Samstag, 22. März 2008

Karten

für unsere lieben Menschen hier haben wir gestern gebastelt. Im "Ei" sitzt in diesem Jahr Johanna,
wünscht allen Frohe Ostern und erinnert alle an den 21. 03.

Freitag, 21. März 2008

Osnabrücker Car-Freitag

Jedes Jahr ist die gleiche Geschichte:
eine der Osnabrücker Straßen wird am Karfreitag zum Schauplatz von Autorennen.
Schon Tage vor dem Rennen wird auf der Straße "geübt". Danach wird kräftig gegessen. Woher weiß ich das? Wenn ich in den Osterferien Brötchen kaufe, sehe ich Berge von Fastfoodresten auf den Supermarktparkplätzen. Dann weiß man schon: die Jungs waren heute Nacht mal da...
Jedes Jahr wird versucht, das Rennen zu unterbinden.
Die Zugänge zur Pagestecher Straße - so heißt sie - werden schon Tage zuvor verriegelt, alle Autos, die renn-mäßig aussehen, werden der Straße verwiesen. Jedes Jahr versuchen die coolen Jungs, doch ihre Autos dorthin zu schmuggeln. Die aufgearbeiteten cars werden auf den Parkplätzen von Supermärkten oder Autohäusern abgestellt, um sie später, mit dem Fahrrad an allen Kontrollen vorbei, auf die Fahrbahn mit einem satten Geräusch bringen zu können.
Jedes Jahr zahlt die Stadtkasse eine Menge Geld für die heimischen und die bestellten Polizeikräfte, die alle an diesem Feiertag auf dieser Straße im Einsatz sein müssen. Notarzt und Feuerwehr sind natürlich auch dabei. Mancher freut sich aufs Rennen, wenn er gerade auf eine Organspende wartet... Na ja, da noch Keiner auf die Idee kam, illegale Rennen mit Würstchenbuden zu unterstützen, freuen sich die Fastfoodketten, die dort ihre Lokale betreiben (sie wissen schon vom erhöhten Verzehr und bestellen mehr Arbeitskräfte zu 20:00 Uhr).
Heute, am Feiertag, um ca. 13:00, wurde auf der Straße an vielen Stellen intensiv gearbeitet. Eine Straßenbaufirma verwandelte eine breite, 3-spurige Straße in eine Riesenbaustelle mit einer Spur und einem Schilderwald: 30 kmh! Baustelle! Vorsicht Kinder! Verengte Fahrbahn!
Wir haben einen Schnappschuß gemacht: innerhalb wenider Minuten wuchs dieser doppelter Zaun!

Jetzt ist ca. 22 Uhr. Die Rennen sollten begonnen sein...
Hat die Polizei es geschafft, dies zu verhindern? Sind dann alle woanders hingezogen?
Hoffentlich stirbt dort jetzt keiner.
Auf einen friedlichen car-Freitag!

Johannas erste Schuhe

Wir wollten Johanna im Urlaub ein Paar Schuhe kaufen. Die türkischen Verkäufer haben uns aber ziemlich abgeschreckt... So blieb die Kleine vorerst barfuß...
Bei meinem Wochenend-Einkauf konnte ich nicht vorbei gehen: hübsche Schühchen in "Johannas" Farbe, fast direkt zum Anziehen! Eine Parkplatzsuche in der Stadt ist mir auch erspart geblieben!
So nun hat Johanna ihr erstes Paar Schuhe!
Die Schuhe sind ein wenig größer, als Johanna sie jetzt bräuchte...
Die Welt ist aber viel größer, als diese Gartenkugel...
Und trotzdem hoffe ich, dass sie diese Schuhe ganz doll zefleddert! Erst beim laufen Lernen und danach beim Laufen.

Nach der Anprobe versuchte Johanna, sich hinzustellen. Sie hält sich mit beiden Händen an meinem Ärmel.
Und hier steht sie mit Papa an einer Hand, mit der anderen greift sie nach einem Spielzeug.
Sie kann natürlich gar nicht so lange stehen, die Beinchen fangen an zu zittern... Aber das ist unser Anfang...

21. März

Für die, die es noch nicht wissen: 21.03 wird zum dritten Mal als Down-Syndrom-Welttag gefeiert. Dieses Bild passt nicht zum o.g. Datum.
Doch!
An diesem Tag, am Ossensamstag, als ich es gemacht habe, habe ich den ersten - überhaupt - Hoffnungsschimmer gehabt, dass wir die Situation irgendwie meistern können...
In diesem Optiker-Geschäft in Osnabrück arbeitet eine junge Frau,
die zusammen mit ihren Geschwistern eine Grundschule im Landkreis Osnabrück besucht hatte,
die danach eine Hauptschule vor Ort besucht hatte,
die danach eine berufsvorbereitende Maßnahme abgeschlossen hatte,
die danach hier im Geschäft "für alles" zuständig ist - Spiegel polieren, Regale pflegen, Kaffee und Tee für Kunden kochen, Büro in Ordnung halten, Botengänge tätigen, Post wegbringen und alles was sonst so nötig ist... Zum Beispiel nach Bedarf irgendetwas am PC erledigen - so einen netten Hinweis (das Geschäft ist an der zentralen Einkaufsstraße, an dieser Straße entlang ziehen norddeutsche Karnevalisten, die oft ihre Stimmung mit Prozenten anheizen... Die Läden machen an diesem Tag einfach dicht, manche buchstäblich - mit Pappe...)
Was ist denn besonders an diesem Schild und an der jungen Frau?

