Freitag, 15. August 2008

In Hollywood

heute ist unser letzer voller tag hier. Morgen um 17:00 fliegen wir zurück. wir sind ganz schön müde und - ich spreche von mir - von allen eindrücken überflutet.
Gestern hat das geburtstagskind johanna ihr erstes ozean-bad genossen, genauer gesagt, über sich ergehen lassen... das wasser im pazifik ist kalt, unsere erfahrung mit der ostküste hat uns anderes erwarten lassen... den weg von san franzisco nach LA haben wir nicht an einem tag zurücklegen können - die schöne küstenstraße bescherte die schönsten landschaften und die strengsten geschwindigkeitsbegrenzungen: so um 25 meilen/Stunde... da kommt man nicht voran... wir blieben 2 nächte in schönen urlaubsorten: Capitola und St.Barbara.

gestern abend haben wir versucht hollywood - eben schnell - wir wir das immer mal an dem ankunftsabend machen - besuchen. wir haben uns total verschätzt: LA ist so riesengroß, dass wir, mit unserem hotel in der stadtmitte, eine strecke ca. münster-osnabrück bis zum ortsteil hollywood zurücklegen mussten. die kinder waren k.o., wir auch...
heute entdeckten wir hollywood mit metro. eine erfahrung für sich, ein bericht kommt...

natürlich nicht alle sterne haben wir bestaunt und in nicht alle fußabdrücke unsere füße gesteckt. aber an diesen fußabdrücken konnten wir nicht vorbei gehen...
Johanna ist gewachsen in diesem Monat, aber ihre daten kan ich nur zu hause genau feststellen. leider hat sie während unserer reise nicht viele möglichkeiten gehabt, sich körperlich intensiv zu betätigen: wohl in den canyons und in der natur, aber nicht in den wüsten und großstädten. die straßen von salt lake city waren die saubersten, da konnte sie überall krabbeln... hier in LA riskiere ich das nicht, sie "laufen" zu lassen...
wir alle haben abgenommen, wieviel johanna wiegt, bin ich gespannt. eigentlich haben wir uns ziemlich ungesund ernährt und hier sieht man an jeder ecke, wie weit man mit seiner gewichtzunahme gehen kann. nur einmal hatten wir glück, echte californische küche kennen zu lernen. ein erlebnis für sich und ein bericht folgt. johanna konnte mit dem essen gar nicht aufhören, wir auch. johanna ißt gern orangen und bananen und joghurte, brot (dieses hiesige flufie- brot) spuckt sie aus... an die klimaanlagen haben wir uns alle langsam gewöhnt, diese kalten duschen hällt die kleine noch aus...
bis dann!

Donnerstag, 14. August 2008

Ein Tag in Hollywood

Nach dem Abend, an dem wir ganz erfolglos einen Parkplatz am Hollywood Boulevard gesucht haben, haben wir uns kurzerhand entschieden, mit Metro dorthin zu fahren. Es kam mir leider nicht komisch vor, dass die Hotelangestellte KEINE Angaben zu den Fahrten, Linien etc. machen können... Schade, ich hätte früher schalten müssen... spätestens bei ihrer Bemerkung, dass sie persönlich NIE damit fährt...
Als wir die Station endlich gefunden haben, haben wir feststellen müssen, dass wir uns hier unter sehr armen und manchmal nicht besonders positiv gestimmten Menschen befanden... Wir fielen so auf, dass der Lokomotivführer, der Lokomotivführer eines Zuges seinen Zug angehalten hat und uns erklären wollte, wie und welche Karten man kauft... Blinde aufdringliche Bettler, Kinder, die etwas verkaufen, ärmliche heruntergekommene Häuser an den beiden Seiten der Bahn - das alles haben wir in 40 Minuten voll abbekommen...
Wir waren froh, endlich die U-bahn verlassen zu können. Wir sind auf der ersten Station am Hollywood Boulevard ausgestiegen und wollten bis zum Ende zu Fuß alles entdecken.
Als eine schmutzige, ungepflegte Straße fängt der Walk Of Fame an... Oben am Berghang sehen wir schon den berühmten Schriftzug, aber das macht alles nicht schöner hier...
Der Geruch aus der kleinen Bäckerei zieht jeden an... was sind das für Buchstaben? ich kenne sie doch irgendwoher!
Ja natürlich, armenisch! Freundliche Verkäuferin und die beiden Bäcker sprechen armenisch und russisch, wir unterhalten uns...
Uns es ist ganz egal, das der kleine Tisch draußen seht alt und unbequem ist - wir essen dort.
Der halbrunde Fladen ist mit einer würzigen Fleischfüllung - Tschebureck, die dreieckigen sind mit einer Käsefüllung - den Namen habe ich auch in meiner Kindheit nicht gekannt, aber der geschmack stimmt... Es ist alles so lecker, dass die Kinder ganz viel davon essen.
ein ganze Straßenzug danach ist voll mir armenischen und russischen Geschäften, eine autowerkstatt heisst "Small Armenia"

