Dienstag, 9. Dezember 2008

Wieder mal gefördert...

Die Zeit am Dienstag nachmittag ist knapp: schnell wird das Mittagessen gegessen, die Mitte des Wohnzimmers frei gemacht - man braucht ja Platz...
Zum "Warmwerden" darf sich Johanna erst auf einem Wackeldiskus bewegen - Gleichgewicht etc... - sie verzieht sich leider lieber...
...uns möchte ihr noch neues Spielzeug zeigen - und natürlich das Laufen damit.
Ich denke, sie erwartet immer wieder unsere Begeisterung, man muss immer aufpassen, dass sie dann auch entsprechend "belohnt" wird...
Danach darf sie in der "Zauberkiste" nach dem Obst suchen, das sie zerschneiden kann.
Links geht es fast gar nicht...
...rechte Hand ist besser, aber man muss tüchtig nachhelfen...
Und jetzt wird Johanna angezogen - sie kann wieder ihre "Malkünste" ausprobieren.
Ziemlich sparsam mit der Farbe, erst vorsichtig mit einem Finger...
und dann doch mit der ganzen Handfläche - aber eben nach einer Aufforderung. So begeistert ist sie von dem Matschen wohl nicht...
In den letzten FrüFöStunden beobachten wir ein seltsames Verhalten von Johanna: ein eigentlich kooperatives Kind, ist sie oft nicht bereit, die Aufgaben zu erledigen. Sie wirft die Spielsachen weg, sie wirkt sogar, wenn ich das von einem kleinen Kind sagen kann, agressiv - als ob sie dem Druck, den sie aus irgendeiner Ecke spürt, entkommen möchte... es ist nicht schön.

Montag, 8. Dezember 2008

Ein Lebkuchenhaus,

das wir "gebaut" haben, haben wir in einer gemütlichen WG zusammen verputzt.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Langer Sonntag

Es war für uns Erwachsenen ein wenig zuviel, was alles am Sonntag passieren sollte. An diesem Tag ist einer von Johannas Brüdern in seine erste Wohnung ausgezogen, es war nicht einfach, eine Art Abschied zu nehmen... Ich habe Johanna nach oben mitgenommen, damit sie nicht immer wieder vor die Tür geht und sich erkältet. Ich habe oben für sie eine Kiste mit Spielsachen stehen, so kommt sie gern dorthin (ihre Tage vergehen meistens in unserem Wohnzimmer, das zeitweise für alle Kinder auch ein Spielzimmer war).
Johanna spielt im Stehen! Das ist ein wirklich seltener Anblick!
Sie weiß plötzlich, ohne meine Hilfe, dass diese Puppe eigentlich eine Handpuppe ist, und setzt sie auf die Hand.
Den Abend verbrachten wir nicht zu Hause. Johanna durfte mit einem Spielgeugauto spielen, das sie ganz interessant fand - sie hat sonst eher weniger mit den Autos gespielt.
Dann aber hat die "Frauenseele" gesiegt und brachte Johanna in die Küche der Familie - mit der Erlaubnis, alles in den unteren Schubladen ausräumen zu dürfen...
Johanna zeigte, wie sie sich aufrichten kann. Alle waren begeistert... als man sie aufgefordert hat, ein Schrittchen zu laufen, plumste sie auf den Boden wieder und richtete sich immer wieder auf... Diese unsere Begeisterung und Bravo!-Zurufe wollte sie noch und nochmal haben...
Zum Laufen ist sie nicht gekommen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Zwischen dem 20.November

und dem 06. Dezember 2006
gab es viele Ereignisse.
/ich konnte in den letzten Tagen meine Fotos nicht laden, viele Entwürfe sind liegen geblieben... Ich versuche, Einiges nachzuholen/
Nach der OP hat Johanna sich schnell erholt und durfte besucht werden und auf den Arm genommen werden.
Ich fand ein Foto vom 27.11 - es sind sieben Tage nach der OP, eine kurze Sonde ist noch da, aber es gibt sonst keine Probleme.
Johanna wird angezogen - sie darf aus Münster nach Osnabrück fahren.
Ihr leeres Bettchen in einem kahlen kalten Raum haben wir gern verabschiedet...
Das Bettchen, in dem sie noch eine Woche verbringen sollte, und zwar auf der Baby-Intensiv-Station, zum Aufpeppeln, war viel gemütlicher, der Raum überschauber...
Es war natürlich überhaupt kein Spaß, dorthin zu laufen... Viele Mütter, deren Kinder solche Bettchen belegen mussten, haben nur den Wunsch, diese Zeit zu vergessen. So ging es mir und geht es immer noch.
Ich musste Vieles hinnehmen - von der Flaschenfütterung bis zur Praktikantin, die auf Johanna geübt hat, die Nasensonde zu legen... Aber sonst ging es Johanna dort gut. Da sie die "älteste" war und kein Frühchen, schlief sie weniger, verlangte sie nach Gesellschaft und Unterhaltung, sie wurde zum Pult mitgenommen und hat die Schwestern beim Frühstück "begleitet", sie durfte in einer Hängematte schauckeln und manchmal bekam sie Kopfhörer ins Bettchen, um ungestört Baby-CDs zu genießen.
Irgendwann war sie soweit, dass sie ihre 30 g auf einmal zu sich genommen hatte.
Sie durfte nach Hause.
Sie wird wieder angezogen - diesmal bekommt sie die Kleider von Zuhause. Es steht endlich keine Person dabei, die schon wieder erzählt, dass wir das mit dem Wickeln alles falsch machen...

