Freitag, 9. Oktober 2009

Unterwegs mit dem Boot -

das haben wir bereits an diesem Tag am frühen Morgen gemacht, nachdem Johanna immer wieder "Boot" wiederholt hatte :-)
Am Campingplatz gab es einen gepflegten Kinderspielplatz - Maria konnte Johanna für das Mitmachen gewinnen.Na, wer hat mehr Spass - die Großen vielleicht?

Am Mittag ging es in die Richtung Kagar. Nach der Aussage der früheren Besucher dieses Ortes wussten wir, dass "da nix los ist".
Johanna schlief im Sitzen ein und
hat leider nichts mitbekommen, was wir Erwachsenen bewundern konnten. Die Sonne im stillen engen Kanal stand so, dass man eine volle Illusion bekommen hat, man fährt auf einer Spiegelfläche.
Ein paar mal habe ich den Fotoapparat umgedreht - und das war unklar, wo oben und wo unten war... Die Kamera hat nicht immer die Effekte fixiert, die wir mit dem Auge wahrgenommen hatten.

In Kagar sieht man erst ein Seerosenfeld - man legt hier doch eher selten an.
In der leeren Strasse kauften wir uns etwas Obst - der Preiszettel liess die Selbstbedienung zu.
Die Strasse war wirklich leer. Man konnte mit einem kleinen Kind ruhig laufen...
Die schöne alte Kirche haben wir zusammen bewundert. Sie steht hier offen.
Wir haben hier in Deutschland keinen Sommer in diesem Jahr erlebt, dafür geniessen wir die letzten warmen Herbsttage. Sonst war wirklich nix los...
Am Steg haben wir wieder Begleiter - nur diesmal nicht nett, da die Jungvögel dabei sind.
Johanna hat versucht, das Wort "Schwan" auszusprechen... ohne Erfolg leider...
Im kleinen Restaurant hat der Wirt etwas zu gut mit der Portionsgröße gemeint...
Wir haben Johanna das "Händeturm"-Spiel beigebracht.
Danach hat Johanna die Möglichkeit gehabt, sich von rechts
und von links zu bedienen...
Nach einem solchen Tag in der frischen Luft kann man gut schlafen... Leider waren unsere Nächte doch nicht so ruhig - Johanna hustete immer wieder, aber mit dem Hustensaft ging es dann...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wir sind doch gefahren...

Wegen Johannas Zustand, so halbkrank oder halbgesund, waren wir uns nicht sicher, ob das geplante lange Wochenende möglich wäre... Hier auf dieser Halbinsel am Tietzowsee wollten wir in einem der Finnhäuschen übernachten. Wir bekamen das dritte blaue Häuschen in der ersten Reihe - und wir sind doch gefahren...Da sind sie, die gemütlichen Häuschen mit zwei Ebenen, die man schnell warm bekommen kann. Deshalb trauten wir uns zu fahren in der Hoffnung, dass Johanna auch dort wunderbar ihre Krankheit auskurieren kann.
Am Vormittag durfte Johanna erst im Haus bleiben, aber am frühen Abend war es so warm, dass sie doch nach draußen durfte...
Wie jedes jahr kommen diese hübschen Begleiter zu jedem Boot - in der Hoffnung, etwas abzustauben...
Die drei werden gleich starten!
Und schon sind sie unterwegs...
Johanna schaute sich die Vorbereitungen an und sagte "Boot".

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Noch etwas zu berichten,

jetzt zum Thema Körperwahrnehmung...
Wir haben oft gelesen, dass es bei den DS-Kindern schwierig sei, festzustellen, wo und welche Schmerzen sie hätten etc.
Wir beobachteten solche Wahrnehmungen bei Johanna. Im Moment kann sie, mit ihrem begrenzten Wortschatz, ziemlich genau zeigen, wo sie "aua" hat. Heute nacht hatte sie wieder Fieber. Sie wurde wach und sagte "heiß". Eine halbe Tasse Apfelschorle half, die Körpertemperatur zum Morgen in die Norm zu bringen. War das Durstfieber? Keine Ahnung. Heute morgen wurde sie spät wach.
Mama, Nanna aua!
Wo denn?
Da!Johanna hob mit einer Hand die Haare hoch und zeigte mit dem Zeigefinger auf die Stirn. Eigentlich da, wo auch Maria vor einer Woche nach ihrer Viruserkrankung die Schmerzen zeigte.