Wir gehen weiter. Eine ziemlich heruntergekommene Straße ist die Walk of Fame immer noch...
Nach dem Thai-Viertel sehen wir die ersten Sterne. Ihre namensgeber sind schon tot, sonst wären sie nicht besonders glücklich gewesen, wenn sie den ganzen Dreck hier sehen würden...

Auch die beiden Herren haben hier ihre Sterne.

Vor diesem Stern blieben wir stehen. Weiß der Namensgeber, was für ein fragwürdiger Laden hier ist, vor dem sein Name mit allen möglichen Füßen getreten wird?...
Auch dieser Stern hat insere Aufmerksamkeit.
Es wird langsam gepflegter und stillvoller.
Viele Staßenshows sorgen für gute Stimmung und lassen einige Dollar den Besitzer wechseln.
Wie auch lebendige Filmfiguren...
Dieses Gebäude, habe ich mir sagen lassen, hat für eine gewisse Aufwertung der Srtaße gesorgt.
Der Eingang lädt im Alltag zum teuren Einkaufen ein,
Zur Oskarverleihung soll er dann so aussehen. Das werde ich bei der nächsten Verleihung genauer beobachten.
Wir alle sind k.o. Johanna geht es blendend, sie will überrall hin.
Neben dem Kodaktheater, wo amerikanische Moral plötzlich ein wenig nachlässt, liegen die Berühmten - bereits verstorbene und noch lebende - in Betonplatten eingeprägt.



Mancher Fußabdruck ist so klein und fein, dass die Frauen sich trauen, ihre Füße mit denen der Sterne zu messen. Aber bei Donald Duck kann man ruhig hineintreten... Die Werbung für Obama, eine Polizeikontrolle, und Sterne, Sterne ohne Ende. Auch Ronald Reagan ist dabei...
Einge Geschäfte ziehen viele Blicke an die Schaufenster. Einige sind grenzwertig, auch für diese großzügige Gegend...
Im Wagon der U-Bahn geht es Johanna super gut, obwohl wir schon wieder total spät sind.
Als wir an unserem Parkplarz waren, beobachteten wir folgendes Geschehen: ein Polizeihubschrauber mit Scheinwerfern kreiste an der Straße und suchte jemanden.
Wie in einem Film...

21 Monate. Wachstumsdaten

Am 13. August ist Johanna 21 Monate alt geworden.
Ihre Wachstumsdaten konnten wir erst zu Hause notieren:
Das Gewicht: 11, 4kg (ca. 30 g zugenommen...)
Die Körpergröße: 83 cm - sie ist unverändert geblieben, oder ich habe mich letztes Mal vermessen.
Der Kopfumfang: 46 cm (gewachsen)
Ihre Schuhgröße ist 20 bzw. 21 mit Socken

Sie bleibt bei der Körpergröße und beim Gewicht immer noch in den mittleren Kurven im gelben Untersuchungsheft, der Kopfumfang bleibt in der untersten Kurve.

Montag, 11. August 2008

San Francisco in 24 Stunden

Für eine solche Stadt bräuchte man einfach mehr Zeit, als wir hatten.
Wir haben aber schon eine Nacht Fahrt durch die Wüste hinter uns, wir haben zwischendurch im Auto geschlafen, am Tahoe See gefrühstückt, und kommen erst am Nachmittag in San Francisco an.
Da wir vom Osten kommen, sehen wir die ersten Bauten der Stadt und den Osthafen von der Ostbrücke über die Bucht. "Eintritt" in die Stadt müssen wir bezahlen.
Wir entscheiden uns, zum Fisher Wharf zu fahren und dort uns erstmal umzuschauen. Wir alle brauchen eine Pause, Johanna braucht Bewegung. So bleiben wir eine Weile im Park am Fisher Wharf sitzen.
Johanna freut sich. Unser letztes aus Deutschland mitgebrachtes Gläschen wird aufgegessen, ab sofort müssen wir eine Alternative finden.
Auf dem Bild hat Johanna rote Bäckchen - es war windig und kalt, danach bekam sie noch Schnupfen, sodass wir dachten: nun ist es soweit, jetzt wird sie krank! Schnell auf die Hotel-Suche, schnell in die warme Badewanne! Ein Hotel fanden wir im Norden, dafür mussten wir die Golden-Gate-Brücke überqueren und machten uns das Bild, wie es sich anfühlt, wenn man auf einer solchen Höhe fährt...

