Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Mittwoch, 25. März 2009

Ich war mit Mama arbeiten!

Vor einigen Jahren hat Maria das gesagt, als ich für sie keine Betreuung hatte und sie zur Schule mitgenommen habe. Heute könnte das Johanna sagen (wenn sie könnte natürlich).
Unser kleiner Tagesbruder ist krank geworden, so sollten wir uns lieber zu Hause aufhalten, aber eine Vertretung in der Schule, ganz kurzfristig, gab es nicht, da auch viele Kollegen krank sind.
So hatte Johanna, mit Mama zusammen, einen folgenden "Stundenplan":
1. Fachstunde: Kl. 10
2. Fachstunde: Kl. 11
3. Fachstunde: Kl. 8, die aber doch vertreten werden musste...

Mit allen möglichen Spielsachen "bewaffnet", bin ich zum Unterricht gefahren. Meine Unterrichtsmaterialien habe ich zum Glück am Tag davor bereits fertig gehabt.
In der ersten Stunde wurde eine Arbeit zur Selbstkontrolle geschrieben, ich konnte die Schüler beraten, Johanna "hielt die Stellung" am Lehrertisch.Vor der zweiten Stunde, in der Pause, ging Johanna stolz mit mir an der Hand, auch die Treppe hoch, und begrüsste alle, die wir trafen. Im Klassenraum gab es erst eine Runde Händeschütteln. Wer Johanna länger kennt, weiß, dass sie in diesem Fach fast ein Bundeskanzlerniveau erreicht hat.

Der Unterricht in der 11. war aber langweilig, da eine Grammatikarbeit beendet werden musste. Johanna durfte erst an der Tafel malen,

dann das Klassenzimmer erkunden. Den schönsten Platz fand sie auch - in der Ecke, auf dem alten Sofa!

In der dritten Stunde gab es doch keine Vertretung...
Dafür gab es aber eine "DS-Kennenlern-Stunde" - die Kinder haben viele Fragen gestellt und Johannas Förder-Spielzeug ausprobiert.
Johanna fand die Umgebung TOLL!!!!!
Eine Bemerkung muss ich hier notieren:
Johanna begrüßt die Menschen mit der Hand und heute schüttelte sie Dutzende von Kinder- und Erwachsenenhänden, erst zur Begrüßung, dann zum Abschied - fünfzig? siebzig? mehr? sie war in der Pause auch ohne mich in einem Klassenzimmer mit vielen Schülern...
Aber zwei Menschen streckte sie ihre offenen Arme entgegen, was sehr, sehr, sehr selten vorkommt...
Was hat sie gespürt oder gesehen, was den anderen manchmal verborgen bleibt?

PS. Die Beiträge der letzten Tage, vom Wochenende und neuen FrühFöSchritten, schlummern noch, wegen der beruflichen (Korrekturen)Überlastung, sie kommen noch.

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