Sie hat ein Chromosom mehr.

Und die ganze Geschichte mit der Schule und jetzt mit dem Laden hat sie nur der Energie ihrer Eltern zu verdanken... Sonst würde sie schon in der 5. Klasse in der GB-Schule an der Rückertstraße in Osnabrück landen, von dort hätte sie nur den Weg in die Werkstätte gehabt...

Ich weiß es nicht, ob wir es schaffen, Johanna soweit zu bringen und dann noch uns um ihren Arbeitsplatz kümmern...
Einmal haben wir zu Hause gelacht: wir haben uns in Zukunft unseren Frauenarzt vorgestellt, der jetzt in einem Pflegeheim lebt. Und wer betreut ihn zufällig? Großgewordene Johanna Stührenberg!

Donnerstag, 20. März 2008

Krank werden, Einatmen lernen, Ausspucken -

alles gehört zum Wachstum, nur die Maßen davon sind unklar.
Eine kleine Gesundheitszustandbilanz wäre zum 16. Monat angebracht...
Johannas größte Missbildung, ihr größtes Problem, das ihren sicheren Tod wenige Tage nach der Geburt eigentlich bedeuten würde, der Verschluß im oberen Drittel des Zwölffingerdarms, ist am 7. Lebenstag behoben worden. Dieser Verschluß ist in der Schwangerschaft nicht erkannt worden, so hatten wir alles nach der Geburt ziemlich gleichzeitig "abgekriegt"...
Jetzt hat sie einen sozusagen Dreizehnfingerdarm und wir merken nichts davon.
Alle KiÄrzte, die Johanna an ihrem Lebensanfang betreut haben, haben permanent nach weiteren Problemen gesucht. Ich saß am PC und war überrolt von all den gesundheitlichen Schäden, die auf uns noch zukommen... Langsam wurden fast alle Ob? Hat sie? Kann sie? geklärt. Ja, sie kann gut sehen. Ja, sie kann gut hören. Nein, die Nasengänge sind nicht verengt. Ohrengänge auch... Kein Herzfehler... Glück gehabt...
Was uns permanent erschreckte, war ihr lautes Einatmen, so als ob sie keine Luft bekommen kann. Noch im Urlaub in Spanien im Sommer - Johanna war 9 Monate - hat sie die Menschen im Flugzeug unruhig in ihre Richtung Köpfe drehen lassen, so ungewöhnlich dieser Geräusch war... Keiner konnte uns das erklären. Nach und nach, zu ihrem 1. Geburtstag, merkten wir, dass wir dieses Einatmen immer seltener hören. Jetzt sitze ich und kann mich kaum erinnern, wann ich dies letztes Mal gehört habe... Erst in Velbert vor 1,5 Monaten, als Johanna während der Untersuchung plötzlich laut einatmete, erklärte uns der Arzt, dass sie offensichtlich mit einem weichen Kehlkopfknörpel geboren wurde und das der Kehlkopf ihr deshalb Probleme beim Einatmen machte - er würde einfach zusammenfallen... So langsam hoffen wir, dass das Gewebe sich gefestigt hat und dieses Problem auch "verwachsen" ist...
Dem Faktum, dass Johannas Ohren- und Nasengänge keine Missbildungen aufweisen, verdanken wir ihre gewisse Robustheit, was Erkältungen angeht. Natürlich haben wir auch Einiges dazu beigetragen, um sie abhärten zu lassen - kaltes Wasser beim Waschen im Windelbereich seit ihrer Geburt, das Essen direkt aus dem Kühlschrank, barfuß "Laufen" bis in den Herbst hinein... Aber es ist klar, dass die richtige Ventilation die wichtigste Rolle spielte.
Zu den Erkrangungen: bis jetzt ist sie zwei Mal krank gewesen, je ca. 4-5 Tage. Wir, erfahrene Eltern, haben ihre beide Erkrankungen absolut falsch zugeordnet und falsch behandelt... Die erste Erkrankung (Schnupfen, Fieber, tränende Augen, leichter Husten, Spucken) behandelten wir als eine Erkältung. Johanna litt aber am heftigen Zahnen... Ein wenig Schmerzmittel könnte dies lindern... Tja, da musste sie selber durch...
Ihre zweite Erkrankung - gleiche Erscheinungen, aber etwas intensiveres Spucken - behandelten wir als Zahnen... mit ein wenig Schmerzmittel... Sie hatte aber eine Virusinfektion... Darauf sind wir gekommen, als sie nach drei Tagen Durchfälle bekam... Na toll, schon wieder musste sie alleine durch...
Nun das Spucken... Dieses Problem begleitet uns schon ziemlich lange. Es ist nicht schlimm und nicht intensiv, aber nie vorsehbar...
Morgens steht sie auf um ca. 6:30. Sie hat fast 12 Stunden geschlafen. Sie muss etwas trinken. Sie bekommt eine Flasche Milch, die sie schnell austrinkt, und möchte sofort spielen, robben, sich bewegen. Danach weiß ich nie, wie oft ich sie umziehen muss... Nicht selten frage ich mich, wieviel von dieser Milch sie überhaupt behalten hat...
Wasser zu geben macht keinen Sinn, da sie Wasser als Getränk leider nicht ernst nimmt. Langsam zu geben versuche ich, aber da ist sie kaum zu halten...
Wenig zu geben habe ich auch schon versucht, sie wird unruhig und will mehr...
Nichts zu geben - kann ich auch nicht, da sie faktisch über Nacht viel Flüssigkeit "verliert", und das weiß ich sehr genau, da ich sie zur Toilette begleite...
Und so bleibt uns waschen, waschen, waschen - mal weniger, mal die ganze Bettwäsche... Gut, dass Johanna viel Kleidung besitzt...
Wenn das Spucken nach einigen Monaten nicht aufhört, müssen wir Johanna wohl etwas intensiver untersuchen lassen...
Mit ca. 6 Monaten haben wir ihr Blut untersuchen lassen - wegen der Schilddrüsenfunktion und der Glutenverträglichkeit. Beides war im "grünen Bereich". Mal sehen, was die nächsten Untersuchungen ergeben.
Johanna bekam alle üblichen Impfungen und hat sie gut überstanden.
Sie nähert sich dem Alter von 2 Jahren. Natürlich lauern bei ihr viel mehr Gefahren, weitere Probleme zu bekommen, die Statistiken sind da gnadenlos...
Aber was soll´s.
Die kleine Tante sitzt im Wohnzimmer, bestaunt ihre neuen Schuhe und strahlt uns an!