Am nächsten Morgen mit einer nicht erkrankten Johanna wollten wir erst die Gegend sehen, die zum Norden von SF liegt und die für ihre Weinberge und fruchtbaren Boden bekannt ist. Wir fuhren an der Küste entlang.
Die erste Möglichkeit, den Ozean zu sehen, haben wir sofort genutzt.
So war meine und Johannas erste Begegnung mit dem Atlantik. Wir standen in der Wolke und versuchten, das Wasser unten zu erahnen...
Die ersten Gehversuche mit Papa und Maria an der Hand.
Wir verstehen, dass wir so unendlich weit fahren können, aber das Wetter wird uns heute nicht erlauben, viel zu sehen. So fahren wir lieber zurück, nach Süden, nach SF zurück, und entdecken die Brücke, diesmal zu Fuß.
Da, hinter dem Hügel, fängt sie an.
Auf einer kleinen Mauer machen wir Stop und schauen uns nochmal um. Bitte den Felsen hinter Johanna zu merken.
Nun stehen wir oben auf der Brücke. Hinter dem Schiff, da, wo ein Wolkenschleier liegt, muss eigentlich die Stadt sein, eine Reihe Wolkenkratzer... Nichts ist zu sehen, auch für die Besucher, die hier mit Ferngläsern ausgerüstet stehen...
Maria wollte immer schon wissen, wie sich die Wolken anfühlen - es ist jetzt möglich, eine sogar anzufassen... Vor vielen Jahren, habe ich mir sagen lassen, war Sir Francis Drake hier mit seinen Schiffen unterwegs. Die Wolken und der Nebel waren an dem Tag so dicht, dass er die riesige Bucht einfach übersehen hat. Also hat die Stadt später zwar den Namen SF bekommen, aber nicht zu Ehren von Sir Francis...
Plötzlich haben wir etwas Glück, und die Bucht ist doch zu sehen. Rechts ist die Stadt, ein weißer Streifen links - das berühmte Gefängnis Alcatraz.
Als wir wieder zurück gingen, beobachteten wir am kleinen Felsen in der Bucht einige Seehunde, die sich dort wie selbstverständlich bewegten - unsere erste Begegnung mit solchen Tieren außerhalb eines Zoos...
Die Brücke wird kontrolliert... jemand hatte Pech, die Geschwindigkeitsbegrenzung zu missachten... Einen Polizeiwagen wollten wir schon immer aus der nächsten Nähe betrachten - so tun wir nun, als ob wir Johanna fotografieren wollen... Im Wagen zwischen dem Fahrer- und Beifahrersitzen ist eine automatische Waffe eingebaut, sieht ernst aus. Der Polizist, der alleine alles regelt, ist auch schwer bewaffnet...
Wir wollen aus diesem Wind weg, wir gehen in die Stadt, um noch etwas Schönes zu sehen. Dieses Straßenbild von SF mit hügeliger Landschaft ist vielen aus den Dokumentationen bekannt. An der Geary Str. sehen wir viele Geschäfte, auf denen russische Werbung hängt.
Die Straße bringt uns auch zu einer besonderen Sehenswürdigkeit des SF - zum historischen Teil der Stadt.
Dort sehen wir die angesagten fünf bemalte Häuser - mit einem tollen Hintergrund einer modernen Stadt. Viele Menschen sitzen hier, schauen sich die Häuser an, essen und trinken dabei - verbringen beim Beonachten so ihre Freizeit... Ich frage mich nur, ob die Bewohner der Häuser so viele Augen auch toll finden (ob es die Bewohner noch gibt?)
Johanna fand es toll, auf dem Rasen zu spielen und zu krabbeln.
Wir könnten hier auch länger sitzen...
Wir alle wollten nicht weg. Kein Autofahren, kein Im-Auto-Sitzen, kein Straßensuche-Stress.
Alle Hunde - da war eine Menge davon - fand Johanna toll und wollte sie streicheln. Dieser Hund hat ihre Aufmerksamkeit solange ertragen bis sie sich drauf setzen wollte.
Wie soll ich nur nicht versuchen, meine Familie hier eine Pause machen zu lassen? Natürlich tue ich das, ich finde hier sogar dunkles Brot und
leckere gefüllte Fladen - links Pirog mit Pilzen russischer Art, rechts Tschebureck mit Fleischfüllug georgischer art... jo, so friedlich liegen sie hier auf dem Strand und warten darauf, von uns gegessen zu werden, und haben keine Ahnung, was da in Georgien im Moment passiert. Sie riechen so attraktiv, dass wir sie ziemlich momentan verputzen - Johanna macht gern mit.

