Freitag, 23. Mai 2008

Festhalten, nicht fallen lassen...

Welche Mutter hat dies einem im Fahrradkindersitz sitzenden Kind schon -zig Mal gesagt, und die Dinge sind sowieso gefallen, verloren etc...
Das habe ich auch Johanna gesagt, als ich mit ihr in der Stadt war und sie einen Luftballon bekommen hat.
das ist ihr ERSTER EIGENER LUFTBALLON. Na, Ironie des Schicksals: er kommt aus dem Zelt der Behindereten-Abteilung der Caritas, an dem wir während der Deutschen Katholikentage hier in Osnabrück vorbei gelaufen sind... egal. Ich dachte, der Ballon wird nicht überleben oder geht beim Fahren verloren. Johanna hilt den Plastikstab fest in der Hand und wollte mir nicht mal beim Anschnallen kurz geben...

Zwischen den beiden Bildern liegen 1,5 Stunden, wir waren etwas länger unterwegs... Johanna ist ein wenig müde,
aber
sie hält den Plastikstab nach wie vor fest in der Hand.
Er brach einige Male, wurde immer kürzer, aber das habe ich beim Fahren nicht mitbekommen. Johanna hielt den Rest immer schön fest in der Hand.

Sie war stolz, Papa den tollen Luftballon zu zeigen.
Mama war stolz, dass sie ihn
fest in der Hand gehalten hat, ganze 1,5 Stunden.

Sortieren und Zuordnen -

das sind natürlich wichtige Parameter auf den Erkenntniswegen. Es wird alles sortiert – Weihnachtssterne im Treibhaus, frische Eier und Chipkarten. Alles. Zum Sortieren gehört natürlich das Aussortieren. Ich glaube, es wird langsam klar, worauf ich hinaus will.

Mein Kind Johanna wird ja auch aussortiert. Als Mangelexemplar. Wenn wir noch Glück haben, wird es Johanna gnädig erlaubt, ihre gleichaltrigen Genossen-Menschenkinder im Kindergarten zu erleben. Was uns nach unseren ersten Erkenntnissen nicht erlaubt wird (????? – das muss ich noch wirklich durchfragen, das glaube ich einfach nicht), für ihren Kindergartenaufenthalt aufzukommen. Wir werden einen Sonder-Antrag stellen müssen, und es kommt eine Bewilligung, von wem wie auch immer, und es wird bestimmt, dass sie in einen bestimmten KiGa gehen darf… Sonder-Wege in einer Sonder- (oder abgesonderten) Welt? Danach gibt es einen Riesenkampf um einen Schulplatz. Alle Behörden müssen ihre Papiere, Gutachten, Bewilligungen etc. fertig haben, auf allen Wegen, die zur Schule führen, wird Johanna eine Sonder-Behandlung bekommen.

Das Aussortierverfahren nimmt seinen Lauf.

In den Programmen der Parteien CDU und FDP wurde dafür plädiert, dass die Förderschulen weiter ausgebaut werden. Nun haben wir den Salat: sie wurden ausgebaut. Und die Kinder, die aussortiert werden, werden dort untergebracht. Das Leben in einer Parallelwelt, weit weg von nicht-aussortierten Kindern, fängt an.

Unsere Tochter Maria verlässt bald die Grundschule. Die weiterführenden Schulen sind ein Gesprächsthema Nr. 1. Ich beobachte, wie das deutsche Schulsystem es schafft, auf allen Ebenen dir Viertklässler zu sortieren. Das System funktioniert, es wird kritisiert, aber es wird nicht abgeschafft.

Ich frage mich jeden Tag,

wie soll ich,

eine Frau, eine Mutter, eine Ausländerin,

mich mit diesem ganzen gefestigten, eingefleischten, wenig beweglichen Schulsystem in Deutschland anlegen,

um mein viertes Kind

nicht aussortieren zu lassen?