Privat-Haftpflichtversicherung

Wir sind in einer gewissen Form DS-vorbelastet gewesen.
Wir haben viele Jahre im Bekanntenkreis das Wachstum eines Jungen mitbekommen, der in seinem Leben viele Probleme seinen Eltern bereitete... abgerissene und zetretene Brillen bei den Klassenkameraden, umgeschmissene Gegenstände in verschiedenen Situationen... immer wieder mussten die Eltern für irgendwas aufkommen...
Wir haben uns gefragt, wie es wohl bei uns mit unseren bestehenden Versicherungen aussieht. Ich habe vor Jahren eine Privat-Haftpflichtversicherung bei Huk-Coburg abgeschlossen, die damals attraktiv war, weil auch die Dienst-Schlüssel mitversichert waren...
Nun haben wir eine Anfrage gestellt, wer von den Kindern noch mitversichert wäre und ob Johanna mit ihrem "Problem" auch dabei sein dürfte...
Heute haben wir einen Brief in der Post: - ich zitiere - "...in Ihrer Privat-Haftpflichversicherung besteht also ohne besondere Vereinbarung Versicherungsschutz für Ihre 1-jährige am Down-Syndrom leidende Tochter".
Das mit dem Leiden habe ich schon irgendwo mal gehört,
das mit dem Versicherungsschutz "ohne besondere Vereinbarung" hat uns sehr gefreut.
Hoffentlich wird sie uns nicht zu oft in die Notwendigkeit bringen, diese Versicherung ansprechen zu müssen...

Unser Rotkehlchen

zeigte sich pünktlich zum Frühlingsanfang im Garten. Aus einem Naturkinderbuch habe ich meiner großen Tochter Maria irgendwann vorgelesen, dass nur ein Rotkehlchen in einem Garten "wohnen" kann - sie mögen keinen Streß und keine Konkurenz. Wie auch immer, wir sehen ab und zu mal einen Vogel und sagen uns dann, dass er "unser" ist...
Der schöne Mirabellenbaum wird hoffentlich die kalte Front überleben, die man hier zu Ostern versprochen hat.
Dieses Foto und zwei weitere sind ein Gruß an das Land 2000 km Richtung Osten von meinem Vorgarten!
Mit der etwas älteren ausgeliehenen Kamera konnte ich plötzlich Bilder machen, die für unsere moderne Kamera gar nicht möglich waren. Wir müssen doch unsere Wahl überdenken...
Schade, dass man den Geruch nicht fotografieren kann...
Haben wir den Winter überstanden?
An alle - einen schönen Frühlingsanfang!