An diesem Strand im Süden liegt die Stadtgrenze SF, wir fangen mit unserer Reise zurück nach LA an. Wir haben leider dem China-Town keinen Besuch erstattet, wie wir wollten, wir waren nicht auf dem Russian Hill, wir fuhren nicht auf der Moscow-Road und überquerten nicht den Russian River und besichtigten nicht die Ruinen vom Fort Ross...
Eine Liebesgeschichte, sollte sie nicht traurig enden, hätte vielleicht dafür gesorgt, dass man hier in SF immer noch russich sprechen würde - so wie Spanisch überall gesprochen wird... Noch vor dem Napoleonkrieg versuchte ein junger russischer Marineoffizier hier in SF Vorräte zu bekommen und Gespräche über die Gründung einer russischen Festung zu führen. Beides hat er bekommen, dazu noch das Herz der Tochter des spanischen Gouverneurs Concepcion. Die Verlobung fand statt, nur nach einem Jahr kam der junge Offizier Nikolaj Resanov nicht zurück - er starb plötzlich bei der Ankunft in Rußland, und es gab kein Mittel, die Nachricht von seinem Tode zu überbringen. Sie wartete lebenslang. Und nun spricht man trotzdem hier russisch, auch wenn es nur in den russischen Geschäften so ist. Die Welt hat sich verändert, in den unzähligen Touristengruppen hört man Moskaudialekt, Leningraderaussprache, judische Art des Redens aus Odessa oder so...

Nicht nur hier in SF - am Grand Canyon, neben dem Mormonen-Tempel und in den Hallen in Las Vegas. Komisch, dass Obama in seiner Rede in Berlin sechs Mal das Wort "Kommunismus" eingesetzt hat...

Sonntag, 10. August 2008

Internetnutzung

ist hier in vielen orten und motels eine selbstverständlichkeit. aber eher in den zentral liegenden bereichen. jetzt, in san francisco, hat mein mann den router des besitzers heile gemacht, so können wir uns wieder melden.
unsere wege brachten uns durch die wüste in die reservate der navaho und in die siedlungen der mormonen. Die canyons konten wir z.t. von oben, z.t. von unten sehen und erleben... unbeschreiblich... danach waren wir im rom der mormonen, in salt lake city, mit allen besichtigungen ihrer heiligtümer. naive, total naive blauäugige misionare... ich werde bestimmt das nächte pärchen in osnabrück ansprechen... sie sollen das ganze auf eigene kosten treiben - durch die welt reisen, um von den menschen weggeschickt zu werden... aha... ein zehnten der gehaltes muss jeder mormone an die kirche abdrücken. arbeit ist eine heilige pflicht. eine transparenz der kirchenfinanzen existiert nicht... einige banken, weltbekannt, stehen stolz - unmittelbar dem tempel gegenüber!!!! bericht folgt. sie sollen ja die downies nicht abtreiben... ob das stimmt...
eine nacht fahrt durch die wüste und die rocky mountains (johannas papa zu verdanken, ich bin KEINE eule für solche fahrten) brachte uns zum tahoe see. in meinen internet -surf-zeiten fand ich einen bericht über eine ds-frau, die Lake Tahoe überqueren wollte. nun standen wir da, schauten auf das tiefe kalte wasser eines alten aus vulkanischen zeiten stammenden sees und wollten unbedingt diesen bericht nochmal finden, um zu verstehen, was für leistung wirklich dahinter steckt... mache ich zu hause. zur info: auch jetzt im sommen ist das wasser eisig kalt, wir kamen bis zum knöchel rein...
San francisco hat uns mit seinen NULLParkplätzen nicht besonders freundlich empfangen... leider können wir unseren wagen nicht zusammenklapen... wir versuchen es heute noch einmal... die golden gate brücke liegt in der nähe unseres motels, vielleicht gehen wir zu fuß spazieren...
gruß an alle, die an uns denken. ich muss schluß machen.
PS.
Johanna hällt durch. die nachtfahrt von salt lake city hat sie besser als wir alle überstanden. am tahoe see verspeiste sie ein ALL AMERICAN BREAKFAST wie eine echte einheimische. am strand unternahm sie ihre ersten versuche - aufstehen-stehen bleiben - sich auf einen ersten schritt einlassen. sie bekam während der reise noch zwei weitere backenzähne, von denen wir erst vor drei tagen erfahren haben. das ganze süßkram, was hier geboten wird, verdirbt jedes kind, vor allem, wir können das leider nicht vermeiden, weil der zucker überalll steckt, auch im würstchen... wir selber fühlen uns nicht ganz wohl und kaufen äpfel, um etwas gesundes zu kauen... für johanna kauften wir ungesüßten apfelmus, weil die babynahrung auch mit zucker verseucht ist...