Donnerstag, 22. Mai 2008

Johanna, die Abstauberin

Wir waren in der Stadt. Maria wollte ein Buch für eine Freundin aussuchen. Da ich Maria beim Stöbern nicht unter Zeitdruck setzen wollte, bin ich mit Johanna in die Kinderspielecke gegangen. Wir sind kurz nach dem Ladenbeginn gekommen, alles war noch leer und still. Wie es sich in einem guten Bücherladen gehört, gab es einen kleinen Tisch und einen großen Korb Bücher zum Lesen. Auf dem obersten Buch war ein Hund - "Uw-wuw!" Es fand sich ein Pappbüchlein "für die Kleinsten". So blätterte Johanna darin und wurde dabei von einer Mitarbeiterin aufmerksam beobachtet. Im Büchlein gab es eine Blume - etwas wie "Bouw",
dann öffnete Johanna eine Seite mit einem bunten runden Wecker... Tja. Unsere Wecker sind alle schwarz, quadratisch und haben ein display und ein paar Tasten... Wo sollte Johanna so einen runden Wecker je gesehen haben? Ihre Aussage war ja klar: "Da Ball!". Die Mitarbeiterin war sichtlich mitgenommen: "Natürlich, Kleines, wer soll das schon verstehen, dass das Runde da ein Wecker ist...!"
Johanna bekam ein buntes Bild und zwei Postkarten geschenkt und schüttelte der Dame die Hand zum Abschied.
Ich hätte gern gewußt, welche Lebenserfahrung die Mitarbeiterin dazu bewegt hat, Johanna so intensiv wahrzunehmen.

Logopädie, Mundmotorik und Pusten als Schwerpunkt...

Die 6 Termine, je 1 Termin in 2 Wochen, die wir verschrieben bekommen haben, enden zu den Sommerferien.
In den Ferien möchte ich erst von einigen Therapien Abstand nehmen, um - erstens - unsere Kräfte und Zeit ein wenig zu schonen und darüber zu reflektieren, und zweitens - um sie ferner effektiver einsetzen zu können.

Da die Logopädie im Moment eine gewissermaßen überschaubare Geschichte ist, möchte ich hier die Übungen festhalten,
- die uns empfohlen worden sind,
- die wir selbst uns überlegt haben,
- die wir zum Teil auch regelmäßig machen - nicht alles passt in Johannas Alter...
Also, führen wir alles zusammen:
1. Ein leichtes Bällchen über einen glatten Tisch "pusten".
2. Eine Kerze auspusten.
3. Watteknäulchen zu einer Fläche mit Kleber "hinpusten", um sie dort zu einem Bild werden zu lassen.
4. Mit Tröten und Pfeifen üben.
5. Seifenblasen.
6. Auf eine Spiegelfläche atmen, um sie ein wenig beschlagen aussehen zu lassen.
7. Auf ein leichtes Windrad zu pusten, um es in Bewegung zu bringen.
8. Papierschnipsel vom Tisch wegpusten.
9. In diesem Monat: PUSTEBLUMEN!!!
10.Etwas fallen lassen, um "Bummm!" sagen zu können.
11. Eine Geschichte von Frau Zunge, die in Häuschen wohnt etc. (das ist definitiv zu früh für Johanna)
12. Eine Kiste mit verschiedenen weichen und gröberen Tüchern, Schwämmen etc. für die Gesichtsmassage.
13. Mund- und Gesichtsmassagegerät.
14. Lerntrinkbecher.
15. Ein Schränkchen mit kleinen Schublädchen (a la Nanu-nana), in den man einzelne Buchstabenkärtchen hineinlegt und nach und nach öffnet.
16. Buchstabenkärtchen zeigen, aussprechen, deutlich artikulieren, Johanna zu motivieren, die Laute nachzuahmen.

Sollte jemand diese Liste lesen und noch einige Ideen haben, sind wir immer dankbar.
Übrigens, bei A-DI gibt es nächste Woche tolle Pappbücher mit Schiebefenstern im Angebot - Buchstaben, Zahlen und Farben - super zum Schauen, Aussprechen und Nachsprechen - und zum hin und her Schieben natürlich.