Johannas viertes Wort

Nach den von uns vernommenen Wörtern "Papa", "Mama" und "Upa!" (Super!) kam heute ein viertes bewusst eingesetztes Wort dazu.
Daa - te! - sprach sie immer wieder, als sie im Geben-Nehmen-Spiel am Frühstückstisch etwas in die Hand bekam. Die Intonation hat sie von Papas "Daanke!" mitübernommen, also müssen wir wohl ihr gerecht sein, und diesen neuen großen Erfolg "verbuchen"!
(das ist schön, live mitzubekommen, was ich in den Phonologie-Vorlesungen nur theoretisch gehört habe: "k" wird im menschlichen Mund in den früheren Sprachentwicklungsphasen durch "t" ersetzt...)
Johanna - muss man betonen - hat eine Zungenstruktur, die ihr das Sprechen nicht leicht und nicht selbstverständlich machen wird... Sie hat zwei Bänder statt eins... da hat das DS "mitgewirkt", da kann man nix machen, nur abwarten und weiter üben...

Mittwoch, 19. März 2008

Erstes Zeichen

Die Zeichensprache haben wir mit Johanna noch nicht ernsthaft geübt.
Ich, die Mama, bin etwas emotionaler und benutze viele Gesten, wenn ich spreche - es ist schon automatisch, ich bin nun mal eine Fremdsprachenlehrerin, man muss sich manchmal helfen können, wenn nichts anderes geht... Johannas Papa ist eher rational und zurückhaltend, es gibt klare Gesten, die aber nicht als Zeichensprache zu gebrauchen sind.
Ich habe Zeichen für "Trinken", "Essen", "Schlafen", "Licht" seit längerer Zeit im Gebrauch, aber Johanna versteht sie nur im Zusammenhang mit Worten und setzt noch keine ein.
Im Beitrag zu ihrem 1. Geburtstag habe ich ein Foto platziert, auf den Johanna zeigt, wir groß sie ist: die Arme werden nach oben gestreckt.
Gestern zeigte ich ihr ein Bilderbuch mit Haustieren. Katzen, Hühner und Kaninchen waren klein und fein abgebildet, auf der letzten Seite, auf zwei letzten Seiten genauer, gab es eine Kuh zu sehen. Ich habe das Buch schon seit Marias Kindesalter nicht in den Händen gehabt, ich habe die Bilder vergessen. Als ich diese Kuh saß, konnte ich nur sagen - ah, Johanna, die Kuh ist aber groß!Als "Antwort" von Johanna kam ein breites Lächeln und zwei nach oben gestreckte Arme! Ja, GROß ist die Kuh!!!
Vielleicht schaffe ich es, sie in den nächsten Tagen dabei zu filmen?

Nein,

das habe ich nicht gestrickt. Sollte sich eine erfahrene 2-Farben-Strickerin hier verirren, kann sie mit mir zusammen diese Arbeit bewundern. Diese Socken habe ich aus der Türkei mitgebracht, sie sind für meine lieben Menschen bestimmt. Sie stammen offensichtlich von einer Strickerin, der Wechsel der Fäden ist so regelmäßig und elastisch, dass man die "hängenden" Fäden auf der linken Seite kaum merkt. Solche Socken gehören zu türkischen Trachten, sie werden im Winter getragen.
Irgendwann werde ich wieder mal Zeit haben, und dann stricke ich für Johanna eine bunte Mütze, die Idee habe ich schon, es bleibt nur eine Kleinigkeit - machen...

Löffel selber halten

und versuchen, ohne Hilfe des Erwachsenen zu essen - darauf ist Johanna selbst gekommen. Sie griff vorgestern nach einem auf dem Tisch liegenden Löffel. Der Rest hat sich ergeben.
Sie ist 16 Monate und 5 Tage.
Heute Morgen habe ich ihr etwas Passendes angezogen und war gespannt, ob ich auch heute diesem Wunsch erleben werde... Die ausgeliehene Kamera ist etwas langsam, aber ich habe doch einige Schüsse machen können...
Der Brei in der Mitte ist ein wenig heiss, sie greift leider nicht an den Rand, aber was soll´s... ich muss ganz doll pusten solange der Löffel "untewegs" ist...
nicht ganz nach dem Knigge, aber der Löffel geht zum Mund, ich muss nur in der letzten Sekunde Johannas Hand in die Position "waagenrecht" nachhelfen...
und schon wird die nächste Portion Brei zum Mund befördert...
Johanna hat eine Babyschürze an, sie ist unsere einzige, ich muss sehen, dass wir uns einige solche Dinge zulegen - am Ende ist alles doch ziemlich bekleckert.

Dienstag, 18. März 2008

Vorschläge?