Sonst zeigt sie immer deutlich die schmerzende Stelle, wenn sie sich beim Essen auf die Zunge gebissen hat oder die Finger schon wieder in einer Schublade eingeklemmt hat... Die Spritze bei der letzten Impfung blieb auch lange in ihrem Gedächtnis...

Dienstag, 6. Oktober 2009

Es gibt etwas zu berichten...

...zum Thema Sauberkeitserziehung.
Bald wird Johanna 2 Jahre 11 Monate, 35 Monate also alt, das heisst, dass wir uns seit 30 Monaten mit der Sauberkeitserziehung beschäftigen. Es gab verschiedene Zeiten. Zeitweise brauchten wir 1-2 Windeln pro Tag, Johanna meldete sich rechtzeitig, sogar am späten Abend.

Vor 9-10 Monaten erlebten wir eine Trotzphase bei Johanna, die bis vor Kurzem unser Leben immer wieder spannender und die Windelvorräte schmaler machte.

Diese (erste?) Phase wurde überwunden, die Erfolge der Sauberkeitserziehung setzten sich langsam durch.
Was verstehe ich darunter...
Da Johanna in den letzten Tagen nicht fit war, durfte sie bei mir schlafen. Spät abends habe ich noch aufgeräumt - und fand plötzlich mein Kind im Treppenhaus.
"Mama, Nanna a-a!",
auf Johannaisch "Mama, Johanna (muss) (zur) Toilette!"
Das wiederholte sich, auch nachts, oder sie stand auf und klopfte in die Tür, hinter der der Papa gerade in die Dusche wollte.

Heute nachmittag meldete sie sich wieder, ging vor mir in die Toilette, legte ihren Kindersitz auf - und erledigte auch das "große" Geschäft - eigentlich zum ersten Mal seit langer Zeit...
Wir beobachten und begleiten diese Entwicklung weiter.

Montag, 5. Oktober 2009

Johanna, Mund zu!

Es ist ja klar, dass Johanna diesen Satz öfter hört. Vor allem, wenn sie müde ist, ist es mit dem Mundschluß nichts zu machen... Wenn sie zeichnet oder etwas zusammenbaut, "hilft" die Zunge mit - das soll dann auch sein.
Aber sonst ist es nicht vermeidbar, dass die Mundwinkel öfter oder immer wieder feucht sind oder werden und dass die Haut das nicht gut haben kann.
Den Termin beim Homöopathen haben wir doch wahrgenommen. Warm eingepackt, sang Johanna auf dem Fahrradsitz alle möglichen "Lieder" während ich sie in die Praxis in der Fussgängerzone brachte. Ihr Fieber war heute morgen weg, so traute ich mich mit Johanna "nach draußen", ich hoffe, keinen Fehler damit gemacht zu haben.

Hier in der Praxis habe ich sie gerade erwischt - die Zunge baut mit!Johanna bekam eine einmalige Gabe und langfristig zwei Präparate für die Stärkung der Magen-Darmflora. In 1,5 Monaten werden wir uns nochmal vorstellen. Übrigens, unsere Krankenkasse ist seit genau 5 Tagen bereit, die Kosten für homöopathische Behandlungen zu übernehmen.

Immer wieder sehe ich positive Resultate unserer Reise, die uns während der Zeit unterwegs nicht bewusst waren: Johanna gewann viele soziale und persönliche Kompetenzen, die jetzt unseren Alltag leichter gestalten lassen. Sie ist kooperativer geworden, sie bewegt sich sicher im Aufzug, sie grüßt die Menschen "Hi!" (wie heute an der Rezeption oder im Wartezimmer) und verabschiedet sich selbstverständlich "Tschüß!". Sie blieb wirklich STEHEN und ist nicht weggelaufen, als ich sie vom Fahrrad abgesetzt habe und es erst abstellen musste. Sie benahm sich vorbildlich im Sprechzimmer und nahm das Kügelchen mit einem perfekten Pinzettengriff von der Handfläche, sie wusste sogar noch, dass das Kügelchen schön unter die Zunge gelegt werden sollte - das Letzte habe ich ihr absolut nicht zugetraut.

Es bleibt uns abzuwarten, ob die neuen Präparate helfen werden.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Sehr unpassend...

