Freitag, 11. April 2008

Sie wollte ihr Ding durchziehen -

diesen Satz habe ich bei Johanna bis jetzt kaum gebrauchen müssen. Ihre außergewöhnliche Kooperationsbereitschaft war eher zu bezeichnen.
Den heutigen Tag muss ich aber für mich merken - Johanna ist fast 1 Jahr 5 Monate-, da sie heute in der FrühFö ganz deutlich gezeigt hatte, was und wie sie etwas machen WILL (soll ich mich da freuen?). Einige Bilder vom "Mitmachen" sind auch da, aber wir beide Erwachsenen merkten, es ging Vieles nach Johannas "Plan"... Na gut, wir ließen das auch zu...
Erst ging es um Formen zuordnen - das Puzzlespiel wird komplizierter.
Mit dem Viereck kommt sie gerade klar.

Noch ein wenig Müheund schon "sitzt" die Form!
Mit dem Dreieck ging es nicht so einfach... Einige Male landete alles woanders... Ich meine, auch unter dem Sofa...
Also erstmal abstellen...
Mit den Segmenten war sie schon vertraut und war immer begeistert.
Einmal hinschauen,
dann einsetzen,
und dann KEINE LUST MEHR. Untypisch. Schade.
Na, unsere FrühFö hat Einiges für so einen Fall - da bleibt kein Kind unmotiviert!
Der wuschelige "Vogel" hat Hunger und fragt Johanna, ob sie ihm eine Kastanie aus dem Eimer holt und im den Mund steckt...
AAAA! Hunger!
Na gut, dann hast du was du willst...
aber ich auch!
Nee, Johanna, die Kastanien sind nicht für dich!
Kannst wieder haben...
Und dann war leider schon wieder Schluss! So musste der Vogel in seine Tasche zurück...
Johanna entdeckte die Joghurteimer und die Deckel. Sie wollte unbedingt damit spielen. Und es dauerte...
Deckel hoch

und drauf
und und und.
Sehr spannend...
So war die Stunde zu Ende. Ein ziemlich müdes Kind war doch noch bereit, die Fingerspiele aktiv mitzumachen - das ist hier ihr ERSTES selbsständiges Mitmachen, sonst musste ich immer mitwirken.
In der Stunde hat sie einmal deutlich "nein" gezeigt, so wie es sich gehört - mit dem Kopf schütteln. Davon gibt es keine Aufnahme und es wird offensichtlich nie eine geben - alles viel zu schnell. Aber dieses Zeichen kann ich jetzt zu ihrem "Kommunikationsmittelschatz" zählen. Soll ich mich da wirklich freuen?.

Im Alltag

findet man nicht immer Zeit, sich direkt mit Kind zu beschäftigen. Johanna nimmt uns das selten übel und möchte nur dabei sein. Die Kartons, in denen Johannas sperrige Spielsachen abreisen wollten, standen uns zwei Tage im Weg.
Eine tolle Möglichkeit, sich mal wieder im Stehen zu veruchen.
Und was sehe ich plötzlich da? Sie geht am und um Karton herum! Das sind nur kleine Schritte, aber was soll´s. Der Anfang ist da!
Das Arbeitszimmer von Papa bleibt hoch im Kurs. Besonders sein Papierkorb.
Wer uns länger begleitet, weiß, dass Johanna an dieser Stelle und mit diesem Korb das Robben für sich entdeckte.

Donnerstag, 10. April 2008

Logopädie. Termin 1.

Ganz kurzfristig konnten wir uns vorstellen. Die Wartelisten seien ziemlich lang, aber da es bei Johanna um eine Beratung ging, konnten wir einen abgesagten Termin für uns nutzen.

Bevor wir zum Gespräch gefahren sind, wollte ich einige Johannas "Gesichter" und Mimik festhalten. Die Schwester half beim Animieren.
Erstaunt...
"O" sagen...
ohne Zunge geht ja gar nichts...
etwas verlegen...
"Angeber"
Pusten
Das ist nicht die ganze Palette, natürlich, aber im Alltag ist es uns klar, dass wir ihre Zungendynamik in Griff bekommen müssen...

Dieses Bild entstand eine halbe Stunde später.
Diese überdimensionalen Lippen ist eine kleine Tröte, es reicht sogar der Atem, um sie rauschen zu lassen. Erst habe ich Johanna vorgemacht, jetzt versucht sie selber gerade. Es klappt!
Und da ich das Ding laut gelobt habe, wollte sie mir es erst wieder geben...
Neee, wolte sie nicht. Lieber behalten und weiter tröten...
Auf die Seifenblasen reagierte sie begeistert, konnte aber mit ihrer "Herkunft" nichts anfangen - alles war zu schnell. Das probieren wir in den nächsten Tagen in Ruhe aus.
Aber diese spezielle Benjamin-Blümchen-Pfeife konnte sie sofort einsetzen...
Und jetzt sitzt mein Kind zu Hause in seinem Hochstuhl und pfeift kräftig.
Mal sehen, wie lange wir uns über ihr Pfeifen freuen werden.

Wir haben noch eine Beratungseinheit.
Ich bin mir im Klaren, dass ich nicht viel Erfahrung bezüglich DS bei jedem Logopäden erwarten darf - wann kommt es schon mal vor, dass so ein Kindchen in der Nähe der Praxis zur Welt kommt? Eher selten. Auf meine Frage, ob die Logopädin sich diese Aufgabe in Zukunft zutraut, hat sie positiv geantwortet. Auf die Frage, ob sie ein DS Kind über längere Zeit begleiten möchte, antwortete sie "Ich LIEBE sie (die DS Kinder also) einfach". Gut und klar, und ich hoffe, dass sie sich nach unseren heutigen Gespräch Gedanken macht und sich überlegt, was für uns gut sein würde.
Und danach werden wir uns entscheiden, ob aus der Beratung mehr sein wird und ob wir mit ihr eine Zukunft haben werden...

Mittwoch, 9. April 2008

In der Hüpfburg

kann man am Besten das Gleichgewicht trainieren und fallen lernen. Damit hat sich Johanna in ihrer Turn-Stunde beschäftigt - einmal im Monat wird der Therapieraum umgeräumt und die Burg für einen ganzen Tag für alle ausgebaut. So kamen wir gestern in Genuß eines solchen Erlebnisses.Unsere ausgeliehene Kamera lieferte mir tolle, aber verwaschene Bilder - es war viel zu viel Bewegung in der ganzen "Bude". Johanna robbte und rollte und kletterte mit Hingabe und hatte keine Angst, obwohl das Ding ganz laut war. Da sie sich jetzt viel hoch zieht und dann steht, muss sie auch lernen, richtig zu fallen. Auf die Hände am besten. Die ersten Versuche waren voll daneben: sie "landete" auf ihrer Zunge und hat mit Interesse die Beschaffenheit der Plastikfläche "getestet". Das war natürlich nicht der Sinn der Sache, so musste sie lernen, im Fallen die Hände nach vorn auszustrecken. Diese Aufgabe war für sie erst schwierig zu begreifen: sie vertraute ja der PT, es würde ihr schon nichts passieren, wenn mit ihr gespielt wird... Wozu dann die Hände? Nach einigen Misserfolgen klappte es doch.
Hier auf dem einzigen brauchbaren Foto streckt sie gerade die Hände aus, die dann das ganze Gewicht halten sollen. Bei einigen Übungen musste sie ziemlich tief fallen, und sich z.T. im Drehen orientieren, wo ihre Hände landen sollen... Na ja, ich selber war ein wenig überfordert...
Zu Hause gab es noch keine Gelegenheit, eine solche Situation zu testen. Mal sehen, was wir alles dafür haben... eine Gästemartatze... ein paar Federbetten... Kissen... - auf jeden Fall kenne ich hier Einige im Haus, die so ein Toben gern haben werden.

Dienstag, 8. April 2008

Sprachtherapie

Trotz Bemühungen meinerseits habe ich bis jetzt nicht herausbekommen können, wie konkret eine Sprachtherapie verlaufen kann und wann man damit anfangen kann/soll. Heute habe ich eine Praxis für Logopädie angesprochen und ein Rezept für 2 Beratungseinheiten bei unserer KiÄrztin bekommen. Wir sind gespannt auf diese Beratung.
Beim Abholen des Rezepts fiel mir auf, dass Johanna bei der KiÄrztin und in der ganzen Praxis gut aufgehoben ist. Man kennt uns. Mit den anderen Kindern hatte ich immer das Gefühl, dass man uns kaum kennt und schwer erkennt, dass die Ärztin sich Mühe gab, meine Kinder als "bekannte" Kinder zu begrüßen - und es gelang selten, sie verwechselte Geschwisterreihe und die Namen... Wir waren ja auch nie da. Mal zur Impfung... Einmal Windpocken...
Tja, jetzt holen wir alles nach.

Montag, 7. April 2008

Schlafmangel

ist nicht das, was Johanna stören kann. Ich, ihre eigentlich wichtigste Bezugsperson, brauche einfach mehr Schlaf und bekomme ihn nicht. Ich freue mich sehr, dass Johanna angefangen hat, sich nachts zu melden, sie ist gegen 22:00, 02:00, 04:00 und dann ab ca. 06:00 wach. Sie weint nicht, das ist eher ein leises Knöttern, aber ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht aufstehe und sie nicht begleite. Sie schläft sonst ein, eine Windel mehr ist dann verbraucht, halb so schlimm... Aber wann habe ich es gehabt, dass sich eins meiner Kinder in solchen jungen "Jahren" meldet? Ich hätte das nicht glauben können. Also stehe ich auf. Man muss sich nicht wundern, dass nach einiger Zeit der Schlafmangel sehr zu spüren ist und mit der Berufstätigkeit nur schwer zu vereinbaren wäre...
Na was soll´s, Johanna liegt im Bett, und auf meinem Tisch liegen 24+17+5 Arbeiten, die noch korrigiert werden müssen...

Treppen und andere Hindernisse

Zwei Stufen in unserem Wohnzimmer sind für Johanna schon seit Januar kein Problem: sie sind breit und relativ flach. Nicht wie unsere Stufen im Treppenhaus. Es ist eigentlich eine Rundtreppe, schmal in der Mitte und breit zu den Seiten... Wir müssen Johanna beibringen, sie richtig zu nutzen. Auf den weichen Stufen in der KG hat sie lange geübt, 6-7 Stufen kann sie fast alleine meistern.
Heute gab es erste Versuche, Papa hat sich zurückgehalten und hat Johanna nur in kritischen Situationen unterstützt.
Es geht los! Die Steinstufen sind kalt, alt und glatt... Kein tolles Ding!
Die Beine rutschen auf dem Stein, die Kleine kämpft, sie hält sich mit den Armen am Rand...
Nach einigen Versuchen sind die Beine doch hoch gekommen!
das Ziel hat sie nun erreicht, es wird erst mit dem Erreichten gespielt, das obere Ziel (ein Plastikfläschchen) ist im Moment nicht so attraktiv...
Mit den Herunterklettern sieht alles ziemlich kritisch aus. Sie möchte mit dem Kopf nach vorn klettern - Papa hat sie schon ein paar mal aufgefangen. Wir müssen ihr den Weg "Rückwerts" beibringen bevor dies eine Menge blauer Flecken tut...

Sonntag, 6. April 2008

Handwerklich tätig

war Johanna heute mittag...
Sie hat schon einige Male Papa zugeschaut, als er auf der Terrasse Holz spaltete, mit allen möglichen Mitteln. Beim Aufschlagen der schweren Spaltaxt konnte ich sehen, dass sie mit dem Körper zuckt. Das war nicht schlimm, ich habe meine anderen Kinder bei solchen Geräuschen beobachtet - war auch so. Einiges aus den "Werkzeugwahrnehmungen" ist bei ihr geblieben... Aus ihrer ganzen Risenkiste mit Spielsachen nahm sie heute ausgerechnet einen kleinen Holzhammer, als sie Papas alte schmutzige Kabeltrommel mitten auf dem Teppich - ihrem Spielteppich - entdeckte. Erst wurden die Ränder ausgeklopft... und die weichen Seiten...nee, von der Seite ist es nicht so spannend...
dann ging es zu den interessantesten Stellen einer Kabeltrommel...
die Steckdosen! das sind tolle Löcher!
Die großen Löcher sind klar, wozu sind die kleineren Löcher denn gut?
Kann ich den Griff hineinstecken? Tja, zu dick...
Nichts zu machen, Johanna hat uns schon lange beim Steckdosen-Nutzen beobachtet, jetzt hat sie vier Stück für "sich ganz alleine" bekommen! Da der Papa eine Eigenschaft hat, jeden Raum mit Kabeln und unzähligen Steckdosen auszustatten, und da Johannas mittlerer Bruder auch ein ununterbrochenes Interesse zu allen Steckdosen pflegte, bis zu Verbrennungen, muss ich mir schon jetzt Gedanken machen... Bis heute reagiert Johanna auf die Aufforderung "Keine Kabel anfassen!" (also in unserem Hause immer aktuell), hoffentlich bleibt das so...

Die Frage

bei Google: Wer war bei der DS Ambulanz Velbert?
brachte jemanden auf Johannas Blog.
Sollte derjenige, der zu uns gefunden hat, nochmal hier reinschauen, kann er mich gern per mail zu diesem Thema fragen. Ich sehe jetzt, mach zwei Monaten, einige Punkte dort ziemlich kritisch, möchte aber nichts in dem Post vom 6.Februar ändern oder ergänzen... IS.

Basteln mit Buchstaben

Schon lange hat die große Schwester nichts mit den Steckperlen gebastelt. Beim Aufräumen fanden wir diese Vorlage für die Buchstaben. Es sind einige bereits fertig, die zweite Tafel inzwischen auch, wir überlegen jetzt, was wir damit anfangen. Mobile für Johanna? Unsere Namen damit "schreiben"? Erst bügeln wir fleißig... Was macht man sonst an einem kalten, mit Schneegraupen, Sonntagvormittag..?

Samstag, 5. April 2008

Einige Samstagsgedanken...

... Heute ist ein freier Tag, aber ich kann damit nichts anfangen. Johanna zahnt offensichtlich, sie ist unruhig und ungewöhnlich laut... Die oberen Nr.3 und 4 sind unter der Haut schon lange zu sehen, aber sie ließ uns nicht nochmal nachschauen... Ziemliche Chaotik im Windelverbrauch...

... Sie wurde am Freitag nicht von uns betreut, diesen Wechsel der betreuenden Person konnte sie nicht leicht wegstecken. Ein warmes Bad am Freitag abend wirkte dann entspannend, allerdings brauchte sie noch einen ganzen Samstag, um wieder "die alte Johanna" zu werden...

... Den ganzen Samstag hatte sie Hunger. Sie konnte nur essen und essen und essen... erst ihre eigene Suppe, dann die unsere, dann noch Brot... beim Kaffetrinken hätte sie am Liebsten alle Kekse verputzt... Wächst sie etwa?..

... Es war kalt und feucht, so konnte Johanna nur eine kurze Zeit draußen Papa und Maria beim Holzspalten zuschauen. Das Krabbeln auf der Terrasse oder im Garten ist nicht mal in Sicht...

... Heute hat sie nicht viel Aufmerksamkeit vom uns allen bekommen. Wir verabschiedeten uns von ihren ziemlich sperrigen Babyspielsachen, um für die Schaukel und andere Dinge Platz zu schaffen. So mussten wir viel packen, die Kleine konnte ausgiebig mit Kartons und Verpackungsmaterial spielen... Hier ist eins der letzten Fotos auf ihrem Bobbycar, bevor das gute Stück zu einem anderen Kind abreist...

Freitag, 4. April 2008

Knien und andere Aufgaben

Wir wollen ja knien lernen, damit es einfacher wird, sich aus dem Stehen mal zu "befreien", und dabei nicht unbedingt auf den Po zu fallen.
In der heutigen FrüFö-Stunde musste Johanna versuchen, die Puzzle-Teile aus dem Ring zu holen bevor sie zusammengestellt werden. Da die Puzzle-Vorlage auf dem Boden neben dem Ring liegt, muss Johanna aus dem Stehen erst zum Knien kommen, dann zum Sitzen - damit sie weiter puzzeln kann.
Na, was holt sie als erstes?
- den gelben Kreis hat sie herausgefischt!
...so schnell ist meine Kamera nicht... alles unbrauchbar geworden... auf jeden Fall war dazwischen das Knien, das Hinsetzen, dann das Handwechseln... Jetzt "sucht" der Kreis seinen Platz.
da dies sofort geklappt hat, bekommt sie von allen Beifall und klatscht auch kräftig mit.
Danach ist der größte rote Kreis an der Reihe...
...tja, in den Mund stecken nicht vergessen...
Das Knien habe ich jetzt erwischt!
... die kleine Hand geht hoch, eben "landete" der rote Kreis auf seinem Platz...
Die Kugelbahn, als Johanna sie vor einigen Monaten zum Spielen bekam, war für sie noch viel zu schwer zu begreifen... Sie konnte nur die Kugel beobachten, sonst nichts...
Die kleine Hand geht wieder mal hoch, die Kugel hat Johanna eben durch das Loch hineingeworfen, sie rollt schon auf der gelben Bahn... Begriffen!
Ausserdem hat Johanna gezeigt, dass sie in dieser Woche ein wenig weiter mit dem Ballspiel und mit dem Auftürmen von großen Bauklötzen vorankam. Sie spielte mit beiden Händen, was noch vor drei Wochen undenkbar war.

Unser gröstes "Kuscheltier"

Johanna war schwer begeistert. Heute Morgen hat Mama ihren letzten Fund des abendlichen Stöberns im Netz ausgepackt: ein Bernardiner!
Die Nase wurde gezeigt
und die Augen...
und danach wurde gekuschelt!
Hoffentlich kommen wir auch zum Schaukeln.

Donnerstag, 3. April 2008

Interessante Zeichen

Die Zeichensprache ist in unserem Hause nicht so der Hit... Johanna möchte aber kommunizieren. ...Und wenn die Eltern nichts zeigen, überlege ich mir etwas selbst...

Vor einigen Tagen saß sie auf dem Wickeltisch und schaute zu, wie Papa die Dusche angemacht hat. Dies kommt bei uns per Knopfdruck und ist laut.
Ein lautes "o-oooooo" und hochgehobene Arme mit "plantschenden" Handflächen - das konnte man nicht missverstehen, sie wollte "das laute Wasser von oben" darstellen.

Heute erzählte ich ihr beim Essen das Märchen vom dicken runden Pfannkuchen. An der Stelle "...und dann sprang er von der Fensterbank und war WEG!" versteckte sie plötzlich ihre Hände hinter dem Rücken, wie es unsere FrüFö bei den kleinen Zappelmännern ("sind auf einmal weg!") gezeigt hat!

Ob ich je ein Foto davon knipsen kann, weiß ich nicht...

Nachtrag am 04.04.08: Doch habe ich die Kleine erwischt!
Sie ist gerade dabei, das "Weg!" zu deuten.

Wieder mal turnen...

So schnell verging die Woche - schon wieder darf Johanna zum Turnen!
Auch diesmal durfte sie ein wenig "frei laufen" - und siehe mal da, sie ist schon auf der letzten Stufe!
Einige Elemente sind z.Z. ganz wichtig: ein sicherer Handstand.
Statt hart zu üben, genießt Johanna, dass die Schwester wieder mitgekommen ist.
Dann aber wird aus diesem Vorteil eine Herausforderung. Wir müssen ja den Kniestand üben (FrüFö) - so hält die Schwester Johannas Arme ganz fest, Johanna muss die Beine unter Kontrolle haben und nicht - wie immer - im Spagat abrutschen...
Auf diesem gelben Ball lag sie mit dem ganzen Körper, als sie ein Baby war. Jetzt übt sie ihren Fuß-Hand-Stand darauf.
Zu Hause werden wir weiter das Knien trainieren. Was das Krabbeln angeht, meine ich, dass sie dies nicht mehr machen wird. Sie ist so schnell und geschickt im Robben - sie braucht das Krabbeln irgendwie nicht... Sie ist jetzt 16 Monate und 20 Tage, und ich bin gespannt, ob unsere "Kniestand-Übungen" doch das Krabbeln noch erwirken, oder ob sie ihre Welt lieber aus dem Stehen erleben will.

Mittwoch, 2. April 2008

Zahne putzen

ist immer noch spannend.
Ich weiss nicht, ob Johanna die Bedeutung von Zahnpasta eventuell missversteht. Jedesmal, wenn ich sage, dass wir Zähne putzen gehen, fängt sie an zu schmatzen. Na dann haben wir wohl eine richtige Sorte ausgesucht.
Die Schwester hilft gern.
Johanna macht gern mit und lässt die Schwester arbeiten...
Na Johanna, willst du die Bürste selber in die Hand nehmen?
Wie? Mit beiden Händen?
Hier hat man die Möglichkeit, die unteren und die oberen Zähne besonders gut zu putzen.
Hoffentlich macht Johanna auch weiter so gut mit.
Nur die Zähne lassen auf sich warten. In den letzten 4 bis 5 Tagen zahnt Johanna ganz heftig. Unter der Haut unten und oben sieht man die neuen Zähne, sie wird bestimmt noch viel leiden, wenn sie durchbrechen werden.

Dienstag, 1. April 2008

Noch ein Wort

Johanna hat eine alte Puppe geerbt. Die Suche nach dem passenden Namen hatte keinen Erfolg, Maria und Papa haben sich nichts Besseres ausgedacht, als sie ein "PVC-chen" zu nennen. Dann bleibt sie eben "Puppe"... Johanna hat sie in der letzten Woche ganz genau unter die Lupe genommen. Die Nase, der Mund und die Augen wurden gezeigt, die Hand wurde zur Begrüssung geschüttelt, die Puppe wurde geküsst (na, abgeleckt...) und gestreichelt. Geschubst wurde sie auch...
Und sie wurde auch genannt: Pupppppe!
Da ich das Wort heute zum dritten Mal vernehme, kann ich das nicht als Zufall betrachten.
Hier ist unser "Wortschatz":
1. Papa
2. Mama
3. Upa! (Super!)
4. Daa-te! (Danke!)
5. Pupppppe.

Erster "Schritt"

Einen richtigen Schritt kann man es nicht nennen, aber immerhin: am Sofa stehend, hat Johanna die Füße umgestellt, um daran entlang gehen zu können. Ein attraktives Spielzeug lag ein Stück weiter, und sie konnte es nicht so einfach erreichen. Leider sind die Beine sehr steif, sie werden kaum im Knie geknickt, deshalb geht es noch schwerer... Eigentlich hat der Papa dies schon gestern beobachtet, aber jetzt bin ich auch dabei gewesen.
Johanna ist jetzt 16,5 Monate alt, ihre Schwester lief schon seit 3 Wochen, und sie war eine sehr späte Läuferin... Am Besten nicht daran zu denken... weiter üben lassen.

Unsere ausgeliehene Kamera kann nicht filmen, so muss ich die Tage Johanna gut beobachten - vielleicht bekomme ich ein brauchbares Foto davon...