Ich brauche Hilfe. Oder genauer gesagt einen Ratschlag oder eine Idee...
Ich habe ganze 5 €.
Dieser Schein fliegt seit zwei Monaten in unserem Wohnzimmer, und keiner mag ihn anfassen.
Kurz zu seinem Erscheinen in unserem Haus: ich erzählte mal von einer Cousine, die seit mehr als einem Jahr von sich nicht hören ließ, danach rief an, da sie etwas von meinem Mann brauchte... Sie kam dann nach zwei Wochen vorbei, um das Gewünschte abzuholen. Die "Mitbringsel" für Erwachsene waren - wir immer - mit "Niveau" - Parker-Kugelschreiber, große Schwester Maria bekam ein "Marken"-Kuscheltier... Das neue Familienmitglied Johanna wurde nicht bedacht... Am Ende ihres Besuchs hat sie Maria zur Seite genommen, hat ihr einen 5-€-Schein eingesteckt und hat gesagt, wir sollen für die Kleine "was besorgen"... Als ich dies später mitbekommen habe, war ich sprachlos...
Nun sind das schon 8 oder 9 Wochen vergangen, der Schein liegt immer noch da, wo die große Schwester ihn hingelegt hat.
Meine lieben Langzeitleser!
Liebe zufällige "Besucher"!
Was soll ich mit diesem Schein tun? Was kann ich damit anfangen, um diesen komischen Beigeschmack der eigenen Erniedrigung, der Null-Wertschätzung meiner kleinen behinderten Tochter loszuwerden? Was kann man am Besten machen?
Wer hat eine Idee?
Seid bitte nicht ärgerlich, wenn ich nach einiger Zeit diesen Beitrag lösche.
Das werde ich vielleicht meinem Mann zuliebe machen, da dies nun mal seine Groß-Verwandschaft ist, und diese zum größten Teil aus der Nazi-Generation stammt... Ich kann mir sonst nicht erklären, warum aus vielleicht 100 Frauen, die den gleichen Nachnamen wie ich tragen und im Umkreis von einer Autostunde wohnen, nur EINE sich zu uns getraut hat...

Montag, 17. März 2008

16 Monate

Am 13. März ist Johanna 1 Jahr 4 Monate alt geworden, 16 Monate also...
Heute haben wir sie gemessen und gewogen, mit 4 Tagen "Verspätung"...

Das Gewicht: 10,840 kg
Die Körpergröße: 78,5-79 cm
Der Kopfumfang: 45 cm plus einige mm - ich kann nicht so genau messen...
Auch diesmal blieb sie in den Wachstumskurven für Regelkinder...

Auch in diesem Monat hat sich Vieles entwickelt und verändert.
- Sie kann sich sicher hochziehen und stehen bleiben, einige Regale und Ablageflächen sind für sie gut erreichbar geworden...
- Sie kann bei uns mit wenigen Einschränkungen mitessen.
- Sie trinkt viel, bevorzugt allergings Milch als Getränk.
- Sie kann sich hinsetzen aus verschiedenen Positionen.
- Sie kann gut klettern - Stufen sind kein Problem.
- Sie hat einige Meilensteine erreicht - im Bauen, im Versteck-Spiel, im Schwimmen, im Ball-Spiel etc.
- Sie nimmt gern Kontakt mit anderen Menschen auf - mit Winken, Lächeln, Klatschen, Hand anfassen und schütteln...
- Sie reagiert auf die Aufforderungen: Johanna, gib´ fünf! Schlag´ auf! Sag´Hallo! Verabschiede dich! Mache winke-winke! Liegen bleiben! Bleib´sitzen! Gib´mir bitte...
- Sie fängt an, sich aktiv an den Fingerspielen zu beteiligen.
- Sie zeigt in Richtung der Dinge, die sie bekommen, machen, essen etc. möchte.
- Sie fährt gern den Bobbycar und das neue kleine Dreirad, allerdings noch ohne zu lenken

Was wir noch zu machen haben:
- Krabbeln lernen - nach wie vor problematisch...
- aus Bauklötzen bauen
- im Wasser sich weiter bewegen lernen
- Farben lernen
- weitere Zähne bekommen
- mit dem Dreirad weiter fahren lernen, auch das Lenken
- Puzzle-Spiele üben
- weitere Körperteile lernen und bei den Tieren und Menschen zeigen
- weiter "lesen" und Bilder erkennen lernen
- weitere feinmotorische Fertigkeiten mit einfachen alltäglichen Gegenständen erwerben
- begreifen, dass man am Sofa entlang laufen kann...
- anfangen, selbständig zu essen
...das reicht erstmal...

Sonntag, 16. März 2008

Schwimmen

Ich habe ein kleines Filmchen entdeckt, das ich vor dem Geist-Aufgeben unseres Fotoapparates noch gemacht habe. Das Hotel ist auch in den Wintermonaten geöffnet, deshalb hat es ein warmes Hallenbad. Erstaunlicherweise nutzten es nicht viele Gäste, wir waren dort oft nur zuviert, was für uns ein Riesenspaß war!
Hier sind die ersten Minuten zu sehen, nachdem Johanna in den Ring "gepackt" wurde. Sie versucht gerade herauszufinden, was man mit den Beinen machen kann - und das klappt schon ziemlich gut! Mit dieser Methode kam sie sogar in den folgenden Tagen schnell voran. Vor Allem hat sie die entdeckte Freiheit im Wasser genossen - aber wir natürlich auch, da man sie nicht permanent halten musste - so konnten wir alle vier im Pool schwimmen, jeder nach seinem Wunsch!

