Johanna steigt in den Kindergarten ein

Lilypie Fourth Birthday tickers

Freitag, 9. Juli 2010

In Guadalest

veröffentlicht mit Verspätung
sind wir letztes Mal vor 2 Jahren gewesen, hier hat Johanna mit 1,5 Jahren ihre erste Pommes bekommen. Die alte Klosterfestung im Inland, ein Stück von der Küste entfernt, ist ein "Geheimtip" für die Touristen, aber nie so überlaufen, dass man lieber gehen möchte... Heute abend ist es hier ganz leer... Wir sind zum Teil alleine auf einigen Treppenabschnitten.Wir wollen, wie immer, kurz nach oben laufen, die Umgebung betrachten, die Veränderungen wahrnehmen. Ist der Stausee, den man nur von oben sieht, gut gefüllt?

Auf dem Weg nach oben höre ich zwei weibliche Stimmen, die sich über die Dinge wie Stundenlohn unterhalten. Und zwar in meiner Mittersprache... Nun ist es langsam klar: auch hier, weit von der Küste, im Inland, werden für Servicetätigkeit in der Touristensaison die Kräfte aus aller Welt angeworben... Wollen die jungen Spanier keine Ferienjobs annehmen? Brauchen sie das nicht?

Dieses Cafe kennen wir seit vielen Jahren... aber was haben die unteren Buchstaben plötzlich hier in Pampa zu suchen? Die Welt wird globalisiert und globalisiert sich selber...
Jetzt, mit über 3,5 Jahren, ist Johanna in der Lage, sich ein Eis auf dem Bild auszusuchen, mit dem camarero das "besprechen" und ihm das Eis zeigen und das Eis dann überreicht bekommen.
Sie war ganz stolz auf ihr Eis. Auf dem Aludeckel stand, dass man auf der Unterseite eventuell eine Überraschung bekommen kann. Unsere Eisdeckel glänzten nur und versprachen nichts, auf Johannas Deckel stand, dass sie sich noch ein zweites Eis holen darf! Klar hat sie das getan!

Mir blieb es nur zu hoffen, dass sie nicht krank wird...

Von oben hat man einen wunderschönen Panoramablick. Man kann hier unendlich sitzen und beobachten. Aber als Rentner vielleicht... Als kleines-Kind-Elternteil hat man immer etwas zu tun...
Die Wasservorräte für die Region sind gesichert, der See ist fast bis zum Rand voll.
Eine seltene Aufnahme: mit Mama. Man kann sich nur vorstellen, dass jede Stufe ein Problem war. Aber was macht man sonst alles, um einen Familienausflug nicht zu verderben... :-)))

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