Ganz spät, an einem dunklen Abend, am 06. Dezember 2006
kam Johanna nach Hause.

Freitag, 5. Dezember 2008

Das ist HOCH!

Das "hoch" konnte Johanna heute "am eigenen Körper" mehrere Male erleben.
Johannas Papa ist krank und im Becken ist nicht zu gebrauchen, Maria hat sich gern bereit erklärt, mit Johanna schwimmen zu gehen.
Maria ist aber noch nicht so groß, so übernahm diese Übung die nette Kursleiterin.
Das hat Spaß gemacht - jetzt darf Johanna wieder zu Maria.

Erst wird "getanzt",

dann werden die Entchen "gefangen"...
und danach kann Johanna, heute ohne Papas Hilfe, zeigen, wie sie laufen kann...
Der Boden ist wackelig, sie musste immer wieder aufstehen und wieder versuchen, auch wenn es um nur einen Schritt ging... Danach waren die beiden Damen total müde.
Schnell nach Hause und ab ins Bett!

Die Nikolausmütze

Natürlich haben wir bei so vielen Kindergenerationen einige Nikolausmützen im Haus. Aber als eine benötigt wurde, hat man keine eben schnell gefunden.
So bekam Maria eine von Mama auf die Schnelle genähte Mütze,
die auch Johanna anprobieren durfte. Hier ist Johanna in einem kleinen "Stuhlkreis" beim Singen am Morgen, wenn die Tageskinder zusammen kommen...
Und die, die Johanna länger kennen, werden verstehen, warum Johanna schon wieder lacht...
Na, ziemlich alles - Mützen, Haarspangen, Bänder u. Ä. - können wir uns im Moment echt sparen...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Große Hilfe

Johannas Papa ist der grösste in der Familie, also muss er die Weihnachtsdekorationen anbringen. Johanna passt auf, dass Papa nicht fällt.
Und danach schnappt sie sich Mamas Schlüssel und versucht, die Tür aufzuschließen.
Wir hoffen, es wird ihr noch lange nicht gelingen...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Ein wachsames Auge

gehört zu jedem Mutter-Dasein...
(dieser Beitrag und zwei weitere sind aus einem noch unklaren Grund verloren gegangen und sind nicht auffindbar. Dennoch gehört dieses Erlebnis zu diesem Tag, ich werde es nochmal notieren.)
Unabhängig von Allem wacht dieses Auge, vergleichend und kontrollierend, und begleitet so die Entwicklung des Kindes. Die ganze Lebenserfahrung wird als Hilfe mitgenommen, eine Armee von Ärzten und Therapeuten steht bereit, um dieses wachsame Auge nach Bedarf zu unterstützen.
Während der letzten KG-Einheit machte unsere Therapeutin das Angebot, einige Kinder, die sie betreut, zusammen spielen und sich bewegen zu lassen. Nach der Begrüßung der Mütter spürte ich schon diese wachsamen Augen, die Johanna gemustert haben. Sofort bekam ich DIE Frage: "Wie alt ist Johanna denn?"
Meine ehrliche Antwort ließ die Frau erst tief Luft holen.
Ich hätte gern anders gehabt. Ich hätte gern den Menschen einfach so, leicht und unbeschwert, begegnet, ohne von denen als Schreck gesehen zu werden.
Ich kann leider die Umwelt von mir und Johanna nicht ändern.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Wenig Aufnahmen

habe ich heute in der FrüFöStunde gemacht - ich habe mich lieber zurückgezogen, damit Johanna sich besser auf die Pädagogin einstellen kann und nicht immer an mir hängt...
Es gab ein besonders tolles Spielzeug: das Obst aus Holz, das man mit einem "Messer" "schneiden" kann. Johanna hat schnell begriffen, was sie zu machen hat.
Die Möhre kann man auch ohne Messer "schneiden",
aber mit dem Messer wird irgendwie "authentischer"...
Beide Hände waren beim "schneiden" im Einsatz...
Ich habe mir vorgenommen, keine zusätzlichen Termine in den kommenden Wochen zu planen und wahrzunehmen... Der Januar kommt auch, früher oder später, dann kann man noch alles Übrige erledigen...