Noch etwas: heute war ich mit den beiden Mädchen in der Stadt. Es war windig, vor allem während der Fahrt. Ich sehe Johanna bei der Fahrt nicht, aber die Schwester, die neben uns fuhr, sagte, dass Johanna immer wieder, bei jedem Windstoß, "einen Pustemund" machte - das Kärtchen aus dem GUK-Kasten (Wolke oben, ein paar fliegende Blätter und eine ründliche Linie) hatten wir mit Pusten "geübt" - sollte "der Wind" heißen. Das hat Johanna irgendwie behalten.
Außerdem "nannte" sie uns alle große und kleine Hunde, die wir getroffen haben, mit einem klaren "Uw-wuw!"

Mittwoch, 21. Mai 2008

Ein Ferientag

In Osnabrück gibt es 3 Tage Ferien.
Einen halben Tag wollten wir so verbringen:
Der Passagier ist schon drin.
Halt! Letztes Mal auf dem Wasser gab es für Johannas Sicherheit einen Lernschwimmring, jetzt wird alles richtig gemacht! Eine Rettungsweste muss her!
Es geht los!
Das Boot ist unser e..y-Kauf, der alte Motor hat zur Freude aller nicht anmerken lassen, dass er einige Jahre im Keller verbracht hatte... Aber ins Gleiten kommt man, wenn das Boot nur mit zwei Personen belegt ist.
Also müssen eine Person und ein Persönchen am Ufer warten.
Es gibt Feinmotorikübungen. Wie funktioniert die Schließe auf der Weste?
Ein Versuch...
Noch ein Versuch...
Und nochmal versuchen...
Und irgendwie wird es schon klappen!
Noch eine Übung. Johanna fand in der Tasche eine kleine Tüte mit einem Brötchen. "Tajjjiii"! (auf Johannas Sprache heißt das "Brot")
Nur wie bekomme ich das Brot?
Es gab wieder einige Versuche...
Und noch einige...
Na ja, mit etwas Hilfe (die Tüte knickte immer um) kam sie an das angeknabberte Brötchen, das sie mit der Schwester dann auch geteilt hat.
Danach gab es eine neue Erfahrung.
Die Produktion einer Fastfood-Kette wird probiert!
Der erste Biß
und die erste Reaktion...
Na, ich weiß nicht, ob wir dies als einen begeisterten "Kunden von Morgen" verkaufen können...

Jetzt, nach einem Eis auf der Terrasse, Einkaufen und Baden - alles hat Johanna mit Energie noch mitgemacht - schläft sie tief und fest. Übrigens in der Windel von heute morgen.

Dienstag, 20. Mai 2008

Mamas Zeit

(wieder mal mit Verspätung...)
Nun ist die Mama zu Hause.
Nach dem Kochen-Essen-Eben-Aufräumen- etc. geht es in den Garten.
An dieser Schaukel konnte sich Johanna noch vor einer Woche kaum halten, jetzt steht sie sicher und kann die Bewegung der Schukel gut ausgleichen.
Keine Panik, liebe Mütter! Ja, Johanna sitzt unmittelbar unter dem Schaukelsitz, der aber ganze 20 cm höher hängt, als ihr Kopf. Angst hat sie nicht, beide Schwestern haben ihren Spaß.
Die kleinen Blumen sind toll!
Aber meine - na, ausgeliehene - Kamera ist auch toll!
So klar kann ich die kleinen Händchen fotografieren!
Was für ein Armstand! Es wird gekrabbelt, im ganzen G
Danach gibt es eine kleine Stärkung. Johanna kann ihren neuen Löffel, ein Geschenk aus Spanien, ausprobieren. Die Schwester hilft ein wenig mit.
Der Löffel ist für Rechtshändler bestimmt. Was Johanna so sein wird, wissen wir nicht, wir machen einfach mit rechts.
Danach wird das haus weiter erkundet, Schuhregale, Eingangsbereich...Das ist unsere Eingangstür.
Dadurch geht es in den Vorgarten, der, wie man weiß, sehr klein ist und unmittelbar an einer befahrenen Straße liegt.
Tja.