Johanna hat Fieber.
Vor drei Tagen kam Maria aus der Schule und beklagte sich über die Kopfschmerzen. Der Papa war und ist auch nicht fit. Eine Virusinfektion? Sehr wahrscheinlich. Maria wurde wieder gesund und ist sogar weggefahren. Papa sitzt im Büro und hustet. Nun ist Johanna dran. Sehr ungünstig... Morgen haben wir unseren Homöopathen-Termin, der Dienstag ist auch verplant...
Johanna wurde wach nach dem Mittagsschlaf und weinte. Sie zeigte auf den Mund und auf die Wangen: Mama, aua! Wenn sie solche Kopfschmerzen hatte wie Maria, musste es ihr wohl ganz schlecht gehen... Sie sagte mehrmals "heiß!" und wollte trinken.
Mamas und Papas Hochzeitstag-Essengehen wurde umgeplant, Johanna bekam einen Fiebersaft, den Rest des Tages kuschelten Johanna und Mama auf dem Sofa, mit Mandarinen und Äpfeln.
Ich hoffe, dass es den beiden morgen besser geht, und mir immer noch gut...

Unsere Gartenarbeit...

Wie jedes Jahr dürfen wir im Nachbargarten Äpfel holen. Alle Kinder je nach Alter haben schon mal mitgeholfen oder selber gesammelt. Genau vor zwei Jahren entdeckten wir Johannas Vorliebe zum selbstgemachten Apfelmus - und genau diese Sorte lag damals auch im Korb...
In diesem Jahr kann Johanna bereits laufen und bei dem Sammeln mithelfen.Das Pflücken fand sie aber viel interessanter - das ist ja selten, dass die Äste so niedrig sind und dass die Kinder überhaupt mitbekommen, wie die Äpfel wachsen... Ich wollte sie nicht davon abhalten.
Nachdem zwei Äpfel fast auf uns vom Baum gefallen sind, fand sie auch die "fliegenden" Äpfel interessant und wollte einige als Bälle gebrauchen. Da musste ich mich doch einmischen...
Danach ging es um die Verschönerung unseres Gartens. Die Rasenfläche ist nun ordentlich und noch grün, sie vergilbt ein wenig im Winter, aber bleibt eigentlich immer frisch... Wir wollen ein paar Farbentupfer für die ersten warmen Tage im März setzten. Johanna und ich pflanzten 80 Krokuszwiebeln, verteilt auf der ganzen Fläche.
Das Pflanzen selbst konnte ich Johanna nicht vermitteln, das war für Johanna zu langweilig, so haben wir uns "überlegt", dass wir die kleinen Baby-Zwiebeln schlafen bringen. Die Zwiebeln bekamen dann ein Küsschen, ein "Bye-bye!" und gingen "schlafen".
Na dann... es bleibt uns zu warten, was daraus wird...

PS. Der Bericht zum 15.07.09 ist fertig.

Samstag, 3. Oktober 2009

Maria ist weg...

Wir verabschieden Maria, die wir erst in fünf Tagen treffen werden. In ihrem Gepäck sind warme Sachen und viel Optimismus, was das Wetter angeht. Ihre Everest-Jacke kommt endlich auch hier zum Zuge.Hier auf dem Bild hat Johanna noch gelacht, jetzt sucht sie im Haus nach Maria ("Ja-ja" auf Johannisch, mit Betonung auf der ersten Silbe).

Freitag, 2. Oktober 2009

Der Herbst ist da!

Es regnet, es ist kalt, der Kamin wurde zum ersten Mal angezündet.
Johanna machte gerade ihren Mittagsschlaf, sie hatte sogar im Bett einen dicken Pullover an. Vor einer Woche konnten wir mit TShirt laufen, das ist jetzt vorbei. Gerade zum Ferienbeginn in Niedersachsen...
Der Kindergarten bleibt zwei Tage geschlossen, wir werden zusammen etwas unternehmen.
Heute gab es Kartoffelpuffer und Mais. Johanna hat nichts vergessen - im letzten Jahr, mit einem noch nicht vollen Milchgebiss, ist sie bereits auf den Geschmack gekommen. In diesem Jahr beisst sie so richtig zu!Johanna will uns viel sagen, aber das klappt nicht...
Gestern wollte sie, dass ich mich neben ihr hinsetze. Ich habe das nicht mitbekommen. Sie stand auf, kam zu mir und zog mich ganz unmissverständlich am Hosenbein in die gewünschte Richtung. basta.
Heute abend rief sie mich immer wieder aus dem Flur und ich dachte, ich soll ihr bei den Stufen helfen. Sobald sie meine Hand in ihrer Hand hatte, zog sie mich in die Küche, wartete auf das Licht, blieb vor dem Süssigkeitenregal stehen, zeigte auf eine Schachtel, lächelte breit und sagte "Eins!". Seit gestern liegt dort eine geschenkte Pralinenschachtel, von der wir zusammen bereits einiges gekostet haben.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Immer wieder passieren hier Dinge, von denen keiner etwas weiß. Ein neuer Besen verschwindet und wird in der Garage nach zwei Monaten aufgefunden, mein Gartenwerkzeug wechselte schon mal seine Bestimmungsorte ohne meine Mitwirkung, die Waschmaschine wurde beschuldigt, einige Wäscheteile geschluckt zu haben, von unseren Küchengeräten kann ich auch Geschichten erzählen...
Jetzt sind wir aber nicht viele im Haus, alles ist überschaubarer...

