Montag, 9. Juni 2008

Laufen lernen

Heute gab es neue Hindernisse zu bewältigen: die zwei Stufen.
Darauf wurde schon gerutscht, gerobbt, dann gekrabbelt, jetzt wird gegangen!
Im Winter sind diese Marmorplatten sehr kalt, aber heute, bei 25 Grad, ist es angenehm, barfuß zu laufen.
Na, Johanna, du musst schon selber das Gewicht verlagern und entscheiden, welches Bein als erstes kommt...
Das linke! Sie schaut genau hin, was der Fuß so macht.
Eine Stufe hat sie schon,
jetzt das Gleiche mit der zweiten: wieder mit dem linken Beinchen. Oben wartet unser "Lauf-Lern-Karton", immer noch nicht beklebt-bemalt... Aber auch so kann man sich gut halten.
Das Laufen am Karton ist nicht so schwer... Zur Tür und dann wieder zurück zu den Stufen... Was für Übungen hat Papa ausgedacht... Oh je... Schön festhalten!

Aber es klappt. Der Karton ist jetzt eine "Brücke" zum Sofa,
auf dem man schön sicher aufatmen kann.
Nach solchen Anstrengungen ist Johanna immer kommunikativ,
sie freut sich und zeigt, "wie groß sie ist".
dann geht es aber weiter.
Die Brücke führt Johanna zurück... zur "Arbeit"...
Festhalten bitte, Papa hat noch eine Herausforderung ausgedacht!
Heute ist sie viel gelaufen - am Tisch und am Sofa entlang, immer mit ein wenig "List" von Papa, der interessante Dinge immer etwas zu weit platziert...

Johannas erstes "Telefonat"

Johanna fand heute morgen einen der Hörer, die immer im Haus fliegen. Das mit den Knöpfen und Tasten - das kennt sie schon, die vergessene Fernbedienung liegt morgens immer für die Übung "bereit". Johanna prüft die Tasten. Sie hat sogar einen kurzen Ton herausbekommen. Dann habe ich für Johanna Papas Büronummer gewält.
Komisch, wieso spricht er hier drin? Johanna versucht eine optimale Position für den Hörer zu finden.
Na, so geht es doch besser, man kann besser lauschen, was Papa da erzählt.
Das üben wir in den nächsten Tagen nochmal.

Sonntag, 8. Juni 2008

Das beste Juni-Wetter,

das unseren Rosen gut tut. Johanna auch.
Johanna kann an den Rosenbüschen nicht stehen und Rosen riechen, so haben wir ihr einige Rosen zum Spielen gegeben.
Die beiden Schwestern machen "Rosen-Schnee".
Das findet Johanna toll.
Es wurde an den Rosenblüten gekaut und gezupft, aber nicht gerochen. Das kann sie noch nicht. Im nächsten Jahr vielleicht...
Am Nachmittag gab es erste Pfannkuchen mit frischen Aprikosen.
Ein Tag draußen bedeutet einen guten Appetit. Zum Trinken bekommt Johanna kalte Buttermilch.
Der zweite Teller wird aus der Küche gebracht.
Johanna freut sich
und will sofort einen Pfannkuchen für sich "sichern".
Eine Fahrradtour am späten Nachmittag führt uns...
na klar...
- warum sonst wird man mit der Zunge schnalzen? -

zu unserem Eiscafe.
Danach muss Johanna dringend nach Hause und ins Bett, da Papa - kein Fußbalfan - doch das Spiel sehen möchte.

Etwas ist mir beim Durchschauen von Fotos aufgefallen: es gibt Tage, da trägt Johanna ihr TShirt einen ganzen Tag und am nächsten Tag auch. Eigentlich ziehe ich sie tagsüber öfter um - Garten - Therapie - wieder Garten - zusammen Einkaufen-etc. So liegt auf dem Wickeltisch ein Haufen Sachen, die sie mal wieder an hat. Aber einen wichtigen Grund zum Umziehen gibt es schon lange nicht mehr: das Spucken. Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich sie DESWEGEN nicht umziehen muss.

Braucht das jemand vielleicht?

An die, die in der Nähe wohnen:

Diese "Stufen" haben wir vor fünf Monaten gebastelt, damit hat Johanna klettern, Stufen bewältigen, sich hochziehen, stehen und im Stehen spielen gelernt.
Jetzt ist sie groß geworden, die Dinge stehen uns im Weg.
Möchte jemand sie bei uns abholen? Wenn ja, bitte melden.
Den Stoff kann man abziehen und waschen, aber ich mache das nur dann, wenn jemand sie wirklich braucht.

Samstag, 7. Juni 2008

Kaltes Wasser

kennt Johanna nur aus dem Wasserhahn. In einem Pool draußen ist Johanna noch nie geschwommen. Beim Babyschwimmen und in der Türkei hatten wir mollige 33-36 Grad!
Heute haben wir unseren Schwimm-Sommer angefangen und sie zum ersten Mal mitgenommen.
Mag sie kaltes Wasser?Na, so mittel...
Kalt!!!
Wo schwimmt Johanna so gezielt hin?
Zum Rand!
Sie atmet sogar richtig aus.
Also, sie wollte raus aus der Kälte.
Sie hat wohl mitgemacht, sie hat nicht protestiert, aber wir haben sie nach 10 Minuten herausgenommen.
Mama wartete dann mit Johanna in der Sonne solange alle die Rutsche ausprobierten.
Danach gab es eine kleine Lauf-Lern-Runde barfuß.
Da hört Johanna etwas... Eine laute aufdringliche Vogelstimme. So etwas wie Khhhh Khhhh
Dafür hat sie noch kein "Wort" und sagt einfach "Aaaha" - das ist ihre Reaktion auf die Geräusche, die sie nicht nachahmen kann.

Freitag, 6. Juni 2008

Unser Freitag -

wie immer voll verplant.
Das Aufstehen um ca. 5:00 Uhr. Das hätten wir gern ein wenig später gehabt...

Erst Krabbelgruppe. Johanna geht mit Papa zum Sportclub, wo seit einigen Monaten eine feste Gruppe gebildet wurde. Natürlich kommt man nicht davon weg, dass man unbewusst die Kinder "vergleicht". Papa meint, Johanna ist feinmotorisch gar nicht so schlecht, im Grobmotorischen fehlt ihr ja das Laufen. Sie "redet" und nimmt Kontakt mit anderen Kindern und bewegt sich sehr viel.
Danach ist sie meistens müde und schläft im Auto ein. Sie ist dann schon seit 5 Stunden "auf den Beinen".
Nach einem kurzen Schläfchen geht es mit der FrühFö sofort weiter.
Heute wird wieder mal gehämmert.
so werden die Kugeln reingehauen. Oder eben mit der Hand reingedrückt...
Das Krabbeln durch den "tunnel" kennt Johanna schon und hat keine Angst. Die festen und harten Drähte förderten bei ihr das Krabbeln, da sie nicht gern auf dem Bauch darauf robbte.
danach schläft Johanna tief und fest. Und schön lange. So kann Papa viele Dinge erledigen, weil um 17:00 schon wieder weiter geht - das Babyschwimmen. Ich hole die Beiden dann nach dem Schwimmen ab - bringe Johanna aus dem Wasser direkt zur Toilette und ziehe sie an. Meistens kann ich die letzen 10 Minuten miterleben. Diesmal machte ich keine Fotos, dafür konnte ich beobachten, wie Johanna mit Papa und der Schwimmlehrerin an den Händen über eine schwimmende Matte sechs-sieben Schritte GING. Danach tauchte sie ein paar mal, und danach kam das Interessanteste: wir haben Johanna die eben gekaufte Rettungsweste angezogen und sie ins Wasser geworfen - um zu sehen, was wirklich geschieht, wenn wir während der Bootsfahrt Probleme bekommen oder sie herausfällt.

Na ja, lieber fällt sie nicht heraus... So toll ist es mit der Weste doch auch nicht...
Man braucht keinem zu erklären, dass Johanna in der Nacht von Freitag auf Samstag ganz tief schläft... aber wie immer: gegen 22:00 eine Toiletten-begleit-Dienst-Anfrage...

Donnerstag, 5. Juni 2008

Angst

hat Johanna selten. Sie traut und vertraut, sie ist der Meinung, die ganze Welt will ihr nur Gutes.
Ich fragte mich, wann ich Angst/Fürchten bei ihr erlebe. Das mit dem herunter Rollen vom Sofa hat bei ihr deshalb geklappt, weil sie nicht fallen mochte, nicht weil es zu gefährlich wäre... Dann gab es einen Versuch mit dem Herunterrobben vom Boot. Da fragte ich mich schon wieder, ob sie wirklich Angst hätte...
Heute wollten wir Maria vom Reiten abholen. Johanna durfte dann Marias Pferd streicheln. Zum ersten Mal bemerkte ich, dass Johanna gern das Tier streichelte, aber die Angst konnte sie kaum überwinden, als sich das Pferd zu ihr drehte und sie beschnuppern wollte, und wollte am Liebsten ganz hoch auf meinen Kopf klettern......
Im Schwimmbad beobachtet Papa, dass Johanna beim Springen ins Wasser ihre Augen schliest. Das finde ich ganz toll.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Johannas erste Erdbeeren

Auf dem Feldrand sitzend verputzt Johanna ihre dritte Erdbeere. Wir sind auf dem feld "Zum selber pflücken", ich kann leider wenig tun, weil Johanna verstsanden hat, wo die Erdbeeren wachsen, und will unbedingt dorthin krabbeln... Ich kann sie also am Rand nicht schön sitzen lassen...
Noch eine - und man muss Schluß mit dem Essen machen, so viel zum ersten mal kann auch schlecht sein...
Zu Hause werden die ersten Beeren bewundert
und dann mit Eis und Sahne gegessen.
Natürlich bekam Johanna schon wieder etwas ab.

Dienstag, 3. Juni 2008

"Tiersprache"

Wir beobachten, dass Johanna uns wohl nachahmt, obwohl wir allgemein immer die Meinung mitbekommen, dass DS-Kinder dies eher nicht tun... Vor einigen Tagen beim Fahrradfahren hat Johanna ein Kind schreien gehört: Mama, warte!
Sie schrie auch laut und deutlich: Waa-te!
Unser Babykomputer begrüßt die Kinder "Hallo!"
Johanna sagte nach: Ha-o!
Da wir in detzter Zeit viele Tiere erlebt haben, haben wir Johanna mehrmals vorgesprochen, was die Tiere so alles "sagen".
Einige "Tierstimmen" kann Johanna auf Anfrage nachahmen:
Hund - uw-wuw
Kuh - uuuuuu (nur ganz selten klappt "m" davor)
Pferd - ohoooo
Tiger - ganz tief in der Kehle uuuuuu
Löwe - khuu
Mit Katze und Vögel klappt das überhaupt nicht, aber wir arbeiten daran...

Montag, 2. Juni 2008

Zeckenalarm

Nach unserem aktiven Wochenende hat Johanna sich gern eine zeit lang alleine beschäftigt und das Wiedersehen mit ihrem Spielen genossen. Sie ist wahrscheinlich gewachsen, da sie viele Regale auf einmal erreichen konnte... Stress für alle Hausbewohner, die plötzlich alles wegräumen müssen.
Am Ende des Tages wollten wir Pferde besuchen und fuhren mit den Fahrrädern los. Johanna hatte eine feste Windjacke an.
Ausgerechnet sie wurde von einer Zecke "erwischt", die wir aber abends noch rechtzeitig bemerkten und herausziehen konnten.
Auch hier die erste Erfahrung...

Sonntag, 1. Juni 2008

Bootsfahrt

Wir dachten, unser Wochenende ist vorbei. Doch das wetter wurde immer besser, der Motor lief -also los!
Papa und Maria gleiten in der Bucht, und danach kommen mama und Johanna dazu. Das folgende Bild darf ich nicht kommentieren, wer davon was versteht, wird uns mit einem kritischen Blick bestrafen... aber was soll man tun, wenn Johannas Weste offensichtlich während der Fahrt verloren ging...

Das Mittagessen haben alle genossen.
Nein, Johanna kann noch nicht aus dem strohhalm trinken. Aber sie versucht.
Und das klappt langsam.
Pommes und Frikandel - das hat Johanna super geschmeckt! Das babygläschen ließ sie stehen...
Sie hat gerade auf eine Pommes etwas Ketchup bekommen - und sofort in den Mund gesteckt!
Das ging aber schnell!
Wir sind nicht in der Übung, das Abbauen und Einräumen dauert... Johanna beschäftigt sich mit den Zeltstöckern.
Wie ging das?
Ach so war das!
Danach gab es eine Mini-Luftburg
mit viel Spaß beim Luft auspressen.
Man braucht nicht zu erklären, dass die Nacht danach SEHR ruhig war.
Übrigens, ich habe natürlich genügend Windeln mitgenommen. Wir kamen an drei Tagen mit drei Windeln aus.

Sportliche Betätigung, aber nicht auf dem Boden...

Das Gewitter in der Nacht war so stark, dass man danach erschöpft einschlief... Aber Johanna hat ihren "Wecker" und steht "wie immer" auf... Wie und wo kann man ein Kind im Freien beschäftigen, wenn es total nass ist? Keine Hose hällt die Nässe länger aus. Unsere ganz dicke wasserdichte Hose liegt leider zu Hause im Schrank...
Erst in der Luft
und je höher, desto besser.
Dann Kopf ´runter (oh je, sie hat eben gefrühstückt...)
Und danach auf dem Boot - die einzige trockene Fläche weit und breit...
Ich kann nicht filmen, ich knipse nur öfter:
eine entscheidung von Johanna:
Sie möchte vom Boot auf die Erde, sie tastet die Höhe vor:
Es ist zu hoch!
Sie robbt nach hinten
und noch ein Stückchen...
Sie nimmt die unbekannte Umgebung hinter sich in Kauf (oder ist sie schon so weit, dass sie beide Seiten des Bootes überschauen kann? das kann nicht sein... trotzdem tastet sie sich nach hinten vor... )
Sie hält sich soweit wie möglich am Boot fest
und jetzt steht sie!
Nochmal die Beine umstellen, so ist es stabiler...
Wir machten uns Gedanken, wie es mit dem Treppenklettern aussehen wird... zu Hause müssen wir diese Bereitschaft von Johanna ausnutzen und bei den Treppen einen "Rückwährtsgang" anlegen lernen.