Papas Zeit

(mit Verspätung veröffentlicht...)
Heute ist bei Mama eine Stunde ausgefallen, so konnte sie etwas später zur Arbeit fahren und Einiges aus Papas Zeit miterleben.
Johanna ist dabei, einen viereckigen Stein in das passende "Fenster" zu stecken.
na, wo ist er denn?
Schau mal, da, im Zaubertopf!
Danach wird gelaufen, mit Hilfe unseres tollen Kartons. Er steht seit drei Wochen in unserem Wohnzimmer, wir haben uns daran gewöhnt, die anderen fragen, ob wir nicht umziehen... Sollen wir ihn bemalen oder bekleben, damit er als ein Einrichtungsgegenstand aussieht?..

Hier versucht Johanna, die eben aus dem Zimmer auf die Terrasse "gelaufen" ist, sich vom Karton zu lösen.
Schon steht sie neben dem Hocker...
Gleich geht es zurück ind Haus. Johanna hat im Moment nur einen Schuh an.
Solange die auf dem warmen Stein läuft, ist das kein Thema.
Sie muss noch über die harte kalte Schiene...
Und schon weiter laufen die kleinen Füße.Heute hatte Johanna Glück gehabt. Es war still im Büro... Normalerweise klingelt öfter das Telefon, und Papa ist ein Häftling seines Homeoffices. Dann muss Johanna sich selbst "frühfördern"...

Montag, 19. Mai 2008

Noch ein Tag ist vorbei...

Johannas neue Zähne wachsen, das merkt man bei ihrem gelegenlichen Knöttern ohne offensichlichen Grund.
Ein Stück Apfel ist ein Meilenstein in ihren Essgewohnheiten. Früher hat sie sich oft verschluckt, jetzt kommt sie mit Stückchen gut klar, obwohl es mit 6 Zähnen gar nicht einfach ist...
Nach dem Frühstück ist sie immer aufnahmefähig.
Johanna, zeige bitte den Hund! Wo ist der Hund?
-Da ist der Hund! (der kleine Finger rutscht leider, das elektronische Hündchen bellt nicht, Mama muss nachhelfen...)Johanna drückt auf die Kuh. Muuh!

- Na Johanna, was sagt denn die Kuh?
- Muuuuh! (ich warte noch einige Tage ab, um zu prüfen, ob sie wirklich "Muuh" mit einer Kuh verbindet).
Die positive Wirkung unseres Krokodils hat Johanna schon verstanden. Sie kann sich selbst den Mund massieren.
Mama hatte über das Wochenende keine Stimme, so wurden alle zum Tisch mit einem Glöckchen gerufen.
Johanna hat das gemerkt, jetzt bekommt sie die Glocke in die Hand.
So muss man das Ding halten...
Und so wird es laut!
Na, das war ihr zu laut.

Nachtrag am Abend:
Am Frühstückstisch auf dem Foto hat Johanna ein neues Lätzchen um, das die große Schwester ihr gestern genäht hat. So ist das nun, dass Johanna in die Mitte rückt, und die anderen Leistungen und Erfolge eher als selbstverständlich "mitlaufen"... Ich muss darüber nachdenken.

Neue Wörter

Ich zögerte mit diesem Bericht, da ich mir sicher sein wollte, dass ich wirklich Johannas neue "Wörter" vernehme. Sie "erzählt" viel, versucht dabei, Einiges nachzuahmen. Wo ist da die Grenze zwischen dem Nachgeahmten, Ähnlichen und Realen?
Trotzdem muss ich diesen Zeitpunkt festhalten und einige Dinge notieren.
Sie ist jetzt 18 Monate und fast eine Woche.
Das Wort Nr. 11: Bah!
Die Schwester meint, Johanna sagt dies schon länger, bei mir wiederholte sie das einige Male bewusst, als sie ein Stückchen Papier oder sonst-welchen-Müll schon wieder im Mund hatte...
Nr. 12: Bummmm! Das wird auch einfach so, ohne Aufforderung gesagt, wenn etwas laut auf den Boden fällt, auch außerhalb des Hauses.
Nr. 13: Bouw. Das ist Johanna-Deutsch und heißt "Blume".