Was man nicht sehen kann, ist Johannas Windel.
Die Eltern werden grundsätzlich gebeten, die Babys mit Badeanzügen, aber auch mit Windeln versehen, ins Wasser mitzunehmen... Was soll man tun? Wir wissen ja schon, dass Johanna uns auch beim Babyschwimmen hier in Osnabrück von ihrer Disziplin bezüglich Toilettengänge überzeugt hatte. Ich würde sie ruhigen Gewissens auch so ins Wasser mitnehmen... Dort was es aber anders... Johanna ist schon nach einem Tag vom ganzen Wellnesspersonal herzlichts begrüsst worden, die Athmosphäre war sehr nett, aber wir wollten keine "extra Wurst" für uns beanspruchen, so bekam Johanna immer eine Windel um. Für uns, mit unserem vierten Kind, war das das erste Mal, dass wir eine Windel "nach dem Schwimmen" hatten! Wir wussten echt nicht, wieviel Wasser eingesaugt werden konnte! Für Johanna war es irgendwann schwer, damit zu schwimmen, die Windel ließ ihr wenig Freiheit... Um 1,5-2 Liter bestimmt musste sie "mitschleppen"! Und wie entsorgt man so ein Ding?.. Aus Interesse ließen wir eine "Wasserwindel" drei Tage auf dem Balkon liegen. Wird sie trocknen? Nein, keineswegs. Ich muss dann ein wenig googeln, um diese Technologie zu begreifen.

Keine Fotos

sind vorhanden...
Unsere Kamera ist unterwegs - zur Reparatur...

Und Johanna überrascht uns mit neuen Meilensteinen!
Vor dem Frühstück fand sie eine Tüte mit Brötchen, die man auf dem Stuhl abgelegt hat.
Sie öffnete die Tüte und legte ein Spielzeug hineien. Als ich sie dabei sah, machte sie ein fröhliches Gesicht und schmatzte mit den Lippen - sie hat ja etwas Leckeres "entdeckt"!

Am Frühstückstisch nahm sie sich einen kleinen Löffel in die Hand, mit dem Löffel "erwischte" sie etwas Brei - und steckte sich den Löffel in den Mund! Sie hat dabei kaum etwas verschmiert! Weitere Versuche waren auch mehr oder weniger erfolgreich, da bräuchten wir natürlich kein einfaches Lätzchen, sondern etwas größeres - dann kann sie wohl weiter "üben"! Aber den ersten Schritt, mit ihren 16 Monaten und 3 Tagen, hat sie heute ganz alleine gemacht!

Und jetzt steht die kleine Tante im Wohnzimmer und versucht, ihr vor einigen Monaten gekauftes Lauflerngerät nach seinem Zweck zu nutzen. Ich bin gespannt, wann der erste Schritt kommt! Es ist wirklich Schade, dass ich dies nicht festhalten kann!

Samstag, 15. März 2008

Frühförderung im Urlaubsalltag...

Wir haben uns ja vorgenommen, mit Johanna mehr im Wasser zu unternehmen, um ihr die Angst zu nehmen... Im warmen Pool, in dem wir übrigens oft alleine waren, hatte sie ganz viel Spaß.
Einen tollen Schwimmring hat sie noch zu Weihnachten bekommen, aber noch nicht ausprobiert. Er ist wirklich toll, sie ist "angeschnallt" darin, so dass sie sich selbts bewegen kann und nicht herausfallen kann.
Im Fittnessraum gab es sogar ein Laufband, das leider etwas zu schnell war... Also nur ein Versuch...
Mit wenigen Spielsachen, die wir mitgebracht haben, konnte man viel anfangen...
Im Stehen wird gespielt...
Hier ist ein Becher...

und der kleine Ball passt gut in den Becher...
wie bekommt man ihn nur heraus?
So lernte Johanna langsam, den Becher "auszuschütteln" - danach übte sie mit Sand, mit kleinen Steinen und Muscheln... Fotos... gibt es leider keine...
Am Frühstückstisch, um uns etwas "ruhige" Zeit zu verschaffen, haben wir Johanna mit den Pinzettengriffübungen beschäftigt. Was sie natürlich gar nicht mitbekommen hatte, da sie kleine Cornflakesstückchen gern mag...
und so wird die Feinmotorik trainiert...
fest im Griff..
und schon im Mund...
Dies konnten wir ziemlich lange "üben"...
Johanna hat viele Menschen "kennen gelernt", oder, genauer gesagt, viele Menschen haben Johanna angesprochen, angelächelt, begrüsst... So kamen wir zu vielen netten unerwarteten Gesprächen und Begegnungen - ob im Restaurant, im Bus oder einfach so im Hotel... Aber dafür brauche ich etwas mehr Zeit, kommt etwas später...