Montag, 1. Dezember 2008

Logopädie. Termin 2.

Unseren 6-Pack der Logopädie-Beratungen haben wir ja letzten Monat "angebrochen".
Wer uns beim ersten Termin "begleitete", hat mitbeobachtet, wie Johanna mit dem Angelspiel anfing.
Diesmal konnte sie ohne Weiteres sofort loslegen, sie wusste Bescheid, wie und was und womit man alles macht, mit der rechten, dann mit der linken Hand.
Es hat alles gut geklappt, und nachdem sie alle Teile "weggefischt" hatte, hat sie die Puzzleteile wieder in den Rahmen hineingelegt, um weiter zu "fischen".
Unter Anderem gab es dort eine kleine "Musikmühle" - Johanna hat so ein Spielzeug noch NIE gesehen. Wir mussten uns eigentlich verabschieden, die Schwester hat kurz ausprobiert...
und siehe an, Johanna macht sofort nach, und es klappt sofort!
Sonst werden wir uns in den kommenden 5 Wochen beschäftigen:
- mit den Seifenblasen - anschauen, bewundern, platzen lassen...
- mit der "comic-Sprache" bei vielen Prozessen und Spielen
- mit dem Vorsingen
- mit dem Geräusche-Nachahmen
- mit dem Pusten und Auspusten
- mit den Fingerspielen
und sonst alles andere tun, was die Sprachförderung voran treibt.

Sonntag, 30. November 2008

Erster ernster Schaden

Na, irgendwann komm es. Marias Federmäppchen, so heiß begehrt, war doch einmal in Johannas Nähe.
Mit der blauen Seite des Tintenkillers hat Johanna gern, mit Hingabe, auf der Stuhlsitzfläche "gemalt"...
Maria sagte, das kann man nicht weg-killern...
dafür erstaunlicherweite ziemlich erfolgreich abwaschen.
Ein toller Kauf ist bei diesen Stühlen gewesen!

Erkältet

So wie ich es gedacht habe...
Johanna ist erkältet, sie hat Schnupfen, in der Nacht konnte sie nicht schlafen, ich schaute mit ihr etwas aus dem Nachtsprogramm im Fernsehen...
Einer der Gründe ist unsere Heizung, unsere neue Heizung, die wir erst im Frühjahr bekommen haben und die bis zum Herbst nur für das Warmwasser zuständig war...
Seit einer Woche fällt sie immer wieder aus, seit gestern ist sie ganz weg... na, wie immer, am Wochenende... (ein schief lächelndes Smily wäre hier ganz richtig). Wir sitzen alle im großen Zimmer am Kamin, ein Tee mit Rum kann auch helfen.
Für den Mittagsschlaf aber muss Johanna doch in ihr kaltes Zimmer nach oben...
Der Techniker wollte am Wochenende nicht losfahren. Muss er aber...

Samstag, 29. November 2008

Seit zwei Tagen

kann Johanna die Türen aufmachen.
Es ist etwas knapp, aber sie schafft es gerade... das freut uns im Moment, aber ich vermute, dass diese Freude bald verschwindet.Es geht iht heute nicht besonders gut. Sie ist immer kalt, obwohl sie viele Kleider an hat...
Beim Kaffee trinken darf sie eine Praline essen - Papa hilft beim auspacken.
Leider kann man "Ahhhhh!" von Johanna, voller Entzücken, nicht aufnehmen...
Alle Krümel werden aufgegessen...
Wir wissen nicht, wo sie das mit dem Teller gesehen hat - dass man so wirklich alle Krümel bekommt.

Freitag, 28. November 2008

Es hat sich Vieles gefestigt,

was Johannas Laufkünste angeht...
Sie klettert leicht auf die Matte,
sie braucht keine Hilfe dabei,
und sie richtet sich leicht auf.
Sie kann natürlich nicht ohne Hilfe hier auf der glatten Matte laufen, dafür ist sie noch unsicher,
aber an einer Hand meisterte das super gut.
Und wenn es mal wieder einen "Plums" gibt, ist es auch nicht schlimm!
Im "Tunnel" hat sie keine Angst und schwimmt alleine.
...und findet auch hier ein neues Spiel - ein Loch, durch welches ein Ball gerade passt.
Papas Unterstützung braucht sie hier nicht
und genießt ihre "Freiheit".
Hier ist eine ziemlich wackelige Tour angeboten worden...
Sie hat sie auch gemeistert, obwohl "die Brücke" zum ersten Mal aufgebaut wurde.
Diesmal war Johannas Schwimmen irgendwie nicht besonders aufwärmend... Sie schlief ein, aber ich merke, dass sie viel zu kalt wurde und immer noch nicht ihre Körperwärme aufgebaut hat. Hoffentlich wird sie nicht krank...