Maria ließ eine Packung Magerquark in der Küche stehen, an der nur eine Ecke geöffnet war.
Ich war in der Nähe und hörte Johanna aus der Küche rufen. Sie stand mit einem Löffel in der Hand und Quark auf dem Gesicht.
Sie bekam ein Lätzchen und ein Schälchen und durfte mit einem sauberen Gesicht weiter essen.

Ich wollte die Spülmaschine ausräumen, die gerade abgekühlt war und die geöffnet stand.
Im Besteckkörbchen fand ich zwei verschiedene mit Quark beschmierte Messer. Verärgert zog ich Maria zur Rechenschaft.
Nein, das habe sie nicht gemacht!
Der Papa war nicht in der Küche. Ich auch nicht.
Wer kann denn sonst gewesen sein?

Höchstwarscheinlich war hier das andere Fräulein Stührenberg am Werk, das mit mehreren Besteckteilen versucht hat, an den Quark zu kommen und dann sich doch einen Löffel geholt hat.
Das verbrauchte Besteck verstaute sie ordentlich in der Spülmaschine.

Wenn das wirklich so war, wie wir denken, bin ich gern bereit, nochmal abzuspülen.

Mittwoch, 30. September 2009

Wieder mal turnen...

Seit vier Wochen ist Johanna wieder dabei. Es hat sich in ihrer Grobmotorik Vieles geändert, vor dem Sommer fing sie gerade an zu laufen.
Die Übungen musste man dementsprechend anpassen und die Dinge aussuchen, die Johanna weiter bringen.
Hier auf dieser Rutsche habe ich sie schon oft fotografiert. Erst gab es nur kleine Versuche, sich nach oben überhaupt bewegen zu können... Jetzt klettert sie, mit etwas Hilfe natürlich, im Bärengang hoch - kein Problem.Danach durfte sie auf dem Rollbrett rollen.
Auf dem Bauch war es viel leichter, als eben im Sitzen...
Schön festhalten, Johanna, weiter rollen!
Sie rollte zum Hoppelpferdchen. Der Versuch, darauf zu hüpfen, scheiterte erst...
Statt sich selbst trösten zu lassen, will Johanna den armen umgefallenen Max streicheln...
Sonst ist noch etwas Wichtiges passiert. Johanna ist in den Aufzug gestiegen und hat "Barbara" gesagt.

Dienstag, 29. September 2009

Es ist ein ganzer Monat her...

Seit vier Wochen ist Johanna ein Kindergartenkind! Vier Dienstage bereits packte ich ihre Frühstückstasche, an keinem der 20 Tage im Kindergarten wollte sie nachmittags unbedingt sofort nach Hause.

Sie kennt sich im Gebäude und im Garten mittlerweile gut aus, sie zeigt mir den Weg, wenn wir in den Frühstücksbereich gehen wollen oder die Seitentür von draußen finden müssen. Sie geht morgens gern hin und möchte in der Mittagszeit lieber spielen als schlafen. Den Schlaf holt sie dann zu Hause nach, was uns hier im Haus eine ruhige Zeit am Nachmittag erlaubt.

Demnach werden ihre Abende länger, wir können noch etwas lesen oder ein spätes Einkaufen erledigen oder einfach zusammen sitzen und Tee trinken, manchmal leistet Johanna uns Gesellschaft bei den Nachrichten - wobei es ihr nur darum geht, zwischen Papa und Mama zu sitzen... Meine Arbeitsabende sind wohl zu kurz, das sind Arbeitsnachmittage (Johannas Schlafenszeit) geworden.

Seit einer Woche meldet sich Johanna regelmäßig in der Nacht zur Toilette, manchmal zwei Mal, was meine Nächte auch etwas kürzer macht. Aber darüber freuen wir uns, da sie das Gelernte im Babyalter doch offensichtlich nicht vergessen hat. Sie ist ja noch keine 3 Jahre, das hat sie vor ihren Geschwistern geschafft.

Sonntag, 27. September 2009

Eisssssss!

Dieses Wort kennt Johanna ganz gut - und sie hat es zig Mal wiederholt, als wir auf dem Weg zum Eiscafe waren. In den zwei Monaten unterwegs haben wir uns kaum Eis erlaubt - in Japan und in Korea haben wir es noch bekommen, in China Milchshake noch genossen, aber weiter... ging es nicht... Wir haben uns abends oft vorgestellt, was wir nach der Rückkehr machen werden.
Eis essen gehen! - Marias Idee.
Nun sind genau vier Wochen vergangen... Endlich haben wir vier Zeit zusammen!
Johanna darf eine ganze Kugel alleine essen.
Sie sitzt ganz ordentlich am Tisch, man muss nichts putzen, sie braucht kein Lätzchen...
Im Cafe trafen wir eine junge Krankengymnastin, bei der Johanna im Alter von 2 Monaten mit den ersten Übungen angefangen hat. Seit einem Jahr hat sie einen neuen Arbeitsplatz und hat Johanna in der Praxis nicht mehr gesehen. Sie war froh, von Johannas Erfolgen in der Grobmotorik zu hören, und die Feinmotorik war auf der Tischfläche nicht zu übersehen - Johanna verputze ihre Kugel und half Papa bei seinem Becher...

Als wir zurückfuhren, sahen wir auf einer Mauer diese Plakate zu einer Aktion in der Stadt - und erkannten einen lieben Menschen darauf. Wink!
Morgen sind das vier Wochen her, als ich eine kleine Marias Tasche, die Johannas Kindergartentasche werden sollte, aus dem Regal geholt habe.

Unser Angelus

am Sonntag morgen...

Sonntags holt Johanna, mit Papa zusammen, frische Brötchen.
Von einem lieben Menschen, der sonntags arbeitet, - und der so etwa wie die Überschrift heisst - bekommt Johanna eine Tüte Körner - das ist das schönste Geschenk überhaupt. Danke schön! Irgendwann kann Johanna das Wort Danke vielleicht selber sagen...
Johanna kommt ganz stolz ins Haus.
Die Fotos brauchen keine Kommentare - sie ist einfach glücklich.
Und was Augen-Hand-Mund-etc.-Koordination angeht, - hier ist auch alles klar.


Natürlich darf auch die Schwester davon kosten. :-)))

Samstag, 26. September 2009

Wir kamen zurück...

vor vier Wochen und einem Tag... nach Hause... nach einer langen Reise...
Egal, wo wir waren, was wir gesehen und getan haben und welche Naturereignisse uns umringten,
dachten wir immer wieder, in den Großstädten immer öfter ;-) ,
dass unser kleiner feuchter wenig gepflegter Garten
in Wirklichkeit
ein schönes Stück Erde ist,
wo wir uns sehr sicher und ruhig fühlen
können,
und dass es verdient,
von uns mehr Pflege zu erfahren...
Haben wir das Geplante sofort umgesetzt? Leider nicht. Aber wir arbeiten daran. Ich, Irina, besitze keinerlei grüne Daumen oder andere grüne Gliedmaßen, die anderen Familienmitglieder eher noch weniger. Jetzt sind im Haus zwei berufstätige Eltern und zwei Mädchen - also auch keine besonders gute Voraussetzung für einen vorbildlichen Garten... jo... Aber mindestens Rasen muss man doch mähen können!

Johanna hilft natürlich mit... wenn man das Hilfe nennen kann ;-)

...aber dann versucht sie doch, nach Kräften zu helfen.
So... nun... der Rasen ist gemäht, der Garten ist fertig... aber wir befürchten, dass es in diesem Jahr ein wenig zu spät ist...
An der Idee unseres zukünfltigen Gartens arbeiten wir weiter.

PS. Der Bericht zum 14.07.09, Teil 2, ist fertig.