Sonntag, 18. Mai 2008

Ergebnisse des Entwicklungstests

Ich habe berichtet, dass bei Johanna vor ca. 2,5 Wochen, mit 17,5 Monaten also, ein Entwicklunstest durchgeführt wurde. Die Ergebnisse liegen vor.
Es wurden alle Aspekte der Entwicklung berücksichtigt (was für ein Unterschied zu unserer ersten Frühförderstelle, da hatte man nicht mal einen Plan!!!).
Während des Tests bekam Johanna Spielzeuge oder Gegenstände, die sie nicht kannte, und musste NUR innerhalb der vorgegebenen Zeit dies oder jenes machen, erledigen, umsetzen etc. Die Dinge wurden dann sofort weggepackt, und es wurden sofort neue Aufgaben gestellt. Gar nicht so einfach...
Was haben wir denn da...
1. In der Körpermotorik (Johanna robbte zu diesem Zeitpunkt, stand sicher und hat versucht, sich an ihrem Karton haltend, zu laufen) ist Johanna auf der Stufe eines 11 Monate alten Kindes.
2. In der soz.-emotionalen Entwicklung ist sie ca. mit 13. Mon. einzuschätzen.
3. Beim Hören und Sprechen ist sie auf dem Niveau von 14 Monaten.
4. Bei der Koordination Auge und Hand hat sie die Fertigkeiten eines 14 Monate alten Kindes erreicht.
5. Bei der Kognitiven Entwicklung zeigte sie das Niveau eines 15,5 Monate alten Kindes.
So sieht man, dass in Ganzen, auf alle Stufen verteilt, liegt die Entwicklungsverzögerung um 3+ Monate, genau genannt, besondere Stärken liegen im Bereich Leistungen (EQ:91), besondere Schwächen bestehen im Bereich Grobmotorik (EQ:64).

Was bleibt uns... Wir arbeiten weiter...

In der Frühförderstunde hat Johanna Einiges wieder mal umsetzen können. Die runden Steine finden mittlerweile ziemlich leicht ihr "Fenster", die quadratischen sind noch ein Problemchen...
Bei diesem Schiebekästchen klappt das gut!
Die Sache ist, dass Johanna die Steine gesehen hat, nicht aber ein solches Kästchen mit einem Schiebedeckel! Sie muss das ausprobieren!
Noch ein wenig schieben,
und es ist auf!!!
Als Nächstes hat der Reißverschluß unserer Pädagogin Johannas Interesse erweckt.
Damit sie nicht den anderen Mitmenschen so "an den Leib" geht, hat Mama schnell ein neues Übungsbuch aus der Schublade geholt. (Danke an dieser Stelle dem, der mir das Buch empfohlen hat!!!).
Und siehe mal da! Das, was während des Tests "Auge und Hand" nicht so funktioniert hat, klappt super! Was für ein Griff!!!
Mit diesem Reißverschluß üben wir weiter, obwohl er wikrlich nicht so weich ist wie die an den Kleidungsstücken. Oder hole ich ein paar alte Jacken aus dem Schrank...

Samstag, 17. Mai 2008

Kleinkind - Schwimmen

Jedesmal, wenn ich Freitags Johanna und Papa vom Schwimmen abhole, weiß ich nicht, was ich dort vorfinde. Am Anfang war da nur ein weinendes schreiendes Baby zu sehen, das nur so schnell wie möglich aus dem Wassser wollte...
Gestern sah mich ein solches Kind an:
Papa meinte, sie hat schon einige Liter Wasser zu sich genommen. Na, und ich denke immer wieder, ob ich ihr abgekochtes oder Leitungswasser geben soll. Ab sofort gibt es nur Wasser aus dem Wasserhann.
Sie hat sich ganz frei und ohne Angst im Wasser bewegt und hat versucht, vorwärts zu kommen.
Mal machte sie eine kurze Pause und "vertiefte" sich in dieses Wassergefühl.
Hier sind nochmal die Zähne zu sehen, allerdings nicht beim Weinen.
Johanna taucht mit offenen Augen, die Augen danach sind zu unserem Staunen nicht rot (obwohl das Wasser doch mit Chlor versetzt ist) und macht uns Hoffnung, dass sie in Zukunft zu einer guten Schwimmerin wird.