Montag, 4. August 2008

Es ist unbeschreiblich,

was wir alles gestern gesehen haben. Wenn man googelt, bekommt man eine unmenge fotos von las vegas, aber in realität ist das etwas gigantisches, aber auch schreckliches zugleich, egal, wie beindruckend oder eher erdrückend.. Alles eigentlich - die casino-paläste, künstliche luft, künstliche abende in den hallen und sogar künslicher wind darin, werbungsorientiert parfümiert... Johanna mach alles mit. Die wechselbäder der klimaanlagen ist ein hartes ding, ich mache mir große sorgen... sie hält durch... Heute nacht um 2:00 sind wir wach geworden und haben uns entschieden, durch die hauptstraße, las vegas bulevard, durchzufahren. Johanna kam natürlich mit - sie war mit uns sofort wach und zu allem bereit! Dann haben wir uns entschiden, einen kleinen spaziergang zu machen und dieses nachtleben ein wenig zu erleben - was die menschen da so alles treiben... unbeschreiblich. fotos folgen.
heute ist Montag, ca. 10:20, wir fahren los - wir entdecken den (größten?) Staudamm
der welt und erkundigen uns nach einem kürzeren weg zum grand canyon... Bis dann!

Sonntag, 3. August 2008

Wer nicht glaubt,

dass die Augen momentan austroknen, wenn man draußen im Wind steht, muss im Sommer nach Las vegas kommen. Es ist Sonntag morgen, wir wollen ins Zentrum fahren, aber ich trau mich nicht...
Den Flug, den ersten Tag und die fahrt durch die Wüste gestern hat Johanna besser als wir überstanden. Sie verputzte die beiden Hotelfrühstücke wie ein echter Amerikaner - es schmeckte ihr alles, außer Babygläschen... Wir haben es irgendwie vergessen, wie wir hier vor 5 Jahren gefrühstückt haben - und jetzt wundern uns umsomehr über dicke Waffeln und Muffins und vieeeel Sahne und Fleisch und noch was-groß-und kräftig-macht und keeeeeein dunkles Brot. Es ist noch extremer geworden... Die Kleidungsgrößen der anderen hotelgäste, die jeden Tag so konsumieren, ist mit einer deutschen Zahl vielleicht nicht zu benennen... oh je...

Eigentlich sitze ich hier und erlebe ein Wunder des Internets in realität - aus einem kleinen hotel in Las Vegas schreibe ich an Johannas Site und tue so als ob dies selbstverständlich wäre... Ist es aber nicht!

Sie interessiert sich schwer für meine Schreiberei - also habe ich nur wenige minuten im moment... Gestern sind Maria und Papa eine lange schlange bei einem Apple laden stehen müssen- Papas erste adresse in LA, um an das begehrte iPhone zu kommen... Ohne erfolg, sage ich sofort. Nicht aus Mangel an geräten... Davon berichte ich später, das ist eines berichtes einfach wert. Johanna und ich verbrachten die zeit in einer offensichtlich schwer bekannten, überteuerten Einkaufsmeile und kamen in null versuchung, etwas von dort mitzunehmen... Nicht wie Papa und Maria...
Uns fällt nicht sehr leicht, die Zeitumstellung wegzustecken.
Papa hat uns gestern treu und mutig durch die wüste transportiert. Jetzt ist er ein wenig schlapp... Johanna zeigt, dass Papa schläft.

Aber ihre Einsicht ist nicht von Dauer, die spielt Hoppe hoppe Reiter. Es hat sich mit dem Schlaf wohl erledigt..
So müssen wir hier raus und gehen, Las Vegas zu entdecken!
Hier ist es jetzt Sonntag, 10:43, zu Hause laut meiner Uhr Sonntag abend, 19:43...
Die Fotos kommen. Bei Johanna ist aufeinmal ein dicker Meilenstein zu verbuchen!