich also "alleine" beschäftigen.
Sie hört gern Musik.
Sie macht bestimmte Laute im Auto, um zu zeigen, dass wir das Radio anmachen sollen.
Sie macht bestimmte Laute, wenn sie einen Notarztwagen oder eine Kettensäge in der Nähe hört.
Sie ist freundlich und offen, aber es ist nicht einfach, sie lächeln zu lassen. Sie hat fremde Menschen in den Geschäften angelächelt.
Sie ist am meisten gut gelaunt.

Samstag, 20. Oktober 2007

Mozart für Babys

Eigentlich wollte ich nur einige Haushaltsachen besorgen. Auf dem Weg zur Kasse bin ich doch stehen geblieben: tolle CDs im Angebot - Mozart für Babys! Natürlich habe ich sie mitgenommen. Zu Hause habe ich Johanna beim Spielen eine CD aufgelegt. Sie hat die ruhigen Klänge sichtlich genossen und ganz lüstig die Lippen bewegt, wenn die Musik etwas lauter wurde. Das war also eine tolle Investition.

In den letzten zwei Tagen hat Johanna immer wieder mal versucht, aus ihrem Glockenspiel selber einige Töne zu entlocken.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Glockenspiel - jetzt ohne Hilfe

Heute Nachmittag hat Johanna zum ersten Mal die Schläger in die Hand genommen und ohne fremde Hilfe, ganz gezielt, die Töne auf dem Glockenspiel erzeugt. Danach ging es auf die Rund-Um-Das-Zimmer-Untersuchung, welche Geräusche der Schläger macht, wenn er auf das Tischbein, aud den Steinboden und auf die Glastür trifft. Fotos davon gibt es nicht, da der Fotoapparat unterwegs ist und gerade versucht, unsere Viertklässlerin aus der ganzen Schar der "Reiter" herauszufinden.

Erste schlaflose Nacht...

In einem Babyhaushalt ist das nicht unüblich, von schlaflosen Nächten zu berichten. Nicht bei uns. Johanna hat uns recht verwöhnt. Seit ihrer Ankunft nach Hause hat sie die Nächte durchgeschlafen. Es gab mal hin und wieder einen "verlorenen" Schnuller, aber damit konnte man (mutter) gut leben. Nach ihrem unendlichen Schlafen (4 Mal am Tag nach der Impfung) wollte sie offensichtlich ihre Wach-Zeit nachholen und bescherte uns eine unruhige Nacht. Kein Stillen, kein Saft, keine Streicheleinheiten konnten die Situation retten. Es wurde geschrien... bis zum Einschlafen...
Bitte keine zweite solche Nacht!

Dienstag, 16. Oktober 2007

Johanna schläft aus

Eine solche Impfung bekommt man(baby) nicht oft – Gott sei Dank… 6 Krankheiten sollen mit einem komplexen Impfstoff auf einmal verhindert werden… Hepatitis B ist auch dabei.

Johanna hat kein Fieber, aber man merkt, sie hat Schmerzen. Sie weint, wenn sie an den Beinen beim Hochnehmen angefasst wird oder wenn sie zur Toilette gebracht wird, der Rücken tut ihr weh… Sie ist nicht bestens gelaunt, aber sie schafft es, uns immer noch anzustrahlen. Und sie schläft und schläft und schläft. Solange kein Fieber da ist, möchte ich ihr kein Schmerzmittel geben. Eine Schmerzwahrnehmung ist auch eine Körperwahrnehmung…

Hoffentlich wird sie heute Nacht ihre Schmerzen „ausschlafen“.