Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Sonntag, 4. Juli 2010

Mit Ryanair

verreist man sehr lustig.


Vier Handgepäckstücke, in einem davon Johannas Kindersitz und 30 Windeln, sind erlaubt. Der Buggy auch. Mehr brauchen wir nicht. In der Sonne Spaniens werden die Kleider im Nu trocken und am Tag brauchen wir eigentlich sowieso nur die Badeanzüge.

Jeder Flughafen von R-A, den wir bis jetzt kennengelernt haben, war interessant. Diesmal fliegen wir aus Weeze. Weeze ist eine ehemalige englische Militärbasis, man passiert eine Schranke - und befindet sich in der Macht der Ryanair. Besonders was die Parkplätze betrifft. Es gibt unzählige Parkflächen bei den ehemaligen Personalwohnhäusern, es gibt keine Parkverbotsschilder... Es gibt einen ofiziellen Parkplatz auf dem freien Feld, 70 € für zwei Wochen, und es gibt ein Abschleppunternehmen - für die Autos, die nicht auf diesem freien Feld abgestellt wurden. Ich weiß nicht, was der Zweite für die besagten 2 Wochen verlangt. :-) Solch ein Zwang unter dem freien Himmel war für uns keinesfalls attraktiv. Wir fuhren einige km weiter und ließen den Wagen, nach einer Anfrage, am Zaun einer netten jungen Familie stehen. ///Sollte jemand aus diesem Absatz mehr wissen wollen, melde dich :-)///

Auch die Preise und der Service sind hier eine Monopolsache... es ist wirklich spannend, zu beobachten, in welche Richtung sich das Unternehmen RA entwickelt... Fliegen wir nochmal damit? - weiß ich nicht...

Johanna interessierte sich wenig dafür. Die beiden Pumukl-Figuren waren viel attraktiver, sie war kaum von dort zu bewegen. Die Flüge sind knapp berechnet, das Flugzeug wird durch eine Tür verlassen - und durch die andere wieder besetzt. Wie in der Straßenbahn. Aufgeräumt wird am Ende des Fluges, es gibt keine Sitztaschen, wo sich Müll sammeln kann... ein wenig Müll auf dem Boden macht doch nichts... Es wurde erklärt, eben kurz, wie die Rettungsweste funktioniert, aber beim Fliegen bereits...

Kurz vor dem Abflug

und kurz nach der Landung...
Dazwischen sind unzählige Sprünge auf dem Sitz, Dutzende angelächelte Passagiere, viel Singen und Erzählen, aber kein Momentchen Schlaf... Im Flugzeug ging es munter zu: es wurde viel Essen bestellt und zubereitet, danach verkaufte man Telefonkarten, Lotterie-Scheine, Kosmetika, Geschenkartikel... wie auf einer Verkaufsveranstaltung oder einer Butterfahrt...

Gegen Mittenacht waren wir an unserem Ziel. Nur ein Burger King bot noch etwas zu essen an -
und noch bevor wir die Tür aufgeschlossen haben, genossen wir unsere Burger unter Tausenden von Sternen, mit dem Rauschen von Palmenblättern um uns herum. Schlafen werden wir in Osnabrück, haben wir uns gesagt. Und so war das irgendwie den ganzen Urlaub...

1 Kommentar:

Jolina hat gesagt…

Wir habens immer noch nicht geschafft mal mit Ryanair zu fliegen, dabei ist "Der Hahn" wo sie sich das erste Mal in Deutschland breit gemacht haben nur einen Katzensprung von uns weg ist.
Ich fliege am liebsten Condor, daher sammeln wir auch Meilen und könnten inzwischen sogar umsonst fliegen nur mit Jolina trauen wir uns zur Zeit nicht da sie fast ununterbrochen kränkelt.

Trotzdem Urlaub ist doch was cooles, oder.
Grüße Martina