Türkische Küche

mit ihrer Vielfalt hat uns sehr beeindruckt. Natürlich hatten wir schon eine Vorstellung, was auf uns zukommt - in Deutschland hat man viele Gelegenheiten, Einiges aus dem türkischen Alltag und Kultur mitzubekommen. Dies war aber unser erster Türkei-Urlaub und der Aufenthalt in diesem Land war für uns neu...
Also die Küche... in türkischen Geschäften hier in Deutschland kaufe ich gern ein... Man weiß also, was für Gemüsesorten und sonstige Produkte beliebt sind... Vieles aus dem Türkischen hat meine zweite Muttersprache übernommen, hier gibt es auch sprachlich viel zu entdecken... Die grösste Überraschung war, dass ich einige Gerichte meiner Kindheit auf dem Buffet im Restaurant fand und dass sie auch ähnnlich schmeckten... Der Koch hat sich sehr bemüht, nationale Küche sehr breit vorzustellen. (Wir erinnerten uns an den Urlaub in Dubai - das Hotel hat ein pakistanisches Küchen-Team und sogar einen pakistanischen Chef-Koch engagiert, alles war schön, aber sah oft doch "indisch" aus, arabische Gerichte hat man eher nach einem Kochbuch zubereitet...)
Da ich nicht viel fotografieren konnte, habe ich nur wenige Fotos aus den ersten drei Tagen...
Die kleinen Köstlichkeiten, die zum Dessert angeboten wurden, sind immer eine Freude für die Augen gewesen... (das Rote sind im Traubensirup und Rosenwasser gekochte Quitten, das runde Weiße - Kokosgeleetaler, das Ovale sind Plätzchen aus Bulgur mit Traubensirup und Honig...)
Das Küchenteam musste wohl viele fleißige Hände haben, um die benötigte Menge an frisch gebratenen Apfelringen zum Frühstück zuzubereiten... dazu gab es frische Fruchtssoßen, gemahlene Nüsse und Wabenhonig...
das Gebäck war jeden Morgen so frisch und aromatisch, dass man doch mal ein Stück mehr davon nahm...
Auch die Brote, alles aus eigener Bäckerei, haben so ein manches deutsches Herz erobert...(auf dem Regal sieht man zwei kleine Häschen aus Brot. Vielleicht backen wir zu Ostern nach?)
Die Hackfleischspieße kannte ich aus den Urlauben am Schwarzen Meer - viele Völker haben die Gewürze und die Zubereitung übernommen.
Alle diese Spezialitäten hinterlassen natürlich unterschiedliche Spuren, auch auf den Hüften ...
Na ja, dann muss man demnächst etwas intensiver Sport machen, nicht nur mit Johanna, um diese loszuwerden...
Was die Kleine angeht, hat sie das Essen dort sehr genossen, sie hat nur wenige angebotene Dinge grundsätzlich abgelehnt (etwas intensiver gewürzten Reis, Schafskäse, Schmelzkäse, sauren Frischkäse), allerdings wollte sie nichts anderes ausser Milch trinken... Ihr Gewicht müssen wir noch prüfen. Sie hat sich ziemlich viel bewegt, wir sind also auf die Ergebnisse gespannt...

Kommentare

müssen nicht unbedingt sein.
Aber da ich sehe, dass ich etwa verdächtige Kommentare bekomme, mit komischen links, bitte ich meine Langzeitleser, diese nicht zu öffnen. Ich muss demnächst wohl einen Schutz/Filter für die Kommentare einbauen... Schade, aber diese Welt ist nun mal so...

Kleine Entdeckungen

Johannas erste Muschel... Irgendwann werden wir zusammen Muscheln sammeln, diesmal bekam sie eine von Maria - diese Muschel kommt in ihre Babykiste.
Wie schmecken die Muscheln eigentlich?
Den Sand erlebte Johanna auch sehr intensiv. Das Streuen und aus der Hand fließen lassen hat sie fasziniert.
Sie hätte sich lange damit beschäftigen können...
Papa hat Johanna eingebuddelt... Na wo sind deine Beine?
Danach robbte sie los...
Man braucht nicht zu erklären, dass wir danach ein schlechtes Gewissen der Zimmerpflegerin gegenüber haben mussten, da Johanna auch einen Tag später überall Sand verteilt hatte...

Übrigens, die Babykiste...
Vorgestern ist Johanna 1 Jahr und 4 Monate alt geworden, 16 Monate... In zwei Monaten ist also ihre "offizielle" Babyzeit zu Ende... Danach ist sie ein Kleinkind...
Wir müssen Johanna heute messen-wiegen, ich notiere dann ihren aktuellen Entwicklungsstand.

Kleine Füße

entdecken auch die Welt.
Nach dem Garten ging es zum Strand. In unserem Haus mit immer kalten Böden hat Johanna die ganze Zeit Socken und Schuhe an. Hier, Mitte Mätz, war es so warm, dass man ruhig barfuß "laufen" konnte.
Die große Schwester hat Johanna "ins Wasser" mitgenommen. Das Mittelmeer ist noch zu kalt, wir haben keine badelustigen beobachtet, aber für die Füße war das alles doch spannend!
Den Sand an den Füßen hat Johanna auch nicht so bewusst bis jetzt wahrgenommen.
Danach war Johanna so abgehärtet, dass sie mal ohne Schuhe ihre Stehversuche gemacht hat.
Hier steht sie an einer Bank, kommt aber nicht darauf, dass man an der Bank entlang kleine Schritte machen kann... Warten wir ab...

Johannas (und unser) erster all-inklusive-Urlaub

Nun sind wir wieder da.
Diese Last-Minute-Buchungen, wie wir es seit Jahren gewohnt sind, verlangen von uns manchmal viel Einsatz und Flexibilität, was Zeit, Reiseplanung, Flughäfenbedingungen etc. angeht, bringen auch einige tolle Überraschungen mit. Diesmal wurde uns - wie immer eben schnell - ein Urlaub mit allem drum und dran angeboten.
Das war so schön, dass wir noch lange davon schwärmen werden.
Für Johanna, die dank ihrer aussergewöhnlichen Kooperationsbereitschaft viele Reisestrapazen nicht für solche hält, war das Ganze sehr spannend.
Hier sind wir im Flughafen Amsterdam um ca 3:00 morgens. Es hat Johanna nichts ausgemacht, sie hat im Auto den ganzen Weg dorthin "geredet" und "gesungen", was uns die Hoffnung brachte, im Flugzeug ausschlafen zu können. So war das dann auch...
Ihr "neues" Babybett im Hotel fand sie auch toll,
nur jetzt zu Hause müssen wir wirklich den Boden tiefer legen - jetzt weiss sie, dass man im Bett auch stehen kann!
Das Buffet hat unsere Erwartungen übertroffen. Ich war mir "essenstechnisch" mit Johanna nicht sicher, und so brachte ich eigentlich die Gläschen für die ganze Woche mit. Sie reisten dann zum grössten Teil wieder mit nach Hause.
Für alle Generationen war etwas dabei. Johanna hat Vieles vom Buffet mitessen können, nur morgens bekam sie eine Portion ihres "Baby-Breis", bevor sie Joghurt, Rühreier, Gemüse und Obst probieren konnte. Am Mittag und am Abend überraschte die Küche alle Gäste mit zwei verschiedenen Suppen - davon hat Johanna fast alle probiert. Sie aß auch viele Sorten von Gemüse, Reis, Kartoffeln, Fisch, Geflügel, Nudeln... - jeden Tag immer auf etwas andere Art zubereitet... Toll! Schafskäsesorten und Lammfleisch mochte sie nicht so gern, hat aber davon auch probiert.
An unserem ersten Tag gingen wir in den Garten. Diese feste und noch zu lange Jeans habe ich dafür mitgenommen, dass sie auf der Erde und auf dem Gras robben kann.
Irgendwie wollte Johanna aber doch nicht von der weichen Decke weg...
Die Pflanzen waren zwar interessant - hier ist ihre erste bewusste "Begegnung" mir der Pflanzenwelt - aber nicht soooo attraktiv... Zum Robben oder Krabbeln im Garten ist sie nicht gekommen... Die grünen Flecken auf den Knien sind leider nicht zu verbuchen...
Was die kleinen Füsse sonst noch erlebt haben, werde ich gleich berichten. Unsere weiteren Tage waren sehr spannend und abwechslungsreich - mit Hamam, Schwimmen, mit neuen Menschen, mit interessanten Begegnungen...
Leider ist unser kleiner treuer Fotoapparat nicht OK, er meldete einen "Objektivfehler"... Und das mitten im Urlaub... Einiges bleibt also nur in unseren Erinnerungen...

Freitag, 7. März 2008

Side, wir kommen!

Die ersten Narzissen im Garten blühen schon.
Ich hoffe, dass wir sie in einer Woche noch erleben.
Wir sind weg.
PS. Früher habe ich das ganze Haus vor dem Urlaub putzen wollen. Gewaschen und gewischt habe ich natürlich auch heute... Jetzt aber, da nur die kleinen mitfahren, ist es sehr schön: ich hoffe, dass die, die bleiben, die Dinge erledigen und sich um sich und alles im und um Haus kümmern.

Baby-Schwimmen

hat heute auch ohne viele Tränen geklappt!
Johanna war länger im Wasser und robbte sogar auf der Matte.
Da wir einige Male nicht da waren, hat sie vielleich vergessen, dass sie das Wasser gar nicht mochte...

Johanna ging spazieren -

antwortete der Papa, als ich Johanna nicht auf ihrer Stelle gefunden habe. Sie wanderte durch das Haus und landete in der Küche, wo sie auf dem Stuhl eine Zeitung fand...

Frühforderung - es ist schon wieder Freitag...

Heute habe ich nicht viele Bilder gemacht. Die nächsten vier Bilder zeigen kleine Entwicklungsschritte von Johanna.
Noch vor einigen Monaten haben wir sie auf ein Stillkissen gelegt, damit sie bei der FrühFö eine andere Korperposition haben kann. Heute steht sie, leicht an den Hüften gehalten,
und spielt gern im Stehen.
Dieses Bild zeigt einen besonderen Moment: Johanna hat gerade den roten baustein auf den blauen gelegt, ohne Hilfe!
Bei den Fingerspielen war sie immer wohl interessiert, hat aber nur mit meiner Hilfe mitgemacht. Hier versucht sie, auch selber die Finger zu bewegen.
Wenn die kleinen Zappelmänner weg sind, freut sie sich.
Irgendwann wird sie das auch nachmachen können.
Kommt in die "to do"-Liste